← Alle Folgen

Folge 14 · Familie & Alltag

Beide Eltern Lehrer, trotzdem allein mit der Schule

Als Lehrerin, Mutter und Teil eines Systems, das Struktur und Sicherheit verspricht, beschreibt sie einen Weg, der lange von Funktionieren geprägt war.

28.04.2026 51:21 Min mit Sarah

Worum es geht

Wenn bei Sarah Urmersbach Familie zusammenkommt, sitzt ein halbes Kollegium am Tisch. Ihre Eltern waren beide Lehrer, ihre Schwester ist Lehrerin, ihr Mann ist Lehrer, ihr Schwiegervater war es auch — kennengelernt haben die beiden sich im Referendariat. Sie selbst unterrichtet seit 14 Jahren Sport und Ernährungslehre an einem Berufskolleg, verbeamtet, drei Söhne, Hund, Haus im Münsterland. Angefangen hat dieser sichere Weg mit einem Abitur von 3,6, wenig Lust auf noch mehr Lernen und einem Satz, den ihr alle sagten: erst mal verbeamtet sein, dann kann nichts mehr passieren.

Es hat auch nichts mehr passieren können. Ungewöhnlich an dieser Folge ist, dass Sarah die Sicherheit gar nicht infrage stellt: Sie hat sich nie unsicher gefühlt, sagt sie, und tut es bis heute nicht. Was ihr zusetzt, ist etwas anderes — der Verwaltungswust, die Deadlines der Bezirksregierung, die riesigen Klassen, der Lehrermangel. Und der Gedanke, den sie im Auto nach dem Unterricht hatte, nachdem ein zu spät gekommener Schüler von ihr „einen direkten Einlauf gekriegt“ hatte: Sie weiß nicht, welche Geschichte der junge Mensch an dem Tag mitgebracht hat.

Dann wird ihr eigenes Kind Teil dieses Systems. Einer ihrer drei Söhne kommt mit der Schule nicht mehr zurecht, und die beiden Lehrer im Haus können nichts ausrichten: „Warum wird der Junge jetzt nicht aufgefangen vom System, weil wir einfach das Gefühl hatten, wir stehen alleine da und haben das auch immer noch.“ Morgens um 7.30 Uhr beginnt ihr Unterricht. Der Elfjährige braucht sie zu Hause. Krankmelden, Kinderkrankenschein, oder losfahren — an dieser Stelle wird ihr klar, wie sehr andere über ihre Zeit verfügen: „Ich kriege den Stundenplan, muss dann da sein.“

Seitdem hat sie ihre Schultage von drei auf einen reduziert. Seit dem 1. November 2023 arbeitet sie zusätzlich mit den Produkten von PM-International, empfiehlt sie weiter und begleitet andere, die dasselbe tun. Ihre Söhne sagen ihr, sie sei besser drauf. Zustimmung bekommt sie dafür nicht überall: „Es finden nicht alle Menschen toll, was ich hier mache.“

Was diese Folge über den Einzelfall hinaus interessant macht, ist die Konstellation, nicht der Ausweg: ein Mensch, der ein System von innen kennt, es weiter mitträgt, davon lebt — und dessen Kenntnis ihm genau dort nichts nützt, wo es zählt. Den Beamtenstatus gibt Sarah nicht auf. Aber bis 67 will sie nicht mehr in die Schule gehen: „Definitiv nicht.“

Kapitel

Aus den Fragen im Gespräch abgeleitet.

Transkript

94 Abschnitte, rund 8.0k Wörter. Klick auf eine Zeitmarke, um an die Stelle zu springen. Automatisch erzeugt und redaktionell korrigiert.

