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Folge 2 · Beruf & Eigenständigkeit

„Bis hierhin und nicht weiter“

Diese Folge begleitet Mandy auf ihrem Weg raus aus einem Leben, das sich nicht mehr richtig angefühlt hat.

14.11.2025 46:18 Min mit Mandy

Worum es geht

Thomas Müller stellt in dieser Folge eine Frage, die in Erfolgsgeschichten selten so beantwortet wird. Er will wissen, wann für Mandy Tanck der Moment kam, an dem sie merkte: jetzt läuft es. Ihre Antwort: „Nein, jetzt läuft es, würde ich sagen, heute noch nicht.“ Die eine Stufe hatte sie nach zweieinhalb Monaten erreicht, die nächste im April des Folgejahres. Seitdem steht sie. „Seit drei Jahren hänge ich jetzt auf einer Stufe rum“, sagt sie, und dass es weder vor noch zurück geht.

Mandy Tanck ist 34, gelernte Notarfachangestellte und alleinerziehende Mutter einer Tochter, die gerade zehn geworden ist. Nach der Trennung wollte sie nicht 40 Stunden arbeiten und trotzdem Geld verdienen. Der erste Versuch war ein klassischer Direktvertrieb mit Partys am Abend und Babysitter-Organisation — Einkommen nur, solange sie unterwegs war. Parallel der Hauptjob. Irgendwann war sie nervlich an dem Punkt, an dem es so nicht weiterging.

Was folgte, war kein sauberer Schnitt. Zuerst kam der Wechsel zu PM-International (FitLine), wo sie Jahre zuvor abgewinkt hatte, weil sie dachte, mit Obst und Gemüse in Tüten sei nichts zu erreichen. Im Hauptjob reduzierte sie auf 20 Stunden. Erst deutlich später reichte es ihr dort endgültig: „bis hierhin und nicht weiter.“ Sie kündigte. Dazwischen und danach lag die Phase, über die sonst wenig gesprochen wird: Ablehnung in der Familie, im Freundeskreis, bei der Arbeit. Der Gedanke, dass für sie vielleicht nicht mehr drin ist. Häufige Zweifel, ob das überhaupt der richtige Weg war.

Geblieben ist ein Antrieb, den sie selbst benennt: den Menschen, die sie belächelt haben, zeigen, dass es funktioniert. Daneben ihre Tochter, für die sie seit diesem Jahr keine Schulbetreuung mehr braucht. Und ein eigener Power Day in Hamburg Nord, den sie mitorganisiert hat, obwohl das Sprechen vor Menschen bis heute ihre größte Angst ist.

Interessant ist dieses Gespräch, weil es eine Lücke beschreibt, die viele kennen und wenige benennen: den Abstand zwischen der Entscheidung, die man gefeiert hat, und dem Ergebnis, das noch aussteht. Mandy Tanck ist mitten in diesem Abstand — und sie sagt es.

Kapitel

Aus den Fragen im Gespräch abgeleitet.

Transkript

78 Abschnitte, rund 7.4k Wörter. Klick auf eine Zeitmarke, um an die Stelle zu springen. Automatisch erzeugt und redaktionell korrigiert.

Thomas: Ja hallo und herzlich willkommen zu Leichtlos. Heute habe ich einen ganz besonderen Gast. Sie habe ich das erste Mal beim Power Day in Seevetal im November 2024 gesehen. Und sie saß da auf der Bühne bei einer kleinen Fragerunde. Ihre Geschichte hat mich direkt gepackt und ihre Worte passten damals eins zu eins zu meiner Situation. Ich saß im Publikum und dachte, genau das würde ich auch gerne schaffen. Sie hat den Schritt gemacht, den ich mir damals nicht getraut habe. Diese Begegnung war ein Auslöser. Genau wegen ihr gibt es dieses Format hier. Fast ein Jahr später sitzen wir uns jetzt digital gegenüber. Ich freue mich total, dass du heute hier bist. Herzlich willkommen, Mandy, ich habe dich damals im November 24 beim Power Day im Seevetal auf der Bühne erlebt und deine Geschichte hat mich sofort berührt. Kannst dich noch an diesen Moment erinnern und daran, was dir in diesem Moment durch den Kopf ging?
Mandy: Schön. Ja, tatsächlich erinnere ich mich sehr, genau an diesen Moment, denn das war für mich das erste Mal so richtig Komfortzone verlassen, aber auf emotionaler Ebene, weil ich da wirklich das allererste Mal meine aktuelle Situation geteilt habe, meine Herausforderung und ja, kann mich noch sehr, genau dran erinnern.
Thomas: Du hast damals über einen Punkt in deinem Leben gesprochen, an dem du gesagt hast, jetzt reicht es, ich muss was verändern. Was war dieser Moment und wie schwer oder wie leicht ist dir dieser Schritt gefallen?
Mandy: Hm, ich hab, du meinst jetzt beruflich, Ja.
Thomas: Ja.
Mandy: Tatsächlich war irgendwann der Punkt erreicht, wo ich einfach für mich gemerkt habe, dass da einfach gar keine Dankbarkeit mehr da ist für das, was ich tue. Dass die Kollegen auf einmal anfingen, hinter meinem Rücken auch zu reden und ich einfach auch immer mehr gemerkt habe, dass da irgendwie Neid da war, Missgunst da war. Ich habe mir das sehr lange gefallen lassen. Dann kam es irgendwann zu einem Moment in der Firma, dass ich gesagt habe, bis hierhin und nicht weiter. Das ist mein Leben und ich möchte das so nicht. Ich habe dann tatsächlich den Entschluss gefasst, zu kündigen. Und das war tatsächlich der Zeitpunkt dann auch, wo ich in Seevetal auf der Bühne sprechen durfte, wo es dann auch bisschen auf mir herausgebrochen ist. War aber jetzt im Nachgang betrachtet wirklich die beste Entscheidung meines Lebens. war natürlich ein schwieriger Weg. Jetzt das letzte Jahr auch, auch mit der Kündigung und so weiter. Aber da werden wir wahrscheinlich gleich noch mal ein bisschen drauf eingehen.
Thomas: Ich finde es immer spannend und vor allem die Geschichten hinter den Menschen kennenzulernen. Weil genau das ja der Gedanke von leicht los ist. Nicht nur, was jemand macht, sondern wer jemand ist. Genau deshalb, wer bist du als Mensch, als Mama, als Frau mitten im Leben? Stell dich doch mal kurz vor.
