Im April 2024 brachte Jasmin ihrer großen Schwester einen Karton vorbei. „Was kann denn passieren? Schlimmer geht nicht, Yvonne.“ Der Karton stand zwei Wochen ungeöffnet herum, bevor Yvonne Meyerding an einem Samstag hineinsah.
Sie ist 42, arbeitet Vollzeit im kaufmännischen Bereich eines Holzunternehmens, hat drei Töchter im Alter von 18, 16 und 10 Jahren und ist seit 19 Jahren verheiratet mit einem Mann, der fast durchgängig auf Montage ist. Ihr Tag beginnt um fünf, damit ihr eine Stunde bleibt, bevor um sechs „das Leben hier los“ geht und bis 23 Uhr nicht mehr aufhört. Im Büro ist sie „der Dreh- und Angelpunkt für alle organisatorischen Dinge“, zu Hause „immer die Mutti für alle“. Mittagspausen fallen regelmäßig aus.
Anfang 2024 war der Punkt erreicht, an dem es nicht mehr ging — körperlich, mental, psychisch, wie sie sagt. Als Thomas Müller nach den Beschwerden fragt, beginnt sie eine Aufzählung und bricht sie selbst ab: Die gemeinsame Zeit würde nicht reichen. Was sie dann doch nennt: Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Blutzuckerprobleme, Übergewicht, Schmerzen in Füßen und Knien. Alles, was sie über die Zeit danach berichtet, ist ihre persönliche Erfahrung und kein medizinischer Rat.
Aus dem Ausprobieren wurde ein zweites Standbein neben dem Vollzeitjob. Weil sie abends nie Lust hatte, noch einmal aus dem Haus zu gehen, verlegte sie die üblichen Informationsabende auf den Vormittag: Buffet in der eigenen Küche, eine knappe Stunde, danach Fragen. Das Feedback beschreibt sie in einem Wort: „Durchwachsen.“ Am ehesten meldeten sich hinterher die, die vorher am skeptischsten waren. Ihre beiden großen Töchter sind inzwischen ihre Teampartnerinnen — „Die würden auch gerne aktiver sein, trauen sich aber noch nicht so ganz ran.“
Das Gespräch endet nicht mit einer Lösung. Auf die Frage, was Leichtigkeit für sie persönlich bedeute, sagt Yvonne Meyerding: „dass ich sie mir wünsche, noch habe ich sie nicht.“ Was sie sich wünscht, ist konkret: dass der Wecker ausbleiben kann und der Hauptjob in einem Jahr auf zwei Tage pro Woche schrumpft. Wie viele Menschen mit vollem Job und voller Familie kann sie sagen, was fehlt — sie hat es nur noch nicht.
Kapitel
Aus den Fragen im Gespräch abgeleitet.
Transkript
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Yvonne: Ich war der strikte Gegner. Ich war aber auch an einem Punkt, wo es mir so schlecht ging, dass ich nach dem letzten Strohhalm gegriffen habe.
Thomas: Hallo und herzlich willkommen zur heutigen Folge von Leichtlos. Manchmal begegnet man Menschen, die tragen viel, aber auf eine leichte, unaufgeregte Art. Mein heutiger Gast ist so jemand. Sie ist 42 Jahre jung, seit 19 Jahren verheiratet, hat drei wunderbare Töchter, lebt mit ihrer Familie in Stemwede, arbeitet Vollzeit im kaufmännischen Bereich eines Holzunternehmens. Sie schafft es, Familie und Beruf mit Ruhe und Leichtigkeit zu verbinden. Ihr Einstieg bei PM
Yvonne: Vielen
Thomas: war damals eher zufällig. Ihre kleine Schwester Jasmin hatte noch Produkte über und brachte sie im April 2024 vorbei. Kurz danach startete auch eine langjährige Freundin mit dem Business. Und nach ihrem Sommerurlaub im Juli 2024 merkte sie so eine starke Veränderung, dass sie sich dazu entschied, das Business machen zu wollen. Sie hat mittlerweile ihre eigene, herzliche Art gefunden, Menschen das Konzept näher zu bringen. Mit Vitalfrühstücken. Offen, bodenständig und ehrlich. Sie stellte Menschen in den Mittelpunkt und nicht das Verkaufen. Ich freue mich riesig, dass du heute hier bist. Herzlich willkommen, Yvonne!
Yvonne: Vielen Dank Thomas, ich freue mich auch, dass ich heute hier sein darf.
Thomas: Schön. Yvonne, wir kennen uns ja jetzt schon recht gut, würde ich mal sagen. Und in vielen Dingen stellen wir immer wieder fest, dass wir sehr gleiche Ansichten haben. Du kommst für mich total ausgeglichen rüber. Bist du von Natur aus so ruhig oder hast du das mit der Zeit so antrainiert?
Yvonne: Ja. Ich bin nicht von Natur aus so ruhig. Ich bin eigentlich sehr temperamentvoll. Aber seitdem es mir deutlich besser geht, kann ich auch mit Ruhe und Gelassenheit in den Tag starten.
Thomas: Okay, ich glaube, da kommen wir später nochmal zu. Und ja, du kommst aus Drohne in der Gemeinde Stemwede. Beschreib mal, wie sieht für dich ein ruhiger schöner Tag zu Hause aus?
Yvonne: Ein ruhiger schöner Tag. Jeder Tag startet bei mir ruhig und schön, da ich immer sehr früh aufstehe, die letzte oder die erste Stunde am Tag zu genießen, bevor alle anderen wach werden. Weil ab 6 Uhr geht das Leben hier los und das geht auch bis 23 Uhr, hört das nicht auf. Also Ruhe und Gelassenheit finde ich in meiner MeTime morgens von 5 bis 6 tatsächlich. Und dann geht das wilde Leben los, wie es mit Kind, Ehemann, Arbeit und Alltag halt so ist.