Thomas: Hallo und herzlich willkommen zur neuen Folge von LeichtLos. Es gibt Entscheidungen im Leben, die triffst du nicht laut. Da gibt es keinen großen Moment, keinen klaren Plan, sondern eher diesen einen Gedanken, so wie es ist, fühlt sich nicht mehr richtig an. Mein heutiger Gast kennt genau diesen Punkt. Sie ist Lehrerin, ihr Mann ist auch Lehrer. Ein Leben, das von außen ziemlich klar wirkt. Und trotzdem hat sie angefangen, Dinge zu hinterfragen, die für viele einfach dazugehören. Und genau darüber sprechen wir heute. Nicht darüber, wie man alles hinschmeißt, sondern darüber, wie es passiert, wenn man anfängt, ehrlich hinzuschauen. Ich freue mich sehr, dass du heute da bist. Herzlich willkommen, Sarah.
Sarah: Danke, lieber Thomas. Und hallo, ich freue mich total, dass du mich eingeladen hast und gefragt hast, dass ich hier sein darf. Ich bin einfach jetzt total gespannt auf das Gespräch, freue mich auch drauf, weil ich finde, dass es ein ganz brisantes Thema ist, wo man auch ruhig mal hinschauen darf. Du bist schon so bisschen eingeführt. Ich bin gespannt und freue mich drauf und bedanke mich ganz herzlich, dass ich hier sein darf.
Thomas: Ja, ich freue mich wirklich, dass du da bist, dass du dir die Zeit genommen hast. Sarah, wenn man dein Leben von außen anschaut, würde man sagen, das ist ein richtig sicherer Weg, den du eingeschlagen hast. Hat sich das für dich auch immer so angefühlt oder eher wie etwas, das einfach funktioniert hat?
Sarah: Ja, ich komme ja aus einer sehr sicheren Beamtenfamilie. Meine Eltern waren beide Lehrer. Meine Schwester ist Lehrerin, mein Mann ist Lehrer. Wir haben uns im Referendariat kennengelernt. Mein Schwiegervater war Lehrer, nur meine Schwiegermama nicht. Und für mich war eigentlich der Weg schon früh geebnet. Ich bin studieren gegangen, das war alles irgendwie klar. Und Ich habe auch zwei Fächer gefunden, die mir richtig Freude gemacht haben. Ernährungswissenschaften und Sport. Das war für mich irgendwie auch klar. Das muss was sein, was mir Spaß macht. Ich habe bei meinen Eltern immer gesehen, die saßen viel an Korrekturen. Da war mir klar, jetzt Englisch, Mathe, das muss ich jetzt nicht. Also habe ich mir was gesucht, was ich richtig gut fand und habe dann angefangen, klar zu studieren und auch das mit der Schule, mit dem Referendariat, Verbeamtung. Das kam dann. Ich bin verbeamtet natürlich. Na klar ist das sicher. Meine Eltern haben eine sichere Pension. Mein Mann wird die haben. Wir haben sicheres Einkommen. Das sieht absolut sicher aus. Hat sich tatsächlich auch sicher angefühlt und es fühlt sich auch jetzt immer noch sicher an. Es ist nicht so, dass ich mich mal irgendwann unsicher gefühlt habe. Das kann ich gar nicht sagen.
Thomas: Da gehen wir gleich nochmal genauer drauf ein. Gab es aber in deinem, gab es einen Moment, wo du gemerkt hast, ich funktioniere zwar, aber irgendwas daran fühlt sich einfach nicht mehr richtig an?
Sarah: Hmm.
Sarah: Ja, den gab es ganz sicher. Denn wie du ja schon gesagt hast, bin ich in einer Schule tätig und da sind wir mit Menschen zusammen. Und ich habe selber drei Kinder, einen Haushalt, einen Hund, auch den Mann. Und gerade als die Kinder noch klein waren und ich wenig geschlafen habe, aber dann natürlich trotzdem in die Schule gegangen bin, habe ich gemerkt, dass ich manchmal dieses nicht gut drauf sein an diesen Schülern ausgelassen habe und habe dann gemerkt, ist echt, ja, irgendwie logisch, dass sich das nicht gut anfühlt, wenn man das an anderen auslässt, man in dem Moment aber nicht anders kann und man da funktionieren muss, weil da kann man nicht gleichzeitig machen, Homeoffice oder sagen, ich verlege das jetzt mal, da muss man halt einfach da sein und es geht Menschen und die sitzen da und bringen eine Geschichte mit. Und klar saß ich dann manchmal im Auto danach und hab gedacht, in dieser Situation hättest du echt anders handeln müssen, weil du weißt nicht, welche Geschichte dieser Schüler jetzt mitbringt, der da zu spät kommt und der hat dann einen direkten Einlauf gekriegt. Und das kann sich nicht stimmig anfühlen, das kann sich für keinen stimmig anfühlen, wenn man denkt, man behandelt andere ungerecht.
Thomas: Und wenn du heute zurückblickst, was hat dich mehr geprägt? Das, was gut lief oder das, was nicht so richtig gut lief?
Sarah: Also du meinst jetzt bezogen auf meinen Schulalltag, diesen Beruf, Schul, also Lehrerin? Ich glaube, das war es nicht so gut lief tatsächlich. Weil es ja gar nicht nur diesen Unterricht und die Schüler geht, sondern ja auch das ganze Drumherum. Wir haben halt einfach als Lehrer auch einen unglaublichen Verwaltungswust, was wir alles dokumentieren müssen, was wir schreiben müssen, was wir nachweisen müssen.
Thomas: Genau.
Sarah: was wir einreichen müssen, was geprüft wird, dass man manchmal denkt, was machen wir eigentlich? Machen wir mehr Bürokratie oder arbeiten wir wirklich am Mensch? Und das ist das, ich dann, was ich auch in dieser Zeit, jetzt bin ich ja schon 14 Jahre in diesem Beruf, immer mehr in Frage gestellt habe. Dieses System ist doch irgendwie verrückt. Also was machen wir da genau? Sind wir jetzt an der Person oder machen wir uns kaputt mit? Verwaltungstätigkeiten und alle stöhnen darüber natürlich, keiner möchte das machen, keiner hat da Lust zu, trotzdem müssen wir es machen, weil von oben die Anweisungen kommen, von der Bezirksregierung, Schulleitung drängt dann, ja klar und dann funktioniert man, dann macht man das, man hat eine Deadline an Zeit, wann das fertig sein muss, man funktioniert, man macht das, man arbeitet es ab, aber richtig gut fühlt es sich nicht an. Weil man dann natürlich noch mal weniger Ressourcen hat für die Schüler, die es ja eigentlich geht. Es geht da Menschen. Und wenn man dann merkt, man ist eigentlich völlig kaputt und müde, dann ja, wie soll da Lernen stattfinden? Also, wir wissen ja, Lernen kann man nur in einer guten Emotion. Also wir müssen Menschen in eine gute Emotion bringen. In dem Fall die Schüler. damit die überhaupt lernen können. Und das habe ich dann teilweise auch gar nicht mehr geschafft, weil ich einfach selber müde war und manchmal natürlich nicht immer. Aber das waren die Momente, in denen ich gedacht habe, was machen wir hier eigentlich? Und klar sehe ich dann auch meine Kollegen, die auch dann stöhnen oder überlastet sind und viele einfach auch mit manchen Situationen, auch die Schüler haben, bringen Probleme mit, dass man da auch oft überfordert ist. Und dann in diesem System zu sein und Teil davon zu sein, das hat mir wirklich ganz schön oft, muss ich sagen, zu schaffen gemacht. Und macht es auch jetzt noch, wenn man das dann sieht, wo es Menschen geht.