Mandy: Ich fange mal ganz vorne an. Mein Name ist Mandy Tanck, 34 Jahre jung, bin ursprünglich gelernte rechtsamalso Notarfachangestellte und alleinerziehende Mama einer jetzt gerade 10 Jahre alt gewordenen Tochter. Ich war damals in der Situation, dass ich mich von meinem Papa getrennt habe und dachte so, was machst du jetzt? Ich bin alleinerziehend. Ich wollte aber auch keine 40 Stunden arbeiten gehen, weil ich wollte irgendwo auch für mein Kind da sein und habe überlegt, okay, was gibt es für Möglichkeiten, dass ich einfach von zu Hause aus Geld verdienen kann und habe dann so ein bisschen im Internet geschaut. Meine heutige Sponsorin war damals schon im PM-Geschäft. Ich hatte mir das bei ihr auch immer angeschaut und dachte so, weiß nicht, so Obst und Gemüse in Tüten kann ja irgendwie nichts Dolles sein. Also ich weiß nicht, ob man damit erfolgreich wird. Naja, auf jeden Fall hat sie mich dann damals angesprochen. Ich habe mir das angehört und es war tatsächlich gar nichts für mich. Ich habe gesagt, nee, danke und bin dann tatsächlich erstmal in einem anderen Direktvertrieb gestartet. Das war aber dann so ein klassischer Direktvertrieb, das heißt, ich musste dann Partys machen, ich musste losgehen. Ich habe halt wirklich nur Geld verdient, wenn ich Partys gemacht habe, wenn ich aktiv losgegangen bin und wenn ich mal nichts gemacht habe, wenn die Kleine krank war oder wie auch immer, dann habe ich auch kein Geld verdient. Für mich war das damals aber einfach normal, weil ich dachte, okay, das ist halt so, wenn ich nichts tue, dann verdiene ich halt auch nichts. Ich war auch relativ erfolgreich in dem Direktvertrieb, ich war dort Teamleitung, aber irgendwann hatte ich dann den Punkt erreicht, dass ich gesagt habe, es kann halt so nicht weitergehen, weil ich habe 24-7 nur noch gearbeitet, also in meinem Hauptjob und gefühlt irgendwie nur mal 40 Stunden plus in dem Direktvertrieb, was mir natürlich ultra viel Spaß gemacht hat, aber irgendwann kann man halt einfach nicht mehr. ist man nervlich einfach an einem Punkt, wo man sagt, es kann halt so nicht weitergehen. Und auch meine Tochter hat sehr, sehr wenig von mir gehabt, meine Freunde sowieso. Und ich habe dann relativ schnell nachher gemerkt, so geht es nicht weiter. Das ist nicht das, was dich erfüllt, was du dein Leben lang machen möchtest. Und habe mich dann nochmal an diese Tütchen erinnert und bin dann damals nochmal auf Maria zugekommen.
Thomas: Okay. Ja, da kommen wir gleich nochmal zu. Wie sieht denn aktuell dein Alltag aus? Also Familie, Beruf, Hobbys und Dinge, die dir wichtig sind. Also du hast ja jetzt deinen Job geschmissen. Aber wie gestaltest du so jetzt gerade deinen Alltag?
Mandy: Ja, also mein Alltag sieht gerade, ich muss es einfach mal sagen, ganz entspannt aus, weil ich einfach mir meine Zeit einfach selber einteilen kann. Klar, ich arbeite auch, das gehört auch dazu. Aber wenn ich das mal vergleiche mit dem Direktvertrieb damals, da musste ich halt abends los, da musste ich gucken, dass ich einen Babysitter organisieren kann. Und jetzt kann ich mir die Zeit einfach so einteilen, wie es bei mir passt. Und wenn jetzt, wir hatten jetzt am Montag hatten wir schulfrei, so das heißt, ich konnte zu Hause sein und habe gesagt, okay ich mache jetzt heute vormittag mal nichts und ansonsten versuche ich mir halt einfach jede Woche oder ich setze mich sonntags immer gerne hin und plan so ein bisschen meine Woche, schaue was steht an, welche Termine hast du und ja leg mir das tatsächlich immer so, dass es halt für mich und gerade auch für meine Tochter passt.
Thomas: Das klingt ja schon mal ganz schön. Ja, wenn du dich daran erinnerst, wie das vor ein paar Jahren war, was hat sich in deinem Leben seitdem am meisten verändert? Abgesehen davon, dass du jetzt sehr viel Freizeit hast und sehr viel Zeit für deine Tochter.
Mandy: Also eigentlich hat sich tatsächlich mein komplettes Leben verändert. Ich bin auch tatsächlich gar nicht mehr die Person, die ich noch vor drei, vier Jahren war. Ich habe mich persönlich total verändert, viel Persönlichkeitsentwicklung gemacht. Mein Berufsleben hat sich komplett verändert. Die Menschen in meinem Leben, die Community, also ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll. Natürlich, das hört sich jetzt immer alles so positiv an. Also es gab auch Zeiten, da ging das so und da ist es auch so geblieben. Jetzt gerade darf ich glücklicherweise sagen, es ist so, aber so ist es halt nicht immer. Es ist ein ständiges Auf und Ab, das Ganze. Aber was mir auf diesem Weg geholfen hat, ist wirklich die Community und die Menschen hier.
Thomas: Ja, sehr schön. Du hast eben erzählt, dass du schon mal Kontakt mit den Produkten hattest und dann aber dankend abgelehnt hast. Was hat dich denn jetzt dann letztendlich genau dazu gebracht, doch zu sagen, okay, ich probiere das mal mit den Produkten? Oder war es vielleicht sogar so, dass du erst eher die des Business machen wolltest und die Produkte waren dann einfach da oder was? Passt weiter.
Mandy: Tatsächlich war es genau andersrum. Ich hatte ja vorhin schon erzählt, dass es bei meinem ehemaligen Direktvertrieb so war, dass ich irgendwann am Punkt war, wo ich nervlich am Ende war und dachte, so kann es auch gesundheitlich nicht weitergehen und wollte damals einfach nur die Produkte für mich ausprobieren. Ich habe dann relativ schnell gemerkt, okay, da tut sich was und wie es halt so ist, man redet halt mit Menschen drüber, wenn man von etwas begeistert ist. Und dann dachte ich so, okay, wieso nicht auch das Geschäft machen?
Thomas: Okay.
Mandy: was von diesem passiven Einkommen erzählt und ich muss ehrlich sagen, ich konnte damit damals nichts anfangen. So. Und meine Sponsorin lag mir so lange in den Ohren, bis ich dann irgendwann mit auf den Powerday gekommen bin, nach Seevetal, das war im August 2022. Und hab mir das einfach mal angehört. Ich dachte, hey, na wieso nicht, einfach mal ein Bauchgefühl abholen und ähm war am Ende dieser Veranstaltung so geflasht von diesen ganzen Geschichten, also von den Menschen, ähm wie sich das Gesundheit nicht bei denen verändert hat, aber auch beruflich und was einfach diese beiden Tütchen oder dieses Business bei so vielen Menschen verändert hat, dass ich gesagt habe, hey vielleicht ist das auch für mich möglich. Und ich habe tatsächlich an dem Tag eine Entscheidung für mich getroffen, habe gesagt, ich möchte das ausprobieren und ich möchte hier für mich losgehen und möchte einfach schauen, was für mich drin ist.
