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Folge 17 · Körper & Diagnose

Ohnmacht im Meeting, für sie war das normal

Als Projektmanagerin in einem großen Unternehmen trägt sie viel Verantwortung, arbeitet unter Zeitdruck, ist viel unterwegs und funktioniert jahrelang für andere.

09.06.2026 43:49 Min mit Viktoria

Worum es geht

Eine Chefin legt ihre Projektmanagerin während eines Meetings auf den Büroboden und will sie ins Krankenhaus fahren. Die Projektmanagerin winkt ab: Das sei bei ihr normal, damit lebe sie schon lange. Der Vorfall ist 2018, Viktoria arbeitet zu diesem Zeitpunkt seit Jahren mit sehr starken PMS-Schmerzen, die sie jeden Monat mit Ibuprofen überbrückt. Ärztlich abgeklärt hatte sie das längst, die Auskunft lautete: Das haben manche Frauen so.

Beruflich sieht ihr Leben zu dieser Zeit geordnet aus. Sie leitet im Personalbereich eines sehr großen Unternehmens Projekte, führt Vorstellungsgespräche, baut Mitarbeiter auf. Sie mag diese Arbeit, sie kann sie gut. Was sie zermürbt, sind die Ränder: Projektbudgets in Milliardenhöhe bei Bezahlung nach Tarif, Urlaub, den andere für sie einteilen, und sehr viel Zeit im Auto zwischen Standorten und Fortbildungen. „Ich habe mein gefühlt halbes Leben auf der Straße verbracht“, sagt sie. Am Steuer malt sie sich ein anderes Leben aus — eines, in dem sie zu Hause ist und die Kinder ihr auf die Nerven gehen dürfen.

Den Ausschlag gibt am Ende Papierkram. Im Mutterschutz sitzt sie über dem Elternzeitantrag, wo einzutragen ist, wann sie zurückkommt — und kann sich diese Rückkehr nicht vorstellen, weder nach drei Jahren noch später. Statt in den Job zurückzugehen, meldet sie sich zum 1. Januar 2022 bei einer Freundin als Teampartnerin an, schwanger, gegen deren Vorschlag, damit bis Mitte Januar zu warten. Die Produkte von PM-International kannte sie da schon lange; vom Geschäft dahinter hatte sie jahrelang nichts wissen wollen.

Der interessanteste Teil des Gesprächs ist der, in dem es nicht rund wird. Auf die Frage, ob sie sich mit dieser Arbeit nicht selbst eine Zwickmühle gebaut habe — ein Mensch, der nie auffallen wollte, in einem Geschäft, das Sichtbarkeit verlangt —, antwortet sie ohne Umweg: „Ja, das ist mein täglicher Struggle.“ Aufgelöst ist das am Ende der Folge nicht. Wer wissen will, wie sich Kindheitsprägungen, Muttersein und der Wunsch nach eigenem Geld tatsächlich ineinanderschieben, findet hier keinen Plan, sondern einen laufenden Konflikt.

Kapitel

Aus den Fragen im Gespräch abgeleitet.

Transkript

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Thomas: Ja, hallo und herzlich willkommen zur neuen Folge von LeichtLos. Schön, dass du heute wieder dabei bist. Egal, ob du im Auto sitzt, beim Spazierengehen bist, im... Nein, noch mal von vorne.
Thomas: Hallo und herzlich willkommen zur neuen Folge von LeichtLos. Schön, dass du heute wieder dabei bist. Egal ob du im Auto, beim Spazierengehen, im Gym, auf dem Sofa oder irgendwo mitten im Alltag bist. Hier geht es nicht den perfekten Lebenslauf, die große Bühne oder Menschen, die schon längst am Ziel angekommen sind. Hier geht es echte Geschichten, Menschen mitten im Leben, Zweifel, Veränderungen, kleine Siege und den Weg dazwischen. Und genau deshalb freue ich mich, dass du heute wieder dabei bist. Los geht's.
Viktoria: ...
Thomas: Manchmal reichen fünf Minuten. Fünf Minuten und du merkst, da steckt mehr dahinter, als man auf den ersten Blick sieht. Mein heutiger Gast und ich haben uns nicht auf einem Event sahelten. Aha, nochmal.
Viktoria: Gas!
Thomas: Also heute ist wirklich...
Viktoria: Ja, ich sag doch, heute ist ein wilder Tag.
Thomas: Manchmal reichen fünf Minuten. Fünf Minuten und du merkst, da steckt mehr dahinter, als man auf den ersten Blick sieht. Mein heutiger Gast und ich haben uns nicht auf einem Event-Saal kennengelernt, nicht auf einem Teen-Call, nicht irgendwo bei Kaffee und Smalltalk, sondern ziemlich unspektakulär in einem Rafting-Boot in Österreich. Und während alle eigentlich damit beschäftigt waren, nicht ins Wasser zu fallen, habe ich irgendwann gemerkt, irgendwas an dieser Frau ist spannend. Von außen wirkt sie ziemlich klar. Familie, Kinder und ein strukturierter Weg. Ein Mensch, der eher ruhig wirkt. Aber im Vorgespräch kam irgendwann ein Satz, bei dem ich hängen geblieben bin. Ich wollte eigentlich nie auffallen. Und genau das fand ich spannend. Denn heute baut sie sich ein Leben auf, das genau das Gegenteil verlangt. Sichtbar werden, sich zeigen, den eigenen Weg gehen und genau darüber sprechen. Und genau darüber sprechen wir heute. über Familie, über Prägungen, über Freiheit und über die Frage, was passiert eigentlich, wenn ein Mensch plötzlich anfängt, eigenes Leben zu leben. Ich freue mich sehr, dass du heute da bist. Herzlich willkommen, Viktoria.
Viktoria: Hallo Thomas!
Thomas: Schön, dass du heute da bist und dir die Zeit dazu nimmst.
Viktoria: Hi, Dankeschön für die Einladung. Ich bin schon sehr gespannt.
Thomas: Ja, wollen wir mal gucken wo es hingeht.
Viktoria: You know?
Thomas: Wir müssen natürlich mit der wichtigsten Frage anfangen überhaupt. Wer saß eigentlich damals im Rafting-Boot? Die vorsichtige Viktoria oder die, die gesagt hat, ach komm, wird schon gut gehen?
Viktoria: Lebenslustige, das wird schon irgendwie gut gehen. Ja, definitiv.
Thomas: Und wenn ich jemanden fragen würde, der dich gut kennt, was würde diese Person sagen, worüber du dich stundenlang begeistern kannst?
Viktoria: Ja, eine sehr gute Frage. Ich stundenlang begeistert.
Thomas: worüber du erzählen kannst, wo du...
Viktoria: Ich beschäftige mich sehr gerne mit dem Thema Mensch, mit seinem Wesen an sich. Ich liebe Menschen. Also man sagt, ich höre immer das Gegenteil. Ich hasse Menschen. Oder es ist schwierig, Menschen zusammenzuarbeiten. Aber bei mir ist es nicht der Fall, ich liebe Menschen. Und genau die Menschen einfach auseinanderzunehmen. Was sie fühlen, was sie denken. Wieso sie bestimmte Dinge sagen, bestimmte Dinge machen. und wie der Körper funktioniert in der Tiefe, wie die Psyche funktioniert, das ist so voll mein Ding.
Thomas: Und ganz unabhängig von Job, Familie oder Business, woran merkst du heute, dass du gerade wirklich glücklich bist?