Thomas: Gehen wir gleich nochmal genauer drauf ein. Aber zuerst einmal, es gibt ja mit Sicherheit ein paar Menschen, die dich noch nicht so richtig kennen und deshalb stelle ich doch einmal bitte selber vor, wer bist du heute unabhängig von deinem Beruf?
Sarah: Ja, ich bin 43 Jahre jung, sage ich immer gerne. Bin Mama von drei Söhnen im Alter von 9, 11 und 13 Jahren. Habe einen ganz fantastischen Ehemann. Zum Glück, ohne den wäre das alles, was ich jetzt bin, gar nicht möglich. Wir wohnen im wunderschönen Münsterland, haben ein schönes Haus und einen Hund. Ja, ich bin auch Hausfrau, ich bin auch Taxifahrerin. Die Jungs haben viele Hobbys. Ich bin auch Köchin hier und das alles, was so dazu gehört, das kennen die ganzen Eltern ja auch, was man dann so zu tun hat.
Thomas: Wenn man dein Leben von außen betrachtet, würdest du unterm Strich sagen, dass du alles richtig gemacht hast oder bereust du Dinge?
Sarah: Nö, ich würde eigentlich für mich sagen, dass das der richtige Weg war. Natürlich habe ich jetzt ein bisschen was verändert, so dass ich sagen könnte, ach Mensch, hätte ich das mal eher kennengelernt, aber ich bin mir sicher, dass im Leben die Dinge so kommen, wie sie passend sind. Und auch wenn man offen durch die Welt geht und offen für die Dinge ist und auch mal über den Horizont guckt, dann kommen die richtigen Dinge im richtigen Moment und Als die Kinder noch klein waren mit der Schule, ich habe ja auch nie mehr voll gearbeitet, seitdem wir die Kinder haben, bin dann drei Tage in der Schule gewesen, noch bis vor kurzem. Und dann war das, das hat sich schon, also so von dem Weg her jetzt gut, fühlt sich das gut an.
Thomas: Du hast eben erzählt, oder ich auch, aber wir wissen, dein Mann ist Lehrer, du bist Lehrerin. Und das ist grundsätzlich ein total sicherer und klarer Weg, den ihr da habt. Was war deine bewusste Entscheidung? Nein, langsam. Noch mal von vorne.
Sarah: ...
Thomas: Ja, wir wissen, du bist Lehrerin, dein Mann ist auch Lehrer und von außen betrachtet ein klarer, sicherer Weg. War das wirklich deine bewusste Entscheidung oder aufgrund des Elternhauses eher ein Weg, der sich ergeben hat?
Sarah: Den Lehrerberuf meinst jetzt, ja? Also ich fand es immer toll, dass meine Eltern beide die Ferien immer frei hatten auch. Wir sind alle Ferien im Urlaub gewesen, wobei ich dann in den sechs Wochen Sommerferien schon manchmal gedacht habe, auch so zwei Wochen mal mit Freunden zu Hause wäre auch nicht schlecht, so wie die anderen das haben. Aber was ich schon genossen habe, war, dass meine Eltern auch mittags oft oder meistens zu Hause waren. Bei anderen war das nicht so. Die haben ihren Papa oder auch manchmal die Mama gar nicht so viel gesehen oder erst abends, das fand ich schon toll. Und ich habe dann diese Fächerkombination gesehen mit Ernährungslehre und Sport und das hat mich schon immer interessiert. waren so meine, als ich das gesehen habe, da war klar, jo, das mache ich. Das war ein neuer Studiengang damals in Münster, extra fürs Berufskolleg, also auch ein bisschen praxisorientiert und Aber es ist schon ein bisschen so, dass man natürlich das macht, was die Eltern auch vorleben. Das macht man als junger Mensch einfach so. Monkey see, monkey do. Ja, das hat sich dann richtig angefühlt in dem Moment. Ich wusste nicht so richtig, was ich nach dem Abi sonst machen sollte. Und ja, dann habe ich mal angefangen zu studieren. Am Anfang habe ich zwar mehr andere Sachen gemacht als die Uni von innen gesehen, aber irgendwann hat das dann ja funktioniert.
Thomas: Aber warst du erfüllt bei der ganzen Sache?
Sarah: Also da muss ich glaube ich wirklich sagen nein, sonst wäre ich ja ein bisschen enthusiastischer in dieser Uni gewesen am Anfang gerade. Ich hatte einfach die Schnauze voll vom Lernen, ich habe gar kein gutes Abitur gemacht, die Oberstufe war für mich einfach nur irgendwie ein Durchkommen. Mein Abitur war glaube ich mit 3,6 oder so, so gerade geschafft und ich hatte gar keine Lust mehr nochmal zu lernen. Nein, also das war... Das hat sich komisch angefühlt, aber ich habe dann viel Golf gespielt, fühle mich mit anderen getroffen und hat ja keiner gemerkt, wenn es keine Pflichtveranstaltungen in der Uni waren. Nein, das hat sich erstmal gar nicht erfüllend angefühlt. Und auch das Referendariat, da musste man durch. Das war einfach Pflichtprogramm. Das waren zwei harte Jahre. Aber dafür wurde ich dann ja belohnt und habe immer gedacht und alle haben auch gesagt, sei erstmal verbeamtet, du bist dein eigener Chef, du kannst dann machen, was du willst, es ist alles super danach, halt das durch. Ja, und das habe ich dann durchgehalten. Und dann war das fertig und dann kann einem ja auch nie wieder was passieren. Wenn man verbeamtet ist als Lehrer, man kann machen, was man will. Es wird nicht, also ich glaube, ich müsste nackt kommen und mich im Schrank verstecken, dann wird vielleicht einer sagen, das geht jetzt nicht. Aber Es passiert nicht viel. Ich weiß nicht... Man kann machen, was man will. Man kriegt das Geld. Man wird nicht rausgeschmissen. Ja, es sei denn, man macht was richtig Blödes.
Thomas: Aber machst du das jetzt schon eine Zeit lang? Kam irgendwann denn so dieser Faktor, ja das ist doch schon schön, was ich hier mache. Also ich liebe meinen Beruf.
Sarah: Ja, ich habe natürlich ganz viele Momente auch mit Schülern, die mir unheimlich viel Spaß machen. Und auch gerade diese Entwicklung, die ich ja selber merke, die ja jeder Mensch macht. Je älter man wird, desto mehr Erfahrungen macht man ja. Macht man auch in seinem außerschulischen Leben mit eigenen Kindern, mit Bekannten, mit Freunden, alles, was man so erlebt natürlich. Und das kann man dann ja auch auf die Schüler anwenden und wenn man dann merkt, ja, da kommt jetzt was an und ich könnte schon glaube ich von mir sagen, dass die Schüler mich meistens mögen und dass ich auch ein Draht zu denen finde und dann macht das Spaß. Absolut, dann macht das absolut viel Spaß. Das kann ich gar nicht anders sagen. Also mit den Schülern arbeite ich wirklich gerne zusammen und ich habe da auch schöne Fächer. Sport finden Schüler gut und auch Ernährungslehre ist irgendwie was Greifbares, ist was praxisnahes. Ich habe auch das Vergnügen mit Schülern zu kochen, auch das finde ich total toll, weil das einfach was ist, was die gebrauchen können. Ja, das kann ich gar nicht anders sagen. Genau und gut, dass du das nochmal angesprochen hast, sonst hört sich das so negativ an und so soll das absolut nicht rüberkommen,
Thomas: Aber trotzdem hastest du den Gedanken, im Kopf fühlt sich nicht stimmig an, oder?