Thomas: Also obligatorisch mal wieder eine Veranstaltung, die quasi die Entscheidung unterstützt hat. Das ist ja, wie man so hört, häufiger der Fall. Ja, also das war dann quasi der Moment, wo du gesagt hast, ich will das nutzen. Und wie war dann der Gedanke zu sagen, okay, jetzt gehe ich los auf die Straße oder an Bekannte oder Freunde und rede darüber?
Mandy: Ich bin tatsächlich all in gegangen. Ich habe ganz lange gestruggelt, ob ich das machen soll, weil ich vorher auch meinen Kundenkreis hatte und ich habe mir gedacht, was denken die Leute über mich, wenn ich jetzt mit was anderem anfange. Das war tatsächlich meine größte Angst, die Ablehnung zu bekommen. und dann vielleicht auch mit dem anderen Direktvertrieb, dass meine Kunden sagen, okay, dann nicht, wenn sie jetzt erst das macht, dann das. So ein bisschen Network Hopping, was ja eigentlich nicht so ist. Ich habe einfach nur den Job gewechselt, sag ich jetzt mal. Aber das waren so meine Gedanken. Und dann habe ich aber gedacht, wenn ich es nicht ausprobiere, dann werde ich es nie erfahren. Und ich bin dann einfach auf die Menschen zugegangen. Ich muss sagen, ich bin eher der Mensch warme Kontakte. Ich spreche gerne Menschen, an die ich schon kenne. Und ich bin einfach auf die Menschen zugegangen und habe ganz ehrlich gesagt, hey, ich habe hier was kennengelernt. Ich war auf einer Veranstaltung, ich habe es mir angehört und ich glaube, das könnte eine richtig geile Sache werden. Und habe die einfach Hilfe gebeten. Ich möchte deine Meinung haben, weil deine Meinung ist mir wichtig. Und so bin ich tatsächlich damals auf die Leute zugegangen und viele haben dort auch Ja gesagt und haben gesagt, okay, ich probiere es aus. Muss dazu aber auch sagen, dadurch, dass es einige Kunden natürlich auch von mir waren, war da schon so ein bisschen Vertrauensvorsprung da.
Thomas: Und sind das dann alles, also wie ist das dann bei dir gewesen? Sind das dann eher Kunden geworden oder haben die dann auch irgendwann gesagt, ja ich will da auch quasi die Business-Möglichkeit nutzen? Also wie bist du an Kunden und Teampartner dann gekommen?
Mandy: Also ich habe tatsächlich am Anfang gesagt, so hey, als kleines Goodie dafür, dass sie das für mich ausprobieren, dürfen sie halt als Teampartner starten. Und habe gesagt, dass sie es somit natürlich dann ein bisschen günstiger bekommen und Ich habe einfach wie gesagt, bin einfach auf die Menschen zugegangen. Ich habe gesagt, dass ich da was ganz Tolles kennengelernt habe und ich glaube, dass das auch interessant für sie sein könnte. Am Anfang muss ich ehrlich sagen, habe ich viele Menschen nur zu den Produkten bekommen, weil ich selber noch gar nicht so die Ahnung von dem Business hatte. Ich war begeistert von den Produkten. Klar, aber wie das Business funktioniert hat, das habe ich erst im Laufe der Zeit gelernt. Das heißt, am Anfang hatte ich wirklich nur viele Happy Drinker in meinem Team und habe das so bisschen alleine gestemmt und dann kamen nach und nach immer mal ein paar Teampartner dazu. Gerade wenn man das auch so bisschen öffentlich macht auf Social Media, dass man vielleicht eine neue Stufe erreicht hat und das dann postet und dann fragen die Menschen halt schon mal nach. Aber meine ersten Teampartner, das hat tatsächlich ein bisschen gedauert.
Thomas: Dann bist du von dem einen Network zum anderen Network und hast du dann das andere Network direkt auf Eis gelegt oder lief das erst mal parallel?
Mandy: Nein, das habe ich nicht direkt auf Eis gelegt. Also ich habe keine Partys mehr gemacht, das habe ich gesagt, das war mir einfach zu viel und ich habe halt hier bei mir im Dunstkreis gesagt, hey wer was bestellen möchte, der kann weiterhin bestellen, aber aktiv habe ich es tatsächlich dann nicht mehr gemacht, weil ich mich wirklich auf PM konzentrieren wollte und da einfach Vollgas geben wollte.
Thomas: Das heißt, du hast dann auch von jetzt auf gleich mehr Freizeit gehabt und beruflich und privat definitiv mehr Freizeit und Freiheiten gehabt.
Mandy: Ja, definitiv. Ich habe nach zweieinhalb Monaten hatte ich tatsächlich schon die Stufe International Marketing Manager und dementsprechend ein gutes passives Einkommen nach im dritten Monat dann schon über 1000 Euro. Und ja, da habe ich gedacht, okay, also was ich in dem anderen Direktvertrieb hätte machen müssen, 1000 Euro im Monat zu verdienen, das war überhaupt nicht vergleichbar. Und dann kam das ja Monat für Monat wieder. Und ich dachte, hey, wie cool ist das denn? Und habe dann in meinem Hauptjob tatsächlich auch die Stunden reduziert und bin dann auf 20 Stunden runtergegangen und habe das einfach an der Zeit gemerkt, die ich auf einmal hatte für meine Tochter auch und auch das Verhältnis zwischen mir und meiner Tochter hat sich natürlich auch dann verbessert, weil ich einfach viel entspannter war und nicht mehr diesen Druck hatte, ich muss ja abends noch weg, ich muss hier noch eine Pause machen oder da.
Thomas: Und wann hattest du dann für dich persönlich den Moment, jetzt läuft's? War das quasi direkt im dritten Monat, wo du dann quasi IMM geworden bist oder kam das später?
