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Folge 7 · Herkunft & Prägung

30 Tage, um seiner Partnerin das Gegenteil zu beweisen

Zwischen Familie, Vollzeitjob und sportlichem Ehrgeiz erzählt er, wie sich sein Blick auf Erfolg, Entwicklung und Balance verändert hat.

20.01.2026 45:41 Min mit Thomas

Worum es geht

Seit drei Jahren wartet Thomas Klocke darauf, recht zu behalten. Als seine Partnerin Rabea Hillebrand ihm damals die Produkte in die Hand drückte, hatte er genau ein Ziel: dreißig Tage nehmen, zurückschicken, Beweis erbracht. „Ich zeige dir, dass es nichts bringt“, sagt er über seinen eigenen Plan von damals. Der Beweis steht bis heute aus.

Thomas ist 44, Filialleiter eines Lauffachgeschäfts und wohnt mit Rabea und drei Kindern in Borchen. Er läuft seit über zwanzig Jahren, fährt mit dem Rad zur Arbeit, sucht im Wald die Stellen, „da wo Wege aufhören“, und hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Neben dem Vollzeitjob baut er mit seiner Partnerin ein Nebengeschäft im Network Marketing auf — als einer von rund dreißig Prozent Männern in diesem Umfeld, wie der Host im Gespräch einordnet. Er ist der erste männliche Gast bei leicht los.

Interessant wird das Gespräch, wo es von der Gegenwart wegführt. Vor dem Laufen und den Zielen lag ein anderes Leben: Partys, Kneipen, Diskotheken, „ein sehr wildes Leben“, wie er sagt, für das er heute dankbar ist. Der Antrieb dahinter reicht bis in die Kindheit zurück: „Es gab halt bei uns einmal so eine Kindheit, da gab es immer so eine feste Clique und ich war eigentlich immer so der, der außen vor stand und musste immer so ein bisschen ins Extrem gehen, so einen gewissen Hauch an Anerkennung zu bekommen.“ Daraus wurde ein Satz, der lange mitlief: Du musst was leisten, du musst besonders sein.

Wer diese Vorgeschichte kennt, hört den Rest der Folge anders. Etwa, wenn er erklärt, dass er heute nicht mehr „wie so ein Jäger“ Abschlüsse sammelt, sondern langsamer vorgeht. Oder wenn er beschreibt, wie sein Laufeinstieg aussah: zwanzig Minuten, tausend Tode, dann zweiundzwanzig, dann fünfundzwanzig. Oder wenn er gegen Ende nach seinem Warum gefragt wird und neben dem Haus, dem Garten und dem Tisch in der Küche zwei große Kinder erwähnt, die außerhalb leben — beiläufig, in einem Nebensatz, zum ersten Mal in diesem Podcast.

Was die Folge über den Einzelfall hinaus interessant macht, ist die Mechanik dahinter: Ein Mann, der gelernt hat, sich über Leistung sichtbar zu machen, tritt mit einem Beweisantrag an — und verliert ihn. Was danach kommt, ist im Gespräch noch nicht fertig. Einen festen Tagesablauf hat er nicht, Zeit für die Familie bleibt nach eigener Aussage „leider nicht mehr ganz so viel“.

Kapitel

Aus den Fragen im Gespräch abgeleitet.

Transkript

82 Abschnitte, rund 7.1k Wörter. Klick auf eine Zeitmarke, um an die Stelle zu springen. Automatisch erzeugt und redaktionell korrigiert.

Thomas: Als ich damals mit dem Laufsport angefangen habe, weiß ich heute noch wie gestern, ich glaube es waren 20 Minuten und ich bin 1000 Tode gestorben.
Thomas: Hallo und herzlich willkommen zur neuen Folge von LeichtLos. Ich freue mich heute, den ersten Mann in meinem Podcast begrüßen zu dürfen. In einer der letzten Folgen war Rabea zu Gast und heute schließt sich ein schöner Kreis. Denn heute ist ihr Lebensgefährte mein Gast. Die beiden leben gemeinsam mit den drei Kindern in Borchen, teilen Alltag, Familie und auch den Weg mit PM. Er ist sportlich, ehrgeizig, warmherzig, ein Typ, der einfach macht. Er steht mitten im Leben, ist Filialeiter eines Lauf...
Thomas: ist sportlich, ehrgeizig, warmherzig. Typ, der einfach macht. Er steht mitten im Leben, ist Filialeiter eines Lauffachgeschäfts, liebt Bewegung und bringt diese Energie auch in sein Business mit rein. Ich freue mich sehr, dass er heute hier ist und sich die Zeit genommen hat. Herzlich willkommen Thomas! Ja, hallo Thomas! Vielen, vielen lieben Dank für die Einladung! Ja, mein erster männlicher Gast und ich habe...
Thomas: Fachgeschäfts, ... ... liebt Bewegung ... und bringt diese Energie auch in sein Business mit rein. Ich freue mich sehr, dass er heute ... hier ist und sich die Zeit genommen hat. Herzlich willkommen, ... ... Ja, mein erster männlicher Gast und ich habe mir natürlich einen rausgesucht, der genau den gleichen Vornamen hat wie ich. Muss ja sein. Thomas, du bist ja jemand, der sich viel bewegt, nicht nur im Sport. Was bewegt, was bedeutet Bewegung für dich im Alltag und im Kopf?
Thomas: der sich viel bewegt, nicht nur im Sport. Was bedeutet Bewegung für dich im Alltag? Bewegung ist für mich essenziell. Bewegung ist für mich Freiheit. Bewegung ist für mich Kopf frei kriegen. Ich bin ja sehr gerne viel draußen in der Natur unterwegs und ein ganz wichtiger Bestandteil meines Lebens.
Thomas: Sehr schön. Ja, du und Rabea, ihr seid ein echtes Team ... in der Familie und im Business. Wie ergänzt ihr beide euch gegenseitig?
Thomas: Hier ergänzt ihr beide unsere Gegenwörfe. Also grundsätzlich relativ einfach. Also Rabea hat tatsächlich so den Hauptpart in unserem gemeinsamen Business. Ich versuche hier eben so gut wie es geht den Rücken zu stärken, den Rücken freizuhalten. Aufgrund meiner Vollzeit-Tätigkeit ist der berufliche Alltag natürlich extrem eng gestrickt, sodass da häufig wenig Zeit bleibt. Aber ich muss bisher sagen, gelingt uns das glaube ich ganz gut. Wir haben uns da wirklich sehr, gut gefunden als Team und Ich glaube, die Reise wird so noch ganz, ganz lange erfolgreich weitergehen.
Thomas: Ja und Rabea hat dich ja auch zu FitLine gebracht, mehr oder weniger. Erinnerst du dich noch an den Moment, an dem du gemerkt hast, okay, das funktioniert wirklich?