Viktoria: Ich gehe einfach endlich mal meinen Weg, der mich glücklich macht. Ich spüre in mich hinein, was macht mich glücklich, was interessiert mich und mache es einfach. Früher war ich einfach nur geprägt vom Alltag, von Termin oder Zeitdruck und jetzt gehe ich einfach bewusst in den Tag rein und sage mir morgens, hey, auf was habe ich heute Lust und wenn es so ein heißes Wetter ist wie heute. Dann habe ich halt eben Lust, eiskalten Power-Cocktail erstmal draußen im Garten zu trinken und mir dabei wirklich Zeit zu lassen, bevor der Alltag losgeht.
Thomas: Und genau darüber wollen wir jetzt mal sprechen. Und für alle, die dich noch nicht kennen, wer bist du und wie würdest du dich selbst beschreiben?
Viktoria: Ja.
Viktoria: Gute Frage. Ich bin Viktoria, ich bin 37 Jahre jung, bin Mama von zwei wunderschönen Mädchen im Alter von zwei und vier Jahren, bin sehr glücklich verheiratet mit einem wundervollen Mann an meiner Seite und wir leben in Frankreich an der deutschen Grenze, also in Straßburg, wer das kennt, seit ungefähr eineinhalb Jahren und davor haben wir am Bodensee gelebt.
Thomas: Und wie sieht dein Leben in Straßburg aus? So zwischen Familie, Kindern und Alltag?
Viktoria: Ja, in dem, also bei uns ist es so, dass ich komplett 24-7 hauptsächlich Mama bin, weil unsere Zweijährige sehr viel Mama braucht. Ja, ist es einfach so. Und ich habe mich einfach entschieden, wirklich Mama zu sein und biete einfach volle Präsenz meinen Kindern, begleite sie im Alltag sehr gerne und habe da ziemlich viel zu tun von morgens bis abends, weil wir haben ja hier auch Ab drei Jahren eine Schulpflicht. Die Kinder gehen, die Große geht halt schon zur Schule, muss auch mittags betreut werden, hingebracht, abgeholt. Das wiederholt sich dann, hat die Große auch Hobbys und muss gefahren werden. Es muss dreimal am Tag frisch gekocht werden und das Haus muss auch noch in Schuss gehalten werden. Also sauber. Wir haben auch sehr viele To-do's im Alltag. Das heißt, das federe ich ab. und habe eigentlich ziemlich viel zu tun, ich sagen. Man sagt immer, man ist ja nur Mama, aber eigentlich ist der Tag wirklich sehr voll und dann ist man auch froh, wenn der dann auch vorbei ist und man kurz die Beine hochlegen kann.
Thomas: Und wenn du auf dich vor fünf oder zehn Jahren schaust, was hat sich am meisten verändert?
Viktoria: meine Einstellung, meinen Alltag auch komplett. Ich war früher Projektmanagerin im Personal im HR-Bereich, habe dort Projekte geleitet für ein sehr großes Unternehmen, hatte sehr viel Zahlen- und Zeitdruck. Ich war sehr viel unterwegs und habe sehr wenig auf mich selber gehört, auch körperlich. Das hat man irgendwann natürlich auch gemerkt. Baustellen kamen, im Körper, auch im Kopf viele Blockaden. Ich habe das schon gespürt, dass ich anders war und jetzt viel bewusster lebe, weil ich angefangen habe, mich zu hören. Was macht mich aus oder was macht mich glücklich? Wo setze ich Grenzen oder wo habe ich absolut keine Grenzen gesetzt damals? Ich habe sehr viel auf mich genommen und sehr viel Verantwortung im Unternehmen getragen, wo ich einfach auf vieles verzichtet habe. Auch auf Urlaub, damit die Zahlen stimmen oder Ähnliches. Ich habe mich dabei so step by step verloren, weil ich immer perfekt sein wollte für alle anderen.
Thomas: Verständlich.
Viktoria: Ja, ja.
Thomas: Du hast im Vorgespräch erzählt, du deine Mutter sehr wenig hattest. Also sie hat sehr viel gearbeitet. Was glaubst du, was hat dich geprägt, dass du heute so bist, wie du bist?
Viktoria: Ich bin auf jeden Fall dankbar, die Stärke zu haben. Man hat mich sehr stark erzogen, verantwortungsbewusst. Und das gebe ich nach außen auch so, glaube ich, also, wie heißt das? Das gebe ich nach außen auch so an meine Mitmenschen, dass die mich so empfinden, dass ich so ziemlich taff bin. Aber was mir so ein bisschen ja vielleicht gefehlt hat, ist so die Bestätigung, dass man so gut ist, wie man halt ist und ohne etwas leisten zu müssen, gut ist. Dieser Baustein, hat mir gefehlt und dieses Selbstbewusstsein habe ich nie aufgebaut, dass ich einfach gut bin, wie ich bin. Deswegen habe ich immer gedacht, ich muss leisten, muss stark sein, ich muss für andere bequem sein, damit ich Anerkennung bekomme.
Thomas: Und wenn du das jetzt im Nachhinein betrachtest, was genau jetzt auch in Hinsicht auf deine eigenen Kinder, was genau hat dir damals gefehlt?
Viktoria: Präsenz einfach, dass Mama einfach da ist, liebevoll, Zeit hat für Bedürfnisse. Ich weiß nicht, wie ich das so wirklich offen sagen kann, aber... einfach die Bestätigung, dass alles gut ist, dass die Kinder so gut sind, sie sind, ohne etwas mehr beweisen oder zeigen zu müssen. Diese Präsenz im Alltag, wenn man halt eben die Eltern braucht bei bestimmten Dingen, wo man sich noch gar nicht so sicher ist mit Themen. Und dieses Begleitende, ich einfach präsent bin als Mutter für meine Kinder im Alltag, das ist für mich super wichtig. Dass sie nie das Gefühl haben, sind alleine.
Thomas: Und das lebst du ja auch jetzt gerade. Also du hast, als du deine Kinder bekommen hast oder als ihr eure Kinder bekommen habt, hast du dich entschieden, 100 Prozent Mutter zu sein. Erzähl mal, wie kam es dazu, dass du die Entscheidung getroffen hast und wie ist es so?
Viktoria: Ja.
Viktoria: Es ist wunderschön. Ich habe mich bewusst entschieden, Mama zu werden und das lebe ich vollkommen aus. Kinder sind was Wundervolles individuell und jeder mit seinen eigenen Höhen und Tiefen, ich mal. Und dieses Kind begleiten zu dürfen im Alltag mit all seinen Bedürfnissen, das wollte ich einfach selber machen. Ich wollte nie Kinder haben, die fremd erzogen werden oder diese Verantwortung anderen abzugeben für meine eigenen Kinder. Das wollte ich nie. Ich wollte sie einfach komplett alles ihnen mitgeben, was ich so habe. Diese Liebe, diese Fürsorge, die ich in mir trage, die möchte ich gerne einfach meinen Kindern mitgeben. Da begleite ich sie einfach eng selber. Und es kam für mich nie in Frage, meine Kinder in die Kita zu geben oder in die Kinderkrippe. Klar, es Schulpflicht, deswegen gehen sie auch zur Schule. Also das ist eine Vorschule und auf drei Jahren, aber bis drei sind sie definitiv zu Hause gewesen. Also das war für mich ganz wichtig.
Thomas: Und gibt es Werte, die dir besonders wichtig geworden sind, die du deinen Kindern weitergeben möchtest?