Thomas: Du hast ja drei Mädels und ich stelle mir vor, da ist immer viel los. Wer hat denn bei euch eigentlich das letzte Wort?
Yvonne: Ganz einfach, das erste und letzte Wort hab immer ich.
Thomas: Okay. Ja, mich interessiert immer, wer jemand ist, nicht nur was er macht, oder erreicht hat. Und genau darum geht es ja bei LeichtLos. Die echten Geschichten hinter den Gesichtern. Und deshalb für alle, die dich noch nicht kennen, wer bist du und wie würdest du dich selbst beschreiben?
Yvonne: Okay, das versuche ich jetzt mal relativ knapp. Mal gucken, ob ich das hinkriege. Also wie du schon gesagt hast, ich bin Yvonne, 42 Jahre jung, dreifache Mama. Meine Töchter sind 18, 16 und 10, also alle Alterskategorien vertreten. 19 Jahre verheiratet mit einem Ehemann, der viel unterwegs ist und deshalb bin ich eigentlich immer schon stark motiviert, aktiv gewesen. Ganz wichtig für mich, ich bin ein riesengroßer Dickkopf. Ich bin wirklich sehr, sehr schlecht zu begeistern. Ich bin sehr kritisch, aber auch liebevoll und im Großen und Ganzen immer die Mutti für alle. Mir ist es immer schon wichtig gewesen, dass es meinem Gegenüber gut geht. Und eigentlich habe ich schon immer dafür gesorgt, dass es meinem Gegenüber besser geht, wie mir eigentlich selber. Das ist so das, was mich ausmacht. Ich habe ein großes Herz für alle. Da werden alle eingeschlossen. Jeder, der meine Liebe verdient, bekommt sie auch.
Thomas: Und das merkt man vor allem, was deine Familie angeht und den Umgang damit. Also ich sag mal, ich hab's schon erlebt, dass du sehr stark warst in deinen Worten, aber man merkt die große Liebe bei euch in der Familie. Und das ist schon schön.
Yvonne: Mir ist immer wichtig, wenn ich etwas sage, dass ich dazu auch stehe. Ich sage nicht nur etwas, sondern ich handle auch danach. Ich stehe zu meinen Worten, ich stehe zu meinen Gefühlen, ganz besonders zu meinem Bauchgefühl. Darauf höre ich immer. Und das trage ich nach außen und auch nach innen. Und das ist immer für mich wichtig. Das ist eigentlich mein Markenzeichen.
Thomas: Mhm. Sehr schön, sehr schön. Wie sieht denn so grundsätzlich dein Alltag aus? Also zwischen Job, Familie und allem, was dazugehört? Beschreib mal, also wir haben ja schon deinen typischen Tag gehört, aber wie sieht so dein Alltag von Montags bis Freitags aus beispielsweise?
Yvonne: Ich werde es mal versuchen. Mein Alltag ist relativ vollgepackt. Nachdem morgens meine Me-Time eigentlich vorbei ist, geht kurz nach 6 der Tag hier los. Die Kinder werden zur Arbeit verabschiedet. Der Hund muss noch vor die Tür. Der Haushalt wird ein Stück gerockt. Jeder macht sich fertig für seine Arbeit und so ist es hier auch. Und halb acht verlässt die Kleinste das Haus. Das heißt dann beginnt für mich auch der Arbeitsalltag und ich fahre zur Arbeit. Ich arbeite Vollzeit im Büro. wo auch ein kleines Team auf mich angewiesen ist, weil ich auch da die Mama für alle bin, alles organisiere. Ich bin der Dreh- und Angelpunkt für alle organisatorischen Dinge. Ohne mich geht eigentlich gar nichts. Von daher geht es direkt in die Vollen, so wie ich auch nur die Bürotür betrete, ob es Telefon, E-Mail oder die Menschen persönlich sind. Das Ganze geht dann teilweise so von einer Stunde zur anderen, dass ich teilweise die Mittagspause verpasse. Ich bin dann froh, dass ich nach Hause fahren darf, weil mein Hund vor die Tür möchte. So habe ich dann noch mal 20 Minuten für mich, durchzuatmen, dann wieder zurückzufahren und die letzten vier Stunden auch noch zu rücken. Ja, und dann geht es weiter. Eventuell die Kids mal abholen. Wenn noch Termine sind, bin ich die liebe Mama und fahre zur Schule, die Kinder abzuholen. Und wenn wir zu Hause sind, geht es da weiter. Trubel, Termine, Abendessen vorbereiten. Haushalt und Co. macht sich ja leider nicht von alleine. Zumindest hatte ich die Lösung noch nicht gefunden, wie das gehen soll. Und dann zieht sich das so durch bis abends hin. Zwischendurch werden auch Hausaufgaben gemacht, Telefonate geführt mit meinem Mann, der fast durchgängig auf Montage ist. Wir sehen und hören uns eigentlich auch nur in den Abendstunden. Dann gibt es die ein oder anderen Hobbys, die abends dann auch noch auf sich warten. Ja, und irgendwann ist es dann 21.21.30. Wenn ich Glück habe, komme ich noch aufs Sofa. Wenn nicht, ist der Tag dann auch schon vorbei. So.
Thomas: Also gefühlt klang das jetzt so, als wärst du 21 Stunden am Tag on fire. So fühlt es sich an. Krass. Bei so viel Durcheinander und so viel Organisation, die du tätigen musst, was gibt dir im Alltag die Energie? Wo tankst du dich selber auf? Also
Yvonne: Ja, so fühlt es sich manchmal an.