Thomas: Ja, tatsächlich schon. Ich bin tatsächlich relativ unkonventionell angefangen mit dem Fitness Drink damals und mit dem Activize, weil ich es ja ganz am Anfang natürlich für den größten Humbug gehalten habe und ich wusste ja halt alles besser und ich bin wirklich total dankbar, dass Bea damals tatsächlich die Ruhe und die Geduld mit mir hatte und einfach gesagt hat probier es einfach mal aus. Mein einziger Beweggrund zu testen war tatsächlich es nach 30 Tagen zurückzuschicken und Bea einfach zu zeigen, siehste, habe ich doch recht gehabt. Das ganze ist mittlerweile drei Jahre her. Ich warte immer noch auf den Zeitpunkt, ich sagen kann, ja ich habe recht gehabt. Bei mir haben sich tatsächlich die ersten Resultate relativ schnell eingestellt. Und zwar habe ich das Produkt parallel zum Sport genommen und ich konnte tatsächlich ganz ganz schnell ganz tolle Ergebnisse in Form von besserer Durchblutung, schnellerer Regeneration erzielen.
Thomas: Cool. Ja, wir kommen gleich weiter darauf zu den Punkten. Mich interessiert ja immer, wer jemand ist und nicht nur, was er macht oder erreicht hat. Und genau darum geht es bei LeichtLos. Mit den echten Geschichten hinter den Gesichtern. Deshalb, für alle, die dich noch nicht kennen, wer bist du und wie würdest du dich selbst beschreiben?
Thomas: interessiert er immer, wer jemand ist. mit den echten Geschichten hinter den Gesichtern. Deshalb, für alle die dich noch nicht kennen, wer bist du und wie würdest du dich selbst beschreiben? Ja, ich bin Thomas, bin 44 Jahre jung. Wie du ja eben schon gesagt hast, wohne ich mit meiner Partnerin und den drei Kindern zusammen hier in Paderborn-Borchen. Ich arbeite Vollzeit beschäftigt im Lauffachgeschäft. Ich würde mich als einen sehr weltoffenen, spontanen dennoch sehr sicher, auf Sicherheit bezogenen Menschen beschreiben. Ja, zielstrebig, also wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe. dann möchte ich dieses Ziel auch gerne erreichen und bin grundsätzlich eigentlich ein sehr positiv eingestellter Mensch zum Leben. Ich lache gerne, ich bin gerne unter Menschen. Ich genieße aber auch schon mal die Zeit für mich alleine.
Thomas: Okay. Ja, und ... nimm uns doch mal mit in deinen Alltag. Also wie sieht dein Alltag zwischen Familie, Job und deinen eigenen Projekten aus?
Thomas: auch relativ unspektakulär. Also mein Tag fängt ganz normal morgens an. Den teile ich mir natürlich auch den Morgen mit meiner Partnerin und der Familie. Das heißt Kinder fertig machen, Haushalt machen. Ich schaffe es manchmal dann auch noch mal so eine halbe Stunde für mich zu haben, dass ich dann einfach auch für mich mich noch mal auf den Tag vorbereiten kann. Ja und dann geht es auch schon in den Arbeitsalltag. Auch da ist mir die Bewegung ganz wichtig. Also ich genieße tatsächlich den Weg zur Arbeit mit dem Rad. Das heißt ich bin auch da ein bisschen länger unterwegs als mit dem Auto. Wie du eben schon zur Eröffnung gesagt hast, bin ich halt in leitender Position im Lauffachgeschäft. Das heißt, ich switche ganz ganz viel zwischen Büroarbeit, das heißt viel sitzen, viel am PC, Warenbeschaffungen, Warenaufbau, Warenpräsentation, aber natürlich mein Kerngeschäft ist der Kontakt mit dem Kunden. Ich habe einfach das große Glück, dass ich mein Hobby zu meinem Beruf machen konnte. Das heißt, ich sehe meine Arbeit eigentlich weniger als Arbeit, als es tatsächlich ein angenehmes Hobby ist, mich mit Läuferinnen und Läufern austauschen zu können, beraten zu dürfen. Nach getaner Arbeit gucke ich natürlich immer gerne, dass noch so bisschen Zeit für die Familie da ist. Bleibt leider nicht mehr ganz so viel, aber trotzdem versuchen wir natürlich im Verbund die Abende so schön wie möglich zu gestalten. Und wenn dann die Zeit noch reicht, gucke ich natürlich auch sehr gerne, dass ich meinem Sport noch nachkommen kann. Und bei dem Ganzen, was du so im Alltag hast, wo nimmst du dir die Energie her? Und wo schaltest du aber dann auch ab?
Thomas: Und bei dem Ganzen, was du so im Alltag hast, wo nimmst du dir die Energie her und wo schaltest du aber dann auch ab? wie lädst du dich selber wieder auf?
Thomas: Wie Ich finde ganz viel Kraft in der Liebe, in der Beziehung, ich finde ganz viel Kraft in meinem Laufsport, in der Ruhe. Auch da ganz kurz erklärt, also ich bin vorzugsweise immer gerne in der Natur, sprich wirklich viel im Wald unterwegs, da wo Wege aufhören, da wo ich wirklich Ruhe für mich finden kann. Ansonsten genieße ich auch abends immer so eine halbe Stunde für mich mit einem guten Buch.
Thomas: Und wenn du an dich so vor ein paar Jahren denkst, was hat sich in deinem Leben am krassesten verändert?
Thomas: Was hat sich in deinem Leben... oder sind es ganz ganz viele Punkte. Ganz ganz stark verändert hat sich für mich mein Mindset. Das Ganze ist tatsächlich für mich auch und da bin ich sehr dankbar für immer in Verbindung mit meiner Tätigkeit im Network Marketing durch die Partnerschaft mit Bea. Wenn ich wirklich ganz weit zurückgehe, waren tatsächlich Partys, Kneipengänge an der Tagesordnung. Also es war tatsächlich ein sehr sehr wildes Leben, es war ein sehr lautes Leben, wofür ich aber auch, und das hört sich manchmal grotesk an, dankbar bin. Denn ohne diesem Leben damals, wäre ich, glaube ich, heute nicht so gefestigt und nicht da, wo ich heute bin.
Thomas: Okay, krass. So kann ich mir dich gar nicht vorstellen. krass. Kommen wir zu deinem Weg zu PM. Und Rabea hat dir ja sehr energisch auch den Weg zu PM gezeigt. Wie genau war dein erster Kontakt mit den Produkten?
