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Folge 13 · Familie & Alltag

Yvonne sagt Feuerwerk, Rabea sagt turbulent

Rabea und Yvonne sprechen über Entscheidungen, Unsicherheit und den Umgang mit dem eigenen Leben.

14.04.2026 76:58 Min mit Rabea & Yvonne

Worum es geht

Rabea Hillebrand sitzt in der Küche und heult. Anderthalb Wochen hat sie eine Messe vorbereitet, das System ist abgestürzt, der Urlaub weg. Sie fragt sich, ob das alles wirklich richtig ist — und dann denkt sie nach. Schimmelnde Wohnung. Auto, das ihre Eltern finanziert haben. Aufstockerin. Ende des Monats vom Amt abhängig. Und jetzt? Eigenes Haus, eigenes Auto, eigene Entscheidungen.

„Alter, scheiße, was lebe ich für ein geiles Leben im Moment. Ich bin unabhängig. Ich habe es wirklich geschafft.“

Das ist das Zentrum dieser Folge: nicht der Bühnenmoment, sondern das, was davor und danach liegt.

Folge 13 bringt zwei frühere Gäste zusammen — Yvonne Meyerding aus Folge 3 und Rabea Hillebrand aus Folge 4. Beide haben drei Kinder. Beide einen Job neben PM-International. Yvonne arbeitet Vollzeit und hat sich den Dienstag freigehalten — heilig, wie sie sagt. Morgens 5 bis 6, nachmittags 5 bis 6, der Rest gehört dem Hauptjob. Rabea stellt den Wecker auf 4 Uhr morgens. Powercocktail, Räucherstäbchen, anderthalb Stunden Ruhe, bevor die Kinder aufwachen. Dann erst beginnt der Tag.

Was sie trennt: Yvonne beschreibt ihr Leben als totalen Widerspruch — starker Wille nach vorne, mentale Erschöpfung nach hinten. Rabea beschreibt das ihre als absolut in Bewegung. Was sie verbindet: beide haben im letzten Jahr verloren. Yvonne verliert Leute, die ihr vorwerfen, keine Zeit mehr zu haben. Rabea hat ihre beste Freundin verloren — weil Rabea sich verändert hat und die Freundin plötzlich keine Helferrolle mehr hatte.

Im Dezember ist Rabea die Rangstufe VP zum Greifen nahe. Sie entscheidet sich dagegen. Ihre Teampartner haben bereits alles gegeben. Noch mehr von ihnen zu verlangen, hätte ihnen geschadet. Sie lässt die Stufe ziehen und nennt das ihr bisher größtes Learning: wichtiger, als auf der Bühne zu stehen.

Am Ende des Gesprächs fragt Thomas Müller, welches Wort den aktuellen Weg beschreibt. Yvonne sagt: Feuerwerk. Rabea sagt: turbulent. Beide haben Recht.

Kapitel

Aus den Fragen im Gespräch abgeleitet.

Transkript

231 Abschnitte, rund 11.4k Wörter. Klick auf eine Zeitmarke, um an die Stelle zu springen. Automatisch erzeugt und redaktionell korrigiert.