Sarah: Ja, weil dieses System dahinter, das was ich vorhin schon gesagt habe, Ja, wie soll ich sagen, das engt einen natürlich auch ein. Und es muss stattfinden. Es gab ja dann so einen kleinen Wendepunkt, der mir einiges oder der in meinem Leben einiges verändert hat. Ich weiß nicht, ob ich da jetzt schon drauf hinaus soll oder ob du erst noch was anderes meinst.
Thomas: Darfst du gerne erzählen?
Sarah: Ja, einer unserer drei Söhne hat so eine kleine Herausforderung selber mit dem Thema Schule und das hat uns dann nochmal mehr dazu gebracht, warum wird der Junge jetzt nicht aufgefangen vom System, weil wir einfach das Gefühl hatten, wir stehen alleine da und haben das auch immer noch. Ich meine, wir wissen das ja selber, weil mein Mann und ich beide in dem System sind. Es gibt da nicht viele Ressourcen, die man dann hat oder Hilfe, weil das System das einfach nicht hergibt. Die Klassen sind riesengroß, Lehrermangel, die Lehrer sind oft überfordert und man kann sich einfach nicht einzelne Schüler so kümmern, dass man allen gerecht wird. Und da fallen wir gerade diesem System leider selber zum Opfer. Und das bringt einen dann natürlich nochmal mehr zum Nachdenken, wenn man selber in diesem System arbeitet. Und das hat mir dann nochmal ganz anders, ja wie soll ich sagen, nicht die Augen geöffnet ist jetzt nicht der richtige Satz dafür, aber ich hab mich einfach nochmal auf den Weg gemacht, okay, gibt es Alternativen, was kann ich noch machen, wo kann ich Menschen wirklich helfen und vielleicht einfach noch mal mich auch noch mal anders weiterentwickeln.
Thomas: Ja, du hast ja gerade erzählt, du bist Teil des Systems und hast durch die Herausforderung deines Sohnes angefangen, das System auch gleichzeitig zu hinterfragen. Wie fühlt sich das an, wenn man merkt, ich glaube, das, ich hier tue, kann ich nicht mehr jeden Tag so weitermachen?
Sarah: Das fühlt sich erstmal doof an, vor allem auch, weil unser Sohn einfach jemanden brauchte. Also der braucht jetzt meinen Mann oder mich. Und wenn man dann morgens nicht sagen kann, ich bleibe jetzt einfach bei dir, weil du mich gerade brauchst, weil man selber los muss, weil 7.30 Uhr der Unterricht beginnt, dann ist das schon echt, ja, schwer, richtig schwer. Ja, da habe ich ziemlich lange ganz schön gelitten. Was mache ich? Meld ich mich selber krank? Holt ich mir einen Kinderkrankenschein? Was mache ich in der Situation? Weil ich muss los. Und da ist mir bewusst geworden, wie wertvoll unsere Zeit ist. Geld ist ja erstmal egal. Man kann mit Geld viel erreichen. Ja, mit Geld kann man viele gute Dinge machen, irgendwie ausgleichen. Aber diese Zeit... Die kann einem keiner geben. Und diese Zeit, die ist begrenzt, die wir hier auf dieser Erde sind. Und das wurde mir so bewusst, dass da andere Menschen über meine Zeit bestimmen. Ich kriege den Stundenplan, muss dann da sein. Und wenn dann sowas ist, sowas Wichtiges, sowas Essenzielles mit meinem Kind, dass der mich jetzt gerade eigentlich braucht. Nicht eigentlich, der braucht mich. Der ist alleingelassen sonst. Mit seinen Emotionen, mit seinen Gefühlen, mit seinen Gedanken, mit elf Jahren. Das zerreißt einem das Herz.
Thomas: Gab es dann noch mal so einen konkreten Punkt, was das, was quasi an deiner Denkweise noch mal was geändert hat? Also in Bezug auf deinen Sohn, auf diese Situation mit deinem Sohn?
Sarah: Ja, das waren ja dann... letztendlich diese Momente, in denen ich los musste, teilweise nachts nicht schlafen konnte, weil ich gar nicht wusste, was ist mit ihm morgen früh, wie lösen wir diese Situation.
Thomas: Hattest du aber dann Angst, dass du dich irrst in irgendeiner Form? dass der neue Weg, der sich da jetzt auftut, vielleicht doch falsch ist?
Sarah: Ne, definitiv nicht. Dieser Weg ist jetzt anders und fühlt sich auch natürlich ganz anders an, den ich jetzt gerade einschlage. Aber er fühlt sich richtig an, weil ich ein Mensch bin, der fast immer positiv denkt. Und ich weiß, dass es immer eine Lösung gibt für alles. Ich bin sehr lösungsorientiert. Und deswegen bin ich mir einfach sicher, dass das der richtige Weg ist. Es fühlt sich gut an und Es passiert ja nichts. Also ich gehe ja gar kein Risiko ein. Ist ja das Schöne.
Thomas: Weißt, da passt etwas nicht mehr so richtig und gleichzeitig hängt dein ganzes Leben aber daran. Wie sah dann genau dein innerer Konflikt aus zu dieser Situation? Gab es Gedanken, ich kann doch nicht einfach alles infrage stellen oder was bedeutet das für mein Leben, wenn ich das hier ernst nehme?
Sarah: Das Gute war ja, dass sich da schon so ein Weg vorher entwickelt hat, bevor wir diese Herausforderungen überhaupt hatten mit unserem Kind. Und ich glaube auch an so Schicksale, ich glaube nicht an Zufälle, ich glaube daran, dass das alles vorbestimmt ist und dass das schon vorher alles so in die Wege geleitet werden sollte, denn ich habe was Neues kennengelernt, fand diese Idee Erstmal ein bisschen komisch, weil ich das noch nicht kannte, aber ich bin auch immer offen für was Neues und bin auch dann begeisterungsfähig für was, wenn jemand mir das gut drüber bringt oder ich das dann auch, wenn sich die Fakten auftun, dass es einfach gut ist, dann glaube ich das und probiere das aus, da bin ich immer offen für. Und das hat sich dann, da bin ich mir sicher, schon im Vorfeld geöffnet. Also diese Tür hat sich geöffnet und als es dann brenzlicher wurde, wusste ich, okay, ich habe hier was, damit kann ich richtig was erreichen, denn das haben andere auch schon gemacht. Ich kann hier was aufbauen und ja, darüber könnte ich jetzt stundenlang erzählen, warum das toll ist, warum mich das nochmal ganz anders erfüllt, vielleicht, da kommen wir bestimmt gleich noch zu, aber deswegen war da nie so richtig, so richtig ein Riesenproblem, dass ich nicht mehr weiter wusste. Das hatten wir zum Glück nicht. Ich glaube, weil ich auch immer im Vertrauen bin, dass es gut wird und wenn man das macht und wenn man an sich selber glaubt, dann kann man so viel erreichen im Leben. Und wenn man offen ist für neue Dinge und auch mal guckt, was machen andere, wie gehen andere damit was gibt es überhaupt für Möglichkeiten. Und wenn einem etwas angeboten wird und man dann mal offen dafür ist, dann stehen einem ja die Türen offen. Glaube ich. So habe ich es erfahren.
Thomas: Ja, was hättest du gemacht, wenn du die Alternative nicht gehabt hättest?
Thomas: Hast du da mal Gedanken darüber verloren? Überhaupt?