Thomas: Rabea hat ihr ja sehr energisch auch den Weg zur PM gezeigt. Mein erster Kontakt zu den Produkten war tatsächlich damals, als Bea mit den Produkten angefangen. Ich habe mir das Ganze angeguckt und natürlich alles, wie eben schon gesagt, belächelt und ... Hab's ihr aber gegönnt, weil ich sehr schnell gemerkt habe, dass es ihr hilft. Habe aber für mich in diesem Konzept keinen Mehrwert gesehen, weil ich immer ganz fest der Überzeugung war. Ich mache seit über 20 Jahren Sport, ich bin immer im Thema Ernährung, Nahrungsergänzung, Supplements. Warum soll ausgerechnet jetzt genau dieses Konzept, diese Produkte mir ihren Mehrwert bieten? Wie eben schon gesagt, dann Bea tatsächlich mit einem ganz langen Atem und ganz viel Beständigkeit. Sie hat es tatsächlich nicht ganz so einfach mit mir gehabt, was so meine Widerstandsphase anging und sagte einfach, probier es doch einfach mal. Und wie gesagt, bei mir war es halt damals der Fitness Drink und der Activize, den ich in Bezug auf meine sportlichen Aktivitäten genutzt habe. und war tatsächlich hellauf begeistert. Also ich habe ganz ganz schnell während meiner sportlichen Aktivität ganz tolle Resultate unterwegs spüren dürfen und habe aber auch dementsprechend schon einen sehr sehr guten regenerativen Prozess gespürt. Dann war es irgendwann so, dass Bea sagte, Mensch du, pass auf, wir haben da dieses Optimal-Set, das ist eine Optimalversorgung, hat mir das ganz kurz vorgestellt und ich bin auch ein Mensch, der sich gerne irgendwann für Neues begeistern lässt. Und dann habe ich irgendwann gesagt, komm, Was soll's? Ich probiere es aus. Wie eben schon eingangs gesagt, ich darf es dir nach 30 Tagen zurückschicken. Ich zeige dir, dass es nichts bringt und so war tatsächlich mein erster Kontakt zu dem Konzept und zu den Produkten.
Thomas: Ja und was hat dich dann quasi letztendlich überzeugt? Also ich frage jetzt einfach mal ganz trocken, was waren die krassesten Resultate, du gespürt hast? Abgesehen vom Sport.
Thomas: Das ist tatsächlich eine ganz spannende Frage, bei mir war es tatsächlich mal so, dass ich nie wirklich so krasse gravierende Resultate gespürt habe, wie es bei ganz vielen tollen Menschen da draußen ist, bei den ganz tollen Erfahrungsberichten, ich erleben darf. Eine ganz wichtige Veränderung für mich war tatsächlich das Thema Müdigkeit. Das hört man halt immer wieder, aber ich habe damals tatsächlich das Defizit gehabt. Du konntest die Uhr nachstellen. 16, 17 Uhr auf der Arbeit. Ich habe da gesessen. Mir sind die Augen zugefallen. Ich habe ganz, schlecht morgens geschafft, den Tag zu starten oder in den Tag zu finden. Also es war dann tatsächlich, dass man manchmal noch wie so ein Trance vor sich hing gedöst ist. Und das waren tatsächlich zwei ganz, ganz gravierende wichtige Veränderungen, die mir wirklich ein deutliches mehr an Lebensqualität geschenkt haben. Hinzu kam dann irgendwann auch die Schlafqualität. Für mich war aber immer so das Spannende dabei, es ist halt wie so vieles im Leben ein Prozess, der stattfindet. Es war ja nicht von heute auf morgen so, wow, jetzt schlafe ich wie ein Stein. Das waren irgendwie so schleichende Prozesse, wo ich irgendwann immer so da gesessen habe, hey stimmt, das hast du ja gar nicht mehr. Hey cool, ich fühle mich gar nicht mehr so müde. Wieso fallen mir jetzt die Augen nicht zu verdammt? Und das sind einfach so schleichende Prozesse. Und was mir dahingehend ganz wichtig ist, auch nach diesen drei Jahren, wo ich diese Konzepte nutze, erlebe ich heute noch Veränderungen. Immer noch Sachen, wo ich damals gesagt habe, das ist normal. und dass sich alles so unterbewusst eingeschlichen hat und ich heute manchmal da sitze und denke so, ja stimmt, das hast du ja gar nicht mehr. Spannend. Ja, dafür bin ich einfach endlos dankbar.
Thomas: Okay. Ja und wann kam dann der Moment, wo du gesagt hast, ich will die Produkte nicht nur nutzen, sondern auch quasi den Mehrwert an anderen Leute weitergeben?
Thomas: Das war für mich relativ schnell klar, als ich so meine ersten Resultate gespürt habe. Denn grundsätzlich hat es mir schon immer große Freude gemacht, Menschen einen Mehrwert bieten zu können. Und ich habe ganz schnell gemerkt, wie gut mir dieses Konzept einfach tut und habe mir einfach gesagt, Mensch, wenn es mir doch so gut hilft und wenn es wirklich für mich funktioniert, warum soll ich eben dieses wertvolle Gefühl oder diese wertvollen Resultate für mich behalten? Ich habe dann angefangen mit Menschen in meinem näheren Umkreis darüber zu sprechen. Natürlich Menschen, die mir am Herzen liegen, die mir wichtig sind. Meine Eltern, Geschwister, Familie, Freunde. Ob der ein oder andere darauf eingestiegen ist, das ist ja erstmal, glaube ich, dahingestellt. Aber es war mir einfach wichtig, den Menschen davon zu erzählen, dass es Wege und unterstützende Produkte gibt, die helfen oder mithelfen können.
Thomas: Und in diesem Prozess gab es eine Situation oder eine Entscheidung, nein, eine Situation oder eine Person, die dich zu der Entscheidung gebracht hat, dann zu starten. Oder war es einfach nur dein Wohlbefinden?
Thomas: Und in diesem Prozess gab es eine Situation oder eine Entscheidung, eine Situation oder eine Person, die dich zu der Entscheidung gebracht hat, zu starten? Oder was? Nein, ich glaube, das war tatsächlich auch wieder so ein Prozess. Natürlich kam irgendwann die Idee daraus ein Familienbusiness zu machen. Und auch da war natürlich die treibende Kraft, einen so bisschen motiviert hat. Wir könnten doch versuchen da was zusammen aufzubauen und das ist auch nach wie vor heute noch so der Stand der Dinge. Für mich ergibt sich daraus einfach die Dankbarkeit, den Mehrwert weiterzutragen zu dürfen und dafür halt einen kleinen Bonus zu erhalten. Ich finde das ist einfach so eine kleine Win-Win-Situation und ja, genau.
Thomas: Und du hast ja ein sehr ausdauerndes Leben und ein sehr sportreiches Leben. Was nimmst du denn aus dem Sport mit in dein Business oder in dein Alltag? Also gibt es da irgendwelche
Thomas: ein sehr ausdauerndes Leben und ein sehr sportreiches Leben. Was nimmst du denn aus dem Sport mit in dein Business oder in dein Alltag?