Viktoria: Ja, wie ich schon gesagt habe, die Werte einfach der Liebe, der Dankbarkeit, dass wir dankbar sind für alles, was wir haben, ist bei uns ganz wichtig im Haus. Und auch das Thema Gesundheit ist ganz, ganz wichtig im Haus. Deswegen wird sehr viel Wert auf die Ernährung gesetzt. Ich erkläre denen immer, was sind Bauchfreunde, was sind Bauchfeinde. damit sie einfach sehr bewusst in das Leben anschauen und was wirklich wichtig im Leben ist. Diese Werte, halt mich selber geprägt haben, die gebe ich einfach weiter. Was wertvoll ist oder mir fällt gerade nichts ein, Thomas. Ich will so viel sagen und dann kommt da nichts. Ich habe das Gefühl, ich spreche den heißen Brei. Mann, ey.
Thomas: Bis jetzt war's ganz gut.
Thomas: Ja, aber dann kommt er auf den Punkt. Ja, ja, natürlich kommt das raus, aber dann kommt er auf den Punkt. Also sorry, wenn ich das jetzt... Ja, aber das ist doch gut. Also mach dir da überhaupt gar keinen Kopf. Also du darfst reden ohne Punkt und Komma. Also mach dir überhaupt gar keine Gedanken über die Zeit oder irgendwie sowas.
Viktoria: Das schneidest du aus. Ich habe so viele Werte. Ja, ja, sag das.
Viktoria: Ja, okay.
Viktoria: Zeit nicht, die Worte fehlen mir in meinem Mund. Welche Werte mir wichtig sind. Das habe ich letztens noch zu dir gesagt, wo wir das letzte Mal uns unterhalten haben. Man, welche Werte waren mir so wichtig. Wie heißt denn dieses Wort, Selbst, dass der Selbstkritiker nie... Ich bin immer so kritisch zu mir selber.
Viktoria: Weil ich immer nie richtig war für meine Eltern. Egal was ich gesagt hab, egal was ich gemacht hab, ich wurde noch nie in meinem Leben gelobt. Ich kenn sowas nicht und ich lobe meine Kinder. Verstehst du, wenn die was Gutes... Wie heißt das? Weißt du, was ich da noch sagen will?
Thomas: Ja, ja, ich überlege gerade.
Thomas: selbst wird.
Viktoria: Seps. Warte kurz.
Viktoria: Katzen.
Thomas: Ja, das hörst du gerade,
Viktoria: Ja, voll süß.
Thomas: Das kann ich
Viktoria: auch zu heiß.
Viktoria: Okay, ich habe ein Sachen gefunden. Ich habe die Zeit genutzt.
Thomas: hast gefunden. Ja, der wollte, der wollte wirklich raus. Also unser Kater ist quasi ein Vampir. Der geht eigentlich nur in Dunkelheit raus und jetzt seit Österreich, komischerweise ist das so, dass der jetzt auch tagsüber rausgeht, also wenn es hell wird oder hell ist. So und offensichtlich wollte er jetzt raus.
Viktoria: Cool.
Viktoria: Ach was, witzig.
Viktoria: raus. Okay, jetzt hat er das für sich vielleicht entdeckt. Okay.
Thomas: So, jetzt muss ich heen.
Viktoria: Ja, alles gut. Komm, erst mal an. Du kannst mir noch mal die Frage vielleicht stellen. Danke. Danke. Ja, ja, ja, ja.
Thomas: Also stell dich die... Genau! Ich wollte gerade sagen, genau, ich... Ich glaube, ich stell sie jetzt auch anders, weil du hast ja gerade schon gesagt, dass du sie... Also du hast ja schon über Werte gesprochen, deshalb...
Viktoria: Ja, welche Werte? Genau.
Thomas: Genau, genau, also.
Thomas: Du hast eben über gewisse Werte gesprochen, die du deinen Kindern weitergeben möchtest. Merkst du da näher drauf eingehen?
Viktoria: Ja, gerne. dadurch, ich halt eben durch meine Kindheit, durch diesen Weg, ich gegangen bin, auch in meinem Erwachsenenleben, habe ich bestimmte Werte, die mir ganz, ganz wichtig geworden sind oder die mir vielleicht auch gefehlt haben damals selber. Und die gebe ich so gerne meinen Kindern weiter. Ich versuche es zumindest, dass es auch wirklich so richtig ankommt. Die sind ja noch klein, aber... Wir reden trotzdem sehr, viel. Diese Werte sind mir super wichtig, dass ich denen zum Beispiel auch mitgebe, dass Selbstvertrauen ganz wichtig ist, dass sie niemals an sich selber zweifeln, dass sie Mut haben, keine Angst haben, anders zu sein, keine Angst haben, groß zu denken, sich nicht anpassen müssen, vor allem in der Schule oder jetzt in dem Umfeld, wo sie sind. Also, dass sie wirklich mutig sind, Dinge auszuprobieren, anders zu sein, der Hinsicht, dass sie auch andere Dinge machen müssen, nicht alles gleich machen müssen wie jemand in der Klasse oder ähnliches. Dass sie auch sehr viel Disziplin mitbekommen, das ist für mich auch wichtig, dass sie auch Dinge durchziehen. Wir sind jetzt zum Beispiel beim Ballett und da kommen manchmal so Tage, ich habe keinen Bock. Verstehe ich? Ja, gibt es manchmal so? Aber wir fahren trotzdem hin, vielleicht wird es ja gut. Schau es dir mal an. So. Und diese Disziplin zeige ich hier leicht mal so, dass man auch Dinge durchzieht, weil sie möchte ja auf die Bühne. Sie hat gesagt, sie möchte auf die große Bühne. Und ich habe gesagt, wenn du auf die große Bühne möchtest, dann musst du halt auch klein anfangen. Und die ersten Steps im Ballett lernen. Also muss man da auch durch eine gewisse Disziplin und Eigenverantwortung mal ein bisschen üben. Das macht sie auch zu Hause. Das sind so Dinge. Und dass ich sie dabei immer unterstütze, immer da bin, das ist für mich wichtig, weil ich sehe, dass sie mich dann im Publikum immer sucht, ob ich da bin, ob ich zugucke. Das ist den Kindern ganz wichtig, diese Bestätigung der Eltern und diese Präsenz der Eltern. Und da bin ich immer da. Das ist für mich wichtig, weil das hat mir damals gefehlt. Aufgrund dessen, dass meine Mutter sehr viel gearbeitet hat.
Thomas: Mmh.
Viktoria: und nicht immer Zeit hatte. Auch das Thema Dankbarkeit ist mir sehr wichtig. Die Kinder haben heutzutage alles und viel zu viel von allem. Diese Dankbarkeit für das, was die haben und Dankbarkeit einfach für die Dinge, die sie geschenkt bekommen, das ist nicht selbstverständlich, oder für das Essen, dass man so ein Gefühl dafür bekommt, dass alles, was die da in ihrem Leben haben, dass sie eine gewisse Dankbarkeit spüren. Das ist alles nicht selbstverständlich, was wir hier anbieten, den Kindern heutzutage auch. Und diese Themen vielleicht, das ist für mich ganz wichtig. Ja, so viel dazu. Ich lobe auch sehr gerne, diesen Lob, diese Anerkennung, den Kindern weiterzugeben, das ist mir wichtig. über sich hinaus wachsen und dann blühen die richtig, wenn man sie gelobt hat, wenn sie was geschafft haben, diese strahlenden Augen, wenn Mama und Papa diese Bestätigung geben. Ich glaube, dann blühen die noch größer auf und das ist für mich wirklich wichtig und das gebe ich gerne weiter.
Thomas: Würdest du sagen, dass du deine Kinder dazu erziehst, ihre Probleme selbstständig zu lösen? Oder bist du so eine Art Übermutter, so ein Helikopterelternteil oder so ein Rasenmäherelternteil, so wie man es halt kennt? Wie bist du in kritischen Situationen?
Viktoria: Hahaha!