Mandy: Nein, jetzt läuft es, würde ich sagen, heute noch nicht. Also klar läuft es, aber ich habe ja vorhin gesagt oder eben gesagt, ich hatte nach zweieinhalb Monaten die Stufe IMM und habe dann im April des darauffolgenden Jahres habe ich den Vice-Präsidenten das erste Mal gemacht. Und seitdem, und das ist fast drei Jahre her jetzt, bin ich auf dieser Stufe zwischen IMM und VP und es geht weder vor noch zurück. ich habe, ja, das geht immer so. Ich habe das ja vorhin schon gesagt, hoch runter, hoch runter. Und jetzt bin ich gerade dabei. Ich bin ja inzwischen voll selbstständig. Ich habe halt das Glück, dass ich auch noch ein zweites Standbein habe, wo ich, ja, dass ich gut finanziell aufgestellt bin. Es ist halt natürlich, viele sagen immer so, der Weg bis zum Manager oder bis zum IMM ist der schwerste Weg. Für mich war es tatsächlich nicht so. Für mich war der Weg bis zum IMM, der war für mich eigentlich ganz easy, muss ich ehrlich zugeben. Aber danach ist es für mich relativ schwer geworden. Also wie gesagt, seit drei Jahren hänge ich jetzt auf einer Stufe rum. Und ja, es darf natürlich jetzt auch gerne wieder weitergehen.
Thomas: Ja, das wünsche ich dir auf jeden Fall. Ja.
Mandy: Ja, aber ich tatsächlich hatte ich auch zwischendurch den Gedanken, also das finde ich darf auch mal geteilt werden, wo ich gedacht habe, okay, vielleicht ist es für mich nicht mehr möglich. Also eine Zeit lang war es auch so, da habe ich ganz knapp am IMM immer gekratzt. Also ich hatte ihn gerade eben immer drinne, aber es ging halt einfach gar nicht vorwärts und ich habe gemacht und getan. Und auch das Thema Ablehnung. Also ich habe ganz viel Ablehnung bekommen, auch in der Familie, von Freunden. bei der Arbeit und so weiter und dann denkt man sich, okay, vielleicht war es doch nicht das Richtige. Also ich habe sehr oft gezweifelt und habe überlegt, ob es vielleicht doch nicht der richtige Weg für mich ist.
Thomas: Was hat dich dann dazu bewogen, weiterzumachen?
Mandy: Tatsächlich ist das mein innerer Antrieb, dieses ich möchte den anderen zeigen, dass es funktioniert. Gerade den Menschen, die gesagt haben, dass es nicht funktioniert und die mich belächelt haben, die hinter meinem Rücken geredet haben. Und das ist tatsächlich so ein bisschen mein größter Antrieb, den zu zeigen, dass es funktioniert. Und die Motivation habe ich mir tatsächlich immer wieder auf den Veranstaltungen geholt. Immer wenn ich gemerkt habe, okay, es geht gerade nicht weiter. Ich bin gerade emotional auch nicht da, wo ich sein möchte. Bin ich auf eine Veranstaltung gegangen und habe mir einfach dort wieder Energie geholt, habe mich mit anderen Menschen ausgetauscht und das ist ganz ganz ganz wichtig finde ich in diesem Business auf Veranstaltung zu gehen.
Thomas: Ja, das sagt man ja auch immer gerne. Hast du eine gute Stimmung, brauchst du die Veranstaltung? Hast du eine schlechte Stimmung, brauchst du die Veranstaltung? Und ja, wie ist denn so deine Arbeitsweise? Also, wie ist deine... Also, wenn man dir jetzt mal einen Tag über die Schulter schauen würde, wie würde dein Arbeitsalltag mit PM aussehen?
Mandy: Tatsächlich ganz unterschiedlich. Also mir ist es immer wichtig, morgens tatsächlich ganz entspannt in den Tag zu starten. Also ich habe mein 6-Minuten-Tagebuch, was ich versuche, regelmäßig zu schreiben und da einfach mir morgens bewusst zu werden, mit positiven Gedanken in den Tag zu starten, einfach auch in einer guten Energie zu sein, mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Und dann schaue ich halt meistens was ansteht, vielleicht ein bisschen Buchhaltung. Ich versuche schon jeden Tag irgendwie mit ein, zwei Menschen in Kontakt zu kommen. Vielleicht also ich in meinem WhatsApp Business habe ich die Chats alle gelabelt und habe die Menschen da in Kategorien quasi gesteckt und da schaue ich regelmäßig rein und gucke einfach, ok, wen hast du länger nicht angeschrieben, wo wartest du vielleicht noch auf eine Antwort, das ist eigentlich immer so das, was ich morgens als erstes mache und gucke, wen könntest du vielleicht heute noch mal kontaktieren und ja, also tatsächlich ganz, ganz unterschiedlich. Oft habe ich dann auch noch mal einen Termin, den ich mir gelegt habe, im Info-Gespräch oder auch mit anderen Teampartnern. Das gehört halt ja auch zum Arbeitsalltag dazu, sich mit den eigenen Teampartnern mal zu treffen, Zielplanung zu machen, sich auszutauschen.
Thomas: Deine sogenannten WhatsApp-Kontakte, sind das alles Warmkontakte? Also sind das alles Bekannte, die du irgendwo her hast? Oder sind da auch Leute, die du jetzt in den letzten, ich sag jetzt mal drei Jahren neu kennengelernt hast? Also sprich, wie kommst du an neue Kontakte, wenn du sagst, jetzt brauch ich welche?
Mandy: Ja. Tatsächlich, ich gehe dann einfach raus. Das heißt, wenn ich den ganzen Tag zu Hause bin, kann ich keine neuen Kontakte machen. Aber wenn ich unterwegs bin, kann ich mir, wenn ich mit Freunden unterwegs bin oder auch, wenn wir irgendwo in einem Café sind, in einem Restaurant sind und man ist vielleicht schon mal öfter da gewesen. Ich habe eben schon gesagt, ich bin eher der Typ Warmkontakt. Das heißt, ich muss schon ein paar Mal da gewesen sein, dass ich mich dann auch traue, diese Person anzusprechen und dann vielleicht mal die Telefonnummer zu bekommen. Dadurch, dass ich damals in dem anderen Direktvertrieb viele WhatsApp-Partys gemacht habe, weil es war ja Corona, habe ich natürlich durch diese ganzen WhatsApp-Partys auch viele viele Telefonnummern auch von Menschen, die ich nicht kenne. die ich auch bis heute noch nicht angeschrieben habe, aber auch das steht noch so auf meiner To-Do-Liste, die einfach mal zu kontaktieren bzw. die anzurufen. Anschreiben ist ja immer so eine Sache, das ist ja immer sehr unpersönlich. Das heißt anrufen oder was ich auch ganz cool finde, ist so eine kleine Videobotschaft schicken hier mit der Videonotiz finde ich immer auch ganz gut.
Thomas: Möchtest du noch was sagen? Okay. Und wenn du dann so ein paar Mal, sag ich jetzt mal, in einem Café oder in einem Restaurant oder so was warst, wie ist dann so dein persönlicher Einstieg ins Gespräch mit dieser Person? Fällst du direkt mit der Tür ins Haus oder gehst du so ein bisschen von hinten rum ran? Wie bekommst du deinen Kontakt?