Thomas: wo du sagst so, weil ich den Sport mache, ... halte ich das und das im Alltag durch ... ... weil ich Sport mache, ... bin ich ehrgeiziger im Business. Gibt es da was?
Thomas: Wo du sagst, weil ich den Sport mache, halte ich das und das im Alltag durch. Oder weil ich Sport mache, bin ich ehrgeiziger im Business. Das ist eine richtig coole Frage, weil da habe ich mir tatsächlich heute noch während des Laufens Gedanken darüber gemacht und ich finde ganz ganz viele Parallelen zwischen der Nahrungsergänzung, der Konzepte, die wir nehmen und dem Sport. Und dann komme ich wieder so ein bisschen auf den Punkt, alles im Leben ist einfach ein Prozess. Das ist beim Laufsport wie aber auch bei der Entwicklung der Resultate, die ich täglich spüren darf. Das bedeutet Als ich damals mit dem Laufsport angefangen habe, weiß ich heute noch wie gestern, ich glaube es waren 20 Minuten und ich bin 1000 Tode gestorben. Und habe dann aber einen Weg beschritten, habe einen Prozess aufgebaut. Das heißt irgendwann bin ich halt 22, 25, 30 Minuten gelaufen und so nehme ich eben die Erfahrung aus dem Sport einfach auch mit. in meine Lebensqualität, in diese Ernährung, in das Ernährungskonzept, sich vor allem Zeit zu lassen. Dem Körper die Zeit zu geben, sich zu verändern, einen Prozess anzunehmen. Und ich glaube, diese Parallelen, dass einfach auch eine gesunde Ernährung nicht von heute auf morgen funktioniert, sondern dass der Körper eben auch da Zeit braucht, Vitamine, Nährstoffe aufzunehmen und langsam aufzubauen, ⁓ dahingehend einfach ein gesünderes Leben leben zu können. Ganz genau wie beim Sport, alles im Leben ist ein Prozess. Der Körper ist einfach ein Entwicklungsprozess und er braucht seine Zeit.
Thomas: Und welche Routinen und Strukturen helfen dir dabei, ... ... alles unter einen Hut zu kriegen? Also Sport, Job, Business, Familie. Also hast eben ... ... Sport hilft dir wahrscheinlich als Routine. Ja. Und du hast gesagt, du meditierst, aber gibt es irgendwelche ... rituelle Routinen, die du sonst noch hast, die du
Thomas: Sport, Job, Business, Also Sport hilft dir wahrscheinlich als Routine. Du hast gesagt, du meditierst, aber gibt es irgendwelche rituelle Routinen, du noch hast?
Thomas: Puss, die du fliegst.
Thomas: relativ wenig, weil durch Familie, beruflichen Alltag muss man doch tatsächlich spontan sein. Das heißt also natürlich klar zu Hause jeder Tag ist ein neuer Tag, jeder Tag ist ein neues Abenteuer, du weißt nie was passiert, ist einer krank, fällt einer aus, musst du hier vielleicht noch mal eben tätig werden. Auf der Arbeit ist es genau dasselbe. Man hat personelle Ausfälle, da muss man da noch mal spontan sein. Also so eine richtig getaktetem, strukturierten Alltag habe ich tatsächlich nicht. Ich versuche natürlich schon den Arbeitsplan einigermaßen kontinuierlich zu halten, dass ich immer so ein, anderthalb feste freie Tage habe, immer im Wechsel, dass man da so bisschen planen kann, dass ich natürlich schon gucken kann, klar, mache ich meinen längeren Lauf, wann darf ich oder wann kann ich mir auch wirklich einfach diese Zeit dafür einplanen. Das ist mir natürlich schon wichtig. weil ich merke bei mir schon so eine gewisse Unruhe und Unzufriedenheit, wenn das Potenzial bzw. Bedarf an Bewegung nicht gedeckt ist. Aber so eine richtige Struktur, was ich sagen kann, also das ist mein fixer Tagesablauf, den habe ich tatsächlich nicht.
Thomas: Wenn du ja wie gehst du denn mit mit Druck oder mit Stillstand ⁓ Also gibt es da besondere Rituale oder beziehungsweise besonderen Umgang, den du hast?
Thomas: Druck hat sich in meinem Mindset verändert durch Meditation, durch eine stärkere Reflektion bzw. das Deuten von Situationen, dass ich dadurch mir selber die Möglichkeit gebe, erstmal gar nicht in so eine Drucksituation zu kommen. Jetzt habe ich den zweiten Teil deiner Frage vergessen. Magst du die nochmal wiederholen?
Thomas: Wie gehst du mit Druck oder Stillstand um?
Thomas: Genau, war Stillstand, war das andere. Dankeschön. Also Stillstand gibt es tatsächlich momentan gar nicht. Also ich bin endlos dankbar, dass ich beruflich momentan ganz, viel Veränderung habe. Also es ist tatsächlich ein changing life momentan. Positiver Dinge und da bin ich sehr dankbar für. Aber auch im alltäglichen, privaten Bereich habe ich momentan tatsächlich
Thomas: Genau.
Thomas: Stillstand einfach deswegen, weil ich mir versuche immer wieder neue Ziele zu setzen. Also wenn ein Etappenziel erreicht ist, setze ich mir sofort das nächste. Und für mich ist da einfach auch entscheidend, ich setze mir halt keine weitläufigen großen Ziele. Ich gehe tatsächlich mal Step by Step. Ob es ein neues Buch ist oder irgendein Zoom Call ist oder irgendwelche anderen Learnings sind. Ich versuche wirklich so viel Bewegung wie möglich im Leben und im Alltag zu haben.
Thomas: Du hast ja jetzt schon gesagt, dass du ganz stark an deinem Mindset gearbeitet hast in den letzten Jahren. Gab es da etwas, was du persönlich über dich selber dann gelernt hast in den letzten Jahren?
Thomas: Hast du etwas, was du persönlich über dich selber gelernt hast? Ja, tatsächlich sehr sehr viel. Wo fängt man an? Natürlich fängt man immer ganz hinten an aufzuräumen. Das heißt, du fängst natürlich in deiner Kindheit an, fängst in deiner Pubertät oder gehst weiter zur Pubertät, du gehst zum Erwachsenwerden, Erwachsensein. Reaktionen, Erziehungen, die du halt damals genossen hast, ob sie jetzt positiv, negativ waren. Man fängt sehr, viel an, halt vieles für sich aufzudenken. Und was für mich einfach ein ganz entscheidender Faktor ist, ist einfach so eine Reflektion. Also damals war ich tatsächlich ein sehr impulsiver, ein sehr emotionsgeladener Mensch, weil ich tatsächlich mich ganz häufig überall durchbeißen musste. Es gab halt bei uns einmal so eine Kindheit, da gab es immer so eine feste Clique und ich war eigentlich immer so der, der außen vor stand und musste immer so ein bisschen ins Extrem gehen, so einen gewissen Hauch an Anerkennung zu bekommen. Und das hat sich bei mir natürlich irgendwann manifestiert. Du musst was leisten, du musst besonders sein und da dich hervorheben, diese Anerkennung zu bekommen. Das Ganze wirkte sich natürlich immer weiter, bis irgendwann die Feierei kam, Diskotheken, Kneipen. Und auch da musstest du natürlich immer einen oben draufsetzen, eine gewisse Bewunderung genießen zu dürfen. Und ich durfte für mich lernen, dass ich gut bin, wie ich bin. Dass ich Qualitäten und Werte habe, die nicht sich daraus ergeben, wie krass oder wie extrem ich sein kann, sondern dass mir einfach Gegebenheiten und Qualitäten damals mitgegeben wurden, auf die ich besonders stolz sein kann. ich glaube, das sind so die größten Veränderungen einfach.