Viktoria: Ja, das ist witzig. Das Thema hatten wir letztens mit einer Freundin und dann habe ich gesagt, ich glaube, ich bin eine Helikoptermama und sie hat zu mir gesagt, ganz sicher nicht. Ja, das Gegenteil. Ich bin Helikopter, so ein bisschen, die Kinder kriegen gutes Essen, das ist mir nicht egal, die werden behütet und alles in Sicherheit, dass denen nichts passiert, alles gut. Aber wenn die vor einem Problem dastehen... oder sich streiten oder, gibt's ja, ich mische mich nicht ein. Das müssen die selber lösen tatsächlich. Wenn sie von einer Herausforderung steht und irgendwie nicht weiterkommt, sei es körperlich oder sie muss mal kurz überlegen, dann sage ich, ich gebe ihr Tipps, wenn sie gar nicht weiterkommt, aber sie muss erst mal selber. Und wenn sie sich streiten, dann müssen die eine Lösung finden, dass beide glücklich sind. So, ich mische mich nicht ein. Weil dann bin ich noch die Schuldige am Ende, oder? Nein, Scherz. Wie gesagt, da... Nee, also die müssen selber Probleme lösen. Geht gar nicht. Also wenn es gar nicht funktioniert, gebe ich gerne einen Tipp.
Thomas: Das ist ja legitim.
Viktoria: Oder? Ja.
Thomas: Also ich selber hab ja keine Kinder, aber ... Ich glaube, das ist ein guter Erziehungsstil.
Viktoria: Ich hoffe es. Wir sind hier alle nicht perfekt, aber ich gebe mir auf jeden Fall Mühe.
Thomas: Das merke ich. Kommen wir mal ein bisschen zu deinem Berufsleben. Was du vor deinen Kindern hattest. Du warst Projektmanagerin in einem großen Unternehmen. Und was hat dich denn da ursprünglich mal dran gereizt? Warum hast du diesen Weg eingeschlagen?
Viktoria: Ich habe es schon immer geliebt, Menschen zusammenzuarbeiten. Und da hast du ja sehr viel Menschenverkehr. Viele verschiedene Menschen vor allem. Und ich habe es schon immer geliebt, Verantwortung zu übernehmen, ein Team zu leiten, Menschen zu führen. Das konnte ich sehr, sehr gut. Das hat mir Spaß gemacht. Und dementsprechend ...
Thomas: Mhm.
Viktoria: habe ich mich da so step by step hochgearbeitet und hatte dann immer mehr Verantwortung. Am Anfang war das klein, die Verantwortung oder das Budget der jeweiligen Projekte. Und dann wurde das halt immer größer und ich habe gemerkt, ich gehe da so richtig auf. Und das macht mir Spaß. Also auch Menschen dort zu helfen, hat mir Spaß gemacht, weil die Menschen kommen, die bewerben sich bei uns. Ich führe Vorstellungsgespräche und kann dann ungefähr die Person schon einschätzen, welches Team sie zum Beispiel auch passt. Oder sie arbeiten schon länger bei uns und wünschen sich vielleicht eine Veränderung im Berufsleben. Da setzen wir uns zusammen. Wir geben alles auseinander. Qualifikationen, Berufserfahrung. Wo passt er? Wo passt er nicht? Was sind seine Wünsche vielleicht? Brauche noch eine zusätzliche Quali. Da helfe ich ihm natürlich auch dementsprechend die Qualifikation zu erreichen, irgendwo ihn anzumelden und so weiter. Also wie gesagt Menschen aufzubauen im Unternehmen hat mir echt viel Spaß gemacht.
Thomas: klingt ja erstmal nach einem sehr sicheren und erfolgreichen Weg, aber hat sich das damals auch so angefühlt?
Viktoria: Bist du an einem gewissen Zeitpunkt schon? Dadurch, dass ich das Leben liebe, hat mir vieles natürlich auch gefehlt. Ich habe mich immer arrangiert mit meiner freien Zeit. Ich habe mich immer mit mir selber arrangieren müssen, auch Urlaub machen müssen, wann es halt passt, weil dann... Das hat mich immer so ein bisschen...
Thomas: Okay.
Viktoria: sage ich mal genervt. Die Kollegen mit Kindern kommen vor. Dann musste ich zu einem bestimmten Zeitpunkt. Man hat mir vorgeschrieben, wann ich frei zu nehmen habe. Das hat mich am Anfang gar nicht gestört, aber desto bewusster ich wurde, desto schlimmer fand ich das irgendwann. Weil ich hatte bestimmte Wünsche. Ich bin lebensgierig, sage ich selber schon. Ich möchte die Welt kennenlernen, die hat ja so viel zu bieten. Es gibt so viele schöne Ecken auf dieser ganzen Welt, die ich alle anschauen, kennenlernen möchte, Kulturen kennenlernen möchte. Und das schaffe ich nicht mit meinem Urlaub, den ich da hatte. Und ich stand so oft im Stau. Die Aussicht war zwar schön, am Bodensee im Stau zu stehen, aber ich war super spät zu Hause. und war sehr früh wieder unterwegs. Ich habe mein gefühlt halbes Leben auf der Straße verbracht. Ich war sehr viel unterwegs. Ich habe nicht nur an einem Standort gearbeitet. Ich musste sehr viel fahren. Wenn ich Fortbildungen hatte, musste ich kurz nach Frankfurt, dann wieder zurück. Ich war wirklich sehr viel unterwegs. Und dieses unterwegs am Steuer, ich weiß nicht, ob du das kennst, du sitzt am Steuer, du fährst und dann visualisierst du dein perfektes Leben. Weil du gerade richtig so ... dieses die Schnauze voll hast. Kennst du das? Und ich habe mir damals visualisiert, ich bin irgendwann eine glückliche Mama von ich möchte Kinder haben, ich möchte zu Hause sitzen, ich möchte, dass mir meine Kinder auf die Nerven gehen. Ja, und ich bin aber da. Ich möchte nicht so viel Auto fahren. Ich möchte präsent sein für meine Familie und von zu Hause aus irgendwas machen.
Thomas: Ja, zu gut.
Viktoria: gibt es kein Homeoffice für mich, was mir die komplette Freiheit gibt. Und nach dieser Lösung habe ich dann tatsächlich gesucht.
Thomas: Also war es quasi kein ein großer Moment, der sich damals nicht richtig angefühlt hat, sondern quasi so viele Kleinigkeiten, wo du dann für dich immer mal wieder so festgestellt hast, ja so richtig rund ist es hier so für mich jetzt hier nicht.
Viktoria: Ja, ich kenne die Zahlen meines Projektes. Ich weiß, was das Unternehmen verdient hat. Das ist auch so ein Thema. Und was mein Gehalt war. Es war nicht schlecht, mir ging es sehr gut mit meinem Gehalt, aber ich wusste, da geht noch mehr. Ich hatte mal ein Personalgespräch, ein Feedbackgespräch mit meinen Vorgesetzten, wo ich gesagt habe, okay, Ich habe so viel Verantwortung in Milliardenhöhe. Wie ist das da mit dem Gehalt so? Da gab es nicht viel. Die haben halt immer so ihre Richtlinien aufgrund dieser Metall- und Elektroindustrie. Und da zahlen die halt nach Tarif und so ist das dann halt. Gut, also man hatte halt immer diese Begrenzungen gehabt und ich dachte, ich reiß mir hier den Arsch auf, ja, auf gut Deutsch und möchte ein bisschen mehr Wertschätzung tatsächlich, ja, weil ich einfach sehr, viel gebe und ich weiß, dass ich gut arbeite und sehr zuverlässig bin und da habe ich ein bisschen mehr gehofft, also mehr erwartet vielleicht, ich weiß es nicht, aber das sind diese kleinen Punkte, die sich dann so ein bisschen immer zusammengebaut haben. wo ich gesagt habe, im Großen und Ganzen ist man schon irgendwie an jeder Ecke und Kante so begrenzt.