Mandy: Ja, das ist gut. Es kommt tatsächlich immer so bisschen auf die Situation drauf an. Das, wenn ich sag jetzt mal, ich bin in einem Café und war jetzt schon fünf, sechs Mal da und es hat mich immer die gleiche nette Kellnerin bedient und mir ist wirklich was Positives an ihr aufgefallen. Also es muss schon ehrlich gemeint sein. Ich würde mir da jetzt nichts aus den Fingern ziehen. Aber wenn ich dann zu ihr sag, hey du, darf ich dich mal was fragen? Machst das eigentlich hauptberuflich oder ist das ein Nebenjob oder wie auch immer? Das wäre zum Beispiel ein Einstieg oder einfach sagen, hey du bist mir total aufgefallen, bist so super sympathisch, du lächelst die ganze Zeit und ich glaube du wärst total passend für mein Team. Wir suchen noch Leute genau wie dich. So das wäre zum Beispiel über das Business oder über die Produkte, das gerade im Restaurant oder Kellner, da ist es halt auch so, dass man da viel über das Stehen gehen. Du stehst den ganzen Tag, du brauchst Energie. die Beine, okay ist das bei einer Frau vielleicht nicht so vorteilhaft das anzusprechen, genau das wären halt so Sachen, wobei ich tatsächlich meistens dann übers Business gehe anstatt über die Produkte.
Thomas: Und wenn du jetzt mal zurückblickst, also von vor drei Jahren, was hättest du gerne früher verstanden? Also gibt es so ein Learning oder so eine Herangehensweise, einen Umgang, wo du sagst, hätte ich das früher...
Mandy: Tatsächlich versucht man ja immer das Rad irgendwie neu zu erfinden, wenn man neu anfängt und das war was, was ich nachher relativ schnell lernen durfte. dass höre auf die Menschen, da sind, wo du hin willst. Das hört man ja auch auf den Veranstaltungen ziemlich oft. Aber das ist auch so. Am Anfang habe ich gesagt, ja, ja, ja, ist okay. Ich weiß, ich kann das so machen. Ich kann vielleicht noch einen Flyer entwerfen oder dies machen und das machen. Aber letztendlich kommt es ja immer aufs Gleiche hinaus. Use. Talk. Demo. Und wenn wir einfach authentisch mit Menschen sprechen, das ist das Geschäft. Natürlich gibt es nochmal andere Abzweigungen und Wege, die man irgendwie gehen kann, zusätzlich einfach noch mal Kontakte zu machen. Aber ich glaube, die einfachste Arbeitsweise in diesem Geschäft ist einfach, ehrlich und authentisch mit Menschen zu sprechen und nicht das Rad neu erfinden zu wollen.
Thomas: Also das heißt, wenn du ins Gespräch kommst mit einer Person, dann lädst du sie zu einem Termin ein oder fragst sie, wann sie das nächste Mal Zeit hätte und machst dann unser obligatorisches Use-Talk-Demo.
Mandy: Ja, genau.
Thomas: ganz klassischen Sinne.
Mandy: Ja, meistens, tatsächlich meistens, ja, genau. Und ich gucke, entweder passt das in dem Moment gerade oder wir machen halt einen Termin. Also das mache ich auch ganz individuell, so wie es gerade passt. Weil ich finde, man kann nicht straight sagen, ich mache das immer so und so und so. Man muss natürlich immer auf die Person gegenüber gucken.
Thomas: Okay. ...und so... Ja, so hast du jetzt schon gesagt, dass du warme Kontakte brauchst, also dass du Leute brauchst oder dass du eher so immer mal wieder mit den Leuten in Kontakt kommst und dann quasi den Schritt zu wagen. Da muss man ja auch so ein bisschen mit Menschen umgehen können. Und was ist das Wichtigste für dich im Umgang mit Menschen?
Mandy: Auf Augenhöhe kommunizieren. Das finde ich, weil wenn du deinem Gegenüber das Gefühl gibst, vielleicht du bist was besseres oder du kannst es besser oder wie auch immer, also das ist ja einfach kein Gespräch auf Augenhöhe und für mich ist immer ganz ganz wichtig, meinem Gegenüber ein gutes Gefühl zu geben, dass der oder die sich wohlfühlt und einfach wirklich ehrlich miteinander kommunizieren. Das habe ich ja eben schon gesagt und genauso trete ich auch an warme Kontakte heran, dass ich sage, keine Ahnung, jemand hat sich jetzt schon, ich sehe jemand, guck regelmäßig immer meinen Status bis zum Ende an, dass ich sag, du, hey, Barbara, ich weiß, du hast jetzt schon, verfolgt schon seit längerem meinen Status und ich will einfach ehrlich sein, ich hab schon so oft überlegt, ob ich dich anschreiben soll, aber irgendwie hab ich mich immer nicht getraut, weil ich es total blöd finde, weil wir vielleicht gar keinen Kontakt haben oder uns vor zwei Jahren das letzte Mal gesehen haben, aber wenn ich mich frage, hab ich ja sowieso schon nein und deswegen hab ich mir gedacht, ich schick dir jetzt mal kurz ne Sprachnachricht und wann passt es bei dir, wann hast du vielleicht mal Lust zu Also das sind so Sachen, was ich halt auch oft mache. Einfach ehrlich und authentisch sein und wenn ich ein ungutes Gefühl habe und ich mich nicht traue, die Person anzusprechen, warum sagt, ich kann ihr das doch sagen der Person. Also das ist doch ehrlich und die Person denkt, okay, sie hat sich jetzt nichts ausgedacht, warum sie mich jetzt kontaktieren möchte, sondern sie hat einfach ehrlich gesagt, was sie möchte.
Thomas: Hast du für dich persönlich manchmal die Situation, wo du dir denkst, ach für die Person ist das nichts?
Mandy: Ja, tatsächlich. Das ist auch ein ganz großes Learning. Denke niemals für andere Menschen, weil mal ganz frech gesagt, was bilde ich mir ein, jetzt für dich zum Beispiel zu entscheiden, dass die Produkte für dich nichts sind. Und das habe ich am Anfang ganz, ganz viel gemacht, habe gesagt, ach, für den ist das nichts, der kann sich das nicht leisten. dann auf einmal hast du bei der Person im Status gesehen, FitLine, hm, Mist, die ist woanders gestartet.
Thomas: Okay, ungünstig.