Sarah: Das ist jetzt eine Frage, die tatsächlich mein Mann letztens gestellt hat oder ich auch oder wir so zusammen und ich dann aber gesagt habe, es ist ja zum Glück nicht so, warum sollen wir uns jetzt so negative Gedanken machen? Also ich bin tatsächlich mittlerweile mit meinem Mindset auch so gewachsen, dass ich sage, es kommt ein negativer Gedanke, der im Moment gar nicht, also das ist nicht präsent, weil Warum soll ich mir über was Gedanken machen, was nicht so ist? Und ich sage dann, Gedanken löschen. Also die Gedanken können weg. Deshalb kann ich dir darauf jetzt ehrlich gesagt gar nicht so richtig eine Antwort geben. Ich kann nur sagen, es wäre ganz schön... Das Wort will ich jetzt mal nicht sagen. Wirklich bescheiden gewesen. Wirklich bescheiden. Unser Sohn, ja... Der wäre jetzt wahrscheinlich schon kaputt gegangen.
Thomas: Aber ist eine schöne Antwort und eigentlich genau das, ich hören wollte.
Sarah: Okay.
Thomas: Ich gerade mal überlegen, wo ich dran bin. Hmm... Dann kommen wir doch jetzt mal zu dem Punkt, der dich quasi dazu gebracht hat, diesen Weg gehen zu können. Ich habe mir aufgeschrieben, das war ein wunderschönes Datum und zwar der 1.11.2023. Da durftest du dich als Kunde bzw. als Teampartner eintragen. Und erzähl uns doch mal, wie war dieser Moment, als du ja, die Produkte kennengelernt hast ... und das Business kennengelernt hast. Wie hast du dich dabei gefühlt?
Sarah: Ja, das mache ich sehr gerne, denn da erinnere ich mich sehr gerne dran zurück. Also ich war ja schon immer offen, erstens für neue Dinge, zweitens für das Thema Gesundheit, weil es ja auch immerhin mein Fach in der Schule ist und ich mich auch schon immer mit dem Thema gerade Nahrungsergänzungsmittel beschäftigt habe, weil ich mir sicher bin, dass wir das alle brauchen. Hab dann von diesen Produkten erfahren, habe das schon zwar länger beobachtet, bin aber da irgendwie nie so richtig drauf eingegangen, weil ich gedacht habe, wir sind ja gut aufgestellt, uns geht es gut, wir sind fit. Ich koche gesund, alles ist super. Hab dann aber, weil ich es wirklich spannend fand, mich am 1.11. online getroffen mit einer Dame, mit meiner Ute, die ja jetzt auch meine Weggefährtin ist und die hat mir das erklärt und da habe ich gedacht, ach krass, das hört sich wirklich gut an, fast zu gut wahr zu sein, aber weil ich ja offen war dafür und es ausprobieren wollte, weil wenn man es nicht ausprobiert, weiß man nicht, ob es nicht vielleicht auch gut ist. Deshalb muss man es ausprobieren, sonst kann man sich auch keine Meinung darüber bilden. Und dann habe ich es ausprobiert. Und genau, das war am 1.11. Hab dann ein Paket zugeschickt bekommen, habe erst mal gedacht, meine Güte, was ist denn das für ein Riesenpaket? Hab erst mal gar nicht gewusst, welche Tüte wo und Packung Hilfe. Aber da hat man dann ja zum Glück seinen Ansprechpartner an der Hand. Die liebe Uta hat es mir super erklärt. Und ich hatte tatsächlich, ich wollte es ja nicht glauben, wirklich so circa nach ein, zwei Wochen. Veränderungen in meinem Wohlbefinden. Ich war abends nicht mehr um neun auf dem Sofa. Mein Mann hat zu mir gesagt, was machst du da noch in der Küche? Ich habe ich weiß auch nicht, ich bin irgendwie fit, ich bin gar nicht so richtig müde. Und habe besser geschlafen, habe wieder geträumt und habe gedacht, mein Gott, was ist hier los, bilde ich mir das ein? Ja und so ist das Ganze dann irgendwie ins Rollen gekommen, weil ich dann angefangen habe, das auch anderen zu erzählen, weil es mir einfach besser ging. Ich kam morgens viel schneller in den Tritt. brauchte gar nicht mehr so Kaffee und auch nicht so viel Kaffee über den Tag. Kein Mittagstief. Schüler haben sogar zu mir gesagt, in der siebten, achten Stunde, die ist immer von 13 bis 14.30, das ist ja so normalerweise die tote Zeit mittags, die haben gesagt, Frau Urmersbach, was ist mit Ihnen? Warum sind Sie heute so gut drauf? Aber das meinten die ja gut, das meinten die ja nett und ja, ich habe gesagt, bin heute gut drauf. Ja und klar, dass wenn man sowas kennenlernt, also so ein Mensch bin ich.
Thomas: Hm.
Thomas: Hahaha
Sarah: Das wäre ja auch unterlassene Hilfeleistung, wenn man es nicht weiter erzählen würde, habe das dann meinem Umfeld erzählt. Ich glaube meiner Schwester zuerst und so weiter, wie man das macht. Auch wenn man, weiß ich nicht, beim guten Italiener war, empfiehlt man das ja auch gerne weiter. Und habe dann gedacht, das ist jetzt krass, ich habe denen das empfohlen und dafür kriege ich jetzt Geld überwiesen? Das habe ich irgendwie nicht kapiert. Ja und dann haben wir genauer hingeguckt, haben uns das ganze System angeguckt und den Haken gesucht, muss ich auch sagen. Mein Mann ist ja Versicherungskaufmann, ist an einem Wirtschaftsberufskolleg, mit hat BWL studiert, also das ist und ist auch Lehrer. Lehrer sind immer skeptisch, war ich ja auch. Aber der hat sich das angeguckt, fand es auch erst ganz merkwürdig, aber dann haben wir nichts Schlechtes gefunden. Und das hat sich dann mit der Zeit einfach so entwickelt, dass ich es weiter empfohlen habe, weil ich dafür total begeistert war und auch immer noch bin, weil es krass ist, was diese Firma da macht. Und das kann man nur weiterempfehlen und so ist das entstanden.
Thomas: Du hast gerade eben erzählt, hast mit deiner Schwester angefangen, sie einzuschreiben. Dann hol uns doch mal in deinen Arbeitsalltag rein. Wie kontaktest du und sind das eher Warmkontakte, sind das eher Kaltkontakte? Also hast du den Mut auf fremde Leute zuzugehen? Erzähl uns doch mal ein bisschen was von deiner Arbeitstag.
Sarah: Ja, das ist ja tatsächlich auch ein Prozess. Am Anfang im warmen Umfeld, also die Menschen, die man gut kennt, die kriegt man ja mit Begeisterung. Und wenn die merken oder einen gut kennen und dann merken, irgendwas ist an dir anders, wieso bist du so gut drauf? Und dann erzählt man das ja von alleine. Am Anfang war das dann ziemlich einfach, weil das ganz viele dann auch ausprobiert haben, und das dann auch gut fanden, irgendwann, wenn man dann dieses warme Umfeld durch hat, wobei das habe ich eigentlich immer noch nicht. Man möchte den Menschen ja auch nicht auf den Nerv gehen, das mache ich auch nicht, aber klar, muss man dann erstmal wieder gucken, dass man neue Leute findet, die da so zu einem passen und die dann auch Lust darauf haben, das auszuprobieren. Aber es ist letztendlich ja auch kein Verkaufen, es ist immer nur ein Erzählen, es ist ein Wir kommen ganz nett in Kontakt, wir unterhalten uns auch über ganz viele andere Dinge und ich liebe es Menschen kennenzulernen, ich liebe es auch neue Menschen kennenzulernen und ja, das ist ja eigentlich schon das Geschäft und nichts anderes als das, was wir hier machen. Und somit ist es dann total einfach aufzubauen. Also war es für mich, es fühlt sich überhaupt nicht an wie Arbeit oder was, was ich jetzt jeden Tag abarbeiten muss. Ich habe auch gar keinen festen Plan nach was ich arbeite. Ich freue mich immer, wenn ich Menschen treffe. Ich freue mich überall hinzugehen, wo ich kennenlernen kann, wo Menschen sind, die für mich nett aussehen, wo es mir so vorkommt, als wenn ich mit denen gut ins Gespräch kommen könnte, wo die Energie stimmt. Auch da habe ich mich viel mit beschäftigt. Wo passt die Energie und wo nicht? Ich meine, wir alle kennen das. Wir sitzen in einem Raum, einer kommt rein und man spürt schon, wie ist das? Komme ich wohl mit dem gut klar oder nicht? Das ist ja diese Energie, die man da spürt. Ja, und da strecke ich immer meine Fühler aus und komme super gerne auch mit anderen ins Gespräch. Und wichtig ist für mich immer, dass es authentisch ist. Also es sind dann wirklich Menschen, auf die ich Lust habe. Ich freue mich, deren Geschichten zu hören. Ich freue mich, dass ich mich auf die einlassen kann, hören kann, was die so machen. Finde ich einfach super spannend. Und dann kommt ja der entscheidende Punkt. Jeder von uns oder fast jeder