Thomas: Aber hattest du damals dann Angst, etwas aufzugeben, was eigentlich perfekt aussah? Nach außen hin?
Viktoria: hatte noch nie. Nein, habe ich nie gehabt. Ich habe auch schon... Ich bin so oft umgezogen und ich habe immer wieder von neu gestartet. Ich habe nie Angst, etwas Neues zu machen. Hatte ich noch nie.
Thomas: Und was ist dein Plan, wenn beide Kinder wo behalten, die Schulzeit angefangen haben? Was stellst du dir vor, wie du dann weiter machst für dich?
Viktoria: wenn die Komplette in der Schule sind.
Viktoria: Dann genieße ich zwei Power Cocktails am Morgen. Dann habe ich noch mehr Zeit.
Thomas: Also meine Frage zielt eigentlich darauf, fängst du dann das Arbeiten wieder an oder ist das für dich jetzt mittlerweile komplett?
Viktoria: Gar nicht mehr interessant. Ich würde wahrscheinlich noch mehr Zeit ins eigene Business stecken. Ja. Ja.
Thomas: Du hast im Vorgespräch erzählt, dass sich durch die Schwangerschaft bei dir vieles verändert hat. Magst du da bisschen was von erzählen?
Viktoria: Ja genau, sind halt eben diese Punkte. Ich war dann schwanger und habe bis zur letzten Schwangerschaftswoche vor Mutterschutz durchgearbeitet und dann kam der Mutterschutz. Und Hormone machen ja schon sehr viel mit einer Frau und ich habe mir dann einfach logisch den Elternantrag und alles ausgefüllt. und alles Papierkram erledigt. Und dann saß ich da und hab dann gedacht, wie lange, dann kommen ja diese Fragen, wie lange bleibst du denn in Elternzeit? Wann gehst du denn wieder zurück zur Arbeit? Das musst du ja dem Arbeitgeber auch alles angeben und dann ein bisschen so für dich planen. Und ich hab zu meinem Mann gesagt, ich kann mir das gar nicht vorstellen. Innerhalb der Elternzeit. die maximal drei Jahre dauert pro Kind zur Arbeit wieder zurückzugehen. Meine Kinder sind für mich noch viel zu klein, dass ich zurückgehe. Aber auf der anderen Seite habe ich gedacht, möchte, weil ich so präsent sein möchte in meinem Mutterleben, also als Mama, möchte ich ja eigentlich so viel wie möglich mit meinen Kindern Zeit verbringen. Das heißt, aber ich möchte auch Geld verdienen. Was mache ich da? Ich bin viele Szenarien durchgegangen. Ich habe mich gefragt, wie soll mein Leben als Mama oder unser Leben als Eltern aussehen. Zwischen morgens die Kinder zur Kita bringen, schnell zur Arbeit fahren, wieder abholen, schnell irgendwie kochen, dann kommt mein Mann nach Hause. Dann schnell schlafen legen die Kinder und dann wiederholt sich das hier jeden Tag. Und in dieser Routine wollte ich gar nicht leben. Diese Werte möchte ich meinen Kindern gar nicht mitgeben, dass man in dieser Routine feststeckt und gar keine Zeit fürs Leben hat. Weil ich die ja für mich schon hatte, aber da war ich noch alleine. Jetzt habe ich ja Kinder.
Viktoria: maximal viel Zeit mit den Kindern zu verbringen, musste was anderes halt eben daher. Und genau, dann saß ich da auf jeden Fall und kannte, bin vieles durchgegangen, viele Möglichkeiten, Homeoffice, Jobs gibt es ja auch schon sehr viel und dann kam ich auf Network Marketing.
Viktoria: soll ich weitererzählen oder wolltest du das speziell anders fragen?
Thomas: Ich wollte eigentlich nachher nochmal drauf eingehen, aber du darfst gerne weiter erzählen.
Viktoria: Ja? Okay. Und dann, genau. Und da kam mir eigentlich nur eine Firma so in den Kopf. Das war PM-International. Wieso? Weil ich ja lange die Produkte trinke. Und ich kenne ja auch sehr viele Bekannte, die dort arbeiten. Und damals, als die dort gestartet sind in diesem Network, da habe ich gedacht, aber das sind, glaube ich, die Fragen, die du mir später stellen wolltest. Wollen wir das irgendwie kurz abkürzen? Dann fragst du mich das nochmal.
Thomas: Ja, können wir gerne so machen. Also dein Weg zu PM kommt ja nachher nochmal.
Viktoria: Weil die... Genau, Diese Schwangerschaft, das war ja eigentlich das, wo ich gesagt habe, ich möchte einfach für meine Kinder. Und wiederholt sich das. Weißt was ich meine? Ich habe nur für mich entschieden, dass ich einen anderen Weg gehen möchte.
Thomas: kürzen wir das doch so ab. Also du hast entschieden, dass du so nicht weitermachen möchtest und dann gehe ich noch mal kurz auf den inneren Konflikt an und danach kommt dann quasi PM.
Viktoria: Ja. Damit ist genau.
Viktoria: Genau.
Viktoria: Ja, weil das waren gute Fragen.
Thomas: Das heißt, ich stelle die Frage jetzt mit der Schwangerschaft und der Veränderung nochmal oder... weil ich glaube, ich kriege jetzt den Bogen nicht mehr hin. Ja. Ja.
Viktoria: Mmh. Okay, gut. Ich mach das dann ganz kurz. Mach's ganz kurz. Ja.
Thomas: Du hast ja erzählt, sich durch die Schwangerschaft bei dir vieles verändert hat. Was genau hat sich denn in dir verändert?
Viktoria: Genau, die Schwangerschaft, also meine erste Schwangerschaft, die Humone machen ja auch sehr viel mit einer Frau, war mir einfach komplett bewusst, ich möchte gar nicht mehr zurück in meinen Job. Wirklich. Weil ich weiß, ich habe sehr, sehr viel Zeit in meiner Arbeit, in meine Arbeit gesteckt und diese Zeit kann ich nicht mehr in diese Arbeit stecken, weil ich einfach viel mehr Zeit mit meinen Kindern verbringen möchte. Also vor allem, wenn man das erste Mal Mama wird. Das macht sehr viel mit einem. Und diese Zeit wollte ich maximal mit meinem Kind verbringen und konnte mir das in dieser Schwangerschaft nicht vorstellen, wieder zurück in den Job zu gehen.
Thomas: Da gehen wir gleich nochmal genauer drauf ein, aber du hast dann gesagt, ich habe das Leben nochmal neu entdeckt. Was bedeutet dieser Satz für dich?
Viktoria: Ja, aber das ist das, was ich vorhin schon die ganze Zeit mit dir besprochen habe, das Leben neu entdeckt.
Thomas: Ja, stimmt. Ja, okay.
Viktoria: Also...
Thomas: Das bin ich selber raus.
Viktoria: Ja, ja. Warte kurz. Wir hatten ja halt eben gesagt, weil auf dieser Sache wiegende Schwangerschaft hast du jetzt alles davor schon die Fragen, glaube ich, auch aufgebaut. Weil was habe ich neu entdeckt? Ich wollte einfach nicht.
Thomas: Ja, ja, nee, hast recht, hast recht, hast recht.
Viktoria: Ja, alles gut. Ich habe das halt nicht vor meinen Augen, die im Katalog sind, sonst hätte ich vielleicht ... Oder darf ich hier kurz raus?
Viktoria: Hm.