Thomas: Heute treffen zwei Wege aufeinander. Und kurzer Hinweis vorweg, ich habe beim Schnitt gemerkt, dass meine ursprüngliche Einleitung nicht mehr ganz zum Verlauf dieser Folge passt. Deshalb nehme ich das hier nochmal neu auf. In den letzten Monaten waren hier zwei Frauen zu Gast, die auf den ersten Blick ähnliche Wege gehen. Und wenn man genauer hinschaut, jeder für sich ihren eigenen Zugang gefunden hat. Beide mitten im Leben, beide mit Familie, beide mit ihrem eigenen Tempo, in dem sie es tun. Yvonne war im November hier im Podcast. Vollzeitjob, drei Kinder und eine Ruhe, mit der sie ihr Business Schritt für Schritt aufbaut. Rabea war im Dezember zu Gast. Jedenfalls drei Kinder, Teilzeitjob und ein Weg, der stark von Entwicklung, Wachstum und ehrlicher Reflektion geprägt Und genau deshalb sind wir heute gemeinsam hier. Nicht sich zu vergleichen, sondern sichtbar zu machen, wie unterschiedlich sich ähnliche Wege anfühlen können und was dahinter steckt. Denn von außen sehen viele Dinge oft gleich aus, aber die Art, wie Menschen Entscheidungen treffen, wie sie mit Druck umgehen oder wie sie ihren Alltag gestalten, ist immer individuell. Und genau darüber sprechen wir heute. was sich in den letzten Monaten verändert hat, was wirklich funktioniert und was nicht. Und wie sich ein Weg anfühlt, wenn man ihm bewusst geht.
Thomas: Ich freue mich sehr, dass ihr euch beide heute die Zeit genommen habt. Herzlich willkommen Yvonne und herzlich willkommen Rabea.
Yvonne: Hallo!
Thomas: Ja, schön, dass ihr da seid. Yvonne, fangen wir mal mit dir an. Wenn du dein Leben gerade in einem Satz beschreiben müsstest, wie würde der klingen?
Yvonne: Mein Leben in einem Satz, weißt du selber, ist immer sehr schwierig, aber aktuell, wenn du mich heute fragst, ist es so, dass mein Leben in einem totalen Widerspruch zurzeit stattfindet. Mit meinem starken Willen und meiner Energie fokussiere ich mich auf meine Zukunft, während mein Alltag mich festhängt und die mentale Erschöpfung mich nach hinten zieht. Also vorwärts, rückwärts in einem Satz.
Thomas: Und Rabea, bei dir? Wie fühlt sich dein Leben gerade an? Eher stabil oder eher in Bewegung?
Rabea: Absolut in Bewegung. Also, klar ist es auch stabil, aber wir sind gerade echt auf einem richtig, richtig guten Weg Richtung vorwärts und in Bewegung und ich bin da sehr dankbar drüber.
Thomas: Und Yvonne, wenn du das hörst, erkennst du dich da wieder oder ist das komplett anders unterwegs?
Yvonne: Nein, ich erkenne mich da immer wieder. Rabeas Energie spornt mich auch immer mit an. Wir sind beide Power Mamas und klar erkenne ich mich da wieder.
Thomas: Okay, Yvonne, deine Folge ist jetzt ein paar Monate her. Wenn du daran zurückdenkst, fühlt sich das noch nah an oder schon weit weg?
Yvonne: Ich höre sie mir teilweise sehr gerne immer noch wieder selber an, weil ich das total spannend fand, dass ich mitmachen durfte.
Thomas: Und was hat sich seitdem bei dir wirklich verändert?
Yvonne: Einiges. Also Motivation habe ich viele gefunden, Energie habe ich viele gefunden, viel über mich selber nachgedacht, über den Weg hier bei PM nachgedacht, viele Schritte geplant, nicht geplant. Es ist einiges passiert.
Thomas: Und gab es etwas, wo du dachtest, so wird's laufen? Und heute merkst du, es ist komplett anders gekommen.
Yvonne: Diese Frage, kannst du so oder so beantworten? Es gibt Tage, da läuft es, da stehst du energiegeladen auf und hast die Idee und dann setzt du das so wie das Jahresende bei uns gewesen ist. Und an anderen Tagen nimmst du dir was vor und merkst, das geht so gar nicht. Dann stimmt die eigene Energie nicht und dann erreichst du auch nicht das, was du ausdrücken möchtest.
Thomas: Das Jahresende, was ist da passiert?
Yvonne: Am Jahresende waren meine kraftvollsten 72 Stunden aus 2025. Mir war nicht bewusst, was in mir stecken kann, welche Energie ich durch Team, durch Sidelines, durch Freunde kriegen kann, wenn ein Ziel zum Greifen nahe ist. Wir haben es geschafft, in 72 Stunden den IMM zu rocken, der das ganze 2025 irgendwie nie richtig greifbar war.
Thomas: Okay. Ja, Glückwunsch. Und Rabea, wenn du an deine Folge zurückdenkst, erkennst du dich da noch wieder oder bist du heute woanders?
Rabea: Ich erkenne mich da schon auch noch wieder. Also ich bin schon woanders, aber es ist schon alles... Also ich höre mir die tatsächlich auch öfter an die Folge, als Yvonne das gerade sagte. Kann ich voll gut nachvollziehen, dass man immer mal wieder irgendwie so nachhören muss, was habe ich denn damals eigentlich gesagt? Und dass man auch selber noch mal reflektiert, weil manchmal vergisst man das ja auch in ganzen Alltag. Aber ich erkenne mich da schon auch noch wieder. Aber es ist alles ein bisschen, ich sag mal, es ist mehr zusammengewachsen. Also die ganzen Ideen, irgendwie so lose in der Luft rumgeschwirrt sind, sind mittlerweile zu einem festen Weg geworden, auf dem wir wirklich laufen als Team. Und ich finde, wir haben uns als Team viel mehr zusammengefunden. Es sind wirklich Zielgespräche gelaufen nach unserem Podcast, den natürlich auch viele gehört haben. Ich hab mein Auto abgeholt, das war ja so ganz großer Punkt einfach, den ich ja auch angekündigt hatte im Podcast. Und das hat auch noch mal viel Bewegung reingebracht, weil ich einfach meinem Team auch zeigen konnte damit, es funktioniert. So, ich gehe wirklich diesen Weg voran. Ich hole dieses Auto fürs Team ab, weil wir es einfach gemeinsam geschafft haben. Und das ist einfach noch mal was, wo ich sagen muss, daran bin ich unglaublich gewachsen. Wirklich dieses Gefühl, da wirklich auch was. nach außen darzustellen, was ich den anderen einfach als Motivation vor die Füße stellen möchte. Das ist halt einfach. Es gibt ganz viele bei uns im Team, die wirklich ein Autoproblem haben oder Herausforderungen, wo das Auto gerade wirklich nicht gut fährt, wo ständig kaputt ist. Die eine hat gar kein Auto mehr. Und das ist einfach was, was für uns ein ganz, ganz großer Motivationsfaktor ist. Deswegen also, ich glaube schon, dass ich mich wiedererkenne. Aber es ist klarer geworden und greifbarer. Wesentlich greifbarer.
Thomas: wenn du es in einem Satz zusammenfassen würdest, was hat sich innerlich bei dir verändert?
Rabea: Meine komplette Haltung. Ich bin, würde ich jetzt mal behaupten, schon ein Stück weit mehr zum Leader herangewachsen in den letzten ein bis zwei Monaten.
Thomas: Wenn du mal kritisch zurückguckst, gab es Erwartungen, die sich nicht erfüllt haben?
Rabea: Es gibt eine ganz große Erwartung an mich selber und das ist wirklich meine Komfortzone zu verlassen, mich vor viele Menschen zu stellen und zu sprechen, obwohl ich das ja hier im Podcast eigentlich auch tue.
Yvonne: Ich
Rabea: Ich meine, ich sitze zwar hinter meinem Handy, aber letztendlich könnten es ja auch 10.000 Leute da draußen hören, aber mich wirklich auf die Bühne zu stellen und zu sprechen, das ist meine größte Hürde und das ist die Erwartung, die nicht erfüllt wird im Moment.
Thomas: Wenn man euch beiden so zuhört, habt beide Veränderungen erlebt, aber das auf komplett unterschiedliche Art und Weise. Würdet ihr das selber auch so sehen? Yvonne?
Yvonne: Ja klar, sicher. Wir stehen auch an verschiedenen Punkten im Leben. Wir haben verschiedene Alltage zu bewerkstelligen. und Bea hat viel größeres Team, die den Vorteil, hat ihr Auto schon. Das ist etwas, nach dem ich noch sehr, sehr, sehr strebe. Von daher stehen wir da auch an verschiedenen Punkten, aber ziehen dennoch an einem Strang, weil uns beide einfach auch dieselben Warums verbinden und auch einfach PM verbindet.
Rabea: das Menschliche. Also ich muss sagen, wir stehen vielleicht nicht an den gleichen Punkten, aber Yvonne und ich hatten ja immer irgendwie so nie die richtige Zeit und die richtigen Momente und Chancen, uns kennenzulernen. Und dann kam ja irgendwann dieses eine Telefonat, ich weiß nicht, ob du dich noch dran erinnern kannst, wo wir wirklich ewig telefoniert haben und danach gesagt haben, warum haben wir das nicht schon viel länger gemacht? Und das war ja auch der Punkt,
Yvonne: Ja, das stimmt.
Rabea: wo wir dann irgendwann gesagt haben, boah, das geht nicht, wir müssen irgendwie gucken, dass wir unser Feuer zusammenlegen, weil es dann einfach eine viel größere Flamme wird. Und das ist halt einfach so, wo ich sage, wir stehen vielleicht an unterschiedlichen Punkten, aber letztendlich haben wir das gleiche Ziel und ich glaube, wir da wird es, ja, ich will nicht zu viel verraten. Das wird auf jeden Fall noch ziemlich, ziemlich geil werden.
Yvonne: Jetzt habe ich am ganzen Körper Gänsehaut. Also das unterschreibe ich voll und ganz, was du gerade gesagt hast.
Rabea: Ja, da wird auf jeden Fall noch was kommen.
Thomas: Okay, also darf man gespannt sein.
Rabea: Definitiv. Aber mehr sagen.
Yvonne: Immer. Bei uns immer.
Rabea: Geheimnis. Aber ihr werdet uns wieder sehen.
Thomas: Ähm, Rabea, wenn ich dich jetzt mal einen Tag lang begleiten würde, wie würde denn jetzt aktuell mittlerweile dein Alltag so aussehen?