Thomas: Du hast jetzt gesagt, dass du morgens die erste Stunde für dich alleine nutzt. Reicht das für dich wirklich für den ganzen Tag?
Yvonne: Habe ich immer gedacht, also ich habe immer gedacht, mehr geht ja nicht. Mehr Zeit hast du für dich einfach nicht. Das muss halt einfach so sein. Jetzt, seitdem ich PM kennengelernt habe, habe ich andere Möglichkeiten gehört, gesehen, durfte reinschnuppern und habe festgestellt, das geht anders. Es gibt durchaus Möglichkeiten, dass man mehr an sich selber denken und mehr an sich selber arbeiten kann, sich selbst auch besser zu fühlen. Da arbeite ich gerade in großen Schritten dran. Aktuell ist es ja so, dass wir auch viel auf Veranstaltungen fahren und das ist meine MeTime, die ich zurzeit habe. Das ist etwas, was mir wichtig ist. Das ist zurzeit etwas für mich aktuell, später halt auch für alle anderen.
Thomas: Wenn du an dich vor ein paar Jahren denkst, vor den Produkten oder sogar noch viel früher, was hat sich in deinem Leben am krassesten verändert?
Yvonne: Ich mich selber. Ich mich selber, meine Geduld, meine Denkweise tatsächlich. An dem für andere denken hat sich nichts geändert. Das ist mir nach wie vor immer wichtig. Das wird sich auch nicht ändern. Dafür ist mein Herz auch einfach zu groß. Aber ich habe mich selbst verändert in den letzten anderthalb Jahren und bin immer noch bestrebt, diese Veränderung weiter nach vorne zu bringen. Ins Positive, ins Ruhige, ins ausgeglichene. Das ist das, was wichtig für mich und auch für alle für mein Gegenüber ist.
Thomas: Mhm. Cool. Ja, ich habe ja schon ganz kurz angerissen am Anfang, dass deine kleine Schwester, die Jasmin, dir damals die Produkte gegeben hat, weil sie sie noch über hatte. Wie kam es dazu? Was war der ausschlaggebende Punkt, dass dir das passiert ist?
Yvonne: Naja, bei so einem vollen Alltag und auch eine sehr aktiv arbeitende Arbeit, die mich wirklich sehr gefordert hat und ich bin auch ein Mensch, der nicht einfach halb fünf den Hammer fallen lässt. Wenn Arbeiten nicht erledigt sind, werden sie fertig gemacht. Mit diesem vollgepackten Alltag und das seit über vier Jahren nonstop fünf Tage die Woche war halt Anfang des Jahres einfach mal der Punkt erreicht, wo es mir nicht gut ging. Mir ging es körperlich nicht gut, ging es mental nicht gut, ging es psychisch nicht gut und leider hat das mein Umfeld auch zu spüren bekommen. Ich war so gereizt, ich war einfach nur noch überfordert, will ich es nicht nennen, aber es war einfach mal alles zu viel. Und ich hatte früher schon die Möglichkeit, die Produkte kennenzulernen und habe es immer verneint. Ich war der absolute Gegner, gesagt, ich brauche sowas nicht. Ich nee, schon mal gar keinen Pulver in Tüten, das kommt mir gar nicht ins Haus. Wo soll ich da denn mit? Aber meine Schwester, und auf die höre ich eigentlich auch sehr viel, hat mir das sehr ans Herz gelegt und hat mir irgendwann einfach diesen Karton vorbeigebracht und hat gesagt, da, was kann denn passieren? Schlimmer geht nicht, Yvonne. Schlimmer wie jetzt aktuell. Was soll dir passieren? Probier's doch einfach aus. Dieser Karton stand zwei Wochen bei mir rum, ohne dass ich überhaupt nur reingeguckt habe. Muss ich ja gestehen. Aber irgendwann habe ich gedacht, okay, was soll's? Ich glaube, es war ein Samstag, wenn ich mich recht entsinne. dass ich gedacht habe, probieren wir doch einfach mal, was da so drin ist. Und ich war relativ schnell positiv überrascht, dass es gar nicht so schlecht geschmeckt hat. Ich bin morgens angefangen mit dem Power Cocktail, kennt ja jeder, und habe dann gedacht, gucken, was abends so ist. Das Restorate, muss ich sagen, hat mich vom Geschmack her nicht ganz so umgehauen. Aber da gibt es ja Gott sei Dank Alternativen und wir haben ja mehrere Sorten. Ich habe das Ganze zwei, drei, vier, fünf Tage gemacht. Und ich fühlte mich schon direkt anders. Und dann habe ich gedacht, das kann nicht sein. Das ist jetzt Zufall. Und parallel ist meine langjährige Freundin angefangen durch andere Umstände. Und die hatte ähnliches. Ist auch Mama, war auch energiemäßig am Ende. Und dann haben wir uns ausgetauscht, weil wir gedacht haben, ist das Placeboeffekt oder ist das kein Placeboeffekt? Und es war kein Placeboeffekt. Es ging einfach ab da nur noch gerade hoch. Ich habe es ausgestrahlt, ich habe mich besser gefühlt, ich habe direkt besser geschlafen, obwohl ich die Schlafdauer nicht verändert habe, aber es war anders, aufstehen morgens. Ja, so fing das alles an, dass ich gesagt habe, okay, das müssen wir jetzt mal eine Weile beobachten, ob das so eine Eintagsfliege ist oder ob das bleibt.
Thomas: Ja cool. Jetzt hast du schon alle meine Fragen eigentlich beantwortet. Nein, alles gut. Ja und was war dann letztendlich der ausschlaggebende Punkt, dass du gesagt hast, ich möchte die Produkte nicht nur nutzen, sondern auch weitergeben.