Mandy: Sehr ungünstig und gerade vor vier, fünf Monaten hatte ich eine ehemalige Kundin von mir aus meinem anderen Direktvertrieb und ich dachte, für die ist das nichts, die brauche ich nicht ansprechen und so weiter. Und die habe ich jetzt mal angesprochen, ich mach das jetzt einfach mal, hab fast drei Jahre gebraucht, sie anzusprechen und die nimmt die Produkte als Kundin und die ist so happy, die ist mir so dankbar. weil ihre Herausforderung, die sie schon seit der Kindheit hat, sich das immer mehr bessert. Und da habe ich gemerkt, ich hätte ihr vor drei Jahren schon helfen können, aber ich habe gedacht, das wäre nichts für sie. deswegen... Manchmal braucht man solche Erlebnisse, ⁓ neue Menschen ansprechen zu können, sich bewusst zu machen, du hast so viele noch nicht angesprochen, weil du der Meinung bist, ist nichts für diese Menschen.
Thomas: auch ein bisschen was mit Mut zu tun, also den Mut, Schritt zu gehen und quasi auch sein eigenes Vorurteil quasi einfach mal links liegen zu lassen. Was glaubst du, warum andere gerne mit dir zusammenarbeiten?
Mandy: Mit mir. Ich glaube, dass wir ein Nein, ich glaube nicht. Ich weiß, sind. Wir sind ein wirklich gutes und harmonisches Team. Ja, wir lachen viel zusammen. Wir nehmen das Business nicht zu ernst. Natürlich ist es ein Geschäft und man sollte das ernst nehmen. Aber wir haben auch sehr viel Spaß. Wir machen sehr viel zusammen. Wir haben jetzt gemeinsam unseren eigenen Power Day auf die Beine gestellt als Team. Und das ist was, worauf ich richtig stolz bin. Und ich finde, wir haben so einen Teamzusammenhalt und Ja, da bin ich sehr, sehr stolz drauf und Christian Hohmann, glaube ich, das ja, hat mal so die Frage gestellt und ich glaube auch Jan-Henrik, würdest du selber gerne mit dir zusammenarbeiten? Und diese Frage, am Anfang habe ich die ganz klar mit Nein beantwortet, weil ich dachte, okay, bei mir würde ich es vielleicht gerade, wie ich hier in Abstammel selber nichts kaufen, aber inzwischen würde ich das tatsächlich ganz klar mit Ja beantworten.
Thomas: Bleiben wir mal kurz beim Power Day. Ihr habt ihn jetzt schon ein paar Mal durchgeführt. Das ist Hamburg Nord, wenn mich jetzt nicht alles täuscht. Wie kam es dazu? Also, wie habt ihr euch überlegt, okay, wir machen jetzt einen eigenen Power Day, weil der bekannte Power Day in Seevetal ist quasi im Süden von Hamburg. Was war euer Gedanke?
Mandy: Ja. Genau.
Thomas: Wie habt ihr dann letztendlich dann entschieden, das durchzuziehen?
Mandy: Also tatsächlich kam das oder ja, du weißt ja, Seevetal, der Power Day, ist immer ratzfatz ausverkauft gewesen. Tolle Veranstaltung. Ich habe auf dieser Veranstaltung eine Entscheidung getroffen. Ich habe dort das erste Mal meine Geschichte geteilt. Ist auch ein sehr besonderer Ort für mich persönlich. Aber es ist leider so, dass viele unserer Teampartner hier oben bei uns, Hamburg Nord, halt auch immer keine Tickets bekommen haben und wir halt überlegt haben, okay, was kann man alternativ irgendwie machen? ⁓ hier vor Ort was anzubieten und dieser Gedanke, einen Power Day zu veranstalten, eigenen, der war tatsächlich schon relativ lange da, hat aber tatsächlich ein Jahr gedauert, bis wir dann in die Umsetzung gekommen sind. Irgendwann habe ich gesagt, so Maria, wir machen das jetzt. Ich sage, ich habe mir eine Location angeguckt, lass uns das machen und dann sind wir in die Planung gegangen und wir haben halt relativ viele Teampartner und auch ich, viele Mamas im Team mit Kindern und wenn das dann vor Ort ist hier und vielleicht auch nicht ganz so lange ist das für die Familie manchmal auch ein bisschen besser planbar. Und genau, es soll auch gar kein Ersatz für Seevetal sein. Wir gehen auch immer noch gerne nach Seevetal, aber ja, wie gesagt, das ist halt immer sehr schnell ausverkauft. Und das bedeutet natürlich auch Wachstum, ne? Das habe ich mir natürlich auch Gedanken drüber gemacht. Also meine größte Angst ist tatsächlich vor Menschen zu sprechen. Also ich mache das heute noch nicht gerne. Aber hinter deiner größten Angst steckt ja bekanntlich dein größtes Wachstum. Und das habe ich auch gedacht, okay, mach das jetzt. Du kannst da dran nur wachsen. Ja, und dementsprechend habe ich das mit Maria auf die Beine gestellt und wir sind sehr stolz, dass wir da schon jetzt die eine oder andere Veranstaltung hinter uns gebracht haben.
Thomas: Der Euer
Mandy: Meistens. Entweder das Wochenende vor oder nach der BA. Je nachdem wie es sich passt.
Thomas: Okay. Und wenn jetzt ein Zuschauer Bock hat, der aus der Nähe von Hamburg kommt und der sagt, ich müsste da gerne mal hin, wie kriegt er die Infos, wo kriegt er die Karten und wo kann er sich melden?
Mandy: Wir haben eine WhatsApp-Probe tatsächlich. Da ist immer der Link drin. Da werden auch alle Infos geteilt, was aktuell ist. Anfahrt, Essen, hier und da. Genau, dann kann man sich ganz normal ein Ticket über Eventfrog kaufen und dann mit uns einen geilen Tag erleben.
Thomas: Irgendwann werde ich es auch mal versuchen, dahin zu kommen. Wie gesagt, Seevetal ist ja schon mal fast zwei Stunden Fahrt von Oeynhausen aus und dann quasi nochmal komplett durch Hamburg durch. Also es ist zwei, dreiviertel Stunden oder irgendwie so was. Naja, das ist nicht mal eben die Ecke, aber vielleicht mit dem Wochenende in Hamburg oder irgendwie so was mal verbinden oder so. Genau. Ja, kommen wir zurück.
Mandy: Ja, das man schon sehen und so.
Thomas: deine Arbeitsweise. Es gibt ja gute Tage, es gibt schlechte Tage und was ist deine Motivation an den nicht so guten Tagen trotzdem weiterzumachen?