Rabea: Das war die Frage, die du mir damals auch im Podcast gestellt hast und die mich richtig aus dem Konzept geworfen hat. Heute kann ich sie aber tatsächlich sehr klar beantworten, weil mein Alltag wesentlich strukturierter ist. Das heißt, mein Wecker schellt tatsächlich 4 Uhr morgens, weil ich mir morgens die Zeit jetzt aktuell wirklich seit langem schon nehme, mein Network morgens zu machen, damit ich da fürs erste schon mal einen Haken hinter machen kann. Das heißt, ich stehe 4 Uhr auf. Ich mir meinen Powercocktail und setze mich wirklich in Ruhe hier hin, chill mich in meinen Sessel, mache mir meistens noch ein Räucherstäbchen an, damit es mir wirklich gut geht, mache eine nette Kerze an und dann mache ich 1,5 Stunden tatsächlich Network. Und das ist etwas, was mich einfach innerlich zufrieden macht und wirklich so eine Ruhe bringt, weil dann kann ich wirklich meine drei Kinder wecken, versorgen und selber zur Arbeit fahren. Dann gehe ich erst mal arbeiten, bin noch in Schulbegleitung. Danach ich meine Tochter ab aus dem Kindergarten. Die Großen kommen nach Hause. Ich habe diesen Stress nicht, die ganze Zeit noch das Gefühl zu haben, ich muss noch was tun. Weil ich weiß, ich habe mir heute Morgen die Zeit genommen und ich habe etwas getan. Dann bin ich erst mal Mama. Das hat sich unfassbar verändert. Ich war sonst so unruhig, ich dachte, ich muss alles auf einmal machen. Ich muss die Kinder versorgen, muss am Herd stehen, muss gleichzeitig mein Handy in der Hand haben, am besten filme ich mich noch dabei für die nächste Story und mein ganzer Kopf war ein Knoten. Und das ist viel, strukturierter geworden. Das macht richtig Spaß, so wie es jetzt gerade ist. Und abends, wenn die Kinder dann wirklich ihre Sachen machen, ob die ins Zimmer gehen, ob die Kleine irgendwie ihre Serie guckt oder so, dann beantworte ich noch mal ein paar Fragen, mach noch mal ein bisschen. Instagram oder was auch immer noch anfällt. Es ist viel, viel strukturierter geworden.
Thomas: bei dir Yvonne, wie sieht dein Tag jetzt mittlerweile so aus?
Yvonne: Der Tag an sich hat sich nicht geändert. Das Einzige, was sich geändert hat, ist, ich darf einen Tag in der Woche frei machen von meinem Hauptjob. Das klappt auch in den meisten Fällen. Das ist der Dienstag, der ist mir heilig und das ist dann auch mein Arbeitstag für PM. Ansonsten stehe ich genauso früh auf wie Bea auch halb fünf und ich habe für mich auch eine tägliche Arbeitsmethode entwickelt von fünf bis sechs morgens und meistens auch von fünf bis sechs am Nachmittag, dass ich mir diese Zeitfenster gebe, für PM Kontakte zu machen, Storys vorzubereiten oder meine Ideen umzusetzen. weil auch mich hat das den ganzen Tag immer irgendwie gestruggelt und beschäftigt und dann ist irgendwie nichts richtiges dazustande gekommen und hatte immer diesen Druck. Und mit diesen täglichen Arbeitsmethoden, diesen Zeitfenstern, die ich mir gebe, ist das alles etwas einfacher geworden. So kann alles drumrum super passen und ja, arbeitet quasi auch von alleine.
Thomas: Und wie gehst du dann in diesen Zeiten an dein Business ran?
Yvonne: Ich hab mir angewöhnt, wenn ich Ideen hab, ich mir sofort ne Sprachnotiz in mein tolles neues Telefon, dass die Idee nicht weg ist. Weil manchmal hat man sie ja zu den wildesten Momenten in der Dusche beim Autofahren oder wo auch immer. Manchmal auch in Gesprächen, in privaten Gesprächen, wo es gar nicht um PM oder FitLine geht. Aber dann kommt ein so'n Gedanksplitz. Und dann mach ich mir ne Sprachnotiz und die arbeite ich dann morgens durch. Die guck ich mir dann noch mal an. Und dann fällt mir auch meistens irgendwas dazu ein. Und es gibt auch morgens, da fällt mir da nichts so ein, dann ist das gut. Dann trinke ich einfach meinen Power Cocktail morgens und dann ist es in Ordnung. Dann bleibt die Notiz für den Abend oder für den nächsten Tag da und dann setze ich sie Das funktioniert ganz gut. Das hat mir den Druck genommen.
Thomas: Und, ähm, also...
Rabea: Das fühle ich mich, das reicht tatsächlich genauso.
Thomas: Okay. Also das heißt, diese Struktur bei euch beiden, die ihr euch jetzt gegeben habt, da habt ihr euch jetzt gefunden und die funktioniert jeweils.
Yvonne: Nicht immer. Also es gibt auch einfach Tage. Mein Tag ist und bleibt einfach voll. Ich trage viel Verantwortung auch in meinem Hauptjob für andere. Wenn der organisatorisch schon sehr voll war, der Februar war zum Beispiel ein Monat, der wahnsinnig voll war, was meinen Hauptjob betroffen hat, da habe ich nicht den Kopf, mich dann so kreativ auszulassen. Da habe ich es dann mehr so in Richtung Kontakte und persönliche Kontakte halten gesetzt. Dann habe ich meinen Fokus etwas verlagert. Es gibt Tage im Monat, da kann ich super kreativ sein und es gibt Tage, da kann ich es halt einfach nicht. Und wenn ich merke, ich kann es nicht, dann habe ich für mich entschieden, das ist in Ordnung, dann schreibe ich einfach ein paar meiner Kunden, meiner Freunde an, wie geht es dir eigentlich so und mache ein bisschen Smalltalk und das ist auch gut, das ist auch okay.
Thomas: Aber wer du hast genickt?
Rabea: Ich denke darum geht es halt einfach auch. Also das ist das wichtigste glaube ich. Also das wichtigste ist, dass man sich innerlich keinen Druck macht und dass es einfach in Ordnung ist, dass man jeden Tag, also das ist zum Beispiel mein Motto, jeder Tag ist ein neuer Tag. Es ist scheißegal was gestern war. Ich stehe morgens auf und der Tag ist neu. Das heißt ich gestalte den neu und wenn am Vortag irgendwas nicht so funktioniert hat, wie ich mir das vielleicht vorgenommen habe, dass meine To-Do-Liste vielleicht nicht ganz abgehakt ist, whatever, keine Ahnung, es ist... wirklich egal. Ich bin okay, wie ich bin und das, was ich leiste, das ist zum Beispiel was, was ich ganz lange mir selber nie eingestehen konnte, dass das, was ich leiste, gut ist und dass es reicht. Ich muss keine Bäume ausreißen, wo die Wurzeln so tief in der Erde sind, dass ich sie nicht ausreißen kann. Es geht einfach nicht. Und das ist einfach was, mir selber einzugestehen, dass ich genüge und dass meine Arbeit, die ich mache, genügt. Das ist das Wichtige, was dich dann wieder vorantreiben lässt. Anders funktioniert es nicht. Dann ist man immer nur, was geht noch, was muss ich, ich muss, ich muss, ich muss. Dann funktioniert gar nichts mehr. Das finde ich total wertvoll, dass du das auch sagst. Wenn ich es mal einen Tag nicht schaffe, ist es in Ordnung. Und dann kommen wieder Tage, da schaffen wir auf einmal so viel, was wir uns überhaupt gar nicht hätten vorstellen können. Und das ist doch das Gefühl, was
Yvonne: Mmh.
Rabea: einfach dann wieder so toll ist. immer wieder irgendwie ins Gleichgewicht zu kommen. voll wichtig. Sonst macht das Business halt irgendwann tatsächlich auch keinen Spaß mehr, wenn man immer nur ich muss und ich will die Ziele erreichen. Ich kenn's genauso. Ich hab im Dezember meinen, meinen VP
Yvonne: Ja. Ja.
Rabea: Die Außenwelt wird mit Punkten nichts anfangen können. Aber es war wirklich Haaresbreite. Also alle um mich herum haben die Stufen gerockt. Und für mich war das ein Gefühl von, was mache ich jetzt? Früher hätte ich versucht, die Grenzen zu gehen. Früher hätte ich versucht, diesen VP, das ist ja, ich weiß nicht, für andere jetzt die Stufe bei PM, früher hätte ich versucht, das zu erzwingen. Heute konnte ich mich so weit zurücknehmen, also im Dezember, dass ich wirklich gucken konnte, gibt es noch irgendjemanden in meinem Team, wo ich was rausholen kann, meine Stufe zu erreichen? Und ich für mich habe in dem Moment gesagt, ich möchte diese Stufe nicht erreichen, ich stelle mich zurück, weil ich habe Stufen in meinem Team nach vorne getrieben. Die haben wirklich bis zum Äußersten alles gegeben, ihre eigenen Stufen zu erreichen. Und hätte ich jetzt meine noch erreichen wollen, wären sie selber über ihre Grenzen gegangen. Und damit hätte ich mehr Schaden angerichtet, als irgendwas Gutes zu tun. Und dann habe ich gesagt, macht ihr alle eure Stufen. Und es war wirklich so. Es war wirklich so. Aber es war okay. Und das war für mich das größte Learning. Und das war wichtiger, als tatsächlich auf der Bühne zu stehen und in VP zu rocken. Ich wäre früher richtig, richtig zusammengebrochen mit dem Ergebnis.
Thomas: Bäume ausgerissen habt ihr ja dann in dem Fall bei euch... Yvonne.
Rabea: Die haben sowieso,
Yvonne: Du!
Rabea: was die da abgefackelt haben, das ist krass.
Yvonne: Ja, das war es auch irgendwie. Fühlte sich auch komisch an. Aber gut.
Thomas: Aber es war eine Teamleistung.
Rabea: Aber da haben wir
Yvonne: Ja, es ist immer eine Teamleistung.
Rabea: Und ich fand, bei euch war es ja auch so, dass dadurch auch andere Leute wirklich auch wieder hochgepusht wurden. Also es ist ja keiner auf der Strecke geblieben, dem es geschadet hätte. Und das wäre bei mir halt gewesen. Hätte ich jetzt noch mal eine Schippe draufgelegt, weiß ich, wären Leute vielleicht kostentechnisch, was auch immer, so in die Bresche gegangen, dass es denen geschadet hätte. Und da ist für mich halt einfach die Grenze erreicht. Nicht für mich. Also nicht nur, dann wirklich meine Stufe zu erreichen, das ist ja bei euch ganz anders gewesen. Ihr habt euch ja alle nach oben gepusht.
Yvonne: Ja, das ist sowieso, wenn ich das einfach vergleiche, was da abgelaufen ist, das ist, wir reden hier über Stufen, wenn ich das aber mit dem realen Leben mal vergleiche, wenn du dafür strebst, deine Karriereleiter zu erklimmen, schaffst du es nur alleine, indem du Eigenleistung nach vorne bringst. Und das Schöne hier bei PM ist einfach, dass es immer eine Teamleistung ist. Ob es eine Teamleistung aus deinem eigenen Team ist, ob es eine Teamleistung aus dem Freundeskreis ist, ob es Aus Sidelines ist es völlig egal. Es ist eine gemeinschaftliche Leistung, die mehrere nach vorne bringen kann. Und das finde ich das Schöne, dieses Zusammen- und Miteinander. Das waren 72 Stunden, die einfach unreal waren, was da abgelaufen ist. Aber es war auch diese Energie, die da drin gesteckt hat. Ich hatte so gehofft, dass ich sie mit in 2,26 nehmen kann. Hab ich auch. Ich zappf auch immer noch an diesen 72 Stunden an. Wenn ich mich daran zurück erinnere, wie wir miteinander telefoniert haben, wie wir gesprochen haben, was möglich war, wie viele positive Resultate Menschen auch dazu bewegt haben, mich zu unterstützen, damit ich mich noch als EMM qualifiziere. Das sind so Dinge, erinnere ich mich gerne dran zurück, weil hier geht es nicht nur Produkte, die verkauft wurden. Hier geht es nicht Geld, was ausgegeben wurde. Hier geht es auch lebensverändernde Entscheidungen. Menschen, einfach gesagt haben, Boi, das ist so krass, was du dieses Jahr mit mir gemacht hast oder was du mir ermöglicht hast durch diese Chance, die Produkte von PM kennenzulernen. Ich unterstütze dich jetzt. Ich möchte auch, dass du diese Stufe rockst. Ich vertraue dir so viel. Also mache ich das. Ich helfe dir noch mit. Was kann ich tun? Und diese Energie, die war einfach gigantisch. Das war der Hammer. Aber diese Energie können wir alle nicht tagtäglich aufbringen. Und wir müssen so oft, wir können uns an positive Energiemomente zurückerinnern, damit wir den Schwung für uns selber und dadurch auch für andere wiederfinden können.