Yvonne: Ich hatte sehr viele Herausforderungen. Wenn ich dir jetzt alle Herausforderungen erzähle, mich so betroffen haben, leider unsere Zeit nicht, die wir uns so gesetzt haben. Deswegen versuche ich es relativ kurz zu fassen. Kopfschmerzen, Bluthochdruck, ich hatte Blutzuckerprobleme, definitiv. Zu starkes Übergewicht. Körperliche Schmerzen, sprich auch die Füße, Kniegelenke etc. Ich hatte wirklich sehr große Baustellen. Plus die kurze Zündschnur etc. Also habe ich das Ganze ja dann seit April 2024 genutzt und wir hatten da bereits schon unseren Urlaub gebucht. Endlich mal wieder einen Urlaub mit dem Flieger in die Sonne. Und ich war nie ein Mensch, der in irgendeiner Form mal eine Ruhephase genießen konnte. Es war nicht machbar. Es ging einfach nicht. Ich konnte den Kopf nicht ausstellen. Das war nicht machbar. Dann sind wir nach Djerba geflogen, also auch mitten in die krasseste Sonne überhaupt. Wir hatten Temperaturen. Da träumen wir hier in Deutschland nur von. Es lief aber alles reibungslos. Meine Töchter haben mich begleitet, meine Mutter und meine Schwester. Wir haben einen richtig coolen Mädelstrip gemacht. Und ich konnte von Tag eins an runterfahren. Ich habe mich an den Pool gelegt mit einer riesen Lautstärke von Musik. Es hat mich nicht interessiert. Es ging mir so gut, inklusive Sonnenbrand des Lebens geholt. Weil ja, klar, schmiert man sich einmal ein, aber ... Wenn man den Rest des Tages verpennt, vergisst man den Rest vielleicht auch. Und mir ging es einfach richtig gut. Mir ging es richtig gut. Und so zog sich das den Urlaub so durch, dass selbst meine Schwester und meine Mutter gesagt haben, wenn ihr Wollen so runterfahren kann, wenn ihr das Ganze so annehmen kann, will ich diese Pulver auch. Ich möchte das ausprobieren.
Thomas: Okay.
Yvonne: Ich hatte so viele positive Resultate inklusive der nicht mehr ärgernden Sonnenallergie, dass ich nach dem Urlaub beschlossen habe. Das ist richtig genial. Ich will mehr wissen und das muss in die Welt raus. Diese Chance müssen einfach mehr Menschen erfahren.
Thomas: Und ich glaube, wir kennen ja alle so dieses Umfeldproblem, in Anführungszeichen. Wie hat dein Umfeld denn reagiert, als du gesagt hast, jetzt will ich und jetzt fange ich hier Pulver in Tüten an zu verteilen und Menschen von gesunder Lebensweise zu erzählen?
Yvonne: Ich habe einen großen Vorteil, wenn ich Dinge nicht will, dann will ich sie nicht und das wissen auch alle. Das sage ich auch ganz klar. Aber genauso gut, wenn ich etwas gut finde, habe ich jedem schon einen guten Ratschlag mit auf den Weg gegeben, weil ich es immer ehrlich gemeint habe. Also eine gute große Vertrauensbasis waren in meinem Bekannten- und Freundeskreis tatsächlich schon da, sodass dann, wie ich angefangen habe, hier und da mal Fragen kamen. Und dann habe ich gedacht, okay, irgendwie muss ich ja mit denen darüber reden. und hab dann die ersten Termine gemacht. Noch total unsicher, weil ich ja mehr oder weniger selber so reingeschleddert bin. Und so kam halt eins zum anderen. Inklusive meine Familie, die mitgemacht hat. So war ich auch nicht ganz alleine. So hat sich das dann nach und nach ergeben.
Thomas: Also seid ihr jetzt zu Hause dann quasi fünf Leute, ne, doch fünf Leute, die die Produkt nutzen, dann noch deine Schwester und die Mutter. krass. Alle unter dir.
Yvonne: Richtig. Alle mit mir. Wir machen das gemeinsam. Alle mit mir machen das richtig. Ganz genau.
Thomas: Alle mit dir, genau, als Familie, Family Business. Und, ähm, ja, ich hab ja am Anfang schon gesagt, euer Steckenpferd ist quasi das sogenannte Vitalfrühstück. Es ist natürlich keine neue Erfindung. Aber wie kamt ihr auf die Idee, die Art und Weise eines Vitalfrühstücks zu übernehmen?
Yvonne: Ich hatte ein, zwei Mal die Gelegenheit, dass ich an so einem Vitalabend teilnehmen hätte können. Aber ich persönlich, wir haben über meinen vollgepackten Alltag schon gesprochen als Mutter, als Berufstätige, wie auch immer man das sehen will, hatte selber immer keine Intention, abends noch irgendwo hinzugehen. Ich war einfach froh, wenn ich mein Pensum geschafft habe. Und dann habe ich gedacht, nee, wenn ich das jetzt irgendwie darstellen möchte, wenn ich den Leuten eine Möglichkeit geben möchte das Konzept kennenzulernen, muss ich irgendwie eine andere Lösung finden. Und habe mich halt selber gefragt, worüber würde ich mich freuen? Was würde mir mit meinem Alltag helfen, dass ich sage, okay, dann nehme ich mir die Zeit dazu. Und dann habe ich gesagt, Frühstücken tun alle gerne. Samstag, Sonntags hat man vielleicht auch sogar Zeit dafür. Also ist die Idee mit dem Vital-Frühstück entstanden. Und Das wurde auch wirklich relativ schnell und sehr gut angenommen.