Thomas: Ja gut, ich kann den Bogen spannen, Schweine hast du und hast so was Neues entdeckt. So und da gehen wir nachher nochmal etwas detaillierter drauf ein. Du hast, genau, sehr, so machen wir das. Und dann kommt quasi, dass du gesagt hast, dass du früher eigentlich nie auffallen wolltest. Woher kommt das? Wie hat sich das früher gezeigt? Wie passt das heute? Wie passt hier was?
Viktoria: Mhm.
Viktoria: Ja.
Viktoria: Mhm.
Thomas: Was passiert heute noch in dir, wenn du sichtbar werden sollt, zum Beispiel bei Videos von Social Media? Wie fühlt es dich an, wenn etwas in dir lieber im Hintergrund bleiben möchte, dein Ziel aber genau das Gegenteil verlangt? Wobei ich bin damit überlegen, ob wir das einfach überspringen sollen.
Viktoria: Mach wie du denkst.
Thomas: Ich komme ich nachher, da mache ich den Bogen bei PM nochmal dahin.
Thomas: Okay.
Thomas: Ja, und da kommen wir jetzt mal genauer drauf hinaus. Und wie bist du denn damals dann in Kontakt gekommen mit PM?
Viktoria: Ja, schon sehr lange her. Und zwar fing das an 2018. Da hatte ich, wie gesagt, schon einige Baustellen in meinem Körper, weil ich nie auf ihn gehört hatte. Und unter anderem sehr, sehr starke PMS-Probleme. Die waren so stark, dass auch sogar, ja, ich Ohnmachtsanfälle bei der Arbeit im Büro hatte. Da kam auch meine Chefin, wir hatten Meeting und ich habe gesagt, ich glaube ich verliere gleich mein Bewusstsein. Ich wusste schon, ich kannte das und sie hat mich einfach nur auf den Boden gelegt und dann war sie total schockiert und hat gesagt, ob das normal ist und sie wollte mich ins Krankenhaus fahren und abchecken und ich habe gesagt, dass das normal bei mir ist, weil ich damit halt schon lange lebe. Ich hatte so viele Schmerzen monatlich. Also jeden Monat immer aufs Neue mit Ibus versorgt, damit ich einfach durch den Tag komme. Und genau, und dann kam ein bestimmter Tag, XY, an dem ein guter Freund einfach gesagt hat, hier probier mal aus, hat mir die Produkte nach Hause geschickt und hat gesagt, trink einfach. Ich hab nicht irgendwas dahinter fragt und habe ganz artig getrunken und sehr selten und weil ich einfach das langjährige Freunde sind. Hinterfragt man das nicht. Dafür hat man schon eine gewisse Vertrauensbasis und sagt dann okay. Und auf jeden Fall habe ich das dann getrunken und nach drei Monaten hatte ich keine Schmerzen mehr.
Thomas: Sehr selten.
Viktoria: Das war der allererste Monat und ich habe das nicht verstanden. Ich dachte, meine Menstruation ist jetzt da und ich habe keine Schmerzen, ich bin doch bei Bewusstsein. Alles ist gut. Und habe seit dem Tag einfach wirklich keine Probleme mehr gehabt, obwohl ich so viel bei Gynäkologen war und niemand mir helfen konnte. Weil es hieß, ja, das haben halt manche Frauen so. Und da war ich wirklich sehr dankbar. Und seit diesem Tag trinke ich die FitLine-Produkte. Das war so meine erste Berührung mit diesem Unternehmen. Vom Geschäft wollte ich nichts wissen, hab auch nie nachgefragt. Also keine Ahnung, kannte ich nicht. Ich hab dann immer wieder gesehen, wie erfolgreich die Bekannten da sind, also Freunde von früher. Und haben immer dieses L in die Kamera gesteckt da. Und dann dachte ich, das sind ja Spinner. Die wollen aber nix arbeiten. Und so war das. Zeit lang. Ich habe die dann auch alle aus dem Auge verloren. Hat ja sich auch so, die haben ihr Leben. Hatte am Boden sie dann irgendwann ja auch mein Leben und dann hat sich das so ein bisschen aus den Augen verloren. Aber die Produkte habe ich fleißig, ja wie gesagt, getrunken. Und dann als ich schwanger war, habe ich mir ja dann tatsächlich mich hingesetzt und einfach mal die Frage gestellt, wie ja unser Leben aussehen soll. Und mein Wunsch war es einfach so viel wie möglich oder präsent für meine Kinder da zu sein. Und da habe ich das erste Mal tatsächlich überlegt, das Geschäft zu machen. Ich habe mir wirklich nicht viele Infos eingeholt. Ich habe eine gute Freundin von mir, eine sehr, sehr enge Freundin von mir, die Anastasie, die macht das Geschäft schon länger. Und dann habe ich sie angerufen und gesagt, registriere mich als Teampartner bei dir.
Viktoria: Dann hat sie erst mal gesagt, ja, aber wann denn? Und dann habe ich gesagt, zum 1.1.22, weil das war irgendwie, ich war schon ja schwanger, November bin ich schwanger geworden, 21, genau, zum 1.1.2022. Dann hat sie gesagt, ach Mensch, da ist ja Silvester und so, ich registriere dich Mitte Januar und dann kannst du ja loslegen, wenn du möchtest. Und dann habe ich gesagt, nein, ich möchte am 1.1. das Geschäft starten und ich war schwanger. Ich bin schwanger und jetzt habe ich mich entschieden und du darfst mir nicht nein sagen. Dann hat sie mich registriert als Teampartner und das war so meine Entscheidung loszugehen für mich und für meine Kinder. Einfach mal Verantwortung zu übernehmen und irgendwie das eigene Geschäft aufzubauen.
Thomas: Du hast ja im beruflichen Leben schon ganz viel mit Menschen zu tun gehabt, aber du hast auch erzählt im Vorgespräch, dass du eigentlich nie so die Person war, die sich in den Vordergrund gestellt hat. Du weißt schon, dass du bei PM so eine Zwickmühle dir selber erbaust.
Viktoria: Ja, das ist mein täglicher Struggle. Also ich muss, also das ist wirklich nicht einfach so für eine Person, die nicht auffallen möchte. Das war mein altes Ich. Das gerade glaube ich komplett neu geboren wird, weil anders geht es nicht hier in diesem Geschäft. Das habe ich schon verstanden. Und dies Wegen ist das so eine wirklich krasse Lebensschule. Das ist wirklich eine wirklich Mindset-Schule von Feinsten hier im Network Marketing, weil du eigentlich immer wieder nur mit dir selbst konfrontiert bist und nicht mit den Menschen da in diesem Business. Das ist wirklich wer bist du? Diese Frage stellt man sich einfach dann immer wieder in diesem Geschäft und wer bin ich oder wer möchte ich sein?
Thomas: 1.1.2022. Das heißt, du bist jetzt über vier Jahre in Business aktiv. Erzähl mal, wie war diese Reise für dich? Wie haben sich deine Stufen entwickelt? Wie hat sich dein Team entwickelt in der Zeit?