Sarah: hat irgendwie eine Herausforderung in seinem Alltag mit seinem Körper. Fast jeder. Also ich kenne fast keinen, super top, gut manche sagen das. Ich habe das auch gesagt, ich habe auch gesagt, ich bin fit, ich brauche das nicht, ich brauche nichts anderes mehr. Aber wenn man das dann erstmal kennenlernt und dann merkt, was wirklich 100 % sind, und das können wir den Menschen ja bieten. Und das ist das, was dann so viel Spaß macht, wenn sich das dann verbessert und ich dann einen Anruf kriege, Mensch, Sarah, das ist jetzt echt wirklich mega cool. Und da kann man Menschen wirklich helfen. Und das ist das, was mich daran so begeistert. In der Schule helfe ich Menschen auch, aber hier nochmal anders. Und das Schöne ist ja, dass ich für mich ja auch diese Parallele immer ganz schön ziehen kann. Das, wenn dann Menschen auch weiterempfehlen, weil das einfach von alleine passiert. Die, begeistert sind, erzählen das anderen. Und dann kann ich denen wieder auch sagen, so machst du das jetzt hier so und trägst du jetzt so ein und musst du vielleicht mal einen Gewerbe anmelden und kannst du dir jetzt vielleicht mal dein Auto bestellen. Also es ist ja auch, ich begleite ja auch wieder Menschen und das ist so bei mir das Schöne und was ich daran so liebe. Es ist ja auch irgendwie so bisschen so eine Parallele zu meinem Lehrerjob. Nur noch schöner und erfüllender. Und da kann ich jetzt gerade wirklich sagen, dass mich das was sich hier tue, erfüllt.
Thomas: Das wollte ich gerade sagen. Also du hast wahrscheinlich einfach einen besseren Zugriff, ist jetzt ein blödes Wort, aber wahrscheinlich einen besseren Zugriff auf deine Kunden und Teampartner als auf die Schüler, weil ich glaube, dein Rahmen in der Schule ist relativ begrenzt, was diese Begleitung angeht.
Sarah: Absolut, klar ist das begrenzt. Also sobald es klingelt und Pause ist, sind die weg und raus und interessieren sich auch so. Also natürlich, manche ja, aber nicht mehr für mich. Das ist so. Also und das ist für die Schüler, die da sitzen, ja auch ein Pflichtprogramm. Die müssen da sitzen. Und das ist ja was ganz anderes, als wenn die Menschen freiwillig kommen und merken, dass es ihnen damit wirklich besser geht und dass ich ihnen wirklich helfen kann. Und ich helfe ja nicht nur Menschen, eine bessere Gesundheit oder dass sie sich besser fühlen, sondern ich habe ja jetzt auch schon ein paar, die mit mir gehen und dadurch finanziell auch was machen und dass es denen auch finanziell freier geht. Und dieses Gefühl ist einfach unbeschreiblich schön. Das ist auch unbezahlbar, finde ich.
Thomas: Du hast am Anfang erzählt, dass du nach deinen Kindern drei Tage wieder arbeiten gegangen bist in der Schule. Dann kam leider die Herausforderung deines Sohnes. Hast erzählt, du gehst jetzt nur noch einen Tag in der Woche arbeiten. Soll das so weitergehen? Willst du das erstmal weitermachen mit diesem einen Tag oder planst du das noch mal zu verändern?
Sarah: Ich bin schon sehr, sehr dankbar, dass das gerade so geht, dass ich nur einen Tag in die Schule gehe und den Rest der Tage hier zu Hause sein kann, also für meinen Sohn da sein kann, aber auch natürlich für die anderen Söhne, die müssen ja auch irgendwie ein bisschen Mama kriegen. Und dadurch, dass ich gerade merke, dass es einfach wirklich einen anderen Weg noch gibt für mich, außer diese Schule, könnte ich mir tatsächlich vorstellen, das auch noch weiter runter zu reduzieren, auch weil es sich mit dieser Firma, mit der wir hier unterwegs sind, sicher anfühlt. Also ich würde ja fast sagen, dass es so eine Sicherheit ist, wie verbeamtet zu sein. Wenn wir uns die Zahlen von PM angucken aus den letzten 33 Jahren, also mehr Sicherheit kann man ja gar nicht haben als das, was diese Firma bietet. Und ich würde erstmal natürlich gar nicht aus meinem Beamtenstatus rausgehen oder raus müssen. Deswegen, aber wenn ich ganz ehrlich bin, würde ich sogar das machen. Und irgendwann wird der Schritt wahrscheinlich dann auch kommen. Nicht jetzt, auch nicht die nächsten drei, vier, fünf Jahre, aber irgendwann bestimmt. Denn ich kann mir tatsächlich auch nicht vorstellen, bis ich 67 bin, in die Schule zu gehen. Definitiv nicht.
Thomas: Ich glaube, den Gedanken haben unterbewusst wahrscheinlich sogar noch ein paar andere. Sie sprechen nur offen nicht drüber. Und wer weiß, ob es mit 67 überhaupt zu Ende ist. Also die Karriere, das kann ja heute auch keiner mehr garantieren.
Sarah: Klar.
Thomas: Aber wenn du auf dich heute schaust, was hat sich gegenüber damals bei dir persönlich am meisten verändert?
Sarah: Ich glaube, am meisten verändert hat sich meine eigene Einstellung zu anderen Menschen, zum Leben und auch zu mir selber. Ich mag mich selber viel mehr. Ähm... Ich dass ich das auch ausstrahle in einer gewissen Art und Weise. Meine Kinder sagen das sogar, Mama, seitdem du bei FitLine bist, bist du viel besser drauf. Und wir haben hier wirklich eine familiäre Herausforderung. Und trotzdem kann ich sagen, dass ich mich für mich so positiv entwickelt habe und trotzdem gut drauf bin, natürlich nicht immer. Kein Mensch ist immer gut drauf. Es gibt immer wieder Phasen, denen das nicht so ist. Aber ich kann mich da immer wieder rausholen, wirklich schnell und kann das Positive sehen. Und was ich glaube ich ganz wichtig oder was ganz wichtig ist und was sich wirklich verändert hat, ich denke aus dem Herzen heraus und nicht mehr so viel mit dem Kopf. Ich bin bei mir und bin im Herz und Ich andere Menschen auch anders. Das ist übrigens auch bei meinen Schülern ganz anders, seitdem ich bei PM bin und seitdem das mit unserem Sohn und der Schule, seitdem er diese Herausforderung hat. Ich sehe auch meine Schüler ganz anders. Denn die Schüler, die da sitzen, die bringen alle eine Geschichte mit und oft stempeln wir die Menschen ja ab. Wir sagen, guck mal der, der ist jetzt wieder zu spät gekommen, guck mal der Schüler, der ist jetzt zur Klassenarbeit nicht erschienen und war in der Stadt und dann werden die bestraft.