Thomas: Ja zum Thema, musstest dich durchkämpfen. Jetzt hast du dir natürlich ein Network ausgesucht, was ja sehr stark von Frauen dominiert wird und Männer nur 30 Prozent Anteil haben. Wie beißt du dich da durch? Also wie empfindest du das, eine Minderheit im Network Marketing zu sein?
Thomas: Ja zum Thema, du musstest dich durchkämpfen. Jetzt hast du dir natürlich ein Network ausgesucht, was ja sehr stark von Frauen dominiert wird und Männer nur 30 %... Wie empfindest du das? Minderheit im Endeffekt? Da habe ich überhaupt gar kein Problem mit. Ich erlebe es natürlich halt, zum Beispiel in unseren Zoomkreuz, dass man dann manchmal so der Hahn im Korb ist, aber ... Grundsätzlich, wenn das Team passt, ist es mir egal, ob ich jetzt da dominiert werde von Frauen oder ob es mehr Männer sind. Mir ist einfach die Harmonie und die Chemie wichtig. Da muss ich ganz ehrlich sagen, da habe ich tatsächlich kein Problem mit.
Thomas: Okay. Ja, und was bedeutet für dich das Wort Leichtigkeit?
Thomas: Sehr gute Frage. Was bedeutet für mich Leichtigkeit? Leichtigkeit... Ja, eigentlich habe ich da eben tatsächlich in dem Buch, was ich gerade lese, einen ganz tollen Abschnitt gehabt. Leichtigkeit ist, das Leben zu leben, wie ich es leben möchte. Das heißt, Leichtigkeit ist für mich selbst zu bestimmen, welchen Weg ich einschlagen möchte. Leichtigkeit ist für mich, in einer Situation entscheiden zu können, was für mich jetzt gerade das Beste ist. Leichtigkeit ist für mich... Ja, doch tatsächlich einfach das Leben so zu gestalten und leben zu dürfen, dass ich Glück empfinde. Ich glaube, so würde ich das gerade so spontan beschreiben.
Thomas: Klingt auf jeden Fall ganz gut. Kommen wir so ein bisschen jetzt zum Thema Team und Führung. Wie unterstützt du dein Team und was ist dir im Umgang mit Menschen wichtig?
Thomas: Wie unterstützt du dein Team und was ist dir im Umgang mit Menschen wichtig? Wie unterstütze ich mein Team? Ich setze ganz viel auf Kommunikation. Ich versuche dahingehend natürlich Kommunikation mit Motivation zu verbinden. Das Spannende an der Sache ist, dass ganz viele Charaktere. Du hast welche, die brennen wirklich, die wollen vorankommen. Du hast welche. Ja, da darf so bisschen mehr Motivation an den Tag gelegt werden, aber das ist für mich auch völlig okay. Und auch die Frage finde ich tatsächlich gerade wieder ganz ganz toll, weil ich so in den letzten Tagen dahingehend ganz ganz viel Neues lernen durfte. Und zwar durfte ich für mich erkennen, dass ich nicht für den Erfolg oder für den Misserfolg meiner Teammitglieder verantwortlich bin. Das war für mich ein ganz tolles Learning, ein ganz wichtiger Bestandteil ist, wenn ich einen neuen Teampartner habe, eigentlich gleich auf einer angenehmen emotionalen Schiene einfach mitzuteilen, du pass auf, du bist für deinen Erfolg verantwortlich, ich bin für dich da, ich supporte dich, ich helfe dir und unterstütze und coache dich. Wie und was du umsetzt in diesem Moment, das darfst du ganz für dich allein entscheiden. Das finde ich einfach auch ein ganz wichtiger und ganz tollen Punkt bei uns in unserem Business, dass jeder tatsächlich sein Tempo gehen darf. Das heißt, ich verurteile niemanden, weil er nicht weiterkommt. Ich veruhr oder ich bevorzuge niemanden, weil er eben besonders schnell weiterkommt. Für mich ist jedes Teammitglied gleichwertig.
Thomas: Also arbeitest du nicht mit einem bestimmten System, sondern eher intuitiv und individuell.
Thomas: sondern eher intuitiv und individuell. Ganz genau.
Thomas: Und warum glaubst du, warum andere Menschen gerne mit dir zusammenarbeiten?
Thomas: weil ich kommunikativ bin, weil ich ja doch auf einer angenehmen emotionalen Basis arbeiten, sprechen und kommunizieren kann, weil ich verlässlich bin, weil man auf mich bauen kann, die Leute genau wissen, dass ich nichts anderes tue, als sie tun dürfen zu wachsen. Ich stelle mich nicht vor die Menschen, ich stelle mich in die Mitte und ich führe sie gerne zu den Zielen, die sie bereit sind zu erreichen.
Thomas: Ist das dann vergleichbar bei dir der Teamgeist im Sport wie im Business?
Thomas: Ist das dann vergleichbar bei dir der Teamgeist im Sport wie im Business? Im Sport finde ich es tatsächlich schwierig zu beurteilen, weil beim Laufen bin ich für mich. Da bin ich für mich alleine. Da bin ich eins mit mir, manchmal auch mit der Musik. Und genau das macht das Ganze auch wieder so schön für mich, weil das Business ist ein kompletter Kontrast. Da ist Team, da ist Kommunikation, da ist auch mal Gewusel. Und von daher bin ich total dankbar, dass ich einfach beides erleben darf. Ich darf Menschen mit ihren Charakteren, mit ihren Emotionen, mit Sorgen, mit Wünschen erleben. Ich habe dann aber auch parallel die Möglichkeit in meine einsame Welt einzutauchen.
Thomas: Bezogen jetzt aufs Business, wann hattest du das erste Mal das Gefühl, dass es jetzt so richtig läuft?
