„Alina, du hast ADHS“ — „Hab ich ganz sicher nicht“
Direkt nach dem Abi gestartet, schnell Ergebnisse erzielt, Verantwortung übernommen. Von außen wirkt vieles klar. Innen entsteht ein ständiges Auf und Ab.
Ein Satz einer Freundin hat bei Alina Rogov zehn Jahre neu sortiert. Er lautete: „Alina, du hast ADHS.“ Ihre erste Reaktion war Abwehr — „Hab ich nicht. Hab ich ganz sicher nicht.“ Dann setzte sie sich damit auseinander und stellte fest, dass von den Merkmalen, über die sie las, nicht drei oder vier passten, sondern fast alle. Eine Diagnose gibt es bis heute nicht. Es gibt eine Überweisung zur Diagnostik und eine Wartezeit, die Jahre dauern kann.
Alina ist 30, Mutter eines achtjährigen Sohnes und seit zehn Jahren im Network Marketing bei PM-International. Sie ist direkt nach dem Abitur eingestiegen, ohne Plan, was sie sonst hätte tun sollen: Psychologie wäre es geworden, aber der Schnitt reichte nicht. Kennengelernt hat sie das Geschäft über eine Facebook-Nachricht und ein Treffen in einem Café, bei dem statt einer Person zwei wildfremde Männer am Tisch saßen. Einer davon ist heute ihr Mann.
Der Start ging schnell: erste Aufstiegsstufe nach drei Monaten, im vierten Monat der erste Einbruch. Danach folgten zehn Jahre, die sie selbst als „Auf und Ab und Auf und Ab und Auf und Ab“ beschreibt. Und ein Satz, den sie sich in den Tälern immer wieder erzählte: „Du bist zu faul, bist zu blöd, keine Ahnung. Du musst dich noch mehr anstrengen.“ 2023 führte das in einen Zustand, den sie als sehr depressiv beschreibt, ohne dass er je diagnostiziert wurde.
Dazu kam der Körper. Nach einem Meditations-Retreat mit Fastenphasen und einer anschließenden Reise nach Marokko kam sie mit einer Autoimmunerkrankung zurück, die sich als Schilddrüsenüberfunktion zeigte — Ruhepuls im Sitzen zeitweise über 100. Sie stieg aus dem Geschäft aus, arbeitete von Oktober bis Januar im Lager und probierte danach einen Homeoffice-Job als Setterin. Beides hat sie abgebrochen. Über die Erkrankung sagt sie im Gespräch: „ich kämpfe immer noch damit. Ich bin noch nicht frei aus dieser Autonimmunerkrankung.“
Was die Folge über den Einzelfall hinaus interessant macht, ist die Frage, die sie offen lässt: Wie viel von dem, was jemand jahrelang für Charakterschwäche gehalten hat, war womöglich nie eine. Alina hat darauf eine Antwort gefunden, die ihr Leben erklärt, aber nichts löst — sie ist seit sieben Jahren auf derselben Position, wartet auf einen Diagnostiktermin und probiert Zeitstempel, Wecker und feste Wochentage aus, um dranzubleiben. Was sie über Gesundheit erzählt, ist ihre persönliche Erfahrung, kein medizinischer Rat.
Kapitel
Aus den Fragen im Gespräch abgeleitet.
Transkript
105 Abschnitte, rund 8.0k Wörter. Klick auf eine Zeitmarke,
um an die Stelle zu springen. Automatisch erzeugt und redaktionell korrigiert.
Thomas: Ja, hallo und herzlich willkommen zur neuen Folge von LeichtLos. Es gibt diesen Moment, den niemand von außen sieht. Du funktionierst, du machst. Du hast vielleicht sogar schon Dinge erreicht, von denen andere noch träumen. Und trotzdem sitzt du da und denkst dir, warum fühlt sich das bei mir nicht so an, wie es eigentlich sollte? Mein heutiger Gast kennt genau dieses Gefühl. Sie ist früh losgegangen, direkt nach dem Abi rein ins Business, schnell Erfolg gehabt, Verantwortung übernommen. Von außen könnte man sagen, läuft. Aber innendrin war es oft genau das Gegenteil. Zweifel, Vergleich. Und immer wieder diese eine Frage, warum kriegen es andere konstant hin und ich nicht? Was bei ihr passiert ist, etwas, das viele kennen, aber kaum jemand so ehrlich ausspricht. Sie hat ihren eigenen Wert daran geknüpft, wie gut es bei ihr läuft. Und genau darüber sprechen wir heute. Über dieses Auf und Ab
Alina: .
Thomas: über das Gefühl, sich selbst zu verlieren, obwohl man eigentlich auf dem richtigen Weg ist. Und über die Frage, was passiert, wenn man anfängt, eigenen Wert neu zu definieren. Ich freue mich sehr, dass du heute hier bist. Herzlich willkommen, Alina.
Alina: Hallo, hallo! Das war meine schöne Anmoderation. Danke!
Thomas: Ja, danke, Alina, wenn man deinen Weg so hört, dann war das nie wirklich gerade, eher so ein stetiges Auf und Ab. Was glaubst du, warum dein Weg genau so aussieht?
Alina: Ja, also heute habe ich dann nochmal eine ganz andere Sicht drauf, als ich sie früher hatte. Ich bin ja damals voll begeistert in das Business gestartet, was ich kennengelernt habe. Ich habe damals mein Abi beendet und wusste nicht so wirklich, was ich machen möchte und bin dann auf kuriosen Wege, bin ich zu diesem Business gekommen und war so unfassbar begeistert und bin direkt wie eine Rakete losgestartet und hat Ich auch in den ersten drei Monaten einen riesengroßen Erfolg feiern dürfen. Und nach diesen drei Monaten war es aber, wie du so schön gesagt hast, riesengroßes Auf und Ab und Auf und Ab und Auf und Ab. Und was ich mir dann aber natürlich angefangen habe zu erzählen, war, ja, Alina, bist halt einfach nicht so gut wie die anderen. Und bei dir funktioniert es halt einfach nicht wie bei denen. Du bist zu faul, bist zu blöd, keine Ahnung. Du musst dich noch mehr anstrengen, musst einfach disziplinierter werden und, und, und. Und was dann die ganze Spirale im Kopf einfach in einem anstellt. Heute sehe ich das ein bisschen anders, ich mir heute... Ich habe zwar keine Diagnostik, ich mir aber ziemlich sicher bin, dass ich ADHS habe, was jetzt auch erst in den letzten, so im letzten Jahr... bis in dieses Jahr Thema bei mir wurde, als meine Freundin zu mir gesagt hat, Alina, du hast ADHS und ich war siegeheim. Hab ich nicht. Hab ich ganz sicher nicht. Und dann hab ich mich angefangen, damit zu beschäftigen und hab festgestellt, von den 10, 20 Punkten, die darauf gezählt werden, passen nicht nur drei, vier zu mir, sondern ungefähr alle 20. Irgendwie könnte da tatsächlich was dran sein und tatsächlich würde das dann auch Mein ganzes Leben erklären, ganzes Auf und Ab erklären. Warum ich es in dem einen Moment schaffe, extrem erfolgreich zu sein, weil ich dann wirklich im absoluten Hyperfokus bin und ich es dann einfach nicht mal schaffe, diesen einen Kontakt zu machen. nächsten Moment.
Thomas: Du hast für dein Alter relativ früh Verantwortung übernommen und bist sehr schnell gestartet und hast auch sehr viel erlebt. Wenn du heute auf dein jüngeres Ich zurück schaust, was hättest du dir damals oder was hättest du damals am meisten gebraucht?
Alina: Ende
Alina: Das hätte ich damals am meisten gebraucht. Ich glaube, ich hatte alles, was ich gebraucht habe. Ich glaube, ich hätte einfach jemanden gebraucht, der mir erklärt hätte, wie ich funktioniere. Und der mir erklärt hätte, hey, pass mal auf, so funktioniert dein Gehirn, vielleicht solltest du einfach andere Strategien wählen und nicht versuchen, wie die anderen zu funktionieren. Weil das wird einfach nicht klappen. sondern so und so könnte es aussehen. Aber so grundsätzlich, als ich gestartet bin und als ich mein junges Ich war, ich hatte eigentlich alles, was man so braucht, weil ich hatte ein wunderwundervolles Umfeld, was mich einfach unterstützt hat, einen Sponsor, der mich an die Hand genommen hat, hatte eine unterstützende Familie, unterstützende Freunde. Es ist nicht so, als hätte ich nichts gehabt. Ich habe noch einfach nicht verstanden, wer ich bin. Sagen wir mal so.
Thomas: Und wann hast du für dich das erste Mal gemerkt, dass dein Selbstwert stärker von deinem Erfolg abhängt, als dir eigentlich lieb ist?
Alina: Mhm.
Alina: Hab ich das gemerkt?
Alina: schwierig einzuordnen in den zehn Jahren. Ich glaube eigentlich, weil ich das so wirklich bemerkt habe, ich weiß es nicht, wann mir das bewusst geworden ist, aber es war von Anfang an so, ich war erfolgreich und hab mich extrem gut gefühlt und wow, toll und Alina, du bist klasse. Und ich glaube, im ersten Jahr habe ich das noch gar nicht so stark davon abhängig gemacht, weil ich habe auch immer, ich hatte ja tolle Menschen um mich, die mir auch gesagt haben, ich weiß noch einer, meine Mentoren, Alexej hat sie mir immer gesagt.
Thomas: Gab's einen Moment eventuell?
Alina: Als es noch gut lief, sagte er zu mir, Alina, wird immer Sonne und Regen geben. Es wird immer Sonne und Regen geben. wird immer Sonne und sagt so, was redest du? Lass mich doch jetzt hier die Sonne genießen. Was für Regen. Und dann hatte ich in meinem vierten Monat quasi einen Crash in meinem Business und dachte so, okay, das ist also der Regen. Und ich glaube, da bin ich noch relativ gut damit klargekommen, weil...
Thomas: Hm?
Alina: Ich hatte diese Erinnerung in meinem Kopf, es wird immer Sonne und Regen geben und akzeptiere das und gehe einfach weiter und alles gut. Und ich glaube in den darauffolgenden Jahren, dann habe ich angefangen, aber immer mehr, also mein Selbstwert an meinem Erfolg auszumachen.
Thomas: Für alle, die dich noch nicht kennen, wer bist du und wie würdest du dich denn am besten selber beschreiben?
Alina: Ja, also ich bin Alina, ich bin 30 Jahre jung und ich bin Mama von einem tollen 8-Jährigen. Und ich glaube, ich würde mich als kleines Paradoxon beschreiben, weil ich einfach in dem einen Moment total outgoing bin und positiv und let's go und ich nehme euch alle bei der Hand und ich inspiriere euch und alles ist toll und wunderbar und in nächsten Moment... habe ich das Gefühl, ich habe mich komplett ausgebrannt, ich ziehe mich zurück, ich will niemanden mehr sehen, will niemanden mehr hören und ich verschwinde manchmal so in meinen Selbstzweifeln und negativen Gedanken und muss mich da wieder rauswohnen und bin einfach mal total extrovertiert, dann introvertiert. Aber ich würde an sich sagen, grundsätzlich Grundeinstellung ist schon positiv und ich glaube, ich bin einfach ein Mensch, bei dem sich andere Menschen wohlfühlen und sich erlauben, sie selbst zu sein. Ich merke, dass mir einfach viele Menschen vertrauen und schnell ihre Sachen anvertrauen, die sie sonst nicht so schnell anvertrauen. Zumindest ist das das Feedback, was ich oft bekomme.
Thomas: Du hast jetzt gerade gesagt, dass du gleichzeitig offen bist, aber auch dich immer wieder zurückziehst. Wie zeigt sich das in deinem Alltag?
Alina: Danke.
Alina: Ja, genau so wie man sich das vorstellt, würde ich sagen. Zum Beispiel, also ich glaube das beste Beispiel ist bei mir Instagram. Das ist auch wirklich eine riesengroße Hassliebe bei mir. Und ich fange immer an zu posten und ich bin wahnsinnig präsent. Und bin ganz viel im Austausch und im Kontakt. Und im nächsten Moment wird mir das alles zu viel und ich kapseln mich ab. wie ich jetzt gerade aktuell zum Beispiel auch bin. Ich habe schon ewig nichts mehr gepostet und war lange lange nicht mehr präsent, obwohl ich mir sogar im letzten Jahr gesagt habe, ich mache eine Challenge, ich mache 100 Reels, die poste ich jetzt und habe glaube ich bei 30 oder so aufgehört. Und das ist immer, ja das beschreibt mein Leben ziemlich gut, weil ich bin wirklich, ich bin immer so überzeugt davon, dass ich jetzt diese Entscheidung getroffen habe und das ziehe ich jetzt durch und wirklich bin so überzeugt, ich überzeuge auch dich, ich überzeuge auch alle anderen Menschen davon, dass es das jetzt ist. Und ich weiß nicht, was dann passiert, ist dann wahrscheinlich diese ADHS-Dynamik. Im nächsten Moment interessiert mich das leider gar nicht mehr. Und ich denke mir so, nee. Danke, nein! Ich hab überhaupt keine Lust auf Instagram. Ich möchte überhaupt nichts mehr damit zu tun haben. Lasst mich alle in Ruhe. Ich will einfach in meinem Loch verschwinden und Ende im Gelände.
Thomas: Und wie kann ich mir dann dein Leben aktuell vorstellen? Also zwischen Mama sein, Alltag und dem Business.
Alina: Ja, also gerade bin ich dabei. Also wie gesagt, ich habe ja so angefangen, ab letzten Jahr mich damit zu beschäftigen und damit auseinanderzusetzen, dass ich diese ADHS-Thematik haben könnte. Ja, ich habe mir auch eine Überweisung für die Diagnostik geholt, aber wer sich damit bisschen auskennt, weiß, es kann bis zu Jahren dauern, bis du wirklich zu diesen Terminen kommst und für diese Diagnostik. Genau, da bin ich noch am Schauen, aber auf jeden Fall habe ich angefangen, mich ein bisschen damit auseinanderzusetzen und zu schauen. Mit einem neurodivergenten Gehirn, wie arbeitet man damit überhaupt? Und wie kann ich für mich Strategien entwickeln in meinem Leben, damit ich einfach an Sachen dran bleibe? Und damit ich nicht mehr dieses krasse Auf und Ab habe. Ich meine, Auf und Ab gibt es immer im Leben, aber vielleicht, dass ich es ein bisschen minimieren kann und auch dann weitermache mit den Dingen, wenn ich es nicht mehr fühle. Ja, weil ich war gerade auch in letzten Jahren immer sehr, sehr abhängig von meinen Gefühlen. Und hab das auch als meine Intuition gesehen. Und oft auch mir erzählt, weil ich einfach auch ein bisschen in der Spirit Bubble drin war, wo ich nicht mehr drin war. Aber wo ich drin war und wo dir dann gesagt wird, ja, wenn du da die ganze Zeit den Widerstand hast und das nicht fühlst, dann ist es vielleicht einfach nicht deins. Und ich hab das so aufgenommen und heute weiß ich, nein, ich... Ich darf einfach lernen, mit meinen Emotionen umzugehen und auch zu handeln und zu machen, wenn ich es nicht fühle. Ich darf nur jetzt gerade Strategien dafür finden, das umzusetzen. Ich merke, ich setze immer mehr von den Dingen die ich mir auch vornehme, auch wenn ich es nicht fühle. Ich schaue jetzt einfach, dass ich wirklich Strategien finde, auch mit meinem Business wieder zu starten, da den Fokus drauf zu setzen und den nicht einfach mit unserem wieder abzubrechen.
Thomas: Und wie hältst du dann mit dem Ganzen die Balance, also zwischen dem Mama-Sein und dem Alltag und dem Business?
Alina: Ja, das ist ja das Schöne an unserem Business, dass du da sehr gut Balance halten kannst. Also das Gute ist ja, ich habe gerade keinen anderen Job. Das heißt, ich habe nur mein Business, wo ich ja sowieso meine Zeit frei einteilen kann. Und dementsprechend morgens nehme ich mir dann die Zeit für mein Business. Dann auch meistens, wenn mein Kind in der Schule ist. Jetzt sind ja gerade Ferien, aber dann ist mein Sohn ja sowieso nicht zu Hause. Und dann mittags. Nachmittags einfach die Zeit fürs Mama sein, für den Haushalt und den ganzen Rest.
Thomas: Wenn du auf dich vor ein paar Jahren schaust, was hat sich am meisten verändert? Vielleicht nicht nur im Außen, sondern vor allem in dir.
Alina: Mhm. Ach, so viel.
Alina: Also die Frage bitte nochmal stellen.
Thomas: Ja, was hat sich bei dir am meisten verändert? Also nicht nur im Außen, sondern vielleicht auch in dir.
Alina: Mh.
Alina: Ich müsste dafür so viel ausholen. Also ich glaube, ich habe mich in den letzten Jahren sehr geerdet. Auch weil ich aus dieser Spirit Bubble raus bin, die mich sehr hart irgendwo schweben lassen und mir irgendwelche Gedanken erzählen lassen, die mich auch sehr verwirrt haben.
Thomas: Grundsätzlich haben wir Zeit.
Alina: Und ich glaube, ich bin in mir einfach viel stabiler geworden jetzt in den letzten ein, zwei Jahren. Und habe auch, wenn wir wieder zum Thema Selbstwert kommen, habe verstanden, dass mein Selbstwert nicht von meinem Erfolg abhängt. Und ja, einfach wirklich diese Stabilität in mir, dass ich nicht mehr so glas von meinen Emotionen und Gefühlen abhängig bin und immer wieder von einem Pendel ins nächste Pendel schwinge und oft wirklich sehr verwirrt bin. Ich war wirklich sehr verwirrt. Und jetzt fühle ich einfach deutlich mehr Klarheit.
Thomas: Kommen wir mal so ein bisschen zum Geschäftlichen. Du bist ja damals direkt nach dem Abi gestartet. Wie bist du damals überhaupt zu PM gekommen?
Alina: Mh.
Alina: Ja, also ich hab, wie gesagt, ich mein Abi beendet. Ich wusste nicht, was ich machen möchte, beziehungsweise ich hätte wohl Psychologie studiert. Aber Psychologie war bei mir auch nicht so ein Ding von Ja, das muss ich unbedingt machen. Das ist es. Das muss es unbedingt sein, wenn ich schon studieren muss. Und ich fand die Schule schrecklich. Deswegen war für mich so, wenn ich schon studieren muss, dann Psychologie und irgendeine Ausbildung kam für mich auch nicht in Frage, weil ich weiß, ich bin nur ein Mensch. Wenn es mich wirklich nicht begeistert, so was man ja auch merkt mit meinem Auf und Ab, dann bin ich schnell weg. Deswegen war für mich so, ich brauch gar nichts anzufangen. Wenn es mich nicht wenigstens ein bisschen interessiert. Und Psychologie war das einzige, was mich interessiert hat, aber ich wusste, mein Schnitt für Deutschland ist zu schlecht. Deswegen war mein Plan, ich mach irgendeinen beliebigen Job, spar Geld und geh dann ins Ausland, hab dort hoffentlich die Erleuchtung, was ich wirklich, wirklich machen will. Und wenn nicht, dann habe ich immerhin Englisch gelernt und kann im Ausland Psychologie studieren. Das war mein Plan. Ja, und dann war ich gerade so in den Endzügen von meinem Abi und bekam eine Facebook Nachricht mit Hey, du hast sympathische Bilder. Ich hatte nur ein einziges Bild in meinem Profil. Also schlechter ging es nicht, aber war nicht so schlimm, weil das war halt eine Phase, wo ich geguckt habe, was kann ich machen? Also... Ich wollte ja, wie gesagt, irgendeinen beliebigen Job machen und war dann einfach ein bisschen offener. Und ja, dann habe ich mich mit diesem Menschen, der mir geschrieben hat, ausgetauscht und habe mich verabredet in einem Café. Ich dachte, da in der Öffentlichkeit werde ich schon nicht vergewaltigt. Wird schon gut gehen. Komm in dieses Café, gucke mich und denke, ja. Alles klar, ich wurde verarscht, hier sitzt kein Mensch alleine. Und dann hat er mir geschrieben, wir sitzen hinten rechts in der Ecke. Ich dachte, die, wir. Und dann sassen zwei wildfremde Menschen, also wildfremde Männer vor mir. Der eine ist heute mein Mann und Vater meines Sohnes. Und die haben mir was von Gesundheit erzählt und so weiter und so fort. War auch spannend für mich, weil ich habe mich selbst mit dem Thema auseinandergesetzt und dann kamen diese Produkte auf den Tisch.
Alina: Und ich dachte so, auf gar keinen Fall. Danke, genau, das werde ich auf gar keinen Fall machen, weil ich war damals einfach mit der Einstellung, alles was irgendwie in Dosen ist, was Pillen sind, was Pulver ist, das kann nicht natürlich sein. Das ist Chemie und alles schaffe ich mit meiner Ernährung. Heute sehe ich das ganz ganz anders und gerade dieser Punkt, ich schaffe alles mit meiner Ernährung. Also wer das noch glaubt, bitte informiere dich, bitte. Geh zu Google und zu ChatGPT und informiere dich, weil du schaffst ganz sicher nicht alles mit Ernährung, selbst wenn du der gesündeste Mensch bist, den ich kenne. Das ist wirklich traurig, aber ja. Naja, auf jeden Fall bin ich aus dem Gespräch gegangen mit, ja, vielleicht melde ich mich mal und du weißt, die meisten, die das sagen, melden sich nie wieder. Und dann war ich auf meiner Abi-Reise, kam wieder und dann schreibt mir... Dieser Typ, der mir schon bei Facebook geschrieben hat, willst du nicht zu einer Präsentation kommen? Nach Cloppenburg. Und ich hab kleiner Side-Fact, ich hab da grad ein Buch gelesen. Und dieses Buch lag quasi neben mir, als ich diese Nachricht bekommen hab. Und ich war gerade bei dem Kapitel, sag doch mal ja zu dem Leben. Sag doch einfach mal ja, könnte ja gut werden. Und ich denk mir so, ich war doch jetzt nicht zu dieser Veranstaltung. Irgendwo nach Cloppenburg, ich hatte auch noch frisch meinen Führerschein bekommen. Das war schon eine weite Strecke für mich. Das Buch liegt neben mir und als würde sie zu mir sprechen, sagte sie mal ja. Dann dachte ich, dann fahre ich zu dieser Veranstaltung. Dann bin ich zu dieser Veranstaltung gefahren und war so fasziniert und begeistert von den Menschen dort, von den Erfahrungsberichten, die ich gehört habe, dass ich gesagt habe, ich starte einfach, ich probiere es einfach mal aus und danach... Danach war ich wie in einer Traumwelt. Weil ich konnte einfach nicht glauben, was das für eine Möglichkeit ist, was das für eine Chance ist. Dass du, erstens, warum wollte ich Psychologie studieren? Ich wollte Psychologie studieren, weil ich gerne Menschen helfen wollte. Und dann dachte ich, geil, das ist eine Möglichkeit, Menschen zu helfen. Hier arbeite ich mit Gesundheit, was mich auch interessiert hat. Ich arbeite, wann ich will, wo ich will, mit wem ich will.
Alina: Ich habe unendliche Aufstiegschancen. Also das ist einfach unfassbar. Und ich war wirklich, vielleicht kennst du das, wenn du frisch verliebt bist und du wachst morgens auf und du denkst an die Person. Du gehst abends ins Bett und du denkst an die Person. Das hatte ich mit diesem Businessmodell, weil ich dachte, ist wow. Ich habe überall Menschen gesehen, die für mich Teampartner und Kunden, weil ich dachte, das muss einfach jeder wissen. ja, wenn dann in meinem absoluten Hyperfokus gestartet. Ja, also wenn du einen ADHS-ler für irgendwas begeisterst, kann er in diesen krassen Hyperfokus kommen. Und ich habe Tag und Nacht nur noch in dieses Geschäft gemacht und daran gearbeitet und bin dementsprechend auch innerhalb von drei Monaten IMM geworden. Das ist halt eine Stufe, die hier viele anstreben, gerade wenn sie starten und bin hochweit oben geflogen.
Thomas: Und was hat der Erfolg damals mit dir gemacht?
Alina: mich einfach nur wahnsinnig begeistert. Ja, was hat er noch mit mir gemacht? Also ja, grundsätzlich haben auch die ersten drei Monate, aber auch das Business an sich mein Selbstwert sehr verändert, mein Selbstbild sehr verändert. Ich bin auch gestartet wirklich
Thomas: Hat der dein Selbstbild irgendwie verändert?
Alina: als wirklich kleines Mauerblümchen. Ich war so schüchtern und ängstlich. Ja, wenn du startest, dann kriegst du einfach so viel positive Resonanz. Also gerade auch, wenn du erfolgreich bist. Also wenn du etwas tust. Ich habe meine ersten Termine gemacht und ich habe super viele Termine gemacht und ich habe die ganze Zeit Lob bekommen. Und ich war so, hä? Ich mache doch nur, was sie mir sagt. Bis ich dann selber einen Teampartner hatte und gemerkt habe, ach so, das ist gar nicht normal. Ich habe den Teampartnern waschen, was man ihnen sagt. Alles klar. Ja, und es hat am Anfang auf jeden Fall super stark mein Selbstbewusstsein gestärkt. Also ich weiß auch, ich bin in meinen ersten Termin gestartet. Zittern, so doll zittern, dass sogar mein Terminpartner angefangen hat zu zittern, weil er meine Energie übernommen hat, weil es mir so, weil ich solche Angst hatte, auch vor Bewertung, davor vor Menschen zu sprechen, aber auch selber diesen Termin zu halten. Ja, und das hat mir PM Also das Business einfach beigebracht. Mein Selbstbewusstsein gestärkt, mir beigebracht, wie ich mit Menschen umgehe, wie ich vor Menschen spreche. Und da bin ich schon sehr, sehr stark gewachsen.
Thomas: Und du hast ja schon beschrieben, dass dein Weg nie konstant war, also immer eher so ein Auf und Ab. Wann kam der Punkt, wo du gemerkt hast, irgendwie verliere ich gerade den Faden?
Alina: Ja.
Alina: Ja, der kam immer wieder. Der kam immer wieder. Und ich habe auch so oft in den Jahren immer wieder gezweifelt. An mir, an dem Geschäft. Wobei... Ich glaube, bis zu letztem Jahr habe ich nie an dem Geschäft gezweifelt. Sondern wirklich immer nur an mir. Immer nur an mir. Und dachte, vielleicht... Ja, auch oft dazwischen, vielleicht ist es auch gar nicht mein Weg. Vielleicht ist irgendwas anderes mein Weg. Aber ich wusste schon immer, dass das Geschäft funktioniert. So ist nicht. Und ich wusste auch, dass ich niemals aufhören werde. Selbst wenn ich aufhörte, das Geschäft zu machen, es trotzdem hinter mir immer weiterlaufen wird. Weil ich wäre niemals so bescheuert, das ab und zu kündigen.
Thomas: Du hast jetzt dann mehrfach den Fokus verloren. Was gab es dann immer irgendwie so diesen Gedanken, warum funktioniert das bei anderen, aber bei mir nicht? Und wie bist du mit diesem Gedanken umgegangen?
Alina: Ja, 100 Prozent.
Alina: Also in vielen Jahren, jetzt in diesen zehn Jahren, ich in diesem Business bin, bin ich damit umgegangen, indem ich dachte, weil ich in dieser Spirit Bubble war, Alina, du musst einfach deine Glaubenssätze auflösen. Du musst da innerlich an dir arbeiten. Du musst hier dieses Trauma in dir lösen. Du musst meditieren. Du meditierst einfach noch nicht genug. Du stellst dir noch nicht genug deine Vision vor. Du musst dieses Ahnen-Thema heilen. Da musst du heilen, dies musst du heilen. Das war ganz, ganz viele Jahre. Das war gerade im Jahr... Warte, wir haben jetzt 2026, 2025, 2024, 2023 hat mich das wirklich in Depression gebracht. Also ich war... Ich habe auch das nie diagnostiziert. Ich weiß nicht, ob ich... Depression hatte im eigentlichen Sinne, aber ich war schon in einem sehr depressiven Zustand und war einfach komplett fertig und wusste einfach nicht mehr, mein Gott, ich mache doch schon alles, ich mache doch schon diese Meditation und ich mache schon dies und das und das habe ich doch schon geheilt und so weiter und so fort. Nichts funktioniert bei mir in diesem Leben. Und. Ja. Ich bin einfach nicht gut genug, ich bin einfach zu schlecht und das war's. So. Hab innerlich quasi so bisschen aufgegeben.
Thomas: Was macht das mit einem Menschen, wenn der eigene Wert davon abhängt, wie gut es gerade läuft?
Alina: Das
Alina: Ja, genau das wie bei mir. Du hast ein riesengroßes Auf und Ab. Und am Ende, wenn es einfach zu oft passiert ist, dann stürzt du halt in dieses Depressionen. Du kannst in eine Depression fallen oder in einen depressionsartigen Zustand, weil ... Ja, im Endeffekt ist es eigentlich auch egal, wie erfolgreich du bist, aber du wirst ja immer mal weniger erfolgreich in deinem Leben sein. Du wirst niemals, per ein bisschen Ausnahme ...
Thomas: Hm.
Alina: Du wirst niemals einfach Jahr für Jahr für Jahr für Jahr immer erfolgreich sein. So das heißt du wirst immer wieder Phasen haben wo du dich leider absolut runter machst. Wenn du deinen Selbstwert davon ausmachst.
Thomas: und ich kann dir mal liegen.
Alina: Ich.
Thomas: Du hast jetzt für dich letztes Jahr für dich ausgemacht, dass du ADHS haben könntest, auch wenn es noch nicht schwarz auf weiß irgendwo steht. Aber was ist seit dieser Erkenntnis für dich passiert? Also wie hat sich dein Blick darauf und auf dein Leben und auf deine Art und Weise jetzt nochmal ganz genau geändert?
Alina: Ja.
Alina: Also auf jeden Fall endlich mal selbst annehmen. Also nicht mehr zu denken, du bist falsch und du kannst einfach nichts und vor allen Dingen, das war glaube ich einer meiner schlimmsten Sätze immer, du bist so faul, du kannst das einfach nicht, du bist einfach zu faul und du brauchst mehr Disziplin.
Alina: Und du merkst, sitze immer noch ein bisschen. Dieses zu verstehen, du warst nie falsch. Und du hattest eigentlich schon immer Disziplin, weil die Dinge, die mich begeistert haben oder die genug Dopamin ausschütten, wie zum Beispiel Sport, ja, also das ist ja ein ganz großes Dopamin-Thema. Und was bei dir genug Dopamin auslöst, kannst du auch dranbleiben. Und bei... Ich bin diszipliniert. Ich kann täglich Sport machen, kann täglich tanzen, kann täglich Yoga machen, weil es für mich keine Anstrengungen erfordert. Das schüttet genug Dopamin aus, dass ich da dran bleibe. So und einfach dieses, ja diese Selbstannahme, dieses ich bin nicht falsch, doch so, das erklärt endlich mein Leben und es geht nicht darum, dass ich falsch bin, sondern dass ich versucht habe in dem falschen System zu funktionieren, in dem System zu funktionieren, was nie für mich gemacht war. Ja.
Thomas: Und gab es dann im letzten Jahr dann für dich nochmal diesen Gedanken oder diesen Moment, wo du gesagt hast, das ist nicht mein Weg, ich suche nochmal eine andere Möglichkeit?
Alina: Ja. Letztes Jahr war sehr besonders. Also wir konnten hier eigentlich wirklich 10 Stunden über mein Leben reden. Mit den ganzen Auf und Abs auf jeden Fall. Vorletztes Jahr habe ich noch mal volle Kraft geschöpft und gesagt, ich motiviere mich jetzt, ich mache jetzt dieses Business und ich mache es mit Gott und dann läuft es auch. Und es lief auch, also vorletztes Jahr, von Oktober bis so Januar rein, Februar, März, in das letzte Jahr rein. Und ich habe zwei neue Salesmanagers aufgebaut, ich habe wieder Erfolge produziert und ich war wieder voll drin. Und ich habe dann langsam gemerkt, okay, ich brenne mich ein bisschen aus. Und dann kam noch dazu, also dazu, ich mich die ganze Zeit weil ich habe ja versucht, den Hyperfokus zu wahren und immer wieder gegen meine Energie zu gehen und Hauptsache ich gehe und gehe und gehe. Ich habe sehr viel Energie investiert. Ich habe mich dabei ausgebrannt, das habe ich aber so wirklich bemerkt. Und dann kam dazu noch, dass ich bei einer Meditations-Retreat war, wo ich gefastet habe. Nicht den ganzen Tag gefastet, aber einen großen Zeitraum am Tag gefastet habe. Und das waren zehn Tage. So, das heißt ich wurde erstmal aus meiner Überforderung so zack ins Nichts rein geholt. Und dann sind wir danach direkt nach Marokko geflogen. Nach dem Fasten und nachdem ich so vegetarische Kost hatte zu ganz unguten Speisen. Also das Essen war da wirklich nicht sehr gut. Und ich bin wieder gekommen aus Marokko und bin wieder gekommen. mit einer autoimmune Erkrankung. So, hab' einen Basedow entwickelt. Ich denke mal, das kam dann alles zusammen. Dieser Stress, von der ich hab' versucht, in meiner Energie zu bleiben, dann dieser plötzliche Abfall in die Passage, also im Meditationsretreat, zu, zurück in komplett andere Umgebung, andere Bakterien, anderes Essen und so weiter und so fort. Und ich glaube, das alles zusammen hat dazu geführt.
Alina: dass mein Darm komplett verrückt gespielt hat. Mein Körper hat dann einfach gesagt, so, aus die Maus. Und ich hab einen Basedow entwickelt, das ist eine Schilddrüsenüberfunktion, also stärker als eine Schilddrüsenüberfunktion. Und war dann erst mal wieder aus dem Business komplett raus. Weil dann musste ich, ich konnte nicht mal mehr mich aufs Business konzentrieren, weil ich musste mich darauf konzentrieren, dass mein Herz mir nicht rausspringt, weil es täglich so doll geschlagen hat. Also ich hatte einen enormen Ruhepuls. Im Sitzen teilweise über 100 und normal ist zwischen 70 und 80. Genau. Und dann hatte ich wieder bisschen zu viel Zeit zum Nachdenken und ein bisschen zu viel Zeit, mir auch irgendwie ja, irgendwas einzureden. Und hab dann gedacht... Okay, ganz ehrlich, vielleicht war ja dieser Basedow ein Zeichen dafür, dass ich PM wirklich nicht machen sollte. Vielleicht war es auch ein Zeichen dafür und ein Test dafür, du es wirklich machen? Wissen wir nicht. Wir können uns alle möglichen Zeichen schönreden und einreden. Am besten sollte man ein bisschen weniger nachdenken. Auf jeden Fall habe ich mir dann irgendwie angefangen einzureden. Ey, hast jetzt so viele Jahre, zehn Jahre lang, du versucht, dieses Business zu machen und du kriegst es einfach nicht hin, da dran zu bleiben. Du kriegst es einfach nicht hin, weiter aufzusteigen, weil ich bin seit sieben Jahren auf einer Position. Und vielleicht ist diese Krankheit wirklich mal Zeichen dafür, ja Alina. Und ganz ehrlich, lass dieses Business jetzt mal sein. und mache was anderes. Und dann habe ich mir gesagt, okay, ich mache einfach mal irgendeinen Job, irgendeinen anderen Job. Ich suche jetzt nicht danach, was mir gefällt oder was auch immer, sondern einfach, gibt es in der Nähe? Und dann habe ich gefunden einen saisonalen Job im Lager. Und ich dachte, saisonal ist ganz gut, weil ich bin noch nicht ganz sicher, ob ich jetzt wirklich einen Job will, arbeiten will. Aber probieren wir doch mal das aus. So, und dann habe ich von letztem Jahr Oktober bis dieses Jahr Januar.
Alina: im Lager gearbeitet und habe mich erstmal dran erinnert, warum ich eigentlich dieses Business mache und warum ich mich eigentlich vor Jahren dafür entschieden habe. Es gab wirklich so viele Sachen, die mich einfach aufgeregt haben an diesem Job. Ich meine natürlich, ich habe mir jetzt auch keinen Traumjob ausgesucht. Vielleicht hätte ich nochmal anders gefühlt, wäre ich viel mit Menschen gewesen, weil was ich sehr gerne mache, ist mit Menschen arbeiten. Hätte ich mich irgendwo in die Kasse gesetzt, das habe ich schon früher, ganz am Anfang meines Businesses auch gemacht. Und es war jetzt auch nicht der High Quality Job, aber es hat mir Spaß gemacht, weil ich immer wieder mit Menschen in Kontakt hatte. Und dieser Lagerjob war wirklich so ein No-Go für mich. Also es hat mir sehr, viel beigebracht. Es hat mir beigebracht, was ich eigentlich brauche beim Arbeiten, nämlich zum Beispiel Menschen in Kontakt. Also es war wirklich lächerlich, wie glücklich es mich gemacht hat. Wenn ich einfach nur einen neuen Lagerarbeiter zeigen konnte, wo eine Sache liegt. Das hat mir gezeigt, du gehör'n dir eine Sorte zu dem, du wo du Menschen hilfst. Im besten Fall. Das hat auch einfach meinen Körper noch so gestresst. Gerade auch, weil ich in dem Basedow ja noch nicht raus war. Ich hab zwar sehr viel auf natürliche Weise dann gemacht, dass ich mich reguliert habe. Aber ich sag mal so, ich kämpfe immer noch damit. Ich bin noch nicht frei aus dieser Autoimmunerkrankung. Aber mit aller beste Hoffnung und auf jeden Fall dieser Job war keine gute Idee, auf keine Art und Weise. Und hat mir wirklich gezeigt, so fühlt sich das also an, wenn jemand über deine Zeit bestimmt. Du musst dann und dann aufstehen. Oder was mich so genervt hat, mein Kind, wenn es mal krank war, mit einer Erkältung und ich mit ihm, obwohl er krank ist, das ist für mich eigentlich so, er hat einfach nur eine kleine Erkältung, dann bleibe ich mit dem Kind zu Hause.
Alina: Aber nein, ich muss ihn zum Arzt schleppen, damit ich eine Kinderkrankschreibung bekomme. Denkst du, nie im Leben wäre ich mit PM zu einem Arzt gegangen in diesem Fall. Ich bleibe dann einfach zu Hause so. Ja, also viele Kleiner- und Dosisachen oder auch das... Ich habe mal an einem Wochenende mein Lieblingsfrühstück gemacht und dachte so, hä, wieso habe ich das so lange nicht mehr gemacht? Man dachte, ach ja, ich habe überhaupt gar keine Zeit. Und teilweise ersetzt man dann wirklich dieses Frühstück bei der Arbeit mit einem Kaffee, weil du hast morgens keine Zeit. Oder du musst dir wirklich extra Zeit nehmen, dieses Frühstück für dich vorzubereiten und mitzunehmen. Und ich habe das oft nicht geschafft. Und dann ersetzt du dein Frühstück mit einem Kaffee und entwickelst einfach super viele ungesunde Gewohnheiten. Also wie gesagt, ich möchte das auch gar nicht auf jeden Job übertragen, aber gerade dieser Job hat mich daran erinnert, warum ich eigentlich nicht da war, ich für Network Marketing entschieden habe, weil es mir einfach all die Freiheiten gibt. So.
Thomas: Ja, du hast quasi dann in diesem Job gemerkt, egal was du machst, du findest den Weg immer wieder zurück zu PM, weil es dir einfach das gibt, was du am liebsten haben möchtest.
Alina: Ja.
Alina: Ja, also da kam noch was dazu. Vor kurzem hatte ich dann die Idee, also ich habe ja diesen Lagerjob beendet und dann dachte ich, okay, vielleicht trotzdem einfach was anderes machen. So, noch neben PM auch. Und habe mir einen Homeoffice-Job gesucht als Setterin, wo ich eigentlich so telefoniere. Aber auf jeden Fall hatte ich da auch schon die Freiheit zu arbeiten, wann ich will und auch wo ich will, weil es ist ein Homeoffice-Job, den kann ich auch aus, keine Ahnung, Paris machen. Und auch das wieder nicht hinbekommen. Also irgendwie, ich hab mich davor gesetzt. Vor den PC und mein Job war es zu telefonieren. Und ich hab ein paar Telefonate geführt und dachte, nee, passt das irgendwie auch nicht?
Thomas: Aber es ist ja quasi die Arbeit, die du mit PM theoretisch auch machen müsstest. Also Kontakte machen.
Alina: Theoretisch auch, ja, aber bei PM stehe ich hinter etwas, was mich begeistert und was mir einen Sinn gibt. Bei PM habe ich ein Produkt, was ich selbst liebe, was mich, wie gesagt, begeistert und womit ich anderen Menschen wieder helfe und wo dann ich wirklich einen Sinn sehe. Ich kann Menschen gesundheitlich besser aufstellen, ich kann Menschen finanziell freier machen und bei dem Job war es so, es ging darum, dass ich Menschen zu einem Termin kriege, wo eine Software verkauft wird. Und diese Software interessiert mich halt leider absolut null. So. Auf jeden Fall war das dieser zweite Jobversuch war auch wirklich noch mal so eine Erinnerung. Okay, es bringt mich wirklich alles immer wieder zurück zum Network-Marketing.
Thomas: Und was ist dann für dich der Unterschied zwischen einfach arbeiten und dem, was du dann jetzt mit PM machst?
Alina: Also erst einmal ist es ja die Freiheit, worüber wir jetzt auch schon viel gesprochen haben. Zum Beispiel auch bei PM wird es für mich leichter sein. Ich suche jetzt, gucke jetzt ja gerade nach neuen Strategien, wie ich mit mir selbst und mit meinem Business umgehe. Und da kann ich halt wirklich gucken, wie kann ich das umsetzen? Bei einem normalen Job hast du wirklich einen festen Rahmen. Und diesen festen Rahmen wirst du erfüllen, egal wie du bist. Du passt nicht das Business dir an, sondern du musst dich dem Business anpassen. Und hier hast du die Freiheit, das Business dir anzupassen. Deiner Zeit, dass du es mit deiner Familie vereinbaren kannst. Ich hab's, glaube ich, noch leichter, aber ich glaub, für andere Menschen, für die ist es noch ein viel größeres Geschenk, dass sie einfach z.B. Mutterschaft, Family und Business vereinen können. Ich hab den Faden verloren, irgendwas wollte ich noch sagen dazu. Was war nochmal die Frage? Der Unterschiedsarbeit und das Verbrauchte. Ähm... Nee, ich hab's gesagt.
Thomas: Genau, zu... Genau.
Thomas: Egal. Du hast das Thema Sinnhaftigkeit angesprochen.
Alina: Genau, ja genau, das wollte ich noch sagen. Genau, ja, das ist ein riesengroßes Thema auch, glaube ich, für jemanden mit ADHS. Weil es muss Sinn machen. Es muss einfach Sinn machen. Also abgesehen davon, dass es dich im besten Fall begeistern sollte, sollte es auch Sinn machen. Es gibt auch nichts Schlimmeres für einen ADHSler, wenn es unnötige Regeln gibt. Also damit kannst du mich echt jagen, wenn es irgendwelche Regeln gibt, die für mich keinen Sinn ergeben. So, aber mal ganz abgesehen von den Regeln, Sinn einfach Sinnhaftigkeit in Form von... Ja, ich... Ich gebe der Welt wirklich etwas zurück. Und dieser ganze Job macht für mich Sinn. Der Job gibt mir etwas und ich gebe etwas dem Job. Und bei vielen Jobs ist es ja so, du machst das einfach nur des Geldes wegen, wie ich zum Beispiel diesen Homeoffice-Job auch nur des Geldes wegen gemacht hätte. Und bei PM ist es wirklich natürlich das Geld. Aber auch es macht mich einfach glücklich, dass ich Menschen damit etwas schenken kann, etwas geben kann, das Leben von den Menschen verändern kann. Und das schenkt mir einfach eine riesengroße Sinnhaftigkeit.
Thomas: Wenn du jetzt auf die letzten Jahre so zurückguckst, was hast du jetzt final über deinen Wert gelernt?
Alina: Hm!
Alina: Ich habe gelernt, dass ich einfach immer wertvoll bin, egal ob ich performe oder nicht. Und dass der Wert einfach im Sein liegt. Und allein deswegen, weil du bist kein Zufall. ähm, ich hab in letzten Jahren noch zu Jesus gefunden, der mich zum Glück aus dieses Spirit Bubble geholt hat. Das ist auch noch mal eine ganz andere Geschichte. Darüber kann man auch noch mal einen eigenen Podcast machen. Aber auf jeden Fall, ich auch durch Jesus gelernt hab, aber dafür brauchst du kein Jesus, das zu verstehen, einfach, dass du an Gott glaubst. Auf welche Art und Weise auch immer du vielleicht an ihn glaubst. Und die meisten von uns glauben ja glaube ich schon. Aber etwas höheres, größeres... Du bist kein Zufall. Sondern es hat einen Sinn, dass du hier gelandet bist. Und allein deswegen bist du so so wertvoll. Weil schau dir einfach nur diese Welt an, die wunderschöne Natur an. Davon ist nichts zufällig entstanden und du bist es auch nicht. Aber allein deswegen bist du so so wertvoll und... nicht anhand dessen, wie viel Geld auf deinem Bankkonto liegt oder wie viele Punkte und dein System hat, sondern dein Wert bist du.
Thomas: und ähm...
Thomas: Du hast ja für dich erkannt, dass du dieses ADH- dieses ADHS, wie das klingt. Du hast für dich erkannt, dass du wahrscheinlich ADHS hast und ja, hast du jetzt für dich schon Strategien ausgearbeitet, wie du jetzt in Zukunft damit umgehen wollen würdest?
Alina: Hm.
Alina: Ja, also ein bisschen habe ich es noch ausprobiert. Also ich glaube, dafür muss man auch erst mal ADHS an sich verstehen. ja, könnte auch eine ganze Podcast-Folge glaube ich sein. Ich frage da einfach mal ChatGPT was das alles für Auswirkungen hat. Aber es sind allein schon solche kleinen Sachen im Haushalt, weißt du? Mein Wert ist ja nicht nur an Business, sondern ich dachte einfach, mein Gott, ich kann einfach wirklich gar nichts. Ich kann wirklich absolut gar nichts. Ich schaffe dieses Business nicht. Ich habe ja auch Frauenkreise immer gehalten. Ich kann auch das nicht weiter durchziehen. Aber ich bin auch eine schlechte Hausfrau, weil ich schaffe es auch nicht, Ordnung zu halten. Das ist auch ein typisches Merkmal. Und ich bin einfach pures Chaos und kann absolut gar nichts. So. Und das ist ja deswegen auch, weil du immer wieder deine Aufmerksamkeit nicht bei den Sachen halten kannst und nicht zu Prioritäten denken hast. Also jemand mit einem Null. Wie heißt das eigentlich, wenn es nicht ADHS ist? Weiß ich nicht. Aber egal, wenn du kein ADHS hast, dann teilst du dein Leben auf in Prioritäten. Du weißt, was heute jetzt gerade das Wichtigste ist, dann machst du erst das Wichtigste. dann machst du das nächste wichtige, das nächste wichtige, das nächste wichtige. Und bei ADHS ist es so, du denkst, du startest gerade mit was Wichtiger. Also meistens weißt du nicht mal, was das Wichtige ist. Aber sagen wir mal, ich setze mich hin, Business zu machen. Dann kriege ich aber aus Versehen eine Nachricht und mich fragen Freunde, kannst du mir vielleicht das Rezept schicken? Dann denke ich, ja, okay, ich schicke nur eben schnell das Rezept. Dann gehe ich in die Küche, will ihr das Rezept schicken, mache ein Foto von dem Rezept und habe schon vergessen, dass ich gerade ja Business machen wollte. Habe aber dann gesehen, dass die Küche gerade unordentlich ist, fange die Küche an auf zu räumen, dann sehe ich, dass der Wäschekorb aber in der Küche steht. Dann gehe ich neben diesem Wäschekorb und gehe die Wäsche machen. Und so läuft der ganze Tag. dann am Ende denkst du, warte mal, wollte ich nicht eigentlich Business machen? So ungefähr läuft das Leben ab. Und genau.
Thomas: Krass.
Alina: Und was mir zum Beispiel hilft, jetzt gerade auch im Haushalt, merke ich, dass ich mehr schaffe, also erstens, dass ich mir nicht abends, das klappt auch nicht immer, aber ich möchte jetzt die Routine entwickeln und entwickle ich gerade, dass ich abends den Tag für den nächsten, also die Punkte für den nächsten Tag plane, dass ich schon mal mehr weiß, was bullying eigentlich meine Prioritäten, was ist da wirklich die Priorität und dann hilft es mir, Zeitstempel zu setzen. Also wirklich einen Wecker anzumachen. Von dieser Stunde bis dieser Stunde bleibe ich hier. Konkret, ich bleibe hier und mache Business. Und lasse mich nicht davon ablenken, wenn jetzt eine Nachricht reinkommt. Also da zum Beispiel auch Nachrichten ausstellen.
Thomas: Das wollte ich gerade sagen. Als ich dich kontaktiert hab, hast du gesagt, ich bin gerade nicht in der Phase oder ich hatte keine Phase, dir auf WhatsApp zu antworten. Deshalb hat das so lange gedauert. Ich hab mich so gefragt, hä?
Alina: Ja. Ja, ganz genau. Und deswegen, setze mich sogar extra, weil bei mir bleiben dann auch diese ganzen Nachrichten liegen, setze ich mir extra Zeitstempel, hier von der zu der Stunde mache ich nur Nachrichtenbeantwortung. Nur die ganzen WhatsApp Nachrichten. Und dann kriegen die Leute auch mal Antworten, weil manchmal hat das bei mir teilweise drei Wochen gedauert, bis ich mal wieder den Fokus irgendwann auf WhatsApp hatte.
Thomas: Okay.
Alina: So und dann stelle ich mir zum Beispiel Wecker, die einfach mal jeden Donnerstag-Klingeln hier Katzenklo sauber machen. So kriege ich es auch mal hin, mich an diese Sachen zu erinnern, weil oft ist es dann so gewesen, wir haben halt Katzen, wir haben hier oben das Katzenklo stehen, im Bad oben und irgendwann fängt es halt an zu stinken, weil ich habe da keine Routine drin, weil Routine auch schwierige Angelegenheit. Ich denke so, Mist, das müsste ich mal wieder machen.
Thomas: Hm?
Alina: Das mache ich dann später. Aber mein Fokus bleibt ja nicht darauf. Deswegen habe ich mir für viele Sachen einen bestimmten Tag gelegt, wo ich das dann mache, damit es in der Regelmäßigkeit bleibt. Ich habe fast verstanden, so viele Menschen machen das grundsätzlich so. Die haben zum Beispiel einen Aufräumtag. Die haben da diesen Tag. Okay, das wäre mal eine Idee für mich. So viele kleine Sachen.
Thomas: Okay. Und wenn du jetzt
Thomas: Was bedeutet für dich dann das Wort Leichtigkeit, gerade nach diesen ganzen unterschiedlichen Phasen?
Alina: Mmh. Leichtigkeit. Also witzigerweise haben mich, ich weiß gar nicht, ob die das bis heute noch machen. Also mich haben auch früher viele Menschen mit Leichtigkeit verbunden, weil ich das irgendwie so ausgestrahlt habe. In den letzten Jahren dachte ich so, ich glaube, ich habe meine ganze Leichtigkeit verloren. Ja, aber was heißt für mich Leichtigkeit? Ich glaube, das heißt für mich einfach zu vertrauen. Aufs Leben zu vertrauen und zu vertrauen, dass ich auf dem richtigen Weg bin und Ich glaube, das ist Leichtigkeit, nicht zu viele Gedanken alles zu machen.
Thomas: Und wenn jemand gerade zuhört, der seinen Wert gerade nur an Ergebnissen misst, was würdest du dieser Person sagen und mitgeben wollen?
Alina: Also ich weiß, das ist immer so leichter gesagt als getan, auch selbst wenn man dann etwas sagt. Weil, ja, das muss erstmal wirklich tief bei einem irgendwie durchdringen. Ich glaube, mir haben auch in allen Jahren viele Leute etwas gesagt, was ich auch vom Verstand her so verstanden habe. So, ja, macht voll Sinn, aber ich komm's einfach nicht fühlen. Ja, nichtsdestotrotz, ja, macht ja einfach... bewusst, dass dein Wert eben nicht davon abhängt und dass du große Schwankungen in deinem Leben haben wirst, wenn du das daran ausmachst. Weil wie gesagt, das Leben läuft niemals geradeaus. Aber was immer geradeaus läuft, ist dein Wert. Dein Wert läuft immer geradeaus. Du bist immer wertvoll und du bist so wertvoll für deine Familie, für die Menschen um dich herum. allein indem du da bist, weil vielleicht kennst du es auch. Manchmal fühlt sich das Leben einfach schon besser an, indem dein bester Kumpel mit im Raum ist und er muss nicht mal was sagen. Und ich glaube, wir sind für jeden Menschen irgendwo so eine Person, die einfach nur dadurch, dass sie da ist, die ganze Welt und den ganzen Raum verändert. Und gerade wenn du Kinder hast, dann sag ich dir, allein deswegen bist du schon unendlich wertvoll. Weil für dieses Kind bist du die Welt und du bist nicht nur wertvoll, wenn du die tolle Mama bist. Und auch dort kann man ja wieder den Wert daran ausmachen, dass man performt. Aber einfach, indem du da bist, egal wie das Kind gerade ist, welche Emotionen und Gefühle es hat, indem du einfach da bist. Das macht einfach so viel aus, wie viele von uns aus unserer Generation haben erlebt, allein zu sein und eben nicht diesen Wert des Daseins wahrzunehmen.
Thomas: Und was sind deine drei goldenen Nuggets? Also die drei Dinge, die du jedem mitgeben würdest.
Alina: Ich glaube über ein Lager haben wir jetzt die ganze Zeit gesprochen. Dein Wert hängt nicht von deinem Erfolg ab. Das zweite ist... Manchmal bist du vielleicht nicht falsch, sondern einfach im falschen System. Ich weiß nicht, wer das gerade vielleicht hört, aber vielleicht versuchst du gerade die ganze Zeit irgendwo reinzupassen, wo du gar nicht... wo du niemals reinpassen wirst. Weil du... und das muss auch nicht mit ADHS zusammenhängen, sondern oft versuchen wir uns ja irgendwie in eine Gesellschaft reinzudrücken oder uns irgendwie anzupassen. Und dadurch geht es uns aber immer schlechter, weil wir immer weniger wir selbst sind. Wenn du dich dort wiederfindest, vielleicht musst du einfach mal aus diesem System raus neue Strategien finden und neue Menschen finden, die dich einfach genauso annehmen, wie du bist, genauso lieben, wie du bist. Weil wie gesagt, du bist ja wertvoll, wie du bist und davon musst du dich nicht verändern. Das Dritte, wenn es etwas gibt, wohin dich dein Herz immer wieder zieht, wie zum Beispiel Network Marketing. Wenn deine Seele irgendwo schon mal Freiheit gespürt hat und gefühlt hat, dass es das Richtige ist und wenn es diese eine Sache gibt, die du immer und immer immer wieder denken musst, vielleicht ist es dann doch das Richtige. Vielleicht solltest du auch hin, irgendwo anders zu suchen und zu gucken und einfach wirklich... da hineingehen, wo dich das Herz hinzieht, auch wenn das auch einige Herausforderungen mit sich bringen kann. Wieso habe ich oft überlegt, ist es doch nichts für mich und so weiter und so fort, weil ich das Gefühl hatte, ich diesen Herausforderungen nicht gewachsen war. Und irgendwo anders wird es leichter, aber du hast immer überall Herausforderungen. Und wenn du doch sowieso schon überall eine Herausforderung nehmen musst, dann nimm doch die, die dich wenigstens dort hinbringt.
Alina: wo du glücklich wirst.
Thomas: dem Thema, wo siehst du dich in einem Jahr als Mensch, als Mama, als Networkerin?
Alina: Ich sehe mich eigentlich genau da, wo ich jetzt schon bin. Nur wesentlich glücklicher und entspannter. Und ja, hoffentlich mit einem etwas gewachsenen Business auch. Wenn ich es jetzt schaffe, wirklich dran zu bleiben, Strategien für mich zu finden, die funktionieren, aber wovon ich einfach ausgehe. Ich glaube, ich habe jetzt schon so viel die Sachen durch und rum probiert. Ja, ich glaube, es schafft mir einfach. schon mal enorm klar zu sehen, okay, PM, das ist wirklich das, was ich machen will und ich muss nur noch den Weg darin finden und nicht welchen Weg habe ich und vielleicht aber noch hier und da und vielleicht sollte ich noch das und dies machen. Ja.
Thomas: Ja, wir sind am Ende angekommen. Ich danke dir vielmals für deine Zeit und ich wünsche dir persönlich alles Gute.
Alina: Dir. Und ich danke dir auch für den Raum, den du mir und hier den Menschen gibst, ihre Geschichten zu erzählen. Das ist auch super, super wertvoll.
Thomas: Vielen lieben Dank.
Alina: Danke dir auch!
Thomas: Ja, wenn du gerade diese Folge zum ersten Mal hörst oder beziehungsweise das erste Mal in den Podcast reingehört hast, dann empfehle ich dir auch mal in die anderen Folgen reinzuhören. Alle sind auf ihre Art und Weise wertvoll und auf jeden Fall hörenswert. Und wenn du selber mal den Gedanken hast, Story ist auch eine, die erzählt werden sollte, dann melde dich gerne bei mir. Vielen Dank fürs Zuhören oder Zuschauen und wir sehen uns in der nächsten Folge. Vielen Dank!
Darf ich mitzählen?
Diese Seite kommt ohne Tracking aus. Nur für die Reichweitenmessung mit Google Analytics
würde ein Cookie gesetzt und deine gekürzte IP-Adresse an Google übertragen. Das passiert
nur, wenn du zustimmst – Videos, Audio und alles andere funktionieren auch ohne.
Mehr dazu im Datenschutz.