Ein Notizbuch auf dem Schoß, ein Saal, ein Vortrag: So beginnt die Geschichte dieses Podcasts. Es ist November 2024, Power Day in Seevetal, und Thomas Müller sitzt im Publikum mit einem Gedanken, den er später wörtlich wiedergibt: „Irgendwas in mir will mehr. Aber ich weiß noch nicht was.“ Dann kommt eine Frau auf die Bühne und spricht über ihre Zweifel und über den Moment, an dem sie für sich entschieden hat, dass es reicht.
Thomas Müller ist 38, gelernter Mediengestalter und lebt mit seiner Frau Caro in Bad Oeynhausen, in einem kleinen Haus mit Garten. Die Auftaktfolge von LeichtLos ist kein Interview, sondern seine Erklärung, wie es zu diesem Format kam — inklusive der Stellen, die sich schlecht als Werbung eignen. Caro hatte bei einer alten Bekannten eine Story gesehen und Produkte bestellt; plötzlich standen Tütchen in der Küche. Seine erste Reaktion: „Was ist das jetzt wieder für ein Trend?“ Getrunken hat er es zunächst nicht aus Überzeugung, sondern weil sie es ihm in die Hand gedrückt hat. Erst ungefähr ein halbes Jahr später bemerkte er nach eigener Schilderung eine Veränderung an sich — eine persönliche Erfahrung, kein medizinischer Rat.
Ähnlich klar fällt seine Auskunft über die Branche aus, in der er heute unterwegs ist: „Ich war nie der Typ für Network Marketing. Ich kannte Vorwerk, Tupperware, das war's. Diese Branche war für mich immer so ein grauer Nebel zwischen Verkaufstricks und Sektenvibes.“ Was sein Bild verändert hat, beschreibt er nicht über Zahlen, sondern über Menschen, die er sich verändern sah. Guru werden wollte er nie, sagt er, verstehen schon.
Der zweite Teil der Folge ist eine Auswahlansage. Thomas will die Geschichten hören, die nicht auf der Bühne passieren, sondern beim Abendessen, im Auto, zwischen Wäschekörben und Zoomcalls: drei Kinder, Teilzeitjob, Chaos — und trotzdem weitermachen. Er nennt vier Namen, die in den kommenden Wochen kommen: Mandy, deren Vortrag in Seevetal den Anstoß gab, Yvonne, Rabea und Patricia.
Damit legt die Folge das Kriterium offen, an dem sich alle weiteren messen lassen müssen: „Ich suche nicht die lauten, ich suche die echten.“
Transkript
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Thomas: Hi, ich bin Thomas Müller, 38 Jahre alt, gelernter Mediengestalter. Ich lebe mit meiner Frau Caro in Bad Oeynhausen, einem kleinen Haus mit Garten. Hier wird gelacht, gearbeitet, gestritten, geliebt. So wie bei jedem anderen auch. Ich bin kein Coach, kein Top-Leader, kein Typ mit Ferrari in der Garage. Ich bin einfach jemand, der sich irgendwann gefragt hat, was das jetzt? Diese erste Folge ist kein Interview. Es ist der Anfang einer Reise und gleichzeitig mein Warum. Ich will dir erzählen, wie sie überhaupt zum Format gekommen ist und was mich bewegt hat und warum LeichtLos für mich mehr ist als nur ein erinnere mich noch genau November 2024, Power Day in Seevetal. Ich saß da. Dritter Block von vorne, leicht links. Mit meinem Notizbuch auf dem Schoß und dem Gedanken im Kopf. Irgendwas in mir will mehr. Aber ich weiß noch nicht was. Und dann kam sie auf die Bühne. Eine Frau, die offen über ihre Zweifel sprach, über den Punkt im Leben, an dem sie einfach gesagt hat, jetzt reicht's. Ich will was verändern. Keine Show, kein Skript, nur ehrliche Worte und eine Ruhe, die mich komplett erwischt hat. Ich saß da, hörte zu und dachte, genau das würde ich auch gern schaffen. So ehrlich, so mutig, so klar zu sprechen. Und während ich das dachte, war mir plötzlich klar, das ist kein Zufall. Ich wusste in diesem Moment nicht, was ich damit machen würde, aber ich wusste, ich will aus diesem Gefühl etwas bauen. Heute weiß ich, das war der Moment, in dem LeichtLos geboren wurde. LeichtLos, der Name kam mir irgendwann beim Spazierengehen. Ich wollte etwas, das sich anfühlt wie Bewegung. Nicht wie Druck oder Karriere oder höher, schneller, weiter. Sondern wie es darf leicht sein. Du darfst losgehen, auch wenn du noch nicht alles weißt. Für mich bedeutet LeichtLos Mut, Ehrlichkeit, Bewegung. Das Loslassen von Erwartungen und das Losgehen für dich selbst. Ich habe in den letzten Jahren viele Geschichten gehört von Menschen, die mitten im Leben stehen mit Kindern, Job, Beziehungen, Chaos und trotzdem sagen, ich will was verändern. Und genau da setzt dieser Podcast an. Ich will, dass ihre Stimme gehört wird. Nicht nur die, die auf der Bühne gefeiert werden, sondern die, die morgens ⁓ sechs Brotdosen packen, Power Cocktail mixen, Kinder zur Schule bringen. arbeiten gehen und trotzdem an sich glauben. Bei mir fing alles an wie so oft zufällig. Oder sagen wir, über meine Frau. Caro hat bei einer alten Bekannten eine Story