Viktoria: Ja, das ist wirklich ein Auf und Ab. Ich habe mir das alles irgendwie natürlich am Anfang anders vorgestellt. Und bin dann durch ein Zoom-Calls am Anfang durch ein Manager-Training, ich habe den Manager ziemlich schnell aufgebaut in vier Wochen und hatte dann diese ganzen Minergy Trainings, die man mir angeboten hat, wahrgenommen live mit Sven Pala. Das war so cool. Auch natürlich online. Und ich habe das ziemlich alles versucht mitzunehmen. Ich hatte maximal viel Zeit in der Schwangerschaft. Ich hatte ja Mutterschutz. Und dann hat man halt eben die Zeit, sich überall einzuwählen. Und habe sehr, viel. Also ich habe Bücher voll geschrieben und viele Learnings. Ich habe diesen Manenai-Zung. immer aufgesaugt am Anfang, weil man einfach erst mal dieses Gefühl für dieses Geschäft bekommen muss. Ich habe natürlich auch sehr viel falsch gemacht am Anfang. Ich wollte immer das perfekt machen und das war so ein bisschen ein Fehler. Ich habe sehr viel erst mal lernen wollen, was ist in den Produkten drin, was genau macht das mit dir und habe daraus eine Doktorarbeit gemacht, was absolut... ich habe mir selber immer so quasi... wie heißt das? Jetzt habe ich mir das Faden verloren. Mir selber ein Bein gestellt in diesem Geschäft. Genau.
Thomas: Und wie hat sich das denn dann für dich entwickelt? Du warst schwanger, dann kam ja relativ so nach neun Monaten, schätze ich mal, das erste Kind. Und wie hast du dein Business dann mit Kind und Alltag und sowas dann alles wuppen können?
Viktoria: Genau.
Viktoria: Genau, also sobald Luana, also unsere Tochter, da war, hatte ich keine Live- oder Live-Veranstaltungen besuchen können. Ich war in Stillzeit mit Baby, das war absolut unmöglich und deswegen war ich auch nicht präsent. Ich habe so viel wie möglich von zu Hause aus gemacht und aufgebaut und das hat auch irgendwie funktioniert. natürlich mal mit einem auf und ab, aber man hat wirklich von zu Hause so viel wie möglich machen können. Ich habe sehr viele Video-Calls gemacht und viel geschrieben, viele Kontakte gemacht, online, also hauptsächlich online gearbeitet, weil ich mit Baby daheim war.
Thomas: Das heißt, du hast deine Bekannten abgeklappert und hast denen von den Produkten erzählt, wie toll die sind, was die dir gebracht haben oder waren da auch Kaltkontakt.
Viktoria: Beides. Ich habe natürlich erstmal meine Warnkontakte abgearbeitet. Freunde, Familie, Arbeitskollegen, ehemalige Arbeitskollegen. Und dann ging das immer so tiefer. Ausbildungszeit, Schule. Ich habe wirklich alle bekannten Verwandten abgeklappert. Ich bekam sehr viel Gegenwind.
Thomas: Okay.
Viktoria: Und dann ist es so ein bisschen weniger geworden mit meiner Motivation. Hab aber dann weitergemacht natürlich. Ja, ich hab einen Mann, der steht hinter mir und der bestärkt mich jeden Tag und deswegen bin ich immer weitergegangen. Dann habe ich auch Kaltkontakte. Ich hatte viele Kaltkontakte gemacht. Ja, ich habe wirklich Social Media abgeklappert. Sehr, viel. Ich habe wirklich viele Menschen angeschrieben. auch mit Sprachnachrichten angequatscht und genau das war so.
Thomas: Und was hat dich dann überzeugt, dran zu bleiben? Also ja, du hast persönlich gute Resultate gehabt. Was war der Ehrgeiz, dann trotz Flauten und Gegenwind für dich dran zu bleiben?
Viktoria: Ich habe immer noch meine Vision mit diesem Geschäft und die lässt mich nicht los.
Thomas: wäre.
Viktoria: absolut freies Leben mit PM zu gestalten. Darf ich das schon sagen? Mein Haus am Meer? Nee. Meine Vision ist es einfach am Meer zu leben.
Thomas: Wie darf ich mir das vorstellen? Also das ist ja jetzt machbar. Du wirst jetzt in Straßburg, aber du könntest genauso gut auch an die Küste ziehen und von da aus dein Leben leben. Aber was ist, was, was zeigt dein Bild dir und was ist dein Ziel?
Viktoria: Mein Ziel ist es einfach, meinen Kindern maximal wertvolles Leben zu bieten. Privatscholen. Ich möchte ein Haus am Meer, wo es immer warm ist, wo ich Palmen im Garten habe und einfach den ganzen Tag Flip-Flops tragen kann. Das Meer, das gibt mir Kraft. Ich könnte den ganzen Tag am Meer sitzen und aufs Meer schauen. Dieses Wellenrauschen, ich weiß nicht, das ist Total meine Energiequelle. Und das ist so mein großer Traum.
Thomas: Jetzt wohnst du ja in Frankreich.
Viktoria: Wobei wir können das auch irgendwie, können wir das nochmal machen? Weil Haus am Meer, ist jetzt nicht das Haus am Meer, ja. Aber ich meine, meine Vision ist eigentlich überall hinzufahren, überall hinzufliegen. ohne aufs Portemonnaie oder Urlaub nehmen zu müssen. Weißt du, was ich meine?
Thomas: Habe ich wird richtig kompliziert zu schneiden. Alles gut. Dann stelle ich die Frage, was hatte ich überzeugt, dran zu bleiben? Nochmal. Und dann darfst du gerne tiefer in deine Zukunftsvision direkt einsteigen. Also ohne dass ich noch mal nachfrage, kannst direkt sagen, ich habe so ein Bild im Kopf, das Haus am Meer und die Freiheit. Und dann
Viktoria: Okay, ich versuch's.
Thomas: Haben wir das schon mal auch damit besprochen?
Thomas: Und was hat dich dann trotz dieser Flauten und des Gegenwinds überzeugt, dran zu bleiben?
Viktoria: ich habe da so ein Bild im Kopf, meine Vision und diese Vision, wenn ich die sehe, dann bleibe ich eigentlich immer, also bleibe ich dran, diese Vision, das Haus, mein Haus am Meer, im Warmen, die pure Freiheit einfach überall hinzufliegen, die Welt kennenzulernen, meinen Kindern die Welt zu zeigen, wie schön sie eigentlich ist, wie viele schöne Flecken es auf der Erde gibt. ohne aufs Portemonnaie oder auf den Kalender schauen zu müssen. Diese pure Freiheit, einfach das Leben aufzusaugen, einfach einzuatmen, das ist meine Vision. Die.
Thomas: das ist für dich quasi das Sinnbild von Freiheit.
Viktoria: Absolut.
Thomas: kommen wir mal so langsam Richtung Ende und wenn jetzt gerade jemand zuhört, der sich grundsätzlich selbst immer sehr klein hält, was würdest du dieser Person sagen wollen?
Viktoria: Frage.
Viktoria: Das ist mein Struggle eigentlich. Das ist voll mein Thema, persönliches Thema. Deswegen habe ich da... ja, warte kurz, ich muss das irgendwie gut in einem Satz verpacken.
Viktoria: Auf jeden Fall würde ich ihm sagen, dass die Person sich niemals mit anderen vergleichen darf. und immer auf Nee, kann das so nicht sagen. Warte kurz. Kannst mir die Frage nochmal stellen?
Thomas: Ja.
Viktoria: Warte mal kurz, ich habe wieder ein Wort, was mir fehlt. Ich würde das so gern sagen.
Viktoria: wenn sie sich klein hält, gell? Hast du gesagt?
Thomas: Genau.
Viktoria: Das kommt ja eigentlich, wenn eine Person sich klein hält, hat das immer einen Ursprung. Warum hält sie sich klein? Was war in der Kindheit? Wer hat dieser Person nicht die Liebe oder Bestätigung gegeben? Eigentlich.
Thomas: Mh.
Thomas: Dann, genau, was würdest du dieser Person halt sagen das Ganze? glaube du musst das Handy wieder drehen, du rutschst immer weiter aus dem Bild raus.
Viktoria: Ja ich... Warte, warte, warte.
Viktoria: kann das nicht hinstellen.