Thomas: Und wenn du jetzt in deine aktuelle Situation rein denkst, was gibt dir persönlich Sicherheit, Yvonne, wenn du dir manchmal nicht ganz sicher bist?
Yvonne: Persönlich Sicherheit? Ob das der richtige Weg ist, meinst du?
Thomas: Beispiel. So grundsätzlich.
Yvonne: Die persönliche Sicherheit hast du hier nie. Die kannst du nur kriegen, indem du einen guten Freundeskreis, gutes Team hast. Oder einfach auch für dich selbst die richtige Entscheidung Tag für Tag neutrist. Ich ähm... Sicherheiten gibt es nicht. Du kriegst keine Sicherheiten. Du kannst nur eine Entscheidung treffen und dir Ziele setzen und gucken, dass du diese sicher durchbringst. Dazu musst du ehrlich zu dir sein und das jeden Tag. Dann wirst du auch sicher in deinen Entscheidungen, die du triffst. Meine Familie gibt mir unwahrscheinlich Sicherheit. Die Resultate, die Erfahrungsberichte anderer geben mir unwahrscheinlich Sicherheit. Die Zukunftsaussichten von PM geben mir Sicherheit, weil das einfach Wahnsinn ist, was da auf uns zukommt. Und ich bin froh, ein Teil dieser Reise sein zu dürfen, was wir alles noch mitmachen dürfen. Das gibt mir alles Sicherheit. Überall ein Stückchen Sicherheit und das puzzle ich mir zusammen, damit ich meinen Sicherheitspuzzle habe.
Thomas: War dir das ein bisschen
Rabea: Ich find das schon gut, wie Yvonne es gerade gesagt hat, auch mit dem Puzzle, dass man sich überall so ein bisschen die Sicherheiten zusammen puzzelt, bis es halt wirklich eine Base ist. Meine Sicherheit sind nach wie vor meine Kinder. Das ist einfach... Das gibt mir einfach die Sicherheit, jeden Tag wirklich diese Entscheidung neu zu treffen und zu wissen, dass es die richtige Entscheidung ist. Ich weiß einfach, dass wir ein kom... Mein Gott. Dass wir ein komplett anderes Leben leben als... es mal war und ich habe vor kurzem, wo da muss ich wirklich aufpassen, weil mich das sehr emotional macht, ja, das ist immer wenn man live ist, ne? Ich habe vor kurzem tatsächlich mit meinem Partner darüber gesprochen, wo ich vor sechs Jahren ungefähr stand. Vor fünf, sechs Jahren, als ich BM noch nicht hatte und das war in einer kleinen Krise. wo ich wirklich in der Küche saß und wir hatten eine Messeveranstaltung am Wochenende und ich habe es dir ja, Thomas, auch gesagt vorgestern, dass mein System einen Absturz hatte. Und es war, nachdem ich anderthalb Wochen eine Messe vorbereitet habe, wo wir auch einen Stand hatten und ich habe halt diesen Promo-Stand einfach komplett anderthalb Wochen organisiert vorbereitet. Ich wollte, dass es perfekt ist und ich habe so viel Zeit da rein investiert, dass ich wirklich, ich habe jetzt auch schon eine Woche Urlaub. Und dass ich die wirklich komplett dafür draufgegeben habe. Und ich hab wirklich in der Küche vorgestern gesessen und ich habe Rotz und Wasser geheult, weil ich gesagt habe, ist das alles eigentlich richtig, was ich hier mache? Dass ich so viel Zeit da rein investiere, dass ich meine Kinder oft auch in solchen Momenten, wo ich was vorbereite, zurückweise und sage, Moment, ich muss das jetzt erst fertig machen, sonst der Gedanke wieder weg, warte bitte kurz. Und ich hab wirklich da gesessen und ich hab gedacht, wie war mein Leben eigentlich vor PM? Ja, ich hatte manchmal mehr Freizeit für meine Kinder. Und konnte da garantiert auch viel mehr mit denen unternehmen, aber in einem anderen Maße. Wir haben in einer anderen Wohnung gelebt, wo es wirklich geschimmelt hat. Wir hatten ein Auto, was ich mir nicht selber finanzieren konnte, was von meinen Eltern getragen wurde. Ich wurde am Ende des Monats finanziell von meinen Eltern aufgefangen. Das heißt, ich hatte ein absolut abhängiges Leben. Ich bin Aufstockerin gewesen, ich Teilzeitarbeiten. Ich musste alle paar Monate mein komplettes Leben blank machen vorm Amt. Und dann hab ich wirklich da gesessen und hab gedacht, Alter, scheiße, was lebe ich für ein geiles Leben im Moment. Ich bin unabhängig. Ich habe es wirklich geschafft. Wir wohnen mittlerweile in einem wunderschönen Haus, wo wirklich kein Schimmel an den Wänden ist. Meine Kinder haben ihre eigene Zimmer. Ich habe ein Auto, was wirklich ich selber finanzieren kann und wo meine Eltern jetzt nicht irgendwie noch Geld dazutun müssen. Ich bin frei vom Amt. Ich könnte es so weitermachen. Das ist einfach, das muss man sich immer wieder vor Augen halten. Was ist hier möglich? Nicht immer nur es ist geil, es ist geil, es ist geil. Wo komme ich her? Und das gibt mir doch die größte Sicherheit, die ich haben kann. Wenn ich zurückblicke, wo ich war und wo stehe ich heute. Safe. Das ist die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können. Hier zu starten und viel weiter zu machen. Ich... Aber das musste mal einmal sein. Ich musste mal einmal da sitzen und heulen. Und mich wirklich hinterfragen, macht das überhaupt noch alles denn, was ich hier tue? Ja, verdammt macht das.
Thomas: Yvonne, was macht das mit dir, wenn du das hörst?
Yvonne: Ganz viel. Ich möchte sie am liebsten direkt jetzt knuddeln. Weil ich das richtig toll finde, dass sie das so ausspricht und sie hat einfach Recht. Man muss sich viel öfter die Frage stellen, wo bin ich gerade, wo komme ich her? Und gerade wenn du zweifelst. Zweifel sind wichtig, Zweifel machen uns menschlich. Die lassen unsere Emotionen hochkommen und zeigen, dass wir menschlich sind. Und wir Mama's zweifeln ganz viel an unseren Entscheidungen, weil wir verdammt nochmal viele treffen müssen. Und viel ist es dafür, dass die Kinder mit uns Zeit verbringen können und manchmal müssen die Kinder halt warten, weil aber langfristig gesehen, was Großes dahinter steht und das hat man bei Bea einfach auch gerade gehört. Was hat sich alles verändert? Was hat sie alles erreicht? Was konnte sie für ihre Familie alles tun? Und ich finde das einfach Wahnsinn. Wie oft hören wir einfach, ich habe kein Geld? Wie oft hören wir, ich habe dafür keine Zeit? Ich fahre nicht so viel durch die Gegend wie ihr, ich habe Kinder. Ja, scheiße man! Für die solltest du es tun. Einfach mal machen. Das Mama-Herz ein bisschen weitermachen und einfach mal anders denken. Zukunftsorientiert. Und Schapubert, ohne Scheiß, du kannst so wahnsinnig stolz darauf sein und dich darüber freuen. Und jedes Mal, wenn du zweifelst, musst du dir das immer wieder vor Augen halten, weil das ist verdammt geil, was du da gemacht hast. Eine unheimlich große und tolle Leistung.
Rabea: Hör auf, sonst muss ich nicht weiter. Ist doch nun...
Yvonne: Zweifel gehören dazu. Mir kommen auch die Tränen. Ich finde das auch sehr emotional. Jeder trägt sein eigenes Paket. Jeder hat Herausforderungen. Jeder hat einen Rucksack, den er mit sich rumträgt. Der eine größer, der andere blau, der andere gelb. Völlig egal. Aber Rucksäcke tragen wir alle. Ob es finanzielle sind, ob es zeitlich, ob es gesundheitliche sind. Und es ist egal, welchen Rucksack du hier mit hinbringst. Du kannst ihn hier tragen lernen und wenn du es nicht alleine tragen kannst, du ganz viele, die den Rucksack mit dir tragen und das ist etwas ganz verdammt Besonderes.
Thomas: Ich es geht halt auch darum, trotz des Rucksacks, egal wie schwer es loszwingen, wegen des Rucksacks nicht zu gehen.
Rabea: Er wird leichter. Das ist es,
Thomas: Hab ich.
Rabea: Geil, wie schwer der Rucksack ist, du losgehst. Ich kann sagen, er wird definitiv leichter. weil du ihn nicht mehr alleine getragen musst. Das ist halt People-Business.
Thomas: Rabea, du hast ja eben erzählt, dass du deine Entscheidung getroffen hast für deine Teampartner. Kannst du das auch grundsätzlich auf dein Leben projizieren? Also entscheidest du jetzt mittlerweile auch komplett anders, was das angeht, wenn es gewisse Situationen gibt, wo du was entscheiden musst?
Rabea: Ich glaube, ich entscheide ein bisschen vernünftiger, also nicht mehr ganz so kopflos. Ich habe eine große Verantwortung und dessen bin ich mir glaube ich mittlerweile sehr bewusst, dass ich Entscheidungen nicht mehr einfach nur für mich treffe, sondern oder nur für mich und meine Kinder. Das war ja lange Zeit so, dass die größten Entscheidungen halt immer für mich und meine Kinder waren. Mittlerweile weiß ich einfach, dass ich auch eine große Verantwortung meinem Team gegenüber habe. Da sind jetzt auch viele Zielgespräche aktuell wiedergelaufen. Und ich weiß einfach, dass viele meiner Teampartner einfach sehr viel Vertrauen in mich legen. Und das ist sehr, sehr wertvoll. Und das ist für mich ein rohes Ei, was ich nicht fallen lassen möchte. Ich habe zum Beispiel eine Teampartnerin, die steckt gerade in sehr großen Herausforderungen in ihrem Leben. Ich hab ein Zielgespräch mit ihr geführt. Das ist mir sehr wichtig, dass ich sie dem Ziel ein Stück weit näher bringe. Dass ich ihr die Möglichkeiten aufzeige, dass ich sie an die Hand nehme. Ich kann das Ziel nicht erreichen, den Weg muss sie selber beschreiten. Aber ich kann ihr die Hand reichen und ihr eine Hilfestellung geben, zu diesem Ziel zu kommen. Das ist für mich eine sehr große Verantwortung, die ich übernehme. Dessen bin ich mir bewusst, dass ich nicht einfach ... irgendwie jetzt auf einmal sagen kann, ich mache jetzt nichts mehr. Also das ist halt einfach eine Rolle, die neu ist und dessen ich mir aber sehr bewusst bin, dass ich mittlerweile sehr viel Verantwortung auch habe.