gesehen, Produkte bestellt und plötzlich standen da diese komischen Tütchen in der Küche. Pulver, Wasser, schütteln, fertig. Ich habe ehrlich gesagt gedacht, was ist das jetzt wieder für ein Trend? Aber sie war hartnäckig. Morgens, wenn ich ins Büro ging, stand da dieser Powerkugel auf dem Schreibtisch. Abends, wenn ich ins Bett ging, das Restorate. Ich hab's getrunken. Nicht weil ich überzeugt war, sondern weil sie es mir in Hand gedrückt hat. Und dann, ungefähr ein halbes Jahr später, kam dieser Punkt, an dem ich gemerkt habe, verdammt, da passiert ja was. Ich brauchte plötzlich keinen Kaffee mehr. Ich war wacher, konzentrierter und klarer im Kopf. Das war der Moment, in dem ich gemerkt hab, das Zeug funktioniert. Und wenn etwas bei mir funktioniert, dann will ich es verstehen und teilen. Weißt du, ich war nie der Typ für Network Marketing. Ich kannte Vorwerk, Tupperware, das war's. Diese Branche war für mich immer so ein grauer Nebel zwischen Verkaufstricks und Sektenvibes. Aber was ich dann erlebt habe, hat mein Bild komplett verändert. Ich hab gesehen, wie Menschen sich verändern, wie sie angefangen haben, an sich zu glauben, wie sie ihre Gesundheit, ihr Umfeld und ihr Denken in die Hand nehmen. Und das hat mich fasziniert. Ich wollte kein Guru werden, kein Missionar. Ich wollte einfach verstehen, warum dieses System für manche funktioniert. Und wie es sich in meinem Leben integrieren lässt. Nicht stattdessen, sondern dazwischen. Anfang 2024 haben Caro und ich gesagt, komm, wir teilen unsere Erfahrungen. Ganz ehrlich, ohne Marketing, blabla. Wir haben auf Instagram erzählt, wie es bei uns war, was funktioniert hat, was nicht. Wir hatten keinen Plan, keinen Skript, keinen Funnel. Nur das Bedürfnis, ehrlich zu sein. Und dann kam das erste Feedback. Menschen, die sich wiedererkannt haben, die gesagt haben, krass, so geht es mir auch. Das war für mich der Punkt, an dem ich dachte, okay, das hier ist größer als wir. Heute bin ich stabiler Sales Manager. Caro macht das Business an ihrer wir beide leben etwas, das sich einfach richtig anfühlt. Nicht perfekt, aber echt. Ich habe gemerkt, die wahren Geschichten passieren nicht auf der Bühne, sondern dazwischen. Im Alltag. Beim Abendessen. Im Auto. Zwischen Wäsche, Körbe und Zoomcalls. Und genau da will ich hin. Ich will hören, wie jemand mit drei Kindern Teilzeitjob und Chaos trotzdem weitermacht. Wie jemand, der Depressionen hatte, heute aufsteht und anderen Mut gibt. Wie jemand, der dachte, dass das Leben festgefahren ist, plötzlich neue Wege findet. Das sind die Geschichten, die zählen, weil sie zeigen, dass Veränderung kein Sprung ist, sondern viele kleine Schritte. Manchmal stolperst du, manchmal gehst du rückwärts. Aber du gehst. Und genau darum heißt dieser Podcast LeichtLos. Ich will keine Bühne für Produkte schaffen, sondern einen Raum für Menschen. Für ihre Gedanken, Gefühle und Zweifel. Für das, was hinter dem Social Media Filter Ich glaube, dass wir viel zu oft Erfolg mit Lautstärke verwechseln. Aber die wirklich starken Geschichten entstehen in der Stille. In den Momenten, wo keiner klatscht, wo du einfach weitermachst, obwohl keiner zuguckt. Genau das ist LeichtLos. Ein Ort, an dem es um Menschen geht und nicht Ränge. ⁓ Wachstum und nicht Vergleich. Und die Leichtigkeit entsteht, wenn du beginnst, ehrlich mit dir selbst zu sein. In den nächsten Wochen lernst du Menschen kennen, die mich auf dieser Reise begleitet haben. Vielleicht auch ein bisschen inspiriert. Da ist zum Beispiel Mandy, die Frau, die mich mit ihrer Geschichte in Seevetal so berührt hat, dass dieser Podcast überhaupt entstanden ist. Yvonne, dreifache Mama, Vollzeit im Job, die es schafft, Ruhe und Energie zu vereinen, ohne Show, ohne Druck. Rabea, ehrlich. Direkt, kraftvoll, die ihren Weg durch tiefe Täler gegangen ist und heute Menschen Mut macht. Patrycja, eine Frau, die zwischen Familie, Praxis und Business ihren eigenen Rhythmus gefunden hat. Sie alle zeigen, es gibt keinen perfekten Weg, aber es gibt einen Anfang. Wenn du schon Fitliner bist und denkst, meine Geschichte wäre eigentlich auch erzählenswert, dann melde dich. Ich suche nicht die lauten, ich suche die echten. Und wenn du mit PM bisher nichts am Hut hattest, aber irgendwo in dir spürst, dass da mehr auf dich wartet, dann bleib dran. Hör die Folgen, lass dich inspirieren. Vielleicht erkennst du dich in der ein oder anderen Geschichte wieder. Vielleicht bekommst du Lust selbst loszugehen. Nicht weil alles leicht ist, sondern weil du es dir leicht machen darfst. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge.
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