Thomas: und ich war persönlich jetzt noch keinem Vital, äh, bei einem Vital-Frühstück bei euch. Aber wie läuft denn so ein Vital-Frühstück bei euch ab? Also ist es eher gemütlich, eher informativ? Was passiert? Ja, holen wir uns mal ab. Lass uns mal teilhaben.
Yvonne: Also in erster Linie ist es lecker.
Thomas: Das will ich hoffen.
Yvonne: Also kochen konnte ich immer schon gut, auch gerade für viele Leute habe ich das gerne gemacht. Ist das Frühstück auch nicht gerade klein ausgefallen. Wir haben uns gesund. Also ich habe das auch nicht alleine gemacht. Wir waren immer zu zweit oder zu dritt. Es hat aber bei mir stattgefunden, weil ich nun mal ein großes Haus habe, was in dem Fall zum Vorteil war. Im Alltag ist es oft zum Nachteil. Und dann haben wir einfach, wir haben uns ein Buffet überlegt, wo halt diese gesunden Sachen dabei sind. Wir haben aber auch Brötchen, Rührei, Kaffee. Unser Joghurt war dabei. Also es war eine bunte Mischung aus allem. Dann gab es zur Begrüßung gab es einen leckeren Cocktail mit unserem Zellschutz. Also wir haben es immer irgendwie schon direkt eingebaut, sodass man von Anfang an direkt probieren konnte. Wir haben Produkte aufgestellt. Ja und dann konnten sich die Gäste ein schönes Frühstück zusammenstellen am Buffet in meiner Küche. Und dann haben wir unsere Erfahrungsberichte geteilt, haben so ein bisschen das Konzept vorgestellt. Wir haben uns vorher schon Gedanken gemacht, wie können wir das gut nicht zu langwierig erklären, dass es auch jeder gut versteht. Und zwischendurch gab es dann einfach auch mal was zum Probieren. Also der Acti wurde probiert, der Zellschutz pur wurde probiert. Es standen alle Sachen da, jeder konnte Fragen stellen. Ja, und am Ende, das Ganze hat meistens so eine Stunde gedauert, gab es dann noch aktiven Austausch. Frage-Austausch-Runde. Und wer mochte, konnte überall noch beigehen. Und da waren die eigentlich relativ glücklich mit. Das funktionierte ganz gut. Und ich habe von vornherein immer gesagt, es ist eine rein informative Veranstaltung. Es ist alles freiwillig, hier muss keiner irgendetwas.
Thomas: Und was macht dir am meisten Spaß bei so einer Veranstaltung? Also dir persönlich?
Yvonne: Mir persönlich den Menschen ans Herz zu legen, einfach mal über den Teller ranzugucken. Einfach wirklich mal das Herz zu öffnen und etwas Neues auszuprobieren. Ich bin immer super nervös, wenn ich vor Menschen stehe und sprechen muss. Es ist egal, wo das gewesen ist. Ob es in der Schule war, als Elternvertreter. Ich habe das super gerne gemacht, aber sobald da eine Masse Leute vor mir stand, ging mir schon immer sehr die Pumpe. Aber da zu stehen und denen andere Wege zu zeigen, einfach was zu erklären. dass da noch mehr ist, wie all das, was in die Kategorie muss ja so gestopft wird. Das ist etwas, was mich begeistert, was ich super gerne mache.
Thomas: Mh. Und wir reagieren den Menschen darauf. Also du sagst, sind happy. Aber welches Feedback kriegst du bei diesen Veranstaltungen?
Yvonne: Durchwachsen. Durchwachsen. Aber das meiste war, die, am kritischsten das ganze belebeugelt haben oder die mir an den Vital-Frühstückstag am negativsten gegenübergetreten sind, sind die, die als erstes gesagt haben, zwei, drei Tage später, ich möchte das jetzt einfach selber erfahren, ich möchte das jetzt ausprobieren. Es sind ein, zwei direkt, die gesagt haben, Jo, Yvonne, wir kennen uns jetzt 30 Jahre, ich vertraue dir voll und ganz. Ich mach mal mit. Ich will mal unbedingt wissen, ob ich mich auch so fühlen kann wie du. Weil eigentlich hab ich auch dies und das und hier eine Herausforderung und ja.
Thomas: Und was bedeuten diese Treffen für dich? Ist es dann eher Business oder hast du schon eher das Gefühl, dass es ein Herzensprojekt ist? Also gehst du da strange dran oder eher wirklich mit Herz?
Yvonne: Es ist Immer mit Herz. Ohne Herz geht das nicht. Ganz ehrlich, ich liebe diesen Businessweg. Ich bin super neugierig, was alles noch kommt, weil das wirklich eine ganz tolle Sache ist, wenn man sich damit mal beschäftigt. Dabei in erster Linie geht es mir ums Herz. Es kann den Menschen durch diese Produkte, durch diese Firma, durch dieses Konzept so viel besser gehen. Das ist etwas, was mir so wichtig ist. Und das können die Menschen nur erfahren, indem sie es erklärt bekommen und einfach mal ausprobieren. Das ist ein großes Herzensprojekt, der ich unwahrscheinlich gerne mehr Zeit stecken würde. Ich würde es gerne jetzt schon komplett den ganzen Tag machen. Nach meiner Me-Time morgens würde ich direkt gerne loslegen. Es gibt meinen Alltag aber zurzeit leider nicht her.
Thomas: Du kriegst es ja doch irgendwie hin, dein Team und dein Umfeld aufzubauen. Wie? Also bei dem Tagesablauf, den du hast und bei dem Alltag, es können ja nicht nur diese Frühstücke an einem Sonntag sein, oder? Also wie begeisterst du Menschen? Wo findest du die Zeit dann noch dafür?