Mandy: Meine Motivation ist tatsächlich immer meine Tochter in allem, was ich tue, weil ich ihr halt einfach ein schönes Leben ermöglichen möchte, weil ich ganz, ganz viele, gerade Mütter sehe, auch alleinerziehende Mütter, aber auch verheiratete Paare oder wie auch immer, die so abgehetzt im Alltag sind und kaum Zeit oder wenig Zeit für ihre Kinder haben und ich einfach jetzt gemerkt habe, wo ich komplett zu Hause bin. wie entspannt Also, entspannt das Leben zwischen mir und meiner Tochter ist. Und es gab wirklich andere Zeiten, wo ich immer gesagt habe, ich kann jetzt nicht, ich habe keine Zeit, wir machen das später und dann haben wir es doch nicht gemacht, weil dann doch keine Zeit war. Sie muss nicht in die Schulbetreuung jetzt. Also, ab diesem Jahr habe ich gesagt, so, brauche sie nicht mehr, weil ich ja ab jetzt oder seit Mai komplett in der Selbstständigkeit bin. Und ja, sie ist mittags zu Hause. Wir verbringen hier Zeit zusammen. Klar bin ich dafür mal abends weg oder auch am Wochenende mal weg. Aber ich bin halt da für unter der Woche da und ich finde das ist ganz ganz viel wert, weil viele viele Eltern wünschen sich das und das ist halt mein Ansporn das meiner Tochter halt auch weiterhin zu ermöglichen, dass ich halt nach der Schule und nachmittags für sie da sein kann.
Thomas: Ja, das ist glaube ich für viele Eltern echt ein großes Problem und das merkt man ja auch immer mehr. Die meisten Kinder in Kita oder Schulen, sind länger an diesem Ort als die Eltern arbeiten oder als sie mit den Eltern zusammenhängen. Das mag jeder für sich selber ja quasi entscheiden, aber ich glaube, Für dich und deine Tochter hast du da definitiv eine sehr gute Entscheidung getroffen.
Mandy: Und vor allem, also viele können es ja einfach auch gar nicht, finanziell gar nicht anders stemmen, als dass beide Elternteile arbeiten gehen müssen. Und dann geht es halt nicht anders. Und ich habe als meine Tochter noch im Kindergarten bei Eltern gesehen, die ihre Kinder morgens sieben abgegeben haben und abends 17 Uhr abgeholt haben. So und das zu sehen, das hat mich immer so traurig gemacht, weil auch da hatte ich natürlich schon ein paar Freiheiten, nur Teilzeit gearbeitet und auch jetzt alleine die Ferien. Jeder Elternteil weiß das, Ferien. Wir haben so viel Ferien, so viele Urlaubstage hat niemand. Und jetzt alleine, ich konnte jetzt die kompletten Sommerferien mit meiner Tochter verbringen. Sie war auch zwei Wochen bei ihrem Papa, aber wir hatten einfach die Zeit und ich musste mir keinen Stress machen, keinen Druck machen wegen Urlaub nehmen oder sonst irgendwas, sondern wir konnten einfach die Zeit wirklich genießen. Und das Gute ist, das Geld kam halt trotzdem auch, wenn ich dann halt mal nichts getan habe.
Thomas: Das ist schon geil. Ja, so als Abschluss nochmal eine kleine emotionale Frage und gut, was heißt emotional. Aber gut, wie triffst du Entscheidungen eher aus dem Kopf oder aus dem Bauch aus?
Mandy: Das durfte ich lernen. Ich bin ein sehr verkopfter Mensch. Zahlen, Daten, Fakten. Ich muss immer alles analysieren, mir einen Plan machen und habe jetzt aber mit der Zeit gelernt, dass ich tatsächlich auch mal auf mein Bauchgefühl hören darf. und das Bauchgefühl manchmal dann doch die bessere Entscheidung ist. Also inzwischen versuche ich mehr auf mein Bauchgefühl zu hören, auf mein Bauchgefühl zu hören, denn gerade bei uns Frauen, so die Intuition, die ist halt da und meistens ist das dann doch die richtige Entscheidung und ja, ich würde sagen eher Team Bauchgefühl.
Thomas: Okay. Okay. Ja, kommen wir zum Ende. zum Ende gibt es ja immer so dieses obligatorische, nennen wir deine drei goldenen Nuggets. Was wären für unsere Zuschauer oder für die Zuschauer oder Zuhörer, besser gesagt, die gibt es ja auch noch, deine drei goldenen Nuggets, die du den Menschen weitergeben wollen würdest.
Mandy: Also... auf das Business bezogen, auf jeden Fall auf Events gehen. Ich habe das am Anfang ganz lange nicht gesehen, warum ich ständig auf diese Events gehen soll, weil es wird doch im Prinzip immer das Gleiche erzählt, ständig Produkt- und Geschäftspräsentationen. nachdem ich irgendwie 10, 15 Events besucht habe, dachte ich so, okay, jetzt ja auch mal gut, ist ja schön, wenn ich ab und zu mal hingehe und ein paar Menschen sehe und höre. Aber tatsächlich hat das bei mir, ich sag mal so vor einem Jahr, dreiviertel Jahr erst so Klick gemacht und ich habe wirklich gemerkt, wie wichtig Events sind für Menschen, die starten, aber auch für Menschen, die schon länger dabei sind, einfach auch mal zu sehen, welche Menschen werden denn dort auf der Bühne geehrt. Dass man sich gerade auch mal guckt, okay, die Person hätte ich vielleicht nie angesprochen und die wird hier gerade zum President geehrt. Also dafür auch, aber natürlich auch Geschichten nochmal neu zu hören. Also bestes Beispiel ist, wir hatten auf unserem letzten Powerday Jan-Henrik Topmöller. Ich gehöre ja auch zu seiner Linie und ich habe irgendwie dieses Mal, ich habe seine Geschichte schon so oft gehört, aber ich habe die dieses Mal komplett anders wahrgenommen, weil ich irgendwie in einer ganz anderen Energie auch war und ich habe so viel mitgeschrieben. Deswegen finde ich, ja, es ist so wertvoll immer wieder auf Events zu gehen. Genau. Also Nummer eins. Genau, dann tatsächlich ehrlich und authentisch bleiben, finde ich ganz wichtig, weil ich glaube mit Ehrlichkeit und ja, kommt man einfach in dem Business hier weiter, weil es gibt so viele Menschen da draußen, die einfach nur Verkäufer sind und wenn du aber ehrlich und authentisch bist, unterscheidet dich das einfach von anderen Menschen. Wenn du den Menschen auf Augenhöhe begegnest, ehrlich sagst, ja, was du möchtest, weil also meine Intention ist einfach, ich möchte Menschenleben verändern, wirklich und ob jetzt gesundheitlich oder finanziell. So und wenn jemand nein sagt, dann bin ich auch nicht mehr böse. Also was heißt böse, war ich am Anfang auch nicht, aber ich war am Anfang immer total enttäuscht, wenn jemand nein gesagt hat und dachte, warum denn nicht? Und der muss das doch sehen. Aber inzwischen weiß ich, ich vergebe Chancen, ich vergebe Möglichkeiten und für jeden oder ich vergib das einfach ehrlich und wer es nicht annimmt, dann sag ich, Hey, ist kein Problem. Wenn es irgendwann mal für dich interessant sein sollte, dann darfst dich gerne bei mir melden oder wenn es für dich okay ist, würde ich mich einfach in einem halben Jahr nochmal bei dir melden, weil Lebenssituationen können sich ja verändern. Also einfach ehrlich mit den Menschen sein und ich glaube dann hebt man sich sehr, sehr ab in dem Business.