Thomas: Ja, jetzt.
Viktoria: sieht es gut aus, gell? Also gut, warte kurz, ich spiele das nochmal kurz in mir durch. Du fragst ja gleich nochmal bestimmt. Ich würde der Person einfach sagen, dass sie sich niemals mit anderen vergleichen darf. Und letztendlich interessiert es niemanden, was du machst. Weißt du, was ich meine? Aber wie kann ich das... Weil morgen bist du schon uninteressant für die, weil die mit ihren eigenen Dingen beschäftigt sind und wir denken einfach, oder? Oder was meinst du mit Kleinhalten? Dass man nichts von sich selber hält.
Thomas: Ja, richtig. Also letztendlich an sich selber zweifelt an dem, was man tut, man weitergibt. Sowas halt.
Thomas: kann die Frage aber auch überspringen, aber wir direkt zu den goldenen Nuggets.
Viktoria: ist so eine gute Frage.
Viktoria: Nee, ich kann die gar nicht so beantworten. Ich würde dann voll ausschweifen in einem ewigen
Viktoria: Was würdest du denn sagen?
Viktoria: wenn eine Person an sich zweifelt.
Thomas: dass der Vergleich mit anderen Menschen definitiv fehl am Platz ist, dass man auf sich selber gucken soll und jeder für sich einzigartig ist und wertvoll ist und irgendwie sowas.
Viktoria: eben. Ja, ja, ja. Okay.
Thomas: Aber wir überspringen die Frage. Ja? Okay.
Thomas: Ui, ich freu mich jetzt schon auf das Schneiden nachher. Tage. Alles gut? Ja, definitiv. Aber alles gut.
Viktoria: Sorry, heute ist ein wilder Tag, ich hab's dir gesagt.
Viktoria: Gott.
Thomas: Muss ich gerade bei mir überlegen, wo wir hier wrong thematisch...
Viktoria: Ja, bei meiner Vision, die mich immer wieder so motiviert weiterzumachen. Ja.
Thomas: Ja, richtig. Und ich habe gesagt, kommen wir mal so langsam zum Schluss. Okay. Ja, ja, ja, ja, ja. Warte, Ja, kommen wir mal so langsam zum Ende und obligatorisch habe ich immer eine Frage noch an meinen Gesprächspartner und das sind die altbekannten Golden Nuggets. Ja, was würdest du, also welche drei Dinge würdest du dem Hörer, den Menschen da draußen gerne mitgeben für ihren Weg?
Viktoria: Das hat man vielleicht schon oft gehört, ich weiß es nicht, aber das ist eines der wichtigsten Punkte für mich persönlich auf meinem Weg. Und zwar sprich nicht mit fünf, sondern wirklich mit hundert Menschen. Viele geben viel zu früh auf. Man hat immer Zweifel, das verstehe ich auch, die habe ich auch sehr oft. Aber letztendlich diejenigen, die früher aufgeben, geben auf, weil sie einfach zu wenig mit anderen Menschen gesprochen haben. Wir müssen mutig sein, indem wir mit viel mehr Menschen sprechen, viel mehr Menschen die Chance geben zu erkennen, was für Gold wir in den Händen haben, was für ein goldenes Business das eigentlich ist, was für ein Mehrwert wir hier anderen Menschen geben und diesen Mehrwert so maximal viel weitergeben. Das wäre so mein erster Nugget. Mein zweiter Nagel? Hör auf perfekt zu sein. Das ist so, was ich wirklich gelernt habe. Das echte fehlt heutzutage. Alle versuchen richtig perfekt zu sein. Das erreicht aber die Menschen, glaube ich, gar nicht. Die Menschen wollen das echte. Diese das Vertraute. Die Menschen kaufen bei Vertrauen. Das heißt, wenn ich jemanden habe, dem ich vertraue oder den ich entvertrauenswürdig empfinde, da würde ich eher etwas kaufen. Ich glaube, wir müssen einfach lernen, echtes Interesse an anderen Menschen zu haben. Mein dritter Nugget wäre einfach nur bau echte Beziehungen auf. Nicht die Jagd auf Kontakte, also Kontakte ja, aber nicht die Jagd auf Abschlüsse, sondern einfach nur echte Verbindungen aufzubauen zu Menschen, echtes Interesse zu zeigen. Beziehungen pflegen, das sind so Themen, die viel, viel wichtiger im Network Marketing sind, weil Menschen, jahrelang
Viktoria: eine tolle Beziehung zu dir haben. Die werden sich positiv irgendwann an dich immer wieder erinnern und sagen, hey, der Thomas damals, der hat immer, der schreibt mir immer oder hat eine tolle Beziehung zu mir oder meldet sich immer wieder. Ich glaube, ich probiere mal, was er da macht. Also echte Beziehungen, das ist wirklich ein Mehrwert.
Thomas: drei richtig gut finde ich. Ja, definitiv. Ja, kommen wir zur letzten Frage für heute. Und auch die ist mittlerweile sehr obligatorisch. Und wo siehst du dich in einem Jahr?
Viktoria: Ja?
Viktoria: einem Jahr ist kurz. Warte kurz. Schon wieder so eine Frage. Du hast tolle Fragen.
Viktoria: der Thomas und seine tollen Fragen. Also dafür bist du irgendwann berühmt. Ich sag's dir. Das ist cool. Wo sehe ich mich in einem Jahr? Möchtest du darauf hinaus, wo ich mich im Business sehe oder im Leben einfach so?
Thomas: Ich hoffe doch!
Thomas: im Business als Mensch, als Mutter, als Frau.
Viktoria: Okay, alles klar.
Thomas: Das ist ganz allgemein gehalten.
Viktoria: Ich sehe mich in einem Jahr als eine erfolgreiche Mentorin für ganz ganz viele Frauen da draußen. Ich möchte maximal viele Frauen abholen und ihnen einfach einen Mehrwert bieten und jetzt habe ich wieder verloren. Steidest du das? Ne, das wahrscheinlich nicht.
Thomas: Also du kannst gerne nochmal neu beginnen.
Thomas: Wo sitzt du dich in einem?
Viktoria: Ja, in einem Jahr sehe ich mich als eine erfolgreiche Mentorin für ganz ganz viele Frauen da draußen, denen ich einen Mehrwert geben darf.
Thomas: Wenn du jetzt mal träumen darfst, auf welcher Position im Marketingplan bist du dann in einem Jahr?
Viktoria: Dann bin ich ganz... stabiler EVP.
Thomas: Sehr schön. Ja, das war's für heute und vielen Dank, dass du heute mein Gast warst, dass du dir die Zeit genommen hast an diesem warmen Tag.
Viktoria: Ja, da war heute wirklich sehr heiß.
Thomas: Wenn die Folge rauskommt wird es wahrscheinlich schon wieder etwas kühler sein oder wir stecken mitten in den heißen Temperaturen, aber heute war schon mal, glaube ich, ein richtig schöner heißer, ja, Maitag.
Viktoria: ja.
Thomas: So und bevor wir jetzt die Folge beenden, wenn du gerade zugehört hast und dir gedacht hast, eigentlich könnte meine Geschichte auch spannend sein, dann melde dich gern bei mir. Ich suche keine perfekten Lebensläufe, keine großen Titel und keine Menschen, die schon am Ziel angekommen sind. Ich suche echte Menschen, echte Geschichten, Menschen, die mitten im Leben stehen. Vielleicht bist genau du die nächste Stimme hier bei LeichtLos. Danke, dass du heute dabei warst. Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich natürlich, wenn du den Podcast abonnierst, teilst und eine Bewertung da lässt. Pass auf dich auf und bis zur nächsten Folge von LeichtLos. Vielen Dank.