Yvonne: In allererster Linie führe ich immer ganz brav unsere tolle Handtasche aus, die ich anfangs gar nicht wollte. Ich das brauche ich nicht. Genau. Die habe ich immer bei mir und ich versuche es über Social Media. Ich muss dazu gestehen, ich habe meinen Kindern früher immer abgeraten, aufständig da irgendwas zu posten, zu machen und zu tun.
Thomas: Ich glaube, wir alle nicht.
Yvonne: und muss da jetzt leider ein paar Schritte zurückgehen. Wir leben in 225, wir leben in Social Media. Man muss einfach offen sein und hab mich tatsächlich viel mit Insta befasst, hab Spaß dran gefunden, mir irgendwas zu kreieren. Kreativ war ich schon immer. Und darüber versuche ich so ein paar Gedankenanreize auszulösen. Und dann gibt es hier und da Reaktionen. Und dann, wenn ich angeschrieben werde, reagiere ich drauf, dann machen wir ein Gespräch aus. Oder ich lade zum nächsten Frühstück ein. Das ist immer so, wie es gerade passt. Wir haben ja leider noch nicht regelmäßig diese Frühstücke. Deswegen hechte ich auch manchmal zwischen Bürofeierabend und Familienalltag noch mal eben zu jemandem hin und nehme mir gerne die Zeit, dann zu erklären, zu zeigen, was ist das Ganze eigentlich.
Thomas: Also frei nach dem Motto Zeit habe ich nicht, Zeit nehme ich mir.
Yvonne: Ganz genau. Muss man auch. Das ist so wichtig, weil es einfach so wertvoll ist, dass ich da jede Lücke, die ich erübrigen kann, gerne weitergebe.
Thomas: Hm. Das ist halt dann diese extra Meile, die man in irgendeiner Form doch irgendwie gehen muss. Was gibt dir genau die Energie beziehungsweise was hilft dir dabei, daran zu bleiben, auch wenn der Tag mal stressig ist?
Yvonne: Richtig, genau. Mein Warum. Ganz klar. Mein Warum ist riesengroß. Mein Warum ist jeden Tag präsent. Das sind meine drei Kinder. Für die tue ich das. Für die ist es für mich wichtig, dass die Mama gesund und fit bleibt. Und für die ist es einfach super wichtig oder für mich ist es für die Kinder super wichtig, dass ich denen eine stabile Zukunft bieten kann. Und dieses Warum bringt mich jeden Tag, egal wie anstrengend er ist.
Thomas: Okay.
Yvonne: wieder ein Stück weit nach vorne aktiv zu sein, präsent zu sein und etwas dafür zu tun, dass die Zukunft einfach besser, leichter und gesünder wird.
Thomas: Und was hat sich durch FitLine bei euch im Familienalltag geändert?
Yvonne: Alles.
Thomas: Okay.
Yvonne: Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Wir genießen das einfach alles miteinander. Wir nutzen unterschiedliche Produkte, also nicht jeder von uns nutzt das Gleiche. Es hat sich in dem Sinn verändert, dass Mama zur Zeit halt auch unterwegs ist. Aber auch die Kinder sich mit der Thematik beschäftigt haben. Meine beiden großen Töchter sind beides Teampartner von mir. Die waren auch schon mit auf Veranstaltungen. Du hast sie selber schon kennengelernt. Die würden auch gerne aktiver sein, trauen sich aber noch nicht so ganz ran. Es ist auch völlig in Ordnung, aber sie sind so gut es geht immer irgendwie dabei. Die gegenseitige Unterstützung, die wir hier haben, das ist einfach ein großer, großer Punkt. Ohne die funktioniert das einfach nicht. Und klar, es dreht sich wirklich viel um FitLine, liegt aber auch daran, weil wir uns alle wirklich versuchen, viel darüber zu informieren und zu beobachten, wie geht es uns damit, was haben wir für weitere Erfahrungen, was können wir weiter nach außen tragen. Na, so das spielt schon eine sehr große Rolle zurzeit, aber es macht auch einfach Spaß, Neues zu entdecken, sich damit auseinanderzusetzen, neue Menschen kennenzulernen. Thomas, also wir haben uns auch darüber kennengelernt.
Thomas: Ja.
Yvonne: Das ist einfach ein großer Punkt und der macht einfach zurzeit Spaß. Der gibt einem noch mal zusätzlich Energie und darüber freuen wir uns alle.
Thomas: Sehr schön. Es gibt ja immer so diesen Moment, wo man sich denkt, das hätte ich gerne früher gewusst. Ja, gibt es Dinge, die du heute bewusster machst als früher? Alltag, Freizeit, keine Ahnung, also gab es da einen Punkt bei dir?
Yvonne: Bewusster, ich mache viele Sachen bewusster, ich kann dir da jetzt gar kein Beispiel sagen. Also wir achten noch bewusster auf das, was wir essen, weil wir trinken ja nicht nur Pülverchen, wir essen ja tatsächlich auch noch richtig. Da hat sich schon einiges verändert und wir sind noch mutiger geworden, Dinge auszuprobieren. Ansonsten hat sich vieles verändert. ist... Müsstest du mir jetzt tatsächlich eine Hilfestellung geben, worauf du hinaus möchtest?
Thomas: Das passt schon als Antwort. Ja, was hast du denn über dich selbst in den letzten Monaten gelernt? Also du hast selber ja gesagt, du bist mit vieler Lächeln sich gelassener geworden. Aber ich sag mal, du hast dich ja jetzt dann auch wahrscheinlich sehr viel, sehr stark beobachtet und du wurdest beobachtet. Und ja, was hast du? am meisten gelernt. Überliste aber.