Thomas: Das kommt immer aus meiner eigenen Überzeugung. Auch das mache ich nicht irgendwie daran fest, dass ich jetzt besonders viele Abschlüsse habe, denn das ist für mich ein ganz wichtiger Punkt. Freimachen von Emotionen. Ich spüre, dass es gut läuft, wenn es mich glücklich macht. Wenn ich morgens aufstehe und ich habe sofort Lust wieder loszulegen und es macht mir einfach Spaß und ich empfinde einfach nur eine endlose Dankbarkeit und dieses Glück. Und natürlich, wäre gelogen, wenn ich sagen würde, ich mache es überhaupt nicht davon abhängig, ob ich jetzt einen Abschluss gemacht habe oder nicht. Das ist natürlich eine Sache, ⁓ die es natürlich geht. Aber auch da durfte ich für mich erkennen, es geht nicht um den Abschluss an sich, sondern ich verspüre eigentlich einen Großteil meiner Freude dadurch, dass ich mir sage, ich durfte jetzt einem Menschen die Möglichkeit geben, einen Mehrwert zu spüren. Ob es jetzt für sich selbst im Business oder eben einfach gesundheitsunterstützend ist, das ist eine andere Sache. Aber daran merke ich einfach, dass es vorangeht.
Thomas: Okay. Und was ist deine Arbeitsmethode? Wie gehst du auf Leute zu? Der berühmte erste Kontakt. Ist das bei dir eher ... Ja, du arbeitest im Einzelhandel. Also ist das eher bei dir der kalte Kontakt? Also verknüpfst du dein Laufgeschäft mit den Produkten oder ... Ja, hol uns da mal ein bisschen ab. Wie ist dein Weg?
Thomas: Und was ist deine Arbeitsmethode? Wie gehst du auf Leute zu? Also der berühmte erste Kontakt. Ist das bei dir eher, ja du arbeitest im Einzelhandel, also ist das eher bei dir der Kaltkontakt? Also verknüpfst du dein Laufgeschäft mit den Produkten oder Also ganz wichtig ist, dass ich eine strikte Trennung habe zwischen meinem Hauptjob und dem Business, was ich nebenbei mache. Grundsätzlich ist es aber tatsächlich bei mir so, dass ich eher über Kaltkontakte als über Warmkontakte gehe. Bei Warmkontakten muss ich sagen, ist meine Erfolgsquote geringer als bei Kaltkontakten. Deswegen finde ich unser heutiges Zusammentreffen einfach total spannend, weil ich tatsächlich gerade eben ein so wertvolles Buch abgeschlossen habe, was mir wirklich so immens viele Learnings gebracht hat. Also ich hatte jetzt zwei Wochen Urlaub und habe wirklich diese zwei Wochen nahezu dafür genutzt, in diesem Buch zu arbeiten. Und ich habe für mich ganz viele neue Strukturen kennenlernen dürfen, wie schön und wie einfach dieses Kontakten sein kann. Und zwar durfte ich einfach für mich erkennen, wie erkläre ich das am besten, dass ich gar nicht mal so über das Konzept oder über irgendwelche Produkte spreche, sondern eigentlich den möglichen Kandidaten einfach über seine Emotionen abhole. Das heißt, ich nehme mittlerweile kleine Hilfsmittel, wie Broschüren, wie von mir aus ein Kurzvideo und ich sage gar nicht, du, ich habe da was ganz tolles für dich, das könnte was für dich sein, Mensch, komm mal vorbei und hör dir das mal an. Ich durfte feststellen, dass Menschen viel empfänglicher sind für etwas Neutrales. Das heißt, ich sag dann, natürlich fange ich erstmal mit an, dass ja, Mensch, finde ich toll von dir so und so. Du bist gesundheitsbewusst, bist sportlich aktiv, ich habe da ein richtig tolles Video, was ich dir gerne einfach mal zeigen würde. Darf ich dir das zukommen lassen? Video gucken tun die meisten gerne. Ja, natürlich, klar. Dann gib mir doch einfach mal deine Nummer. Ich schicke dir das Video per WhatsApp. So und dann mache ich mit ihm auch sofort einen Termin aus. Dann stelle ich ihm die Frage, was denkst du, wann hast du das Video geguckt? Wenn er sagt, du, pass auf, bis Montag habe ich geguckt, hey, das ist ja super. Dann ist es also in Ordnung, dass ich dich am Dienstag anrufe, ja, am Dienstag kannst du mich anrufen. So, dann habe ich erst mal den ersten Termin. Dann rufe ich ihn am Dienstag an. Entweder sagt er mir, ja, er hat das Video geguckt, dann frage ich ihn halt sofort, und was hat dir am besten gefallen? Also ich versuche mal positive Fragestellungen herbeizuführen. Und wenn er mir sagt, nee du, ich habe es leider noch nicht geschafft zu gucken. dann ist es mir natürlich wichtig zu hey Mensch, kann ich total verstehen. Also Verständnis finde ich einfach ganz ganz wichtig für den Menschen, der nun mal auch ein Privatleben und einen Alltag hat. Was denkst du denn, wann ist es für dich möglich, das Video zu gucken? So und dann, wenn er mir dann einen neuen Termin sagt und ich sage mir, okay, wenn das bis dann und dann passt, dann rufe ich dich den Folgetag einfach nochmal an. Ich versuche dann einfach noch mal bisschen rauszukriegen, ob er es geguckt hat und versuche so dann eben den nächsten Termin zu finden. Auch da bin ich wieder bei Zielen. Bei mir ist nicht das primäre Ziel ein Abschluss zu machen. Das war nämlich immer ein Punkt, den ich früher ganz häufig hatte. Wie so einen Jäger Abschlüsse machen. Und davon durfte ich mich jetzt Gott sei Dank trennen und habe einfach gesagt, nein, ich bin dann eher wie ein Farmer, der sät. Und dann ist es für mich, die Ziele sind nicht die weitreichenden, sondern mein Ziel ist das nächste Treffen, der nächste Termin. Und dann führe ich das so weit fort, bis wirklich eine gewisse Beziehung aufgebaut ist, ein Vertrauen da ist. Und dann kann man eben weiter gehen und sagen, du, pass auf, so und so, das und das, könntest es dir vorstellen? Und dann kann man einfach gucken, inwieweit der Kandidat dafür empfänglich ist. Und wenn nicht, nochmal von vorne.
Thomas: Okay, ich glaube ich weiß welches Buch du gelesen hast. Ja, du bist auch immer mal wieder auf Messen oder Veranstaltungen unterwegs. Ich habe es schon häufiger gesehen, dass du mit einem kleinen Stand präsent warst. Was ist der Reiz an solchen Veranstaltungen für dich? Also...
Thomas: Ich glaube, ich weiß welches Buch du gelesen hast. Sehr gut. ⁓
Thomas: ist das nochmal was ganz anderes als... Ich bringe dir Vergleich jetzt einfach als Leute in deinem Geschäft, die Schuhe kaufen kommen. Also, oder ist das vergleichbar? Was ist der Reiz?
