Die Menschen

Wer bei LeichtLos erzählt hat

Hier stehen alle 20, die bei LeichtLos erzählt haben, wann sie gemerkt haben, dass es so nicht weitergeht – und was sie danach getan haben. Ein Feuerwehrmann nach 24 Jahren im Dienst. Eine Kriminalkommissarin, die mit 60 noch einmal anfängt. Eine Frau, die mit einer Sporttasche nach Deutschland kam und Jahre später einen Weltmeistertitel holte. Ein Filialleiter, der dreißig Tage lang recht behalten wollte und bis heute darauf wartet.

Was diese Geschichten verbindet, ist kein gemeinsames Rezept und kein gemeinsames Ergebnis. Manche gehen am Ende der Folge auf, andere nicht. Wer hier einen Beweis dafür sucht, dass am Schluss immer alles gut wird, ist an der falschen Stelle – und genau das ist der Punkt. Erzählt wird der Teil, der sonst wegfällt: der davor.

Unter jedem Gesicht steht, worum es in der Folge geht. Ein Klick führt zum ganzen Gespräch – mit Video, Ton und dem vollständigen Transkript zum Nachlesen. Wer selbst erzählen möchte: Es braucht keine besondere Geschichte und keine Erfahrung vor der Kamera, nur die Bereitschaft, ehrlich zu sein. So läuft es ab.

Niemand steht hier, weil er sich gut verkaufen kann. Vor jeder Aufnahme gibt es ein Telefonat ohne Mikrofon, und nach der Aufnahme entscheidet jeder Gast selbst, was veröffentlicht wird – auch später noch. Ein Teil dieser Gespräche hat deshalb Stellen, die es nie auf die Seite geschafft haben. Was hier steht, steht mit Einverständnis.

Die Reihenfolge ist alphabetisch, nicht wertend. Eine Folge ist nicht wichtiger als eine andere, weil sie länger ist oder weiter oben steht. Unter den meisten Namen steht ein Instagram-Profil: Wer nach einer Folge weiterlesen oder nachfragen möchte, findet die Menschen dort direkt – nicht über den Umweg über mich.