Yvonne: Ich habe gelernt, dass ich eigentlich bisher alles immer richtig gemacht habe. Ich habe es immer richtig gemacht für die anderen. Ich habe es aber nie richtig gemacht für mich. Ich habe für mich immer nicht genug Zeit gehabt und habe es immer so abgetan als so muss das. Und dieses so muss das gibt es bei mir nicht mehr. Mir ist wichtig, dass auch ich wichtig bin. Meine Familie ist mir wichtig, aber auch ich selbst als Person bin mir wichtig geworden und Ich war immer schon ein Macher. Ich habe immer schon mehr wie 100 Prozent gegeben. Völlig egal, ob ich in einem, zwei, drei, vier oder fünf Jobs aktiv gleichzeitig war. Und jetzt ist es wirklich so, dass ich all die Energie, die ich in viele Richtungen gestrahlt habe, versuche in meine eine Richtung zu strahlen. In meine Richtung, in der es mir gut geht und die mir eine super Perspektive zeigt. Und darauf fokussiere ich mich jeden Tag. Darauf freue ich mich jeden Tag und Geb mir so viel Mühe, so viele Minuten am Tag, damit auseinanderzusetzen. Wo will ich eigentlich hin? Und wie kann ich das schaffen?
Thomas: Und gibt es etwas, das dich überrascht hat, positiv oder herausfordernd?
Yvonne: über mich selber meine Zündschnur.
Thomas: Mhm.
Yvonne: Es gab in dem letzten halben Jahr mehrere Situationen. Also es gibt ja immer Konfliktsituationen, in denen man irgendwie gerät. Man ist ja nie einer Meinung. Ob es jetzt auch für Arbeit ist, ob es ein Hobby ist, es gab Situationen, wo sich dann auch ein bisschen gequettelt wurde und wo dann ich diejenige war und der Ruhepol gewesen bin. Also wo ich wirklich gesagt habe, das lohnt jetzt gerade nicht, darüber zu diskutieren, hört doch einfach aufeinander. Und ich habe die ruhige Lösung gefunden, wo dann auch mein ganzes Gegenüber gedacht hat, wie jetzt? Sie haut gar nicht mit rein. Sie ist bestrebt, das Ganze im Ruhigen und Ausgeglichenen zu klären. Was ist denn da los? Ich bin teilweise auch gefragt worden, wie viel Pulver hast du denn heute schon getrunken? Aber ich habe dann einfach gesagt, das lohnt jetzt nicht, den Blutdruck hoch zu pushen. Das können wir als Erwachsener auch ganz ruhig regeln. Das ist etwas, was mich so freut, weil ich bekannt bin als jemand, der immer viel und laut was zu sagen hat. Und ich kann das jetzt anders für mich selber und das auch nach außen transportieren. Und das ist etwas, worüber diese Gelassenheit, diese Ruhe, die überrascht mich. Mein Temperament ist trotzdem da. Immer. Dafür bin ich einfach auch zu stark. Dafür musste ich mein Leben lang zu stark sein.
Thomas: Hm.
Yvonne: Aber ich kann das anders steuern und kann es anders verpacken. Und das ist etwas, was mich richtig glücklich macht.
Thomas: und Ich sag mal, es gibt halt so dieses große Wort Leichtigkeit. Leichtigkeit im Leben, Leichtigkeit auf der Arbeit, Leichtigkeit in der Familie. Was bedeutet für dich persönlich das Wort Leichtigkeit?
Yvonne: dass ich sie mir wünsche, noch habe ich sie nicht.
Thomas: Okay. Und was ist dann dein Ziel? Also...
Yvonne: Also Mein Ziel ist zuallererst, dass mein Wecker ausbleiben kann. Mein Ziel ist, dass ich meinen Tag mit Leichtigkeit gestalten kann, wie ich es möchte und nicht, wie ich es muss. Es gibt genug Dinge, die ich als Mama tun muss, aber ich als Mensch wünsche mir für mich mehr Leichtigkeit durch Entscheidungen, die ich treffen kann, nicht Entscheidungen, die mir vorgesetzt wurden. Das ist Leichtigkeit für mich. Leichtigkeit, durch den Alltag zu gehen, Termine zu machen, Zeit für Familie, Haushalt, Hund, Kind, keine Ahnung, zu haben. Das ist Leichtigkeit. Ein selbstbestimmtes Leben und Freiheit. Das ist Leichtigkeit. Und das ist etwas, was ich mir wirklich sehnlichst wünsche. Nicht mehr vorprogrammiert zu sein und nicht mehr zu müssen, sondern alles zu dürfen und zu können, was für mich und meine Familie wichtig ist.
Thomas: Das war gut, das war richtig gut.
Yvonne: Das war ehrlich, aus tiefstem Herzen ehrlich.
Thomas: Das hat man auch gemerkt, glaube ich. Wenn du jetzt in deiner Position jemanden Mut machen könntest, der gerade überlegt, selber zu starten, was würdest du dieser Person sagen?
Yvonne: Sei einfach mal mutig. Sei einfach mal mutig und mach was komplett anderes. Ich kann nur immer wiederholen. Ich war der strikte Gegner. Ich war absolut... Ich war dagegen, konsequent. Ich wollte nichts davon wissen. Ich war aber auch an einem Punkt, wo es mir so schlecht ging, dass ich nach dem letzten Strohhalm gegriffen habe. Und ich versuche meinem Gegenüber klar zu machen, warte nicht so lange, bis du ein bisschen... bis eigentlich aus Mut... schon Verzweiflung wird. Sei vorher mutig und tu mal was für dich. Du hast nichts zu verlieren. Es kann nur besser werden. Und wir haben ja einen Spruch, den sieht man auch ganz oft auf Social Media und den erzählen ja auch ganz viele Leute. Einfach mal machen, könnte gut werden. No risk, no fun. Mach einfach. Trau dich was.