Thomas: Ich bringe den Vergleich jetzt einfach als Leute in deinem Die Schuhe kaufen kommen, ist das vergleichbar. Auch das ist für mich einfach so dieses spannende, kompletter Kontrast bei uns. Ins Lauffachgeschäft kommen die Leute gezielt rein, weil sie gerne was haben möchten. Manchmal natürlich hast du halt auch Leute, die kommen einfach nur aus Neugier zum Gucken. Die Stände auf Messen oder auf Sportveranstaltungen haben für mich einfach den Reiz, weil du merkst ganz häufig eine gewisse Skepsis. Die Leute gehen da lang, die Leute gucken. Ich habe schon erlebt, dass die Leute Augen verdrehen, Kopf schütteln, weitergehen. Ich habe aber auch Leute, die bleiben stehen und für mich ist einfach so diese spannende, ja, erstmal Leute kennenlernen und diese Struktur, das Umwandeln aus Skepsis zur Begeisterung herbeizuführen. Das finde ich für mich ist eine ganz ganz tolle Sache an so einem Stand, den wir machen, weil für mich ist das primäre Ziel nicht, da irgendwas zu verkaufen oder wieder einen Abschluss zu machen, sondern für mich ist es wirklich wichtig die Leute vielleicht so bisschen neugierig zu machen. Was ist das denn, was kann das denn, wieso ist das denn so erfolgreich, wie du sagst? Und da bin ich dann einfach auch wieder drin, einfach zu beraten und den Menschen ein gewisses Verständnis dafür zu geben, dann vielleicht auch wieder auf die Spur einen Termin zu vereinbaren, gerne vielleicht auch mal so einen Vitalcheck ausfüllen zu lassen, dass die Leute für sich so eine gewisse Sensibilität entwickeln, wie, wo stehe ich denn gesundheitlich und kann ich vielleicht doch wirklich was für mich machen? Schließlich ist es einfach die Umgebung, der Flair. Wenn du auf so einer Sportveranstaltung bist, ob es jetzt der Osterlauf war oder bei den Indoor-Meisterschaften, war uns in Paderborn auch ein Sportpark. Es ist einfach so das Ambiente. So Sport, wenn du selbst sportbegeistert bist, ist es einfach eine ganz, ganz tolle Sache, die Menschen und das Event an sich zu erleben. Und man darf ein ganz toller, großer und vor allem ein wertvoller Bestandteil dieser Veranstaltung sein. Weil du weißt, was du hast, du weißt das, was du hast, was es kann. Und wenn du dann Leute hast mit Erfolgsgeschichten, ganz tolles Event.
Thomas: Gehst du denn dann auf die Leute zu bei diesen Events? Also bist du jemand, der Augen zu und durch einfach macht oder lässt du die Leute eher erst mal gucken und auf dich zukommen? Wie ist dazu dein Arbeitsweg?
Thomas: Ähm, unterschiedlich. Ich lasse die Leute gerne in ihrer Neugier, also ich lese Menschen total gerne. Also so vom Gesicht, ihrer Körperhaltung, wie kommen sie auf einen zu. Manchmal erkennt man schon, die Skepsis ist da oder eine gewisse Grundneugier. Dann lasse ich sie erstmal gerne zum Stand kommen, dass sie sich erstmal alles in Ruhe anschauen können. Und wenn sie sich längere Zeit mit irgendwas beschäftigen, dann gucke ich, dass ich irgendwie einen kleinen Smalltalk aufbaue. Es gibt aber auch tatsächlich auch mal schon mal Situationen, wenn ich da jemanden stehen oder sitzen sehe, der sich mit irgendwas beschäftigt, dass ich natürlich auch schon mal drauf zugehe. Also wenn sie zum Beispiel ein leckeres Elektrolytgetränk trinken oder gerade dabei sind sich einen Müsliriegel zu gönnen, dass ich gerne die Situation einfach nutze und versuche neugierig zu erfragen, warum gerade dieser Müsliriegel, warum gerade dieses Elektrolytgetränk... und versuche eben so in ein lockeres, unverbindliches Gespräch zu kommen.
Thomas: Und wie triffst du Entscheidungen so grundsätzlich? Eher so aus dem Kopf raus oder eher aus dem Bauch? Das ist ja immer ganz wichtig. Also eher der rationale Typ.
Thomas: Also da sind Bea und ich zum Beispiel komplett schwarz und weiß. Bea ist der absolute Bauchmensch und ich bin der Kopfmensch. ja, doch, schon eher Kopf, was auch schwierig sein kann tatsächlich manchmal.
Thomas: Okay. Hm. Hast du diese Momente, wo du Menschen siehst und im Kopf schon für dich urteilst? Das ist nichts für den.
Thomas: Frage. Nicht mehr. Also ja, es gab damals tatsächlich Zeiten, Oberflächlichkeit, dass man halt über Menschen geurteilt hat, die man gar nicht kennt. Und mittlerweile ist einfach mein Credo, jeder Mensch hat die gleiche Chance verdient. Jeder Mensch ist wertvoll und jeder Mensch hat die Möglichkeit verdient, das Bestmögliche zu bekommen. Von daher bin ich da tatsächlich total offen. Also ich gucke natürlich bei einigen Menschen fällt mir das Ansprechen oder das drauf zugehen leichter als bei anderen, Nein, aber ansonsten gucke ich nicht, okay, den spreche ich an, der hätte es verdient oder so oder so. Nein, also da versuche ich tatsächlich Abstand von zu nehmen.
Thomas: Gibt es in dem Zusammenhang dann gewisse Werte oder Prinzipien, die dir wichtig sind im Business? Ne, so im Umgang mit Menschen oder generell im Business.
Thomas: Wo ich schon versuche zu selektieren ist dann manchmal durch ein Gespräch, lernt man manchmal schon die Menschen kennen und dann gucke ich manchmal schon, ok könnte er vielleicht sogar in Frage kommen für das Business, wäre es eher ein Kunde. Da versuche ich schon so ein bisschen mal zu selektieren, aber alles in allem eigentlich.
Thomas: Wenn du jetzt einer Person Mut machen könntest, die jetzt gerade überlegt zu starten, was würdest du dieser Person sagen?
Thomas: Ich glaube, ich würde... emotional versuchen einfach auf Lebenssituation, einfach mal ein so auf den Alltag, wie fühlst du dich in deinem Alltag, wie meisterst du diese Situation. Vielleicht ist das auch so ein bisschen überschneidend mit deiner vorigen Frage, weil manchmal siehst du natürlich halt vornehmlich Mütter, die natürlich halt häufig gestresst sind, du spürst das so in der Körperhaltung, an ihren Reaktionen. Da ist es dann tatsächlich schon mal, dass man dahingehend versucht, einfach gerade diesen Menschen, wo man wirklich weiß, dass sie tatsächlich Unnormales leisten, einfach einen gewissen Mehrwert bieten zu können. Ja, da ist meine Motivation natürlich noch mal ein bisschen höher, diesen Menschen dann einfach so eine gewisse Motivation und einen gewissen Mehrwert bieten zu können.