Thomas: Und Yvonne, eher Kopf oder Bauch oder beides? Wie triffst du eine Entscheidung?
Yvonne: Immer mit dem Bauch. Also egal was mir durch den Kopf geht, das fließt durchs Herz in Richtung Bauch und dann wird entschieden. Das war schon immer so und wird auch glaube ich immer so bleiben. Ich hieß früher schon Doc Bauchgefühl. Also es ist richtig, wenn ich eine Entscheidung treffe, gegen das, was mein Bauchgefühl mir sagt, geht es grundsätzlich in die Hose. Also Bauch.
Thomas: Und wo merkst du dann dabei, du den Weg bewusst gehst und dass du deinen Weg gehst, auch wenn es vielleicht nicht typisch für dich ist?
Yvonne: Ich selber merke das eigentlich immer nicht. Ich bin ein sehr, sehr großer Zweifler. Bei allem, was ich mache, was ich tue, denke ich immer, war das jetzt richtig? War das die richtige Entscheidung? Wie kommt das nach außen hin an? Und von außen kriege ich aktuell gerade viel Gegenwind, was mein, du hast ja sowieso keine Zeit mehr für uns, Faktor angeht. Dabei habe ich einfach meine Prioritäten anders gelegt. Ich habe für jeden Zeit, für alles nehme ich mir die Zeit. Das habe ich mir auch fest aufgeschrieben. Fest vorgenommen und das versuche ich wirklich fest einzuhalten. Aber der Tag hat nach wie vor 24 Stunden daran, sich nichts geändert. es ist manchmal schwer, allem gerecht zu werden, aber ich gebe jeden Tag mein Bestes. Aber ich selber habe immer das Gefühl, nicht gut genug. Da habe ich aber Gott sei Dank meine Familie, gerade ganz voran meine Schwester, die sagt, mir knallhart vom Kopf, war doof. Oder sagt eigentlich, boah, ist schon gut, zweifel nicht so an dir und Das war schon richtig und du machst das schon. Und selbst dann zweifle ich noch. Aber trotzdem ist das immer schön, wenn man so ein Feedback kriegt. Ich habe aber auch gelernt, dass das für mich ein großes Problem ist. Befürwortung oder Fürsprechung oder ein Iwondas hast du gut gemacht anzunehmen. Also das fällt mir wahnsinnig schwer und ich musste es unbedingt lernen. Ich war vor vier Wochen auf dem IMM Training. Daran durften wir ja teilnehmen, ich mich im Dezember qualifiziert habe. Und da sind Dinge passiert, das wusste ich ja vorher nicht. Genauso wie ich heute nicht wusste, welche Fragen du uns stellst. Und da waren auch ganz viele Momente so von wegen, wo ich Lob gekriegt habe, wo ich dann zu hören bekomme, Mensch, sprichst du öfter vor Menschen? Yvonne, das war richtig gut. Das waren fremde Menschen, die mich nicht kennen und die haben trotzdem das zu mir gesagt. Und ich habe mich kurz gefreut. Und innerlich war die kleine Yvonne Meinen die das wirklich so? War das jetzt wirklich gut oder sagen die das nur so? Und das ist so... ist manchmal wirklich richtig, richtig schwer. Für mich.
Thomas: Und Rabea, wie setzt du Prioritäten in deinem Alltag?
Rabea: Ha!
Thomas: gesehen, dass seine Kinder natürlich immer vorweg gehen.
Rabea: Ja, das ist schwierig. Ich hab das gerade total gefühlt, was Yvonne gesagt hat, dass sich das Umfeld abwendet. Wie lange bist du jetzt bei PM, Yvonne? Zwei
Yvonne: Bye, Ava!
Rabea: Jahre. Ich glaube, das war ungefähr, ich bin ja seit vier Jahren dabei, das ja ungefähr das Doppelte an der Zeit, die du das schon machst. Und ich glaube, nach zwei Jahren war das tatsächlich auch bei mir so, dass sich meine beste Freundin von mir getrennt hat. Das hört sich jetzt gerade bisschen komisch an, aber ... Es ist so, sie hat sich komplett abgewendet und sie hat mich vor die Wahl gestellt. Und ich finde, das kann man ganz gut mit einer Priorität vergleichen. Sie hat mich vor die Wahl gestellt, sie hat gesagt, Rabea, du hast dich total verändert. Und ich hab nur gedacht, so, okay, aber mir geht's doch besser. Nee. Also das, was du da machst, einfach, das bist nicht mehr du. Und ich erkenn dich so nicht wieder und ich hab das Gefühl, du begibst dich da gerade irgendwie in den Risiko rein und ... Die fand das überhaupt nicht gut. Ich hab für mich in dem Moment gedacht, okay, aber ich war ja immer die Rabea, die Probleme hatte. Ich war immer die Rabea, die viel geweint hat und die eigentlich immer aufgefangen werden musste. Die mit dem Leben überfordert war, die Geldsorgen hatte, die emotional, psychisch echt am Ende war. Und ... warum ... sieht eine sehr gute Freundin nicht, dass es mir besser geht? Oder ... können die Leute im Außen nicht damit umgehen, dass man mir nicht mehr helfen kann. Also haben sie ihre eigene Rolle in dem Moment verloren. Und das war irgendwann das, was für mich der ausschlaggebende Punkt war, bei mir zu bleiben und meine Priorität auf meinen Weg zu legen. Und ich glaube, das kann man ganz gut mit einer Priorität sagen. Meine Kinder haben immer oberste Priorität. Da brauche ich überhaupt gar nicht drüber reden. Aber meinen Weg, den ich gehe ... als Priorität zu setzen. Ich glaube, das ist einfach das, was ich wirklich befürworten kann und was ich wirklich als Aussage tätigen kann. Ich habe meinen Weg, den ich gehe, als Priorität gesetzt und habe dafür Freundschaften auf der Strecke gelassen. Freundschaften, die nur einen Wert hatten, weil es mir schlecht ging und die anderen in einer Helferrolle sein konnten. weil ich war nicht mehr die Opferrolle, um die man sich kümmern konnte. Und das ist, glaube ich, für mich eine Priorität. Mein Weg.
Yvonne: Ja, da stimme ich Bea zu. Und ich muss auch sagen, wir sollten uns alle, jeder für sich selber, selbst zur Priorität machen. Was nicht bedeutet, dass keiner mitkommen kann. Jeder ist herzlich eingeladen. Ich kape auch gerne im Bus. Jeder darf sich selbst
Rabea: Not again.
Yvonne: gern zur Priorität machen und darf mitkommen. Und darf mal feststellen, wie geil sich das anfühlt, wenn man mit Menschen zusammen ist, wir mit Menschen zusammen sind, die sich zur Priorität machen. Das wird nämlich eine große Priorität in einer großen Gruppe immer in einem positiven Aufeinandertreffen. Ich lade jeden herzlich gerne ein, sich zu seiner eigenen Priorität zu machen und einfach mal nach vorne zu bringen. Weil nichts anderes tun wir, jeder für uns selbst, aber gegenseitig miteinander.
Rabea: Ja, das unterschreibe ich. Und der Bus hält an vielen Haltestellen. Also, ihr viele Möglichkeiten, da einzusteigen. Das ist es. Man muss es nur wollen. Die
Yvonne: Bis dann.
Rabea: Tür geht auf, aber das Einsteigen muss man halt selber machen, ne?
Yvonne: Ja, ganz genau.
Thomas: Und Yvonne, wenn du Rabea so zuhörst, was fällt dir an ihrem Weg auf? Und wo merkst du, so würdest du es vielleicht anders machen?
Yvonne: Ich würde nichts anders machen. Mein Weg ist aus anderen Gründen gestartet. Ich bin anders in diese Möglichkeit gerutscht, wie Bea zum Beispiel reingerutscht ist. Bea hat sich ja bewusst entschieden, ich teste das mal. Mir wurde diese bewusste Entscheidung abgenommen. Mir wurde sie, wie du weißt oder wie ihr wisst, vor die Füße geschmissen. Von daher, ich finde es super, wie sie als Leader wächst. Ich finde es schön, dass sie auch an sich zweifelt. Das gibt mir Sicherheit, dass ich nicht alleine damit bin, obwohl ich hier immer sage, sie soll damit aufhören. Aber gut, das schenken wir uns ja nichts. Das gehört einfach zum Erwachsensein dazu. Das ist völlig normal und ich finde es super, wie sie das alles rockt. Ich fühle mich ihr sehr verbunden, weil auch ich drei Kinder habe und sie drei Kinder hat und einen turbulenten Alltag. Und trotzdem rocken wir das alles für uns alle, für uns selber und Das fasziniert mich immer.
Rabea: Kann ich nur zurückgeben. Ich glaube, ist ja bei uns beiden so, dass wir doch so unterschiedlich sind, aber auch sehr ähnlich. Das ist ja nicht, wo ich dir zum Beispiel ja auch schon gesagt habe, dass du wirklich auch was zu sprechen angeht. Also ich höre dir so gerne zu und du hast so viele Selbstzweifel, wenn du anfängst, irgendwo vorne zu sprechen, das Mikro in die Hand nimmst und ich stehe da nur und denke so, wow, Alter, ich dachte, wir können das, wir gewonnen. ja, und das ist einfach so, und so ergänzen wir uns da irgendwie, dass jeder den anderen
Yvonne: Hm.
Rabea: auf seine Weise bewundert und ich finde die Zweifel, die sind so wichtig, dass wir die auch haben, weil daran wachsen wir. Stell dir mal vor, wir werden so total, yeah, ich kann das und, äh, pff. Ich mache das alles richtig, ich bin die Beste hier, ich bin der Checker. Und stell dir mal vor, wir wären alle so, das wäre so unauthentisch und das wäre so unattraktiv. Und ich finde einfach, dass Zweifel,
Yvonne: Ja.
Rabea: Ecken, Kanten, Zweifel machen uns zu dem, was wir sind. Und daran können wir halt wachsen. Dass wir gut sind, wie wir sind, das wissen wir ja im Inneren,
Yvonne: Das ist die.
Rabea: Manchmal braucht man auch so bisschen Zuspruch. Und da lernen wir ja alle was von.
Yvonne: Das stimmt.
Rabea: Aber ich hab dich unterbrochen, Thomas. Du wolltest nichts. Wir können das ja auch mal umdrehen, wir können ja auch Thomas mal bisschen interviewen hier.
Yvonne: Hab ich ja schon vorgeschlagen
Thomas: Dafür sind wir heute nicht hier.
Rabea: Ja, okay, aber der Plan stimmt. Dann nehmen wir dich auseinander.
Yvonne: Aber irgendwann... Ja.
Thomas: Schauen wir mal. Ich bin lieber der, der den Raum gibt, als sich in den Raum zu stellen.
Rabea: Schauen wir mal.
Yvonne: Genau, wir schauen mal. Irgendwann kriegen wir dich auch noch.
Thomas: Mmh. So, zurück zum Thema.
Rabea: Hach!
Thomas: Ja, Yvonne, wenn du dann Rabea jetzt heute so zuhörst, verstehst du heute Dinge besser als vielleicht noch vor ein paar Monaten? Ihr Gegenüber, also hat sich ihr Gegenüber und Verständnis ergeben in gewissen Dingen, die, du das vorher nicht hattest?