Thomas: Hm. und wir kommen schon fast so ein bisschen zum Abschluss. Es gibt ja so diese obligatorischen drei goldenen Nuggets. Welche drei goldenen Nuggets würdest du gerne weitergeben?
Yvonne: Ja, das ist immer nicht ganz so einfach. Drei ist eigentlich keine große Zahl und man möchte auch viel mitgeben und weitergeben. Ganz wichtig für mich ist einfach das Warum. Jeder von uns hat ein eigenes Warum, warum er vielleicht überlegen sollte sein Leben zu verändern. Mein größtes Warum, kannst du dir wahrscheinlich denken, sind meine drei Kinder. Meine drei Kinder und mein Ehemann. Ganz einfach. Ich möchte Für meine Familie mehr, wie das, was gerade möglich ist. Gesundheitlich, finanziell, völlig egal. Einfach Flexibilität und ja, das ist das größte Warum überhaupt und mein erstes goldenes Nugget. Wenn ich das Ganze jetzt mal aufs Business beziehe, du bist ja hier nie alleine. Also wir sind ein Team. Wir sind Uplines, wir sind Downlines, wir sind Sidelines. Wir arbeiten zusammen, wir mögen uns, wir lieben uns oder wir mögen uns halt auch nicht. Aber ganz wichtig ist, du musst dich selber mögen und sei dein eigener Teampartner, der du gerne sein willst. Sprich Versuch das auch deinem Team zu vermitteln. Sei so, wie du es dir selber wünschen würdest als Teampartner. Das finde ich ganz wichtig, weil du kannst dich nicht mit jedem identifizieren. Du kannst auch nicht mit jedem reden oder mit jedem arbeiten. Du kannst dir aber die suchen, mit denen du arbeiten kannst, mit denen du was erreichen kannst und mit denen du dich austauschen kannst. Deswegen sei du selber der Teampartner, den du dir wünschen würdest. Haha!
Thomas: Okay, und die Nummer drei?
Yvonne: Die Nummer 3 ist ganz einfach. Wir haben eine ganz tolle Handtasche. Dieses Demo-Bag. Liebe sie. Liebe sie und trag sie mit dir rum. Das gibt dir Sicherheit. Die ist schön geräumig. Da passt tatsächlich auch was rein, dass man direkt mal, wenn jemand Bock hat, was ausprobieren kann. Und dann wirst du auch was erreichen. Dann wirst du auch angesprochen. Dann wirst du auch oder bekommst die Chancen zumindest, dass du es den Menschen erklären kannst. Und vielleicht wirst du dann auch dadurch im Business erfolgreich.
Thomas: sind auch schöne Warums. Das sind auch schöne Nuggets. So rum, das wollte ich sagen. Genau, das Warum sei die Person, der du selber folgen würdest und hab immer ein schönes Astz war an Hand. Das ist doch schön. Ja, gibt es einen Satz oder einen Gedanken, der dich begleitet, wenn es dann doch mal schwieriger wird? Also Wir machen nochmal den Bogen zurück. Hast du außer dein großes Warum noch ein weiteres Ding?
Yvonne: Noch ein weiteres Ding? Kann ich nur wieder auf meine Kinder beziehen? In den Erinnerungen deiner Kinder zu sein, musst du heute präsent sein. Das ist es einfach. Und das ist etwas, was ich nicht sein konnte oder kann. Ich war immer die arbeitende Mutter. Es ging nicht anders. Ich wollte es auch nicht anders, weil man arbeitet hier. Aber je größer und älter die Kinder werden und je mehr ich eigentlich aktuell Alternativen sehe, wird mir bewusst. dass du, wenn du in den Erinnerungsgeschichten deiner Kinder sein möchtest, du auch präsent sein musst, solltest. Und das ist etwas, was mir, ja, also regelmäßig wieder durch den Kopf geht, womit ich mich auseinandersetze.
Thomas: Und abschließende Frage. Und das ist, ich, mit einer der gemeinsten. Wo siehst du dich in einem Jahr? Privat, geschäftlich und menschlich?
Yvonne: Wo sehe ich mich in einem Jahr? Es ist eine schwierige Frage. Wir haben ja keine Glaskugeln, aber ich hoffe sehnlichst darauf, dass es mir gesundheitlich noch besser geht, wie bisher schon, dass ich Glück habe und Erfolg habe, anderen Menschen zu helfen, auch gesünder, fitter und freier zu leben. Und ich hoffe natürlich, dass ich PM vielleicht fast Vollzeit machen kann. Und selbst wenn nicht, zumindest mein Hauptjob. auf zwei Tage die Woche reduzieren kann. Das wäre schon heute in einem Jahr wirklich schön. Da würde ich mich sehr darüber freuen.
Thomas: Ja, das kann ich glaube ich in dem Moment gerade nur teilen. mein Ziel. Ja, das wollen wir ja sowieso. Genau. Ja, also wir wären jetzt auch schon am Ende angekommen.
Yvonne: Ja, dann arbeiten wir doch gemeinsam dann. Ist es.
Thomas: Hat gar nicht weh getan. Sehr schön. Ja, liebe Zuhörer, liebe Zuschauer, das war wieder eine Folge von LeichtLos. Wenn ihr Bock habt, eure Geschichte zu erzählen oder vielleicht jemanden kennt, dessen Geschichte mal erzählt werden muss, meldet euch gerne bei mir, ob bei YouTube, Spotify oder Instagram. Einfach mal schreiben.
Yvonne: Nein, hat Spaß gemacht.
Thomas: Und ich freue mich über jede Menge Nachrichten von euch und wünsche euch einen wunderschönen Abend. Vielen Dank fürs Einschalten.
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