Thomas: Nummer 3
Mandy: Hör auf deinen Sponsor, auch was, was man immer wieder hört oder hör auf die Menschen, da sind, wo du hin willst. Auch das habe ich am Anfang nicht ganz so eng gesehen und dachte so, wenn ich mal was wissen möchte, dann frage ich nach. Aber ansonsten, ich weiß ja schon ganz viel und Ich habe dann aber angefangen oder gemerkt, dass es halt nicht so einfach geht, wenn ich hier alleine meinen Weg gehe. Das waren so die ersten drei Monate, bevor ich überhaupt mit dem Business gestartet bin. Dann bin ich ja mit dem Business gestartet und ich habe meine Sponsorin wirklich täglich in Beschlag genommen. Ich habe sie angerufen, ich habe sie angeschrieben und ich habe ganz ganz eng mit ihr zusammengearbeitet, weil Wissen ist halt Holschuld. Und wenn du einfach mit den Menschen, die da sind, wo du hin möchtest, zusammenarbeitest, dann geht es halt schneller und einfacher, als wenn man sich den Weg erstmal alleine frei gräbt.
Thomas: Und wäre das auch dein Rat an eine Person, die frisch startet? Also hör auf deinen Sponsor oder hör auf die Menschen, da sind, wo du selber hin willst.
Mandy: Definitiv, weil ich sag mal, wir oder die sind den Weg ja schon gegangen. Die haben vielleicht auch die Fehler schon gemacht und das kann man ja seinem neuen Teampartner ersparen und sagen so, hey, mach es doch so und so. Das ist wirklich der einfachste Weg, weil ich hatte ja vorhin schon gesagt, man will ja mal gerne das Rad neu erfinden. von daher glaube ich, wenn man sehr eng mit seinem Sponsor zusammenarbeitet und regelmäßig auf Events geht und vor allem auch Menschen mit auf Events nimmt, dass man hier relativ schnell auch erfolgreich werden kann. Und erfolgreich sag ich jetzt mal ist für mich auch, wenn du den Manager erreicht hast und dir den wirklich kontinuierlich aufbaust und hier deine 300, 400 Euro verdienst und das passiv, also versuch das mal irgendwo anders zu bekommen. 400 Euro im Monat passiv.
Thomas: Was würdest du tun? Also wir atmen jetzt gerade noch ein bisschen aus, aber das ist jetzt gerade eine Frage, die mich jetzt gerade brennend interessiert. Wenn du jetzt feststellst, mein Sponsor oder meine Upline ist vom Arbeitsweg gar nicht so sehr, wie ich das mir eigentlich vorstelle. Also da gibt es Reibereien. Und ihr kommt da einfach nicht auf den grünen Zweig. Was würdest du dann tun?
Mandy: Also, jetzt stand heute, damals, als ich frisch gestartet wäre, hätte ich tatsächlich nicht gewusst, was ich tun sollte. ist dann vielleicht auch ein Grund, wo man sagt, okay, vielleicht ist das Business doch nichts für mich, weil vielleicht komme ich mit dieser Person nicht zurecht, aber da einfach mein Tipp, wende dich an die Person dort drüber, schau, wer ist dort drüber und ob das passt. Und wenn man sagt, ich komme vielleicht mit dieser ganzen Arbeitsweise in dieser Linie oder Struktur nicht zurecht, was ja durchaus auch sein kann, dann schau einfach, geh auf Veranstaltungen, connecte dich mit Menschen, wo du sagst, hey, das passt und dann arbeitet man linienübergreifend. und das ist auch das, was ich ganz viel mache. Ich bin auch mit vielen Menschen connected, die nicht in meiner Linie sind und wir tauschen uns aus und arbeiten zusammen, planen tatsächlich gerade auch linienübergreifend gerade wieder ein neues Projekt und von daher einfach schauen, Veranstaltungen gehen, gucken wer ist dort, mit wem kann ich mich connecten und mit wem matched ist, weil gerade bei PM, bei FitLine sind so viele, also da ist niemand der sagt, mit dir will ich nicht reden. ⁓ mit jedem ins Gespräch.
Thomas: Danke. Sehr schön. Wo siehst du dich in einem Jahr? Privat, geschäftlich, menschlich? Also, mal gucken wann die Folge rauskommt, wann die veröffentlicht wird, aber geh mal mal davon aus, wir reden von Oktober, November 26. Wo siehst du dich?
Mandy: Also Oktober, November 26, puh, gute Frage. Ich sehe mich auf jeden Fall in der nächsten Stufe. Die Stufe Executive Vice President, die möchte ich bis dahin auf jeden Fall erreicht haben. Mit Tendenz zum PT. Das ist meine große Vorstellung fürs nächste Jahr. Ich werde ein tolles Team haben. Viele neue Menschen in meinem Team. Erfolge feiern. Ja, und privat sehe ich mich... tatsächlich hoffe ich in einer Beziehung. Das ist so das, was ich mir so fürs nächste Jahr manifestiert habe. Einfach ankommen, das Leben genießen, tolle Menschen um mich herum haben und einfach mit meinem Team und den Menschen in meinem Leben einfach gemeinsam die Ziele zu erreichen und nicht nur meine Ziele zu erreichen, sondern natürlich auch die Ziele meiner Teampartner zu erreichen und die Erfolge zu feiern. Und das ist eigentlich auch so mit der schönste im Geschäft, Erfolge der eigenen Teampartner zu feiern, wenn die ihre Stufen erreichen. Das ist so ein schönes Gefühl und irgendwie mit keinem Geld der Welt zu bezahlen, weil dadurch, dass ich mit diesen Menschen gesprochen habe, hat der ja einfach in seinem Leben komplett was verändert, ob jetzt gesundheitlich oder finanziell und das ist einfach ein totales schöne Gefühl.
Thomas: Wir kommen dann jetzt wirklich zum Ende. Und ich danke dir vielmals für die Einblicke und für unser wirklich tolles Gespräch. Ja, für die Zuhörer und die Zuschauer. Ich hoffe, euch hat die Folge gefallen und seid gespannt auf die nächste Folge und auf den nächsten Gast und empfehlt diesen Podcast gerne weiter. Und ich würde mich sehr freuen. Ich mich, zu lesen oder zu hören. Vielen Dank fürs Einschalten. Bis zum nächsten Mal.
Mandy: Okay.