Yvonne: Nein, also ich hatte kein Unverständnis für Bea. Ich habe immer nur gedacht, wann daten wir uns mal? Man sieht sich immer nur kurz auf Veranstaltungen und macht dann einen Blödsinn kurz und macht einen Witz und ein Foto hier und ein Foto da und dann geht man wieder getrennte Wege. Das ist so, deswegen freue ich mich umso mehr auf diesen Monat und auf alles, was kommt. Ich finde es einfach faszinierend. freue mich wahnsinnig. Jedes Mal wenn ich ihr Auto sehe, denke ich nur, ja ich will auch. Das ist so der Meilenstein, der einfach einen noch nach vorne bringt. Nee, ich, wie gesagt, ich hab nie an Bea gezweifelt. Gar nicht. Und ich find's auch mega mit ihrem Teamaufbau, mit ihrer Art und Weise, wie sie wächst und ich find das toll zu beobachten.
Thomas: bei dir, Rabea? Vielleicht irgendwas, wo du sagst, das hat sich in deinen Augen getan oder verändert, was bei Yvonne passiert ist?
Rabea: Ich wusste ja ganz viele Sachen über Yvonne überhaupt nicht, weil so wie es ja gerade schon gesagt wurde, wir haben uns auf Veranstaltungen immer nur kurz gesehen, dann haben uns einmal auf den Boden geschmissen, haben eine Acti Dose gefangen, haben Video gedreht und dann war die Zeit schon wieder und wir sind schon wieder alle nach Hause gefahren. Das ist echt... Manchmal schade, dass die Zeit einfach fehlt, sich tiefer auszutauschen. Und ich weiß gar nicht mehr genau, wo es war. Ich glaube, es war auch bei einer Veranstaltung und wir sind danach kurz in die Tiefe gegangen. Auf jeden Fall waren da so ein paar Themen, wo ich dann auf einmal merkte, dass ich Parallelen zu ihrer Tochter habe. Und das war dann einfach
Yvonne: Ja.
Rabea: noch mal so, wo ich dachte so, wow, krass, warte mal, stopp. Hier verbindet uns mehr als alles, was wir vielleicht dachten. Und das war, glaube ich, noch mal so Moment, wo ich dachte so, wow, krass, ey, hat echt auch ganz schön viel durch. Und das habe ich vielleicht hinter der Fassade oder der Maske, hätte ich das vielleicht nicht erwartet oder gedacht. Und das war, glaube ich, so aber ein positiver Moment, wo ich dachte, manchmal wirkst du nach außen ja auch ein bisschen hart am Anfang. Und für mich war es aber jetzt, wo wir einen näheren Kontakt hatten und Gespräche hatten, völlig anders. Komplett völlig anders. Völlig warmer Mensch, völlig offen, völlig zugänglich, lustig, witzig. Toll. Richtig toll. Also ich freue mich da auch echt wahnsinnig drauf. Und der April, das wird unser Monat, weil wir haben ja so viele Dates. Also ich weiß gar nicht.
Yvonne: Hmm. .
Rabea: inwieweit wir hier darüber reden, aber wir haben ja sehr viele Dates im April, von daher, dat wird geil. Zeit zu quatschen. Nö, die geht ihren Weg. Also ich zweifel da überhaupt nicht.
Yvonne: Das war's für ja gerade.
Rabea: geht voll komplett ihren Weg. Also da hab ich gar keine Zweifel.
Yvonne: Das was Bea gerade angesprochen hat, ist etwas was mir in letzter Zeit sehr oft reflektiert wurde. Du bist doch eigentlich so ein harter Brocken, aber du hast ja doch ein Herz. Natürlich habe ich ein Herz. Verdammt großes. Und ich habe verdammt viel Scheiße durch. Die, die mich kennen, die wissen das auch. Jedes Familienmitglied, was an mir dranhängt, hat eine Geschichte, die sich mit sich bringt, wo die einzigste gemeinsame Nenner ich bin. Entweder kennen die Menschen diese Story und ignorieren
Rabea: thanks. Involuntary.
Yvonne: sie. Ja, aber entweder kennen die Menschen diese Story und ignorieren sie oder haben sie abgehakt oder sie hinterfragen das. Und das Hinterfragen wird im Moment häufiger. Wirklich, so Yvonne, sag doch mal. Du bist so der Macher, aber eigentlich kannst du doch auch anders. Ja, natürlich kann ich anders. Darum bin ich hier. Ich will es auch einfach anders. Ich will nicht mehr für alle. kämpfen müssen, weil sie am Ende sind. Ich will nicht mehr für alle in die Bresche springen müssen, weil sie nicht weiter wissen. Ich bin hier, weil ich für mich und somit für alle anderen auch das Beste erreichen möchte. Mit ganz viel Herz, mit ganz viel Motivation, mit ganz viel Liebe. Und ich hoffe, ich kann so viele mitnehmen, wie irgendwie möglich. Und wenn nicht, bitte, dann nicht. Dann kann ich es nicht ändern. ändert aber an meinem Herzen nichts. Ich mein's immer nur gut, das hab ich auch damals im Podcast gesagt. Ich ein großes Herz mit ganz viel Liebe und jeder der sie verdient, bekommt sie auch. Das ändert sich auch nicht. Aber es gibt nach wie vor welche, denen ist es selbst nicht wichtig genug, diese Liebe zu verdienen. Und dann eben nicht.
Rabea: wo wir wieder beim Bus wären, wo jeder einsteigen darf.
Yvonne: Ja, genau.
Thomas: Okay, Rabea, gibt es bei dir, also was ist bei dir der Preis für deinen Weg?
Rabea: Zeit. Ich würde sagen, der Preis für meinen Weg ist Zeit. Also es ist Zeit, die ich investiere, ist Zeit, die ich mir nehme, die ich mir einplane, um, das ist jetzt das Paradoxe an der ganzen Sache natürlich, um am Ende mehr Zeit zu bekommen. Aber natürlich läuft dieses Ding, sprechen wir mal von einem Ding, Network Marketing oder wie auch immer, es läuft nicht von alleine. Es ist nichts, was ohne Investment läuft. Und das ist, glaube ich, das, was man investiert. ist tatsächlich Zeit. Und die muss man einfach investieren. Die investiert der eine vielleicht mehr in die eine Richtung und der andere mehr in die andere Richtung. Der eine investiert die Zeit vielleicht, weil er irgendwie Vitalabende macht. Der andere plant 10.000 Präsentationen. Der andere steht am Messestand. Es ist einfach ein Job, den wir da machen. Und es ist kein Alleinläufer, es ist kein Ding, was von alleine ins Rollen kommt. Aber wir wissen alle, dass es halt irgendwann dazu werden kann. Das ist halt ja einfach bei uns das passive Einkommen, was wir alle anstreben. Dass wir irgendwann die Zeit, die wir jetzt investieren, uns diese Zeit aber wieder zurückgibt. Und das ist einfach das
Yvonne: Ich Ich
Rabea: Wahnsinnstoll am Network Marketing, dass du irgendwann das, was du investierst, zurückbekommst. Beim einen schneller, beim anderen langsamer. Das ist ganz wichtig, dass man sich da nicht vergleicht und dass man da sich nicht verrückt macht. Der eine hat jetzt irgendwie die und die Stufe in der und der Zeit erlangt und bei mir dauert es länger und jetzt hinterfrage ich alles, ist es das Richtige, mache ich das überhaupt richtig, ist es das Wert? Da wären wir jetzt ja bei dieser Sache, ist es das überhaupt wert, diese Zeit zu investieren?
Yvonne: Ja. Ja.
Rabea: Ich denke schon, dass es das wert ist. Ich denke, dass wir das, was wir jetzt investieren,
Yvonne: Definitiv.
Rabea: irgendwann zurückbekommen werden. Wir haben ja auch schon viel zurückbekommen. Deswegen würde ich sagen, invest, Zeit für das, was wir irgendwann zurückbekommen. Nachhaltig, langfristig.
Thomas: Yvonne?
Yvonne: Du hast mir die Frage gestellt, was der Preis für alles ist, richtig? Das war die ursprüngliche Frage, richtig?
Thomas: War, ob du dich in den letzten Monaten mal gefragt hast, ob es das wert ist?
Yvonne: Das wert ist. Die Frage stelle ich mir regelmäßig, ob es das wert ist. Und ja, verdammt ist, ist das wert. Es ist hier so viel möglich. Den Preis, den wir bezahlen. Bea hat gerade über Zeit gesprochen, die wir investieren. Die Zeit investieren wir aber gerne und auch freiwillig. Es ist freiwillig, mit Liebe investierte Zeit. Das ist keine Zeit, die wir unbedingt müssen. Das können wir uns einteilen, wie wir möchten. Ich finde aber einen hohen Preis bezahlen wir durch die Distanz, die Distanz auf die manche Leute gehen, die uns einfach wichtig sind. Die das nicht verstehen können, die aber auch einem nicht die Möglichkeit geben, es vielleicht mal zu erklären. Wo du dann mit Distanz bestraft wirst oder wo du mit schlechtem Reden bestraft wirst. das ist etwas, da frag ich mich ganz oft, ist es das alles wert? Was verlierst du gerade dadurch, dass du andere Wege gehst? Und dann denke ich mir immer, ja. es ist das Wert, weil es das Richtige ist. Es ist das Richtige, was ich aus meinem Herzen entschieden habe. Es ist mutig, es ist was komplett anderes, aber es ist definitiv nicht schlechtes. Nur weil die, die auf Distanz gehen, das schlecht reden, aber nicht verstehen, ändere ich meinen Weg nicht. Ich habe mir Zeitfenster gesetzt, ich habe gesagt, ich hinterfrage alles, ich lerne alles kennen, ich gebe mir die Zeit, die es braucht, Das ist keine Eintagsfliege hier. Das ist etwas, was langfristig anhaltend ist und was du nicht von heute auf morgen erreichen kannst. Und ich bin froh, ich bin zwei Jahre dabei und ich freue mich auf die nächsten zwei, ich freue mich auf die nächsten fünf. Für mich ist es das Richtige und alle, die auf Distanz gehen und schlecht reden, ändern vielleicht noch ihre Meinung und wenn nicht, dann ist es in Ordnung. Das macht meinen Weg nicht schlechter und es macht mich nicht schlechter.
Thomas: Deine persönliche Meinung oder dein Empfinden ist es, ist richtig, Menschen zu verlieren in seinem Umfeld für das, was wir hier tun?
Yvonne: So würde ich es nicht ausdrücken, aber das ist etwas, was du leider nicht verhindern kannst. Das kannst du nicht verhindern. Du willst es verhindern, ich tue auch alles dafür, du musst, das ist ein schmaler Grad, wo du aufpassen musst, dass das nicht in Überzeugung und Überredung ausartet. Die Menschen, die schlecht über mich reden, sind mir alle nach wie vor wichtig und es bricht mir das Herz, wenn ich hinterm Rücken höre, wie sie über mich reden oder über das, was ich hier tue. Aber das darf mich einfach nicht zweifeln lassen. Im Gegenteil, es ist mir noch wichtiger dann zu zeigen, dass das okay ist, was hier abläuft. Dass das was Gutes ist und nicht was Schlechtes. Und da sind wir wieder beim Thema Bus. Das ist genauso wie die Haustür, die ist nicht abgeschlossen. Komm doch einfach vorbei und hörst dir an. Lass es dir erklären. Wenn nicht von mir, gehen ein paar Häuser weiter. Hier sind genug, die das Business machen im nahen Umfeld. Auf Insta sind wir alle bis Freunde, sehen uns. man kann doch jeden finden. Wenn man mich nicht fragen will, fragt Tante XY.