Sarah: Aber wir wissen ja gar nicht, warum. Ganz oft sind diese Gründe gar nicht bei den Schülern selber, sondern das ist das Elternhaus, dem die sind. Und es ist ja jetzt auch bewiesen, dass so Traumata, die man zeigen kann, dass die mehrere Generationen zurückliegen können. Also man kann selber manchmal gar nichts dafür, wenn man irgendeine Angst vor irgendwas hat oder sich Gedanken macht und man gar nicht weiß. Ich meine, das kennen wir ja auch alle. Man hat eine Angst und weiß gar nicht, warum jetzt in dem Moment. Und so schaffe ich es jetzt, meine Schüler zu sehen, weil ich mich selber so viel mit diesem Thema beschäftigt habe. Und das, glaube ich, die größte Veränderung, die in mir stattgefunden hat, die ich auch auf mein ganzes Leben anwenden kann. Denn egal, wo ich jetzt hingehe, ich lächle auch andere Menschen an. Das habe ich früher nicht gemacht, weil ich so mehr so... Man kennt das ja, wie viele durch die Gegend laufen, grimmig. Man guckt immer nur, was kommt jetzt als nächstes, wo muss ich hin, man hat Zeitdruck und da bin ich viel bewusster geworden, weil ich mir auch gesagt habe, diese Zeit ist so wertvoll. Also, da kommen wir jetzt wieder zu diesem Thema. Zeit ist einfach, das kann einem keiner zurückgeben und deshalb muss man sich das einfach immer alles so irgendwie gut, so gut es geht gestalten und nicht so schlecht wie es nur eben geht denken und das machen leider die meisten. Und so bin ich absolut wirklich gar nicht mehr. Und da bin ich auch sehr dankbar. Aber das war natürlich auch nicht von heute auf morgen. Das hat sich über die Zeit entwickelt. Da gab es auch viele Tiefpunkte, viele Tränen, viel, was ich aufgearbeitet habe, auch selber. Jeder bringt da ja auch aus seiner Vergangenheit viel mit, sei es aus vorherigen Beziehungen, die man hatte, aus der Kindheit. Es können ja auch Kleinigkeiten sein, die man sich abgespeichert hat, was einen dann manchmal auch hindert, auch Entscheidungen zu treffen. Warum haben viele Angst, eine Entscheidung zu treffen? Weil es ungewiss ist. Wenn man da selber für sich im Klaren ist, dass man jetzt eine Entscheidung trifft und weiß, irgendwie wird es schon alles gut und man im Vertrauen ist, kann man meiner Meinung nach alles schaffen.
Sarah: was man möchte.
Thomas: Würdest du sagen? Dein Leben ist mit PM und grundsätzlich heute leichter.
Sarah: Mmmh... Das ist jetzt total schwer zu beantworten, aber ich würde sagen ja. Weil ich weiß, wo sich das hin entwickeln wird. Natürlich bezweifle ich da auch manchmal und denke jetzt klappt das wirklich. Aber es hat schon für so viele funktioniert und wenn man da dran bleibt und weiter daran glaubt und an sich glaubt und einfach auch weiter macht, klar kommt das nicht von selber. Natürlich muss ich mit Leuten sprechen, meine Menschen betreuen, aber das ist alles, was ich wirklich aus dem Herzen heraus mache, was mir Spaß macht, was mir unglaublich viel Spaß macht, was mich erfüllt. Und immer wenn man sowas macht, was einem richtig viel Spaß macht, was einen erfüllt, dann ist es auch gut und dann kann es ja nur gut werden.
Thomas: Be ernst! Gerade du? Nee, ich rede hier gerade mit einer Fellnase. So, Entschuldigung.
Sarah: Bitte?
Sarah: Also...
Thomas: Normalerweise ist es immer der Kater, der auf den Tisch springt. Heute die Katze. Das macht die sonst nie.
Thomas: Man, so. Entschuldigung. Aber ich fand die Antwort gut. Jetzt muss ich da anknüpfen.
Thomas: Jetzt muss ich
Sarah: Alles gut. Wie spät ist es denn? Zehn von neun schon.
Thomas: Ja, jetzt müsste gleich die Rollade runtergehen.
Sarah: Warte mal, ich mach die jetzt runter. Jetzt ist ja ein Bruch.
Thomas: G'damm.
Sarah: Hört man das überhaupt?
Thomas: Man hört das, aber wäre nicht schlimm. Ich würde jetzt auch quasi schon so langsam Richtung Abschluss gehen. Ich suche gerade die Überleitung.
Sarah: Mmh.
Sarah: Ja, das hat der Student da.
Thomas: Ich glaub ich hab's nicht.
Sarah: Hm?
Thomas: Hahaha
Thomas: Okay, das klingt auf jeden Fall in meinen Augen schon mal sehr, sehr gut. Gibt es etwas, was du einer Person sagen wollen würdest, was gerade, also die gerade selber irgendwie am Struggeln ist und ich weiß, es für sie hingehen soll?
Sarah: Ja, ich glaube, dass es unglaublich wichtig ist, sich mit Menschen zu umgeben, die vielleicht in eine andere Richtung schon denken als man selber, die nicht da sind, wo man selber ist und mit denen zusammen kommt man da nicht raus. Es wird ja nicht umsonst gesagt, die Menschen mit denen oder die fünf Menschen, mit denen du dich am meisten umgibst, zu dem Menschen wirst du auch. Das habe ich dann ja auch gemacht. Ich habe dann Menschen gesucht, die schon da sind, wo ich gerne hin möchte, die so ein Leben haben, wie ich es gerne hätte. Ein freies, selbstbestimmtes Leben. Wenn man das hat, dann kann man alles machen. Und wenn man sich an den Menschen orientiert, und ich glaube, das kann jeder. Jeder kennt Menschen, die irgendwas machen oder was haben, so wie man es selber gerne hätte. Wenn man da mal die Fühler ausstreckt oder da irgendwie mit denen in Kontakt kommt, dann ergibt sich immer irgendwie ein Weg. Also letztendlich mit PM kann ja auch jeder arbeiten. Das ist ja so. Also jeder kann da reinstarten, weil es einfach eine unfassbar geniale Möglichkeit ist. Und das erlebe ich ja auch. Es kommen ja auch Menschen auf mich zu. Und da muss man dann im Vertrauen sein und es einfach ausprobieren. Das wäre so mein Tipp, weil verlieren kann man ja nichts. Verloren hat man ja schon, wenn man sich gerade unwohl fühlt und an einem Punkt ist, an dem man denkt, irgendwie bin ich im Hamsterrad gefangen, ich funktioniere nur noch, das ist ja leider bei vielen so. Und da ist man ja schon an einem Punkt, an dem es eigentlich nur besser werden kann und dann ausprobieren und merken, wie toll es sein kann.
Thomas: Klingt ja fast schon nach einer Antwort von meiner nächsten Frage. Was sind deine drei goldenen Nuggets? Also die drei Dinge, die du jedem mitgeben wollen würdest, der gerade an sich zweifelt oder sich halt selbst zu verlieren droht.