Thomas: Was würdest du dieser Person dann sagen?
Thomas: Was würde ich der Person in diesem Moment sagen? Ich muss mich gerade mal so bisschen versuchen, so in so eine Situation reinzudenken. Ich ich würde diese Person erstmal fragen, wovon träumst du? Was sind so deine alltäglichen Herausforderungen? Was würdest du verändern wollen, dass es für dich erträglicher ist? Gibt es für dich vielleicht schon irgendwas, wo du einen Ausgleich schaffst? Ich glaube, ich würde ihr vielleicht oder der Person dann einfach so bisschen versuchen, die Wertigkeit ihrer Existenz darzulegen. Das hört sich jetzt vielleicht bisschen komisch gerade an, ich weiß das gerade nicht anders zu beschreiben. Ja, einfach dieser Person darzulegen, du pass auf, ich hab da was, ich kenn da was, was mir tatsächlich sehr, gut geholfen hat. eine Mutter ist beispielsweise würde ich vielleicht in dem Moment natürlich versuchen einen Erfahrungsbericht einer Mutter wie zum Beispiel Bea hinzuzuziehen. Du pass auf meine Partnerin, er ist in einer ähnlichen Situation gewesen, nutzt jetzt dieses Konzept seit xy, seitdem hat sie das und das. Vielleicht wäre es für dich auch eine Möglichkeit einfach, dass du eben diese Herausforderung anders meistern kannst. Soll ich dir vielleicht einfach mal ihre Telefonnummer geben, dass ihr euch mal in Verbindung setzt? Ich glaube, das wäre der Weg, den ich spontan so gehen würde.
Thomas: Und wir kennen ja mittlerweile schon auf verschiedenen Veranstaltungen gibt es ja so eine Abschlussfrage. Ich bringe sie allerdings jetzt schon. Was sind deine drei goldenen Nuggets? Also die Dinge, die du jedem mitgeben würdest, der gerade dabei ist, sein Leben neu aufzubauen.
Thomas: Ganz wichtig finde ich, auf jeden Fall macht dich frei von Emotionen und von Ergebnissen. Das finde ich ganz ganz wichtig, weil Erwartungen bauen einfach unnötigen Druck auf. Versuche es leicht zu nehmen, konzentrier dich, die kleinen Ziele zu stecken, Step by Step. Jeder Schritt, jeder noch so kleine Schritt nach vorne, ist ein Schritt auf das große Ziel hin. Das finde ich ganz, ganz wichtig. Auch da habe ich tatsächlich eben beim Laufen noch drüber nachgedacht und für mich ist ganz wichtig, sei du selbst, bleib dir treu. Konzentrier dich auf deine Stärken, was du kannst. aber trotzdem nicht vor Entwicklung, vor Leistungsaufbau, Training. Das bedeutet aus dem Sport, sage ich mal, nur weil einer 10 km am Stück läuft und du gerade angefangen bist, heißt das nicht, dass du auch 10 km laufen musst. Lauf einen Kilometer und du wirst merken, er macht dich glücklich. Das finde ich eben ganz ganz wichtig, sich dahingehend treu zu bleiben. Dennoch ist für mich ein ganz toller Leitsatz, wenn du willst, dass es besser wird, musst du besser werden. Das bedeutet auch hier hingehend Stagnation ist nicht die Schuld von anderen Menschen. Dass es bei dir nicht gut läuft, ist auch selten die Schuld von anderen Menschen. Es ist häufig einfach unser Denken, unser Mindset, unsere Einstellung und unsere Lernbereitschaft. Wenn ich besser werden will, ist es in meiner Verantwortung, dass ich halt auch besser werde, damit meine Lebenssituation als Beispiel besser wird.
Thomas: Ja und gibt es einen Satz oder einen Gedanken bei dir selber, wenn es mal schwierig läuft?
Thomas: Ja, den gibt es tatsächlich. Also einer meiner Leitsätze ist tatsächlich, ich bin es wert, dass ich ein besseres Leben leben darf. Ich habe mittlerweile einen klaren Lebensziel. Ich habe klare Ziele, die ich erreichen möchte und ich weiß, wie ich sie erreichen werde. Und in Situationen, natürlich habe ich die mal, wo man down ist, wo es läuft, wo eine gewisse Stagnation einfach herrscht, baue ich mich einfach immer wieder mit der Motivation auf. Du hast es verdient, wenn du diesen Schritt jetzt gehst, kommst du denen wieder ein bisschen näher. Und dann finde ich es ganz, ganz wichtig für mich aber auch immer zu hinterfragen. Und die größte Frage ist mein Warum. Mein eigenes Warum haben dürfen und ich finde es eigentlich auch wichtig, ein Warum grundsätzlich zu haben. Denn wenn ich das nicht habe, fallen mir viele Antworten schwer und ich muss mich hier in unserem Haus einfach nur mal umgucken. Da habe ich ganz viele Warum. Ich habe außerhalb habe ich auch noch zwei große Kinder, die für mich ein ganz ganz großes Warum darstellen und diese vielen kleinen Warum ergeben ein großes Warum und das macht es gar nicht so schwer.
Thomas: Okay, cool. Kommen wir zur letzten Frage. Und das ist meine obligatorische Frage. Wo siehst du dich in einem Jahr als Mann, als Vater, als Mensch, Sportler?
Thomas: Ich sehe mich in einem ganz ganz tollen Haus. Ich sehe mich mit meiner Familie vor einem Kamin sitzen. Ich sehe mich in einem riesengroßen Garten mit den Kindern zusammen. Ich sehe mich ist natürlich jetzt der Jahreszeit geschuldet, bisschen schwierig, nehme ich einfach den großen Tisch zu Hause in unserer Küche mit allen Kindern, mit meiner Partnerin glücklich vereint, wohl wissend endlich wieder mobil sein zu können mit einem ganz ganz tollen neuen Auto vor der Haustür.
Thomas: Ja, das hat Rabea ja auch schon angeteased vor ein paar Wochen. Ja, dann danke ich dir schon mal für deine Zeit. Schön, dass du mein Gast warst. Schön, dass du da warst. Ja, und wenn du auch mal das Gefühl hast, dass deine Story mal hier erzählt werden sollte, dann meld dich gerne bei mir.
Thomas: Sehr gerne.
Thomas: auf Instagram oder auf meiner Webseite über das Kontaktformular. Und vielleicht interviewe ich dann irgendwann zeitnah mal dich. Vielen Dank fürs Einschalten. Bis zum nächsten Mal.