Rabea: Ich glaube, ist auch ganz oft so, was mir dazu einfällt, dass es ja auch oft das nahe Umfeld ist. Sagen wir jetzt mal, es ist die Familie. Also es ist zum Beispiel bei mir ja auch so, dass ich seitdem ich jetzt zum Beispiel FitLine mache, auch weniger Kontakt zu meiner Familie habe. Ich durfte aber lernen, dass es gar nicht gegen mich als Person geht. Also es ist ja so, wenn wir jetzt sagen, okay, wir verlieren Menschen. die uns wichtig sind, weil wir uns für diesen Weg entschieden haben. Ist das, wie Yvonne schon sagt, ist ein schmaler Grat, auf dem wir uns da bewegen mit dieser Aussage. Ich habe für mich gelernt, zu sagen, es ist vielleicht gerade nicht der richtige Moment, zu diesen Menschen mehr und engeren und intensiven Kontakt zu haben. Aber ganz viele von diesen Menschen, die sich von uns abwenden, wenn wir es jetzt mal so drastisch sagen, machen sich X. extreme Sorgen um uns. Weil die sich nicht hinterfragen, weil die das Geschäft nicht hinterfragen, weil die sich nicht richtig informieren. Und ich glaube einfach, weil viele nicht wissen, was Direktvertrieb ist, was Network-Marketing ist und vielleicht andere Branchen sehen, wie sie Insolvenz
Yvonne: Ich Zeit hier zusammenfassen Ich dass Sie Zeit
Rabea: anmelden, wie die Leute nachher mit nichts dastehen. Ist es glaube ich tatsächlich so, dass diese Menschen sich einfach nur Sorgen um uns machen. Und so hab ich angefangen, mit der Situation umzugehen. Ich hab mir einfach gesagt, boah, Rabea, du bist für diese Menschen ein so wertvoller Mensch, dass die sich einfach wirklich Sorgen um dich machen. Die verstehen das nicht, was du da tust. Und ich habe für mich einfach gesagt, ich geb dem Ganzen eine Auszeit, eine Pause. Da müssen die sich nicht so viele Sorgen um mich machen. Ich komm damit klar, dass wir grade nicht so engen Kontakt haben. Ich schreib zwischendurch immer meine Nachricht.
Yvonne: .
Rabea: Frage, wie es denen geht, sag schöne Grüße, sag, dass es mir super geht. Und irgendwann wird es ja vielleicht so sein, dass diese Sorge kleiner wird, weil diese Menschen sehen, wie mein Leben sich verändert. Und ich kann doch nur diesen Menschen zeigen, beweisen, dass es funktioniert und dass mein Weg vielleicht doch richtig war, wenn ich ihnen weitergehe.
Yvonne: Hm. Hm.
Rabea: Wenn ich jetzt an diesem Punkt sagen würde, ich höre auf... Das wäre der Moment natürlich, wo diese Leute sagen würden, siehste, hab ich dir auch gesagt. Aber warum? Es gibt ja Grund aufzuhören, weil mir geht es ja wirklich, wirklich gut. Und es braucht sich niemand Sorgen machen. Aber ich durfte halt einfach für mich sagen, ich bin ein wertvoller Mensch. Und diese Menschen, die vielleicht gerade auf Distanz gehen und negativ über das Geschäft reden, über das, ich tue, die machen sich einfach Sorgen um mich.
Yvonne: Da siehst du, dass die liebe Bea schon seit vier Jahren dabei ist und die liebe Yvonne erst seit zwei. Es gibt immer noch Dinge, die ich auch lernen kann.
Rabea: Ja, es ist wichtig, glaube ich, dass man nicht irgendwie
Yvonne: Nein, finde ich, finde ich... Ja, ja, finde ich gut.
Rabea: die Menschen wenden sich von mir ab. Weil das kann auch wieder anders passieren. Also ich merke das. Ich merke, dass so ein paar Leute, sehr kritisch waren und sich wirklich sehr auf Distanz von mir begeben haben, dass das wirklich war, weil die einfach Schiss vor mir hatten.
Yvonne: Hm.
Rabea: Die haben einfach gedacht, ich verrenne mich da jetzt vollkommen in irgendwas, bis sie dann irgendwann gesehen haben, wow, ist ja, sie macht das ja immer noch. ja,
Yvonne: Hm.
Rabea: wie jetzt zum Beispiel das Auto, sie hat sich jetzt ein Auto abgeholt und sie sieht so toll aus. Also es ist ja zum Beispiel auch so was. Ich will jetzt nicht, dass soll ich jetzt nicht arrogant oder so anhören. Aber ich sah ja nun mal auch mal anders aus. Also mir geht es ja wirklich gut. Also. Das kommt ja auch noch dazu. meine, wir beschäftigen uns ja tagtäglich mit Gesundheitsprodukten. Also wir sitzen ja nicht hier und schmeißen irgendwas. Ja, also wir beschäftigen uns, das ist ja Gesundheit. Ja, also wir beschäftigen uns mit einem Gesundheitskonzept. Das heißt also, das ist ja auch noch was Wertvolles, was wir mit uns machen. Das heißt also, wir strahlen ja nach außen und wir haben einen Ein Mehrwert, den wir halt einfach tagtäglich erleben. Und das ist ja einfach, wir machen ja keinen Scheiß. Ja? Und ich glaube, ist halt erst mal das, das braucht Zeit, bis das bei den Leuten im Kopf ankommt. dass wir hier keinen Scheiß machen.
Yvonne: Das hast du sehr schön erklärt.
Thomas: Wie geht ihr an die Sache mit dem Vertrauen ran? habt ihr Personen in eurem Umfeld, wo ihr sagt, da gibt es verbrannte Erde in irgendeiner Form und die wollen mir einfach gerade nicht folgen, weil das Vertrauen nicht groß genug ist. Wie geht ihr denn damit Yvonne, du schüttelst mir den Kopf.
Yvonne: Ich habe gerade so bisschen die Gespräche, die ich in letzter Zeit hatte, Revue passieren lassen. Vertrauen ist bei mir eine ganz große Sache. Ich habe schon vielen im Umfeld helfen können. Durch kleine, große Sachen, was auch immer. Manchmal hatte ich einfach den perfekten Ratschlag zur perfekten Zeit und von daher ist die Vertrauensbasis eigentlich groß. Ich habe viele Neins kassiert in letzter Zeit, aber alle haben gesagt, du, ich vertraue dir voll und ganz. Das ist nicht das Problem, Yvonne. Aber nee. ist nichts für mich. Gerade jetzt ist es nichts für mich. Am Vertrauen liegt es bei mir nicht. Das sind andere Aspekte. Dann gucken wir einfach mal, wann das Vertrauen dann gewinnt. und der Mut dann dazu kommt, es einfach mal zu auszubringen oder sich einfach mal erklären zu lassen. Vertrauen ist wichtig, Vertrauen ist die Grundbasis hier, sonst kannst du nicht nach vorne kommen, sonst kannst du nicht Ziele erreichen, sonst kannst du deine eigenen Wünsche und auch die Wünsche deiner Freunde, Familie, whatever, ohne Vertrauensbasis funktioniert das Leben nicht. Aber Vertrauen funktioniert auch nur im Zusammenspiel mit einem guten Zeitpunkt. Und manchmal ist es in dem Leben deines Gegenübers nicht der richtige Zeitpunkt, damit der mit dem Vertrauen in mich offen an etwas herangehen kann. Es gibt die äußeren Faktoren in jedem Leben, wo wir wieder beim Rucksack sind, der unterschiedlich bestückt ist. ist das Alltag jedes Menschen anders bestückt und das hindert oft das Vertrauen anzunehmen, was einem geschenkt wird. Und dann gibt es einen anderen Zeitpunkt, wo das vielleicht anders ist.
Rabea: Ich glaube auch, dass die Leute, die uns kennen, schon auch das Vertrauen haben. In uns. Und das finde ich ist zum Beispiel ja auch wieder so eine Sache. Die haben das Vertrauen in uns und viele, aber das ist jetzt ein Thema, da könntest du wahrscheinlich einen eigenen Podcast draus machen. Viele Menschen, das ist ja einfach das, die vertrauen ja tatsächlich Ich sag jetzt mal, wenn wir das aufs Produkt beziehen. Die vertrauen halt einfach den Produkten, die vielleicht ein Arzt verschreibt oder die im Handel stehen. Einfach mehr als ein Produkt, was in einem Online-Direktvertrieb verkauft wird. Und ich glaube, es ist einfach was. Weil es eine Online-Plattform ist, haben viele dieses Vertrauen nicht, das online zu kaufen. Aber ich glaube, das hat nichts damit zu tun, dass sie uns als Person nicht vertrauen. Uns vertrauen sie, aber wenn es... Also bei mir ist es zum Beispiel ganz oft so, kann ich das bei dir kaufen? Ja, fast. Ich kann dir einen Link schicken und dann kannst du es bestellen. Ja, nee, dann nicht. Okay,
Yvonne: Ja.
Rabea: wie kriege ich das Vertrauen? In den Link und in den Shop? Das ist manchmal so die Frage.
Thomas: Aber wieso glaubt ihr, dass das ein Problem ist, obwohl Amazon die größte Plattform ist, wo Menschen online was kaufen können? Also das funktioniert ja. Aber wo hapert's dann?
Rabea: Vielleicht müsste ich Rabea Amazon heißen. Ich weiß es nicht. Ich habe keine Ahnung.
Yvonne: Hey, gute Idee!
Rabea: Ey, frag mich nicht. Vielleicht weißt du, es Sterne bewertet wird. Genau.
Thomas: Weil online ist ja quasi mittlerweile besser als der Einzelhandel. Also da gehen ja mehr Sachen über den Ladentisch als im Ladentisch. Wo hapert es dann online mit der Connection? Wie erklärt euch das?
Yvonne: Weil das einfach alle kennen. Das große A kennt jeder.
Rabea: Hm.
Yvonne: FitLine ist null halb, heißt es jetzt. Oder viele sagen, was das denn, kenn ich nicht. Das ist nur fast 33 Jahre am Markt. Hab ich noch nie was von gehört. Ja.
Thomas: Und 4 Milliarden schwer.
Yvonne: Das ist so. Ich weiß es nicht. Keine Ahnung.
Rabea: Ich glaube, das wird tatsächlich so eine Frage sein, wo wir keine Antwort darauf finden werden. Ich werde es demnächst mal, also wenn der nächste beim Link, also kann ich das bei dir kaufen? Nein, kann dir einen Link schicken und dann kannst du es dir bestellen. Nein, nein, nein, dann auf gar keinen Fall. Dann werde ich mal fragen, was ist denn dein Problem? Warum bestellen? Das ist eine gute Frage, Thomas. Ich werde sie demnächst wirklich stellen.
Yvonne: Ja.
Rabea: Warum bestellst du beim großen Aliba als ... Weil jetzt eigentlich, die Kontodaten geben sie ja überall an. Aber deswegen, ich glaube, wenn wir über Vertrauen sprechen, ist es tatsächlich so, dass wir unser nahes Umfeld, die haben schon Vertrauen. Und ich glaube, dass man sich Vertrauen im äußeren Umfeld, die einen vielleicht noch nicht kennen, ja über ... Stories bekommt, über Videos, über gewisse Bilder, dass sie halt wirklich so ein Zugang zu einem bekommen. Ich habe zum Beispiel vor kurzem von einer völlig fremden Person auf Instagram eine Nachricht bekommen, die mir einfach wirklich gesagt hat, hey Rabea, ich folge dir jetzt schon irgendwie seit zwei Jahren und total toll und ich ziehe dir den Hut vor, wie du das mit deinen drei Kindern machst und ich wollte dir einfach mal sagen, dass ich das richtig toll finde und dass ich dich bewundere, wie du das alles rockst und das sind die Momente, finde ich, mega wertvoll sind für eine ganz fremde Person. dieses Vertrauen zu dir bekommen und das Gefühl haben, irgendwie einen zu kennen. Das ist komisch. Ich hab vor kurzem in der Stadt wurde ich auch angesprochen, hier du bist doch Rabea, darf ich mit dir ein Foto machen? Und ich mir gedacht so, okay. Ich will halt auf Instagram natürlich