Sarah: Ich glaube das erste was ich demjenigen sagen würde, guck mal ob du jemanden findest der dir dabei helfen kann, dass du dich, dass du selber mit deinen Gefühlen wieder gut umgehen kannst. Weil ich auch glaube, dass viele leider damit gar nicht selber klarkommen können, weil so viel im Außen passiert, dass man selber Dass man sich selber verliert, das ist, glaube ich, ganz oft die Herausforderung. Und ich habe mit tollen Menschen auch zusammengearbeitet, die mir auch daraus, also auch geholfen haben, sich wieder mit mir selbst zu verbinden. Das hört sich immer komisch an. Aber wenn man bei sich selbst ist und in sich selbst einfühlen kann, was brauche ich eigentlich gerade? Welches Gefühl ist da gerade in mir? Und was brauche ich jetzt, damit es mir besser geht? Da hat man schon mal ganz viel gewonnen, weil man sich dann in den Situationen, in denen es stressig wird, in denen es doof wird, in denen irgendein Widerstand kommt und der kommt natürlich, den hatte ich auch und hab ich auch immer noch. Es finden nicht alle Menschen toll, was ich hier mache und wenn dann so was kommt und Widerstand kommt, bin ich aber bei mir, weil ich das jetzt in der Zeit lernen durfte, also mit Menschen, die mir auch dabei geholfen haben. Es gibt ja Coaches, ganz viele tolle Menschen, die sowas mittlerweile ja können. Und dann wird vieles einfacher, sehr vieles einfacher und man fühlt sich einfach auch wieder besser. Das ist das Erste. Das Zweite habe ich eigentlich schon gesagt, dass man sich an den Menschen orientiert, die das haben, was man gerne auch hätte. Einfach diese Menschen kontaktieren und dann gucken, was kann man machen. Es ergeben sich immer irgendwelche Möglichkeiten. Und das Dritte.
Sarah: Einfach offen sein für neue Möglichkeiten und auch mal vertrauen und wenn einem was empfohlen wird, was andere schon als gut empfunden haben, einfach mal ausprobieren. Warum nicht? Und nicht immer so skeptisch sein. Wir Deutschen, sind so skeptisch und versuchen immer das Schlechte zu finden statt das Gute. Es ist doch viel schöner, wenn man das Gute findet und das Positive dann auch für sich herausfindet. doch viel schöner als immer das Negative zu suchen und dazu neigen wir leider. Und auch das kann man lernen und kann auch sein Gehirn da so ein bisschen umpolen. Da gibt es ja auch die tollsten Möglichkeiten und Methoden. Es gibt Bücher, gibt Videos, es gibt alles Mögliche, was man da machen kann, sein Unterbewusstsein ein bisschen umzutrainieren. Es hört sich zwar komisch an, Unterbewusstsein trainieren, aber das ist auch eine ganz, ganz, ganz wertvolle Möglichkeit, bei der man starten kann, damit es einem besser geht.
Thomas: Fand ich gut. Fand ich richtig gut. Ist das dann, also einer der drei wollenden Nuggets, ist das dann auch ein Satz oder ein Gedanke, den du dir dann immer wieder sagst, dich selber zurückzuholen?
Sarah: Ja und ich habe mittlerweile viele Methoden, die auch so zu meiner Tagesroutine gehören, mich in positive Energien zu bringen, in positive Stimmung. Und dann wirkt man ja auch auf andere Menschen besser und das ist ja genau das, was wir hier wollen. Ich möchte anderen Menschen ja auch ein gutes Gefühl vermitteln, ich möchte andere Menschen mitnehmen in diese Positivität und einfach zeigen, dass das Leben auch richtig schön sein kann und dass wir so viel mehr hier erreichen können, als wir denken oder dass ganz viel Potenzial in Menschen steckt, die es gar nicht wissen, dass so viel Potenzial in ihnen steckt. Und das liebe ich, den Menschen zu zeigen, die mitzunehmen und zu zeigen, dass es auch für andere funktionieren kann, nicht nur für mich. Und ganz ehrlich, was für mich funktioniert, das funktioniert ja für andere schon erst recht. Warum nicht? Warum soll jemand das nicht erreichen, was ich schaffe? Man muss es nur wollen, man muss sich auf den Weg machen. Natürlich muss man auch sich selber vielleicht hinterfragen, Gedanken, was wir über Jahre denken, was wir uns selber erzählen, zu dem werden wir ja auch und das sind wir. Und es ist natürlich Arbeit, das umzupolen, aber es geht. Und da habe ich meine Methoden, klar mache ich das auch nicht jeden Tag, aber immer wieder so kleine Übungen, die ich dann mache, mich wieder in dieses positive Denken zu bringen und das bewirkt einfach so viel. Das hätte ich auch vorher nicht gedacht. Das habe ich natürlich jetzt auch dadurch lernen dürfen.
Thomas: Ist auf jeden Fall ein guter Gedanke.
Thomas: Ich kann es kaum glauben, aber wir sind am Ende angekommen. Und ich habe noch eine letzte Frage an dich. Wo siehst du dich in einem Jahr als Mutter, als FitLinerin, als Mensch?
Sarah: Ja, ich sehe mich wirklich als Chancengeberin für noch viel, viel mehr Menschen. Ich möchte noch viel mehr Menschen mitnehmen. In einem Jahr habe ich definitiv nochmal 100 Menschen, mindestens mehr, auf diesen Weg mitgenommen, wenn nicht noch mehr. Und möchte, dass meine Kinder auch weiterhin sagen, Mama, du bist viel besser drauf. Ich möchte für die auch ein Vorbild sein. Das finde ich nämlich auch wichtig, dass die Kinder sehen, das Leben ist schön, und nicht das Leben ist ein Kampf und wir müssen nur von Termin zu Termin. Und da werde ich in einem Jahr noch besser drin sein und werde meine Aufgaben alle einfach immer mit Spaß, mit Freude, na immer ist übertrieben. Aber ich finde man kann groß träumen, das darf man sich auch ruhig erlauben. Man darf sich einfach diese diese Träume erlauben, was man gerne erreichen möchte und wie man gerne sein möchte. Das ist ja auch wichtig, dass man sich das immer wieder sagt und dann erreicht man das auch. Dann erreicht man es viel leichter, als wenn man denkt, ich schaffe das sowieso nicht.
Thomas: Ich hatte in den letzten Minuten oder in der letzten dreiviertel Stunde wahnsinnig Spaß und vielen lieben Dank für das Gespräch mit dir, dass du dir die Zeit genommen hast.
Sarah: Ich fand es auch richtig, richtig gut und ich glaube, ich könnte noch stundenlang darüber reden, weil es einfach eine unfassbar tolle Chance ist und mein Leben tatsächlich auf den Kopf gestellt hat, aber im positiven Sinne.
Thomas: geht mir genauso.
Thomas: Das hast du, glaube ich, sehr gut vermittelt. Vielen lieben Dank für deine Zeit. Und ich sage mal, wir werden uns mit Sicherheit hier und da nochmal irgendwo wieder treffen.
Sarah: Das freut mich.
Sarah: Auf jeden Fall, sehr gerne. Danke, dass du mich eingeladen hast, dass ich hier sein durfte.
Thomas: Ja, sehr gerne. Wenn du die Folge heute das erste Mal gehört hast, beziehungsweise die LeichtLos Podcast Folge das erste Mal gehört hast, hör auf jeden Fall auch einmal in die vorherigen Folgen rein. Jede Folge ist für sich einzigartig und alle sind hörenswert, weil jede Geschichte ist hörenswert. So mit Sicherheit auch deine. Also wenn du auch eine Geschichte hast, wo du von dir selber sagst, die würde ich sehr gerne mal hier in diesem Podcast erzählen, dann zögern nicht. Meld dich bei mir und ich würde mich sehr freuen, dich als bald hier als Gast begrüßen zu dürfen. Vielen lieben Dank, dass du heute wieder zugehört oder zugeschaut hast. Bis zur nächsten Folge. Tschüss.