Yvonne: Cool.
Rabea: schon, so dass ich ja auch viel zeige von mir und ich glaube, dass manche Leute wirklich einfach denken oder das Gefühl bekommen, nicht denken, sondern das Gefühl bekommen. Die kenne ich und das ehrt mich, das macht mich glücklich. Also das ist das, dass tatsächlich die Botschaft, die ich rausgeben möchte in die Welt. Ich liebe meine Arbeit auf Social Media. Ich liebe es.
Thomas: Glaubst du, dass du jetzt beispielsweise mit einem Bauchladen, das Bild mal aufzugreifen, mit einem Bauchladen mehr verkaufen würdest als über einen Online-Shop?
Rabea: Das heißt, ich würde mir so ein Ding umhängen und da hätte ich meine Tütchen drin, würde durch die Stadt gehen, würde die verkaufen. Was ist ein Bauchladen?
Thomas: Ja, aber einfach
Yvonne: Guck mal.
Thomas: nur mal symbolisch gemeint.
Rabea: Ja, ich glaube schon. Oder, Yvonne?
Thomas: Ist ne scheiß Frage, ne? Aber, also ich stürz mich jetzt gerade auf dieses, kann ich das bei dir online kaufen? Kann ich halt das bei dir kaufen? sagst du nein, aber in meinem Online-Shop. Glaubst du, dass die Menschen das dann nur als Ausrede sehen? Oder würden sie dann, wenn du denen sagst, hier hast du's, kannst du haben, dann zugreifen würden?
Yvonne: Also wenn ich an meinen Kundenstamm denke, ja. Ich habe ganz viele, die nicht registriert sind, die nur über mich bestellen oder über Sammelbestellung gehen. Weil ich kann meine Kontodaten nicht so preisgeben und mein Mann möchte das nicht oder meine Mama möchte das nicht. Das sind so, ja. Das ist sehr umständlich, weil es gerade das schön einfache in diesem Direktvertrieb bei uns ist, dass das alles uns eigentlich abgenommen wird. Aber für manch einen ist das schwierig.
Rabea: Ja, kenn ich. Ich hab auch welche, die nicht registriert werden wollen, die ich dann einfach selber versorge. Aber für mich ist das auch in Ordnung. Ich denke, es ist wieder so ne Sache. Seh ich es als kompliziert, hab ich ein Problem damit? Sag ich mir, bei mir sind jetzt nicht so viele. Ich sag mir einfach, denen tun die Produkte trotzdem gut. Ich hab da wirklich zwei, die bestellen jeden Monat. über mich. Also ich bestell das für die und dann gebe ich denen das, die geben mir das Geld. Völlig kompliziert. Völlig kompliz... Für mich eigentlich völlig kompliziert. Aber für die ist das Einfachste der Welt. Keine Ahnung, dann ist es okay. Deswegen sind wir ja individuell. Dass wir da halt einfach gucken. Also das ist mir wichtig, dass ich es halt dem Kunden gegenüber halt einfach so angenehm wie möglich mache. Und dann ist es auch okay, wenn ich das für den mit bestelle. Aber eigentlich, wenn man darüber nachdenkt, ist es viel komplizierter, als es sich nach Hause schicken zu lassen.
Yvonne: Definitiv. Noch ist es überschaubar,
Thomas: Komm
Yvonne: irgendwann wird es aber dann nicht mehr überschaubar.
Rabea: Wir gucken, wie wir das machen. Und man so ein eigenes...
Thomas: Kommen wir mal ein bisschen wieder zu euch persönlich. Yvonne, was hilft dir denn gerade aktuell am meisten, dran zu bleiben und bei dir zu bleiben am ehesten? Außer deine MeTime, die du dir da morgens nimmst.
Yvonne: Ja, die ist wichtig, die gebe ich auch nicht ab. Also was hilft mir im Moment dran zu bleiben? Gar nichts. Nein, gar nichts ist auch falsch aus. Gut, im Moment nehme ich mir gerade, weil ich Urlaub habe, viel Zeit mit dem Morning Call. Den finde ich ganz interessant. Da waren viele Interviewrunden jetzt und ich finde es einfach bewundernswert, Erfahrungsberichte zu hören. Ich war vor kurzem im DSC, da waren drei fantastische Erfahrungsberichte, wo es einfach um gesundheitliche Veränderungen ging. Ich lese und höre mich gerne rein in Erfahrungsberichte, was Lebensveränderungen angeht und was finanzielle Erleichterungen angeht und finanzielle Möglichkeiten und Zukunftssicherungen. Und das ist etwas, wo ich mir immer denke, ja, verdammt, ich will das auch. Ich will diese sichere Zukunft. Ich habe jetzt Urlaub und kann meine Zeit frei einteilen. Das ist einfach gigantisch. Ich habe den Rest der Woche noch frei und ich möchte einfach generell freier in meinen Entscheidungen sein. Und das ist immer etwas, was ich mir aufschreibe, was ich mir selber sage, dass ich denke, bleib einfach dran. Da gibt es noch so viel mehr, was möglich ist.
Thomas: Woran merkst du, dass du gerade auf deinem Weg bist?
Yvonne: An dem Feedback, das ich bekomme, an den Nachrichten zwischendurch oder wenn ich mal frage, wie es meinen Kunden so geht, wie es meinen Teampartnern geht und ob die mich begleiten wollen. Wenn ich in die Kommunikation gehe, dann merke ich immer, okay, denen geht es so viel besser. Das ist das, was wir wollten. Wir wollen positive Veränderungen spüren. Das ist etwas, woran ich das ganz stark merken kann.
Thomas: Und Rabea, was erdet dich denn, wenn's bei dir mal unruhig wird?
Rabea: Also mich erden tatsächlich meine Projekte. Dass ich weiter im Flow bleibe und in der Planung bleibe. Also ich gucke ja immer, dass wenn ich ein Projekt abgeschlossen habe, dass ich das nächste schon wieder greifbar habe. Das ist aber bei mir so bisschen, ich brauche diese Struktur. Also bei
Yvonne: Mh.
Rabea: mir ist einfach wirklich Erden Struktur. Also wenn das nächste nicht greifbar ist, Dann komme ich ins Struggle. Das ist bei mir Struktur. Ich brauche immer wieder irgendwas, worauf ich mich wieder fixieren kann, wo ich meine Ideen sammeln kann, wo ich in die Umsetzung gehen kann, in die Planung, in die Vorbereitung. Das ist das. Mein System muss immer am Rattern bleiben.
Thomas: Und woran merkst du, dass es gerade für dich passt?
Rabea: Inwiefern? Dass was passt?
Thomas: in gesamten Situation. dass einfach gerade alles richtig ist.
Rabea: Das merk ich ja an meinem Bauch. Wenn mein Bauchgefühl richtig ist, dann merke ich ja, dass ich zufrieden bin. Daran merke ich natürlich, ob es gerade passt oder nicht. Entweder es ist im Flow oder es ist nicht im Flow. Und Disbalance merkt man bei mir ganz schnell. Ich kann nicht Schauspielern.
Yvonne: Gott!
Rabea: Ich kann nicht Schauspielern. Also es ist tatsächlich alles echt bei mir. Auch wenn ich mir ganz oft von den Leuten anhören muss, ja du zeigst auf Insta immer nur und das ist doch gestellt. Nein ist es nicht. Wenn ihr einen Tag von mir keine Story seht, wo ihr mein Gesicht seht, wo ich rede oder sonst irgendwas, dann ist es, weil ich in dem Moment vielleicht einfach scheiße drauf bin. Und es ist wirklich, ich bin authentisch, ich bin wie ich bin und wenn sich das nicht richtig anfühlt und wenn ich wirklich das Gefühl habe, es passt gerade nicht, dann sieht man mir das auch an. Ich kann nicht lügen. Das ist jetzt auch noch verewigt hier im Internet. Ich kann nicht lügen. So, Punkt. Ich bin, wie ich bin und ich bin authentisch. sehr emotional.
Yvonne: Jawoll, das unterschreib ich.
Rabea: Nee, wirklich. Ich
Thomas: Definitiv.
Rabea: kann nicht Schauspielern. Also ich wäre niemals Schauspielerin geworden, weil ich es einfach nicht kann. Weil ich bin so wie ich bin.
Thomas: Kommen wir so langsam mal zum Schluss. Jetzt habe ich aber noch drei Fragen an euch beide und ich möchte euch bitten da kurz und knapp drauf zu antworten.
Rabea: Okay.
Thomas: Und ich fange mit dir von an. Ein Wort, Yvonne, für deinen aktuellen Weg.
Yvonne: Feuerwerk.
Thomas: Rabea, ein Wort zu deinem aktuellen Weg.
Rabea: Turbulent.
Thomas: Yvonne, was kostet dich gerade am meisten Kraft?
Yvonne: Mein Alltag.
Thomas: Rabea, was gibt dir am meisten Energie?
Rabea: Kinder. Ich liebe sie einfach.
Thomas: Yvonne, was nimmst du heute aus diesem Gespräch mit?
Yvonne: dass ihr beide einfach super fantastisch seid, dass das wieder mal megamäßig Spaß gemacht hat und ich mich auf alles freue, was wir gemeinsam auf die Beine stellen.
Thomas: Rabea, was bleibt dir von heute hängen?
Rabea: Emotionen pur. Also ich muss ein unfassbar geiler Podcast. Also die Gespräche mit euch beiden. Ich sitze hier wirklich mit Tränen in den Augen, weil es wirklich einfach, ihr seid tolle Menschen. Ich bin froh, dass ich euch im Herzen habe. Toll.
Thomas: Dann sind wir am Ende angekommen und ich danke euch vielmals, dass ihr diesen Spaß hier mitgemacht habt. Also diese Ficks.
Rabea: Ich könnte Stunden weitermachen.
Thomas: Wir sind schon deutlich über der Zeit, von daher, wir müssen jetzt hier einen Cut machen, ob wir wollen oder nicht. Aber ich danke euch vielmals, dass ihr diesen Gehirnfurz von mir einfach mal mitgemacht habt und mir mal wieder zur Verfügung gestanden habt. Vielen Dank dafür.
Rabea: Mal was ich noch
Yvonne: Sehr gerne!
Thomas: Und ja, ich glaube es ist mittlerweile bisschen rausgekommen. Wir werden trotzdem in irgendeiner Form weiter in Kontakt bleiben. Ich glaube das ist unvermeidbar. Und da freue ich mich tierig drauf. Und ja, jetzt richte ich das Wort an dich. Wahrscheinlich hörst du schon ein bisschen häufiger zu. Vielleicht ist es aber auch das erste Mal, dass du in eine Folge von LeichtLos reingehört hast. Wenn du glaubst, dass auch du eine Geschichte hast, die unbedingt mal erzählt werden muss, dann trau dich und schreib mir, weil jede Geschichte ist einzigartig und jede Geschichte verdient ist, erzählt zu werden. Also. Ich freue mich von dir zu hören und ich bedanke mich vielmals fürs Zuhören oder Zuschauen und bis zum